Manchmal frage ich mich ob sein Verhalten normal ist
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Cora86 -
25. Oktober 2010 um 11:37
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Hallo,
ich mache mir häufig Gedanken über das Verhalten meines 13 Monate alten Labradors. Ich beschreibe es einfach mal.
Er ist im grunde ein recht hibbeliger Hund, hibbelig bei Begrüßungen, bei neuen Umgebungen, halt einfach sehr oft. Ist wahrscheinlich charaktersache und vielleicht auch unbewusst anerzogen.
Man fast ihn an, und er dreht direkt total auf. Wir haben ihm aber mittlerweile beigebracht bei berührungen von uns nicht direkt hibbelig und hektisch zu werden, da Untersuchungen, Behandlungen teils einfach unmöglich war. Es musste ihn immer einer festhalten. Mittlerweile klappt es sehr gut, man kann ihn schon recht gut anfassen bzw. streicheln ohne das hibbelige/hektische verhalten, zumindestens für eine kurze zeit, dann wird er wild und schnappt auch gerne mal (ich denke aber aus spiel heraus, also nicht böse gemeint von ihm). Ist er aufgeregt, z.B. bei Besuch, klappt es natürlich kaum.Auch Übungen kann man mit ihm immer nur sehr kurz machen. Ca. 1 - 2 min. Dann wird er wieder hibbelig, hektisch, kann sich nicht mehr konzentrieren und zeigt Stress - Symptome, wie hecheln. Wir brechen dann auch ab, er braucht dann teils auch recht lang, um wieder runter zu kommen. Er legt sich zwar nacch kurzer zeit ab, hechelt aber noch viel weiter.
Auch nach Spaziergängen, je nachdem wie viel wir gemacht haben, hechelt er sehr viel. Er kommt dann immer auf sein Kissen zum runterkommen, aber hechelt und ist teils recht unruhig.
Er scheint aber generell ruhiger zu sein, umso weniger man mit ihm macht. Daher beschränken wir die Spaziergänge schon etwas.Auch rennt er einem gerne hinterher. Mittlerweile springt er zwar nicht immer sofort auf, aber wenn er steht, rennt er einem sofort hinterher. Wenn er liegen geblieben ist als man aufstand, steht er meist nach kurzer zeit auf und guckt dann doch mal.
Ist das alles normal für sein Alter? Ist ja noch recht jung?
Lg, Cora
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25. Oktober 2010 um 11:37
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Manchmal frage ich mich ob sein Verhalten normal ist - Vor einem Moment
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Hallo!
Normal finde ich das ganz und gar nicht, so wie Du das beschreibst.
Wenn es sich nicht bessert/ändert, obwohl Ihr schon versucht, Ruhe reinzubringen, würde ich mal die Schilddrüse untersuchen lassen.
Ich weiß, dass das ein oft und gern gemachter Vorschlag ist, aber irgendwie klingt es für mich nach Überfunktion....

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Ok muss heute eh was beim TA abholen, werde es dort mal ansprechen.
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Zitat
Ist das alles normal für sein Alter? Ist ja noch recht jung?
Er scheint ja gar nicht richtig zur Ruhe zu kommen. Das finde ich nicht normal.
Ja, könnte die Schilddrüse sein etc.
oder an eurem Verhalten/an der Umgebung liegen:
Hunde brauchen:
- ein ruhiges Plätzchen wo sich sich zurück ziehen können (wo nicht ständig jemand langläuft, Radio oder Fernsehen plärrt usw.)
- ruhige Kommandos, klare Regelen, einen einigermaßen festen Tagesrhythmus
- nicht zu viele Leute, die gleichzeitig und womöglich mit unterschiedlichen Methoden an dem Hund rumerziehen
- möglichst wenig Worte in der Kommunkation mit dem Hund verwenden, klare, ruhige Kommandos usw. unterstützt durch Handzeichen
- als Besitzer muss man selbst Ruhe ausstrahlen und zeigen, dass man die Situation im Griff hat
- ein Hund sollte auch nicht ständig beachtet werden, sondern auch einfach mal sein Ruhe haben, wenn er sich hingelegt hat -
Klingt nach Konzentrationsstörung (neudeutsch ADS bzw. AHDS), dann wären die Ratschläge von MissX unbedingt beachtenswert.
