• Ich wünsche euch ganz viel Glück bei den anstehenden Untersuchungen. Du schreibst, dass es deinem Hund gut geht, sie nicht auffällig war, sondern eben eher ruhig. Wenn sie wirklich was hat, ist es also vermutlich hoffentlich nicht ganz so böse. Ich kenne übrigens drei Menschen, bei denen unter 35 JAhren Herzfehler festgestellt wurden und zwar immer durch mehr oder weniger Zufall ohne dass sie vor oder nach der Diagnose schlimme gesundheitliche Probleme hatten. Sie mussten nur ihren Lebensstil ein bisschen auf entspannt bringen und echt anstrengenden Wettkampfsport vermeiden. Ich hoffe, solche leichten Fehler gibt es bei Hunden auch. Am besten aber gar keinen.

  • Hallo,
    ich wollte die, die es interessiert und für uns Daumen gedrückt haben, auf dem Laufenden halten...
    Nach einem für mich unruhigen Wochenende bekam ich nun heute Morgen den Hinweis, dass unser TA, der so weit entfernt wohnt, seit einiger Zeit krank ist und nun auch noch mindestens diese Woche geschlossen hat...
    So bin ich erst einmal für eine Zweitmeinung zu einem anderen Tierarzt gefahren.
    Leider hat dieser den Verdacht ebenfalls geäußert, wobei er schon meinte, aufgrund der Rauschgeräusche einen ausgeprägten Herzklappenfehler (Herzklappen schliessen nicht richtig) zu hören. Er hat mir Tabletten empfohlen (Lanitop), zweimal täglich eine. Und er sagte, nach einer Woche solle ich noch einmal wiederkommen, um erneut abzuhören, dann könne man gut beurteilen, ob die Dosierung so in Ordnung sei. Einen Ultraschall oder ähnliches müsse man nicht machen, das würde man deutlich hören können. :???:
    Naja, ich warte ja nun eh ab, bis ich dann nächste Woche bei meinem Tierarzt war...
    Allerdings - da ich nun ja schon zwei unabhängige Meinungen habe - würde es wohl doch mehr Sinn machen, gleich zum Hundekardiologen oder in die Tierärztliche Hochschule zu fahren, oder?
    Kann mir hier jemand sagen, wieviel so eine Untersuchung (Ultraschalldiagnostik etc.) unter dem Strich kosten wird, damit ich meinen Mann schonend darauf vorbereiten kann, dass sich sein neues Laptop, dass er sich eventuell kaufen will, wohl gerade in Luft aufgelöst hat
    Davon, dass ich nun absolut am Boden bin und nur noch heule, weil ich Angst um meinen Schatz habe, brauche ich wohl nicht zu reden... sie ist mein absoluter Seelenhund, ich weiss einfach nicht mehr weiter... und habe so eine Angst um sie...
    LG, Tanja

  • Hallo,

    ich würde durchaus gleich in eine Klinik fahren und sie dort auf den Kopf stellen lassen.
    Im Internet gibt es Seiten (Gebührenordnung für Tierärzte) wo Du verschiedenen Untersuchungen findest.
    Bemühe mal die Tante G..g.., da müsste relativ schnell was finden.

    Liebe Grüße

    Steffi, die weiter die Daumen drückt

  • Ab in die TiHo. Die ziehen dir schon nicht den letzten Cent aus dem Geldbeutel.

    Was das kostet, wird dir nur die TiHo sagen können. Röntgen sie mit Kontrastmittel, machen sie Ultraschall, ...? Oder ist das Ergebnis aufgrund des Hörens so eindeutig, dass die sozusagen gleich operieren? Wer weiß.

    Hast du eine OP- oder Krankenversicherung für den Hund? Tier-OP kosten zwar im Vergleich zu Mensche-OP kaum etwas, aber auch Tier-OP können ins Geld gehen.

  • Hey Tadetiru!

    Bei meinem Kater wurde als er knapp ein Jahr alt war eine Aortenklappeninsuffizienz diagnostiziert. Ich war damals in Duisburg mit ihm. Das ist nun gute 6 Jahre her, es geht ihm gut, spielt, tobt und ist in jeder Hinsicht nicht eingeschränkter wie die anderen Kater. Er hat anfangs auch Tabletten bekommen, die er nicht vertragen hat und lebt seit 5 Jahren ohne Medikamente.

    Also mach dich nicht so fertig. So furchtbar sich die Diagnose auch anhören mag, ist sie kein Todesurteil. Lass den Hund richtig auf die Medikamente einstellen und du wirst noch viele Jahre Freude mit ihr haben.

    Nur als kleiner Mutmacher.

  • Zitat

    Ab in die TiHo. Die ziehen dir schon nicht den letzten Cent aus dem Geldbeutel.

    Was das kostet, wird dir nur die TiHo sagen können. Röntgen sie mit Kontrastmittel, machen sie Ultraschall, ...? Oder ist das Ergebnis aufgrund des Hörens so eindeutig, dass die sozusagen gleich operieren? Wer weiß.

    Hast du eine OP- oder Krankenversicherung für den Hund? Tier-OP kosten zwar im Vergleich zu Mensche-OP kaum etwas, aber auch Tier-OP können ins Geld gehen.

    Hallo,
    danke, ja, ich bin jetzt auch gefestigt in meiner Entscheidung und werde morgen mal telefonieren, bei Dr Tobias in Hannover oder in der TiHo... je nachdem, wo ich eher einen Termin bekomme, wobei ich denke, dass die TiHo sogar schneller sein wird...
    Nein, eine Krankenversicherung oder OP-Kostenversicherung habe ich nicht abgeschlossen für meine Hündin.
    Ich hatte jetzt mein bisheriges Leben lang immer schon Hunde, alles Mischlinge aus Tierheim etc... Amy ist mein erster Hund vom Züchter und sie hat mich schon im ersten Jahr mehr gekostet, als alle meine anderen Hunde zusammen... :lol: Sie ist wohl etwas ganz besonders... :hust:
    Nein, im Ernst, ich habe jahrelang an Versicherungen gespart, wenn es mich nun erwischt, soll es halt so sein... es wird mich nicht ruinieren, aber traurig und ärgerlich ist es schon...
    LG, Tanja

  • Zitat

    Hey Tadetiru!

    Bei meinem Kater wurde als er knapp ein Jahr alt war eine Aortenklappeninsuffizienz diagnostiziert. Ich war damals in Duisburg mit ihm. Das ist nun gute 6 Jahre her, es geht ihm gut, spielt, tobt und ist in jeder Hinsicht nicht eingeschränkter wie die anderen Kater. Er hat anfangs auch Tabletten bekommen, die er nicht vertragen hat und lebt seit 5 Jahren ohne Medikamente.

    Also mach dich nicht so fertig. So furchtbar sich die Diagnose auch anhören mag, ist sie kein Todesurteil. Lass den Hund richtig auf die Medikamente einstellen und du wirst noch viele Jahre Freude mit ihr haben.

    Nur als kleiner Mutmacher.

    Hallo,
    vielen lieben Dank, das ist genau das, was ich jetzt brauche für meine Seele... ich mag nämlich wirklich nicht daran denken, sie zu verlieren.

    Habe jetzt erst einmal Fahrrad fahren mit ihr gestrichen und versuche, dass sie nicht zu sehr mit anderen Hunden übers Feld powert momentan, bis wir sicher wissen, was es genau ist. Und danke für deinen Mutmacher... der TA heute sagte auch, dass das nicht sooo schlimm sein muss, man muss es nur halt abklären...
    LG, Tanja

  • Ich kann dich in so weit beruhigen, als dass ich es mit den Tierärzten ähnlich halte wie du. So lange wie nichts besonderes ansteht, reicht mir der "0-8-15-Arzt" zum Impfen. Wenn ich aber begründeten Verdacht habe dass irgend etwas "größeres" ansteht, dann hole ich mehrere Meinungen ein.

    Ich finde es extrem schwer anständige Tierärzte zu finden!

    Was den Herzfehler angeht... Mach dir auch da mal nicht zu große Sorgen! Ich kann da nur von meinem Pferd berichten, aber das lief ähnlich ab. Ich habe ihn jahrelang geritten und alles war ok.
    Ich hatte damals den TA gerufen, weil mein Pferd husten hatte. Er hörte ihn somit ab ... und hörte...und hörte..... und hörte immer noch.......
    Ich dachte schon "Ach, so schlimm kann es ja nicht sein, wenn er so genau hin hören muss.."
    Statt dessen kam dann die Aussage, dass er da ein Geräusch hört, was da so garnicht hin gehört. :???:
    Wir sind daraufhin in die Klinik zum Herzultraschall gefahren.
    Die Diagnose: Eine Herzklappe schließt nicht richtig. D.h. altes verbrauchtes Blut vermischt sich mit dem frischen sauerstoffreichen. Somit hat er weniger Sauerstoff im Blut.
    Der TA meinte, es könne sein, dass er gerade bei hohen Temperaturen im Sommer Probleme bekommen könnte. Wenn wir merken dass er apatisch wird, sollten wir sofort absteigen.

    ....Bis heute (das ist jetzt 6 Jahre her!) ist NICHTS passiert!!! Nicht ein einziges Anzeichen dafür, dass er überhaupt einen Herzfehler hat!!!

    Und ganz ehrlich... Deinem Hund geht es gut. Sie spielt, sie rennt und tobt.Ginge es ihr schlecht, würde sie das doch nicht tun!

    Ich würde schon in jedem Fall eine zweite Meinung einholen und einen Herzultraschall machen lassen. Einfach damit DU weißt was bzw. ob was ist.
    Aber die Konsequenzen, selbst wenn sie tatsächlich einen Herzfehler hat, müssen bei weitem nicht dramatisch sein!!!

    Ich wünsch dir und deinem Hundi alles gute!!!!

  • hallo

    wir haben diese ganzen untersuchungen gerade hinter uns(im juli)
    großes blutbild ,schilddrüsenwerte u. herzultraschall.

    blut haben wir bei unserer tierärztin machen lassen,schallen beim kardiologen(sind dafür rund 80 km gefahren) ,hier im norden einer DER spezialisten.

    bei uns war es genau anders herum
    wir haben immer wieder gemerkt das sam sehr schnell ko war,besonders an warmen tagen.
    dies war uns schon im vergangenen sommer,da war er grad ein paar monate alt,aufgefallen.
    die ärztin konnte nie was finden.
    bis es im frühjahr dann ganz heftig kam u. sam schon bei knapp 20° schlapp machte.

    nach erneuter eingehender untersuchung kam heraus sein herz schlägt recht langsam.

    der kardiologe war super.
    ein langes vorgespräch,ausgiebige befragung zum hund,hund einschätzen,eingehende untersuchung des hundes.
    beim schallen super alles einzeln erklärt.
    herauskam das unser kleiner einen herzklappenfehler hat und eine unterfunktion der schilddrüse.
    die schilddrüse ist inzwischen gut mit tabletten eingestellt.
    was den klappenfehler angeht wird sam nie die volle herzleistung erreichen,kann aber damit gut leben (laut tierarzt)

    die untersuchungen haben uns insgesamt rund 300.-€ gekostet(der herzschall 230.-€) und einen urlaubstag meines mannes da der kardiologe rund 80 km weit weg ist.
    wäre der bei uns in der nähe,es wäre mein neuer tierarzt geworden,obwohl wir mit unserer jetzigen ärztin auch voll zufrieden sind.nur der mann hatte so ein großes harz für hunde... das hat mich beeindruckt.

    wir sind trotz der hohen kosten so froh die untersuchungen gemacht zu haben.
    jetzt wissen wir was mit sam los ist und das wir unser powerpaket bei sportlichen aktivitäten nicht überbelasten dürfen bzw ihn ab und an mal bremsen müssen.


    drück dir die daumen für deinen hund


    lg kirsten

  • Hallo,

    wir haben gerade eine Kardiologin mit unseren Hündin aufgesucht. Geräusche beim Abhören konnte bislang kein TA feststellen.
    Aber sie zeigte Ermüdungserscheinungen, hatte kaum Kondition und hustete gelegentlich.

    Die erste Untersuchung beinhaltete Abhören von Herz und Lunge, EKG, Herzultraschall und Röntgen.
    Beim EKZ kam heraus, dass das Herz unregemäßig schlug und nach ca. jedem 5. Schlag eine Pause war.
    Und beim Ultraschall war zu sehen, dass zum einen eine Herzklappe nicht mehr richtig schließt und es zum anderen Blutverwirbelungen gibt.
    Die Milz wurde auch gleich untersucht. Dort alles okay.
    Das Röntgen war ohne Befund.

    Inkl. Medikamente (Karsivan,Enalatab und Entwässerungstabletten) haben wir 180 € bezahlt.

    Bei der zweiten Kontrolluntersuchung wurde noch mal abgehört, Ultraschall und ein EKG gemacht.
    Die Verwirbelungen waren schon weniger geworden. Und die Pausen zwischen den Herzschlägen waren auch schon besser, aber noch nicht richtig gut.
    Kostenpunkt für diese Untersuchung: 65€ und ein Rezept für ein weiteres Medi.

    Vor 3 Wochen waren wir zur zweiten Kontrolle. Es wurde nur noch abgehört und ein EKG gemacht.
    Ergebnis: alles super.
    Kosten 45 €.

    Und vorallem: dem Hund geht´s viel viel besser.

    Viele Grüße aus HH
    Silke

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