"Vermittlungsgebühr", Rückerstattung in dieem Fall

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    Diese Behauptung finde ich anmaßend.

    wir sind ja selten unterschiedlicher Meinung Rike, aber ich find da gar nichts anmaßend

    sorry, aber wenn ich hier lese, dass von dem Hund verlangt wird, er würde sich sofort bei fremden Menschen in nem fremden Auto alleine wohlfühlen, weil er kennts ja ...

    ich denke, sowas ist vom HH etwas egoistisch gedacht

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    Diese Behauptung finde ich anmaßend.

    Wieso findest du das anmaßend?
    Hätte der HH nach einigen Wochen festgestellt, dass es überhaupt nicht geht, er beruflich aber nunmal darauf angewiesen ist, dass der Hund mitkommen kann, dann hätte ich das verstanden und hätte auch verstehen können, dass man ihn wieder abgibt und die Gebühr erstattet haben möchte.
    Aber noch einer halben Stunde?

  • Also was kann ich dazu sagen?

    WENN das Tierheim sagt, der Hund KANN es...dann sollte er es auch können..und zwischen Unwohlsein und rumfieben oder sonstigen Sachen der der hier beschriebenen Panik liegen schon noch Welten....

    Ich kann nur sagen, als ich meinen Hund bekam (auch hier wurde gesagt er KANN Autofahren und er LIEBT es)...dieser Hund KANN es wirklich...er setzte sich ins Auto zu uns vollkommen Fremden, machte es sich bequem und lies sich fast 4 h rumfahren..ohne Probleme...

    Ich finde auch, dass das Tierheim kulanter hätte sein sollen

  • Zitat

    Also was kann ich dazu sagen?

    WENN das Tierheim sagt, der Hund KANN es...dann sollte er es auch können..und zwischen Unwohlsein und rumfieben oder sonstigen Sachen der der hier beschriebenen Panik liegen schon noch Welten....

    na ja, wenn ich meinen Hund ins Tierheim gehe und mein Hund super erzogen ist, wird das Tierheim auch nach 6 Monaten den Interessenten sagen, dass der Hund super erzogen ist und dies und jenes kann

    aber heißt das, dass der Hund es nun auch bei fremden Menschen ist? :???:

  • Wenn es die einzige Voraussetzung ist, aus welchen Lebensumständen heraus auch immer, finde ich das okay. Man DARF auch einen eigenen Anspruch haben, finde ich. Der Hund hatte sich ja auch jetzt noch nicht an den Mann gewöhnt. In ein paar Wochen hätte das anders ausgesehen und wäre schlimmer für den Hund geworden. Ich finde, es ist für den Hund so besser. Also darf man meiner Meinung nach nicht sagen, dass er dann ein falscher Mensch für den Hund grundsätzlich wäre. Vielleicht hat er dem Hund eine neue Enttäuschung erspart.

    Ich hatte auch genau EINE Anforderung damals an Pepe: Er durfte keine ansteckenden Krankheiten haben, weil bei uns eine Hündin mit nur einem intakten Lungenflügel wohnte. Es war - und das habe ich gesagt - lebenswichtig für die Hündin, sich nicht anzustecken. Es wurde gesagt, dass der Hund gesund ist. In der ersten Nacht noch, ist der Hund mit dem einen Lungenflügel zu Freunden gebracht worden, weil schnell klar war: Pepe hat Zwingerhusten. Danke dafür. Wenn Pepe nicht so hochgradig traumatisiert gewesen wäre, hätte ich ihn definitiv zurück gegeben, weil ich echt sauer war. Wenn man 1000 Wünsche hat und davon haut einer nicht hin - okay. Wenn man nur eine einzige Vorraussetzung hat und DIE ist zugesagt und nachweislich falsch, dann finde ich das nicht okay ohne gleich "nicht der richtige zu sein".

  • Zitat

    Wieso findest du das anmaßend?
    Hätte der HH nach einigen Wochen festgestellt, dass es überhaupt nicht geht, er beruflich aber nunmal darauf angewiesen ist, dass der Hund mitkommen kann, dann hätte ich das verstanden und hätte auch verstehen können, dass man ihn wieder abgibt und die Gebühr erstattet haben möchte.
    Aber noch einer halben Stunde?

