Ich bin meinem Hund egal!

  • Zitat

    Warum wäre es für dich katastrophal, wenn er drinnen ständig zu deiner Mutter rennen würde? :???: Gibt es da einen persönlichen Kleinkrieg?

    Weil meine Mutter immer genau das Gegenteil von dem macht was ich sage. Es ist mein Hund und ich entscheide wie er erzogen wird, nur hat sie das nicht verstanden.

    Ja es gibt so eine art Krieg hier. Ich kann es zum Beispiel nicht ausstehen wenn sie ihm einmal etwas erlaubt, zum Beispiel auf das Sofa zu gehen, und dann auf einmal wieder nicht nur weil sie meint das es jetzt nicht ein müsste! Unser Sofa ist so groß das Donald 10 mal mit draufpasst...

    Sie versteht einfach nicht das Hunde keine Ausnahmen verstehen und das macht mich wirklich oft sehr sauer!

  • Zitat

    Was hast du denn für einen Hund,und wie alt?

    Donald ist ein Labrador-Bracken-Mix und er wird Ende des Jahres zwei.

  • Mir hat im Bezug aufs Jagen mal jemand einen schönen Satz geschrieben: Hunde, die man dauernd beschäftigt, werden auch aufgedreht.

    Ich habe mir das sehr zu Herzen genommen und viel, viel Ruhe geübt.

    Was passiert denn, wenn du mal eine halbe Stunde an der Leine stramm Gassi gehst, damit meine ich wirklich flottes gehen, kein schnuffeln hier und da, sondern lösen und weiter gehts, aber kein Wort mit ihm redest.

    Bei meiner wirkt das Wunder, die ist sobald der erste Befehl dann fällt Feuer und Flamme, weil endlich was passiert, das vorher war ja total tröge und langweilig.

    Man kann auch Dinge wie das Ignoranzkarree mal probieren.

    Ich würde es auf jeden Fall versuchen, ganz gezielt mal wenig Reden, den Hund nicht vollsabbeln und nicht überbeschäftigen.

    Die Idee mit strukturiertem Tagesplan ist auch nicht so schlecht. Auch da sind ja Ruhephasen für den Hund eingeplant.

    Auslastung ist wichtig, sowohl körperlich als auch geistig, aber man muss mit einem Hund auch einfach mal laufen können, ohne dass er überdreht.

  • Zitat

    Wirklich randalieren tut er an der Leine ja auch nicht, aber er wird immer sehr hibbelig und aufgedreht. Es tut mir einfach sehr leid.


    Ja er bekommt TroFu aber er interessiert sich nicht für Futterbeutel und co ...

    Hä? Hmm? Grübel... na sowas... Und wenn er sein komplettes Futter nur noch aus dem Beutel bekommt? Gar keinen Napf mehr zu Hause hat??? Also bei unserem hat das nach 2 Tagen sowas von funktioniert...

    Und das mit der Leine... ich kenn das. Meiner ist auch immer so aufgeregt und ich habe oft dazu tendiert ihn dann an die Schleppi zu nehmen damit er in Ruhe rumschnuffeln kann. Das mach ich jetzt nicht mehr, weil er es ja so auch nicht lernt. Wenn wir in den Wald laufen (das sind von uns zu Hause ca. 30min) dann muss er die an der kurzen Leine im Fuß laufen und erst im Wald darf er an die Schleppi. Ich bin manchmal schon völlig fertig, wenn ich im Wald ankomme, aber es muss sein das er das übt und ich mich damit quäle!

    Halte durch und bleib konsequent und ruhig!!!

  • Hallo Faesa,

    die Idee mit dem "strammen" Spaziergang ist nicht schlecht. Das werde ich heute Mittag mal ausprobieren! :gut:

  • Zitat

    Weil meine Mutter immer genau das Gegenteil von dem macht was ich sage. Es ist mein Hund und ich entscheide wie er erzogen wird, nur hat sie das nicht verstanden.

    Ja es gibt so eine art Krieg hier. Ich kann es zum Beispiel nicht ausstehen wenn sie ihm einmal etwas erlaubt, zum Beispiel auf das Sofa zu gehen, und dann auf einmal wieder nicht nur weil sie meint das es jetzt nicht ein müsste! Unser Sofa ist so groß das Donald 10 mal mit draufpasst...

    Sie versteht einfach nicht das Hunde keine Ausnahmen verstehen und das macht mich wirklich oft sehr sauer!

    es ist nicht so schlimm, wenn der Hund mal aufs Sofa darf und dann mal nicht, wichtig ist, das er runter geht wenn IHR es wollt.
    Denk einfach nicht darüber nach.
    Meine SEltern zb. sind der Meinung, das mein Hund sie lieber hat als mich :roll: , weil der sich immer so bolle freut wenn sie kommen...aber Befehle nimmt er nicht von Ihnen an...

    Wenn Deine Mutter für den Hund nicht "vorrauschbar" für den Hund ist, dann ist das für Dich ein pluspunkt...wenn Dein Hund merkt, das Du in Deiner Art einfach konsequent bist, richtet er sich nach einiger Zeit wieder mehr nach Dir, weil er bei Dir sicher ist, indem was er tun darf und was nicht.
    Das wirst Du als erstes bemerken, wenn er Dich anschaut, wenn Deine Mutter ihm etwas befielt oder erlaubt...
    Das dauert aber sicher viele Wochen oder länger.
    Ganz konsequent bleiben, mit Umlenkung arbeiten...und ja am einfachsten Du gibst ihm nur Futter aus der Hand (egal ob Deine mutter ihm zusätzlich etwas gibt)

  • Zitat

    Hallo Faesa,

    die Idee mit dem "strammen" Spaziergang ist nicht schlecht. Das werde ich heute Mittag mal ausprobieren! :gut:

    Nicht nur Heute ;) ...versuch es viele Wochen durchzuhalten...erst dann siehst Du Ergebnisse.

  • Zitat

    Nicht nur Heute ;) ...versuch es viele Wochen durchzuhalten...erst dann siehst Du Ergebnisse.

    Ja klar, aber heute sollte dann der Startschuss kommen!

    Ja ich mache das alles mit den Übungen und Tipps die ihr mir gegeben habt. Und wenn es Monate dauert. Ich möchte eindlich, auch draußen, eine Einheit mit meinem Hund werden!

  • Das wird schon. Ignoriere deine Mutter, das ist nur eine zweite Front die du dann bearbeitest, die nur Nerven kostet. Wie schon schön geschrieben, Hunde sind nicht blöd.

    PS: You got mail

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