für immer mehrere Hunde?

  • Ich habe nicht unbedingt das Gefühl, dass der zweite Hund sooviel mehr Arbeit macht.
    Z.B. muss ich viel mehr putzen, saugen etc., aber da macht es keinen Unterschied, ob ich einem oder zwei Hunden hinterputze.

    Und was die Arbeit mit den Hunden betrifft: Mein Zweithund ist ein Mops, der relativ pflegeleicht ist, sich problemlos erziehen lässt und mit unserem normalen Gassiprogramm voll ausgelastet ist. (Arbeit hat nur die Stubenreinheit gemacht, die sehr lange gedauert hat.)

    Alles in allem läuft der Mops überall mit. Übe ich mit der Großen z.B. im Garten das Apportieren, schnappt die Kleine das irgendwann auf und imitiert es ...
    Fressen tut die Kleine auch nicht viel. Hätte ich zwei große Hunde, würde ich vermutlich beim Futter einfach etwas mehr auf den Preis schauen. Aber ich denke, das ist bei Tieren wie auch bei Kindern: Auf eins mehr oder weniger kommts nicht drauf an ... Ein Tier/ Kind mehr bekommt man immer satt. :D

  • Zitat


    aber mal abgesehen von den Hunden, wie gehts euch dabei und der Arbeit, dem Geld etc. damit?
    oder wiegt sich das ganz auf?

    Mein Mann geht einen "normalen" Job nach, ich arbeite von zu Hause aus. Die Hunde sind selten alleine, haben aber keine Probleme auch mal einige Stunden alleine zu sein. Finanziell gibt es dahingehend keine Probleme. :-)

    Uns - also meinem Mann und mir - geht es dabei gut. Die meiste Arbeite habe ich mit den Hunden, da mein Mann außer Haus arbeitet. Das wusste ich aber bevor die Hunde ins Haus kamen.

  • Zitat

    r mal abgesehen von den Hunden, wie gehts euch dabei und der Arbeit, dem Geld etc. damit?
    oder wiegt sich das ganz auf?

    das wiegt sich mehr als auf, mir geht es um längen besser seit ich hunde habe. ich hab zwei ziemliche energiebündel, die mich mit ihrer guten laune auch dann mitreissen, wenn ich grund hätte schlecht gelaunt zu sein.

    lg

    g.

  • Zitat

    Ich habe nicht unbedingt das Gefühl, dass der zweite Hund sooviel mehr Arbeit macht.
    Z.B. muss ich viel mehr putzen, saugen etc., aber da macht es keinen Unterschied, ob ich einem oder zwei Hunden hinterputze.

    Und was die Arbeit mit den Hunden betrifft: Mein Zweithund ist ein Mops, der relativ pflegeleicht ist, sich problemlos erziehen lässt und mit unserem normalen Gassiprogramm voll ausgelastet ist. (Arbeit hat nur die Stubenreinheit gemacht, die sehr lange gedauert hat.)

    Alles in allem läuft der Mops überall mit. Übe ich mit der Großen z.B. im Garten das Apportieren, schnappt die Kleine das irgendwann auf und imitiert es ...
    Fressen tut die Kleine auch nicht viel. Hätte ich zwei große Hunde, würde ich vermutlich beim Futter einfach etwas mehr auf den Preis schauen. Aber ich denke, das ist bei Tieren wie auch bei Kindern: Auf eins mehr oder weniger kommts nicht drauf an ... Ein Tier/ Kind mehr bekommt man immer satt. :D