    Einen Hund nach drei Wochen abzugeben wenn man sieht, dass es einfach nicht funktioniert und der Hund sich ja schon ein bißchen eingewöhnt hat, finde ich jetzt dem Hund gegenüber grausam.
    Da doch lieber ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende.
    Ein Hund der Probleme mit dem autofahren hätte, wäre auch für uns ein echtes Problem, da wir viel unterwegs sind und das erheblich in das Leben meiner Familie eingreifen würde.
    Das passt einfach nicht und da würde ich auch nicht lange rumprobieren.
    Das Tierheim muss einem zukünftigen HH schon probieren lassen ob die gewünschten Eingenschaften vorhanden sind.
    Das gehört ganz klar in die Verantwortung des TH.
    Ich hätte auf Herausgabe der Vermittlungsgebühr bestanden!

  • Einige Fragen sind aufgetaucht:

    Mein Bekannter ist ein ruhiger besonnener Typ, Typ Bärchen, den so schnell nichts aus der Ruhe bringt. Mit Sicherheit kann ich sagen, dass er sich dem TH gegenüber korrekt verhalten hat und sicherlich nicht ausfallend oder mit Vorwürfen oder dergleichen reagiert hat. Mir gegenüber erwähnte er am Telefon als erstes die Sorge um den Hund hinten im Auto und dass er fürchtete, dass er versucht durch die Scheibe zu springen und sich das Genick bricht und dass er nicht verstehen konnte, wie solch ein Hund als begeisterter Autofahrer vermittelt werden kann.
    Dem Hund und sich zuliebe verzichtete er auf weitere Experimente: Mein Bekannter ist beruflich fast den ganzen Tag mit dem Auto unterwegs. Ein Hund der so reagiert, ist bei ihm schlecht aufgehoben. Im TH hatte er klargestellt, dass er nur dann einen Hund nimmt, wenn es einen gibt, der zu ihm und dieser Fahrerei passt und zwar vom ersten Tag an. Er hat keine Kinder, keine Frau, wohnt auf dem Land, hat keine weiteren Haustiere und hatte schon mehrere "schwierige" Hunde: Autofahren war neben gegenseitiger Sympathie das einzige Muss und er hätte weitergesucht (er sucht schon länger), hätte man ihm diesen Hund nicht als begeisterten Autofahrer vorgestellt.

    Kennenlernen konnten sich die zwei nur in einem Auslauf, Gassigehen war von Seiten des Tierheims nicht möglich. Der Hund war wohl sehr anhänglich, daher nahm er ihn nach dem zweiten Treffen mit.

    Der Hund kennt angeblich Fahren im Kofferraum und wurde so angeblich mehrfach transportiert, wobei meinem Bekannten sich die Frage stellt: Wohin?
    Weshalb wird ein Tierheimhund durch die Gegend gefahren?

    Alles etwas undurchsichtig ...

  • Unsere Hündin wurde vom Tierschutzverein als kastriert hergegeben. Nachdem sie immer dicker wurde, war irgendwann klar, dass sie trächtig ist. Der Tierschutzverein hat sich auch hier strikt geweigert, die Gebühr zurückzuzahlen.
    Es sei eine "Vermittlungsgebühr", und der Hund wurde vermittelt. Toll, nur dass wir wegen falscher Tatsachen dann 7 Welpen zu vermitteln hatten :zensur:

  • @ Askoo - man gut, wenn man immer noch mal nachfragt, denn so liest sich das doch alles weit mehr zu Lasten des TH...

    (und mal ganz so am Rande bemerkt, auch ne nette Kontaktanzeige unter HH... :lol: )

    Ein klitzekleines, wirklich unendlich gegen Null gehendes ABER hab ich dann aber doch noch - denn zwischen Fahrten im Kofferraum und Fahrten auf dem rücksitz und Fahrten in einer Box bestehen nun mal zum Teil himmelweite Unterschiede...die aber bei diesem TH aus welchem Grund auch immer - nun mal leider nicht vorher abgeklärt werden konnten.

    Warum es in einem TH nicht möglich sein soll, "Probegassi" zu gehen, oder auch eine "Probe-Fahrt" zu machen, entzieht sich meiner Kenntnis. Geht bei anderen doch auch - und zwar völlig selbstverständlich und problemlos.

    Mir tut´s leid für den Hund und ich hoffe, Dein Kumpel findet seinen Hund (sozusagen, sobald das Auto wieder repariert ist... :D ),

    LG, Chris

  • Zitat

    na ja, wenn ich meinen Hund ins Tierheim gehe und mein Hund super erzogen ist, wird das Tierheim auch nach 6 Monaten den Interessenten sagen, dass der Hund super erzogen ist und dies und jenes kann

    aber heißt das, dass der Hund es nun auch bei fremden Menschen ist? :???:

    Ich finde, aber dass man dann sagen muss: es war so, es ist aber unklar, ob das jetzt noch so ist....weißt du was ich meine? wenn ich aber sage, er kann definitiv und er es eben nicht kann...finde ich es nicht ok vom tierheim

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