Ich will aber auch nicht sowas wie Unterbeschäftigung ausschließen. Wie sieht sein Tag aus? Neben Ruhe ist nämlich auch Beschäftigung wichtig. Das kann mal eine kleine "Hand"reichung im Haushalt sein (leere Klorolle zum Altpapier, Einkauf in die Küche oder Getränkeflaschen ins Wohnzimmer bringen), das ist eine gewisse Zeit Toben, das sind aber auch körperliche Auslastung mit Unterordnungsübungen. Kurz: Der Hund braucht Beschäftigung und Ruhe.
Was auch mit hineinspielen kann: Geduld und Konsequenz des Ausbilders. Sicher muss man auch mal abbrechen, wenn es nicht geht. Aber in dem Alter? Da kann man schon etwas erwarten. Das kann man auch durchsetzen. Etwa, indem man etabliert, dass nach einer erfolgreichen Übung immer ein kurzes Spielchen folgt. Warum nicht, ist besser für die Figur als Leckerchen und mehr als "nur" ein Lob.
Wie gesagt, ist so erst einmal schwer zu raten (
schön, "schwer zu raten"), du müsstest schon ein paar weitere Informationen in den Ring schmeißen. -
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Zitat
Auch nach Spaziergängen, je nachdem wie viel wir gemacht haben, hechelt er sehr viel. Er kommt dann immer auf sein Kissen zum runterkommen, aber hechelt und ist teils recht unruhig.
Er scheint aber generell ruhiger zu sein, umso weniger man mit ihm macht. Daher beschränken wir die Spaziergänge schon etwas.Auch rennt er einem gerne hinterher. Mittlerweile springt er zwar nicht immer sofort auf, aber wenn er steht, rennt er einem sofort hinterher. Wenn er liegen geblieben ist als man aufstand, steht er meist nach kurzer zeit auf und guckt dann doch mal.
Ist das alles normal für sein Alter? Ist ja noch recht jung?
Lg, Cora
also für mich klingt das, als hätte der hund nicht gelernt sich zu beruhigen...bei unserem welpen war es so, das er nach dem spielen, auch wenn er total fertig war völlig überdreht durch die wohnung gerannt ist. das nennt man welpenwahn...! in diesem wahn muss man den hund einfach greifen...ihn festhalten und solange streicheln ( vorzugsweise am bauch) bis er sich beruhigt hat! lernt der hund das nicht wird er immer aufgedreht sein...was irgendwann zum totalen stress führt....äußert sich in hächeln..gähnen..züngeln...!
weniger mit dem hund zu machen ist nicht gut....am besten mehr mit ihm machen...und sobald er richtig abdreht ihn zu sich nehmen und ihm beim runterkommen helfen....er wird immer wegwollen...aber ihn einfach festhalten...! sammy is dann nach 3 minuten bauchstreicheln immer gleich eingeschlafen...!
das der hund dir ständig hinterher rennt kann daher gut an der unterforderung liegen...weil er immer hofft das mal was losgeht...!
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Also der Tagesablauf sieht folgendermaßen aus:
zwischen 8.30Uhr - 9Uhr: aufstehen
dann bis ca. 9.30Uhr: Paul legt sich wieder irgendwo hin oder wandert ein wenig rum
9.30Uhr - 10.30Uhr: Paul bekommt sein essen und geht nochmal in seine box, dort schläft er meist auch wieder
10.30Uhr - ca. 11.15Uhr: Spaziergang, meist die eine hälfte an der leine die andere im freilauf. Dabei entweder suchspiele, ballspiele, dummytraining oder Unterordnungstraining so ca. 5min
11.15Uhr - 11.45Uhr: Paul kommt um runterzukommen auf sein Kissen
11.45 - 12.30Uhr: Paul läuft was rum oder legt sich irgendwo ab
12.30Uhr - ca. 17Uhr: Paul ist alleine und in seinr Box
17 - 17:30Uhr: Spaziergang wieder hälfte an der leine andere hälte im freilauf über eine wiese. Dummytraining, Suchspiele oder Ballspiele wieder ca. 5
Manchmal auch Spaziergänge mitten durch den Wald, kurz durchs Maisfeld, aber nur ca. 1x die Woche. Auch teils sind die Spaziergänge an der Straße entlang in Gebieten die er noch nicht kennt.17.30Uhr - 18Uhr: Paul kommt zum runterkommen auf sein Kissen
18Uhr - 19Uhr: Paul läuft was rum oder legt sich irgendwo ab
ca. 19Uhr - 20.15uhr: Essen und danach in seine Box
20.30Uhr - 22.30Uhr: Paul stromert rum oder schläft
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Waren heute beim TA. TA hat die Schilddrüse abgetastet und Blut abgenommen. Vom Abtasten der Schilddrüse war nichts auffälliges. Aber bei einer Überfunktion müsste die schilddrüse doch bestimmt zu spüren sein oder? Am Donnerstag habe ich die Ergebnisse.
Sie meinte auch das es auch die Erziehung sein könnte. Ich erzählte das er sehr schnell stress hat bzw. überfordert ist, sie meinte das viel stress sich auch auf das verhalten ausüben kann.
Das heißt wir werden jetzt viel drauf achten was z.B. auch MissX als Tipps gegeben hat. Die TA meinte auch das wir die Übungennur nur kurz machen sollten und aufhören bevor Paul mit Hecheln, also mit stress, reagiert.Also den Tipp mit dem festhalten und helfen das er runterkommt klappt bei Paul leider wahrscheinlich nicht.
Wenn man mit ihm kuschelt wird er hibbelig. Haben wir ihm zwar schon versuch beizubringen das er ruhig bleibt. aber er schafft es nicht lange. Er fängt dann schnell wieder hibbelig zu werden und zu schnappen.
Wir setzen und eigentlich jeden zweiten Abend zu ihm auf den Teppich zum kuscheln, aber mit runter kommen beim streicheln ist nichts, eher das gegenteil. Deswegen kann man mit ihm leider nie lang kuscheln.
Zum runterkommen hilft es meistens nur in auf sein Kissen zu schicken, am besten noch in seine box. -
Zitat
12.30Uhr - ca. 17Uhr: Paul ist alleine und in seinr Box
17 - 17:30Uhr: Spaziergang wieder hälfte an der leine andere hälte im freilauf über eine wiese. Dummytraining, Suchspiele oder Ballspiele wieder ca. 5
Manchmal auch Spaziergänge mitten durch den Wald, kurz durchs Maisfeld, aber nur ca. 1x die Woche. Auch teils sind die Spaziergänge an der Straße entlang in Gebieten die er noch nicht kennt.nach 4,5 stunden nur ne halbe stunde spaziergang is zu wenig. wie ich das erblicke hat paul am tag ca. 1 stunde beschäftigung...das is viel zu wenig...!
dehne alles etwas aus , so dass du mindestens auf 2-2,5 stunden spass am tag kommst..und das n bisschen verteilt...so auf 3-4 spaziergänge...1 langer...so ne stunde und da aber richtig action ...und 3 kurze...jeweils ne halbe stunde bisschen piano spielen und üben. bei nem 13 moante alten labrador kann man da schon was erwarten. und nach jeden spaziergang ihm sofort helfen runter zu kommen...von allein hat paul da anscheinden schwierigkeiten sich zu beruhigen. je ausgelasteter der hund , um so ruhiger is er bei besuch und neuen umgebungen...!
ach ja...wo ich grade bei umgebungen bin....! am besten sehr oft die spazierrouten wechseln und immer wieder neue suchen. weiss ja nicht wie das bei euch is...aber wenn ein hund immer nur die selbe runde geht isses klar das er völlig abdreht wenn er eine völlig neue unbekannte umgebung kennenlernt.
denke ihr packt das schon...wichtig ist erstmal nur paul mehr zu beschäftigen und ihm beim runterkommen zu helfen.
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Wieso ist Paul 4,5 Stunden in der Box eingesperrt?
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