    Hallo,
    ich musste gerade ein wenig schlucken bei deinem Vergleich mit den Kindern... meinst du das ernst? Sicher, satt kriegt man sie immer... egal wie viele... aber damit ist es ja nicht getan.
    Ich finde schon, dass es einen erheblichen Unterschied macht, ob man ein Kind hat oder mehrere.... alleine schon die unterschiedlichen Termine, die unterschiedlichen Interessen... so viele Tage hat die Woche gar nicht, wie man sich da manchmal zerteilen muss...
    Und ich finde, bei Hunden ist es auch schon ein bedeutender Unterschied. Sicherlich KANN das alles total easy funktionieren, muss es aber nicht! Fängt schon da an, wenn mal ein Hund krank ist o. ä. und mann muss alles getrennt/doppelt machen (z. B. Spaziergänge etc..) Auch da kann enorm viel Kraft und Zeit draufgehen...
    Also ich denke, es kommt auf den Hund/die Hunde drauf an, aber normal ist es schon so, dass ein Hund deutlich weniger Arbeit/Zeit bedeutet...
    LG, Tanja

  • Zitat

    hm, ich lese daraus, dass die Hunde nicht allein sind etc.

    aber mal abgesehen von den Hunden, wie gehts euch dabei und der Arbeit, dem Geld etc. damit?
    oder wiegt sich das ganz auf?

    Klar, fünf Yorkies sind ein anderer Kostenfaktor, als z. B. unsere sehr gemischte Truppe mit auch ganz Großen dazwischen. Ausser den Impfungen kosten große Hunde in der medizinischen Betreuung immer um einiges mehr.
    Auch die Futterkosten für die Großen sind nicht zu unterschätzen. Ebenso das ganze Equipment - für mehrere Hunde reicht ein Smart einfach nicht mehr...

    Mehrere Hunde, die bei jedem Wetter mehrmals täglich von draußen rein kommen, sorgen dafür, dass man den Staubsauger immer gleich parat stehen lassen kann...und es im EG trotzdem immer irgendwie so aussieht, als könnte man eigentlich bald mal wieder staubsaugen... auch der Aufwand für Näpfe auswaschen, allgemeine Pflege (bürsten, Zähne säubern, Krallenschneiden, Kontrolle) multipliziert sich, die Sache mit dem Decken-Waschen wird mehr, unsere Hunde haben nicht ein Eckchen im Gefrierfach für sich, sondern eine eigene Truhe, eigene Kochtöpfe, eigene Küchenmaschine, eigenen Fleischwolf...unser Zaun ist nach unten und oben Yorkie UND Podenco-sicher...

    ABER: Mir jedenfalls geht es so - wenn man sich erst mal daran gewöhnt hat, fällt es irgendwann nicht mehr auf.

    MIR und auch meinem Liebsten, der vor einigen Jahren von null auf hundert in ein Leben mit sovielen und auch verschiedenen Vierbeiner geplumpst ist, gefällt es, wie es ist.

    Unsere Tagesgestaltung dreht sich schon sehr eng um die Vierbeiner - wobei die Fütterungszeiten der Hunde variabel sind, aber die der anderen Tiere nicht. Wenn man aus dem eher landwirtschaftlichen Bereich kommt, kennt man das nicht anders, deshalb fällt auch das wieder nicht weiter auf.

    Die Logistik, was andere Hobbys angeht ist ein wenig größer, aber andere Hobbys haben wir schon auch noch - auch da gilt, wenn man sich erst dran gewöhnt hat, dass man nicht allzu spontan sein kann, richtet man sich drauf ein und kann aber dennoch das Beste draus machen.

    Mehrere Hunde kann man nicht so unbedarft irgendwohin mitnehmen - mit fünf Hunden, davon zwei recht Großen, kann man zwar um den See wandern, aber die Wahrscheinlichkeit, mit ihnen dann anschließend irgendwo ne Brotzeit zu machen, ist unendlich gegen Null...

    Wir haben IMMER was zu lachen und mit mehreren Tieren auch fast immer einen Sorgen-Kandidaten dazwischen...

    Ich glaube, es ist einfach eine Frage der Mentalität. Neigt man dazu, sich am Kümmern um ein anderes Lebewesen aufzureiben, geht einem viel vom Leben auch nur für sich selbst verloren - wenn man aber eine gesunde Einstellung dazu hat, kann man mehreren Vierbeinern gerecht werden, ohne selbst in den eigenen anderen Bedürfnissen zu kurz zu kommen.

