Zaunpöbelei an der Hundeschule
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Emmi und Maxl pöbeln (manchmal noch) vom Garten aus durch die Hecke den Nachbars-DSH an. Der geht meist sehr gelassen vorbei. Ich möchte den Aufstand nicht haben, wir arbeiten dran.
Ich stelle das voran, weil ich weiß, wie schwer das Anti-Pöbel-Training ist.Das ist aber gar nicht mein Problem. Sondern: Unser täglicher Gassigang führt