    Lg, Chris

  • Wir hatten immer nur einen Hund, unser Großer war auch drei Jahre allein, bis wir uns entschieden haben einen zweiten dazu zu nehmen.
    Ich hatte zwar nie das Gefühl, das er allein unglücklich war, aber ich bin der Meinung, das wir ihm mit einem Zweithund eine große Freude gemacht haben, er liebt die Kleine abgöttisch! :herzen5: .
    Ich finde es auch toll, wie die beiden miteinander umgehen, und würde nie wieder einen Einzelhund haben wollen, auch wenns mehr Arbeit ist!

  • Ich kann mir einen Einzelhund nicht vorstellen.

    Die ersten knapp 2 Jahre, meiner eigenen Hundehaltung, hatte ich nur einen, aber ich war schon in Erwartungshaltung auf den zweiten. Ich mußte nur auf die Wunschverpaarung warten :D

    Ich habe also seit 27 Jahren immer 2 oder drei, jetzt 4 Hunde. Könnte ich wie ich wollte, hätte ich sicherlich noch mehr - Neufundländer.

    Klar machen mehr Hunde auch mehr Arbeit. Es ist schon ein Unterschied, ob ich einen kämmen und bürsten muß oder vier. Wobei Idefix ja pflegeleichter ist.

    Der Schmutz. Ob ich nun die Hundehaare von einem oder vier aufsaugen oder fegen muß, bleibt sich eigentlich gleich.

    Obwohl ich ja nun "Rassengeschädigt" bin, ist es doch interessant zu beobachten, wie verschieden die Charaktere meiner Hunde sind. Auch ihr, bis auf gelegentliches Brummeln, harmonisches Zusammenleben unter Rüden macht einfach nur Spaß.

    Ich sehe, wie sie sich zwar brauchen, aber erlebe, wie sie mich immer wieder in ihre Mitte nehmen, mir zeigen, ich gehöre dazu. Das ist für mich einfach nur schön.

    Solange es geht, werde ich immer mehrere Hunde halten.

    Gaby, Idefix und ihre schweren Jungs

  • Da ich leider auf die Meinung meines Vermieters angewiesen bin habe ich derzeit nur meine Dicke. Wenn ich arbeiten muss oder Besorgungen machen, bei denen ich sie nicht mitnehmen kann, bleibt sie mit meinen Katern und Vi*a zu Hause. Ich hätte liebend gern einen zweiten HUnd. Doch wie gesagt, mein Vermieter spielt da nicht mit...

  • Es müssen nicht immer zwei Hunde oder mehrere sein. Wer es mag - ok... Ich persönlich mag es halt nicht...

    Jeder Hund (Tier) braucht Beschäftigung und hat gewisse Kosten die man einplanen muss - egal ob 1 Hund oder mehrere, aber man sollte da schon abwiegen was das mögliche betrifft...

    Mein Hund bleibt alleine und er ist damit nicht unglücklicher! :D

    LG,
    Carina mit Hovawart Baro

  • ich denke auch, es kommt auf den Charakter der Hunde drauf an
    ich hab 2 Schlaftabletten, eine schlimmer als die andere ^^
    noch dazu sind sie recht klein (11 und 5kg), was beim Vermieter nen "guten" Eindruck hinterlässt, die haben sich ja gern mal mit größeren Hunden, die Vermieter, und es is eben auch kostengünstiger im Futter usw.
    meine 2 ergänzen sich super und jetzt so nach 6 Monaten der Zweihundehaltung sind wir langsam ein gutes Team und ich möchte nich mehr zurück auf einen alleine
    ich wollte eh immer mehrere
    eher noch nen Dritten ^^ muss aber reinpassen, kein Energiebündel für mich, der mischt mir nur meine zwei alten Ladies auf
    ich steh eben auf Oldie-Hunde (wobei das Alter ja nicht immer was zur Fitness / Auslastungsbedürfnis zu passen scheint)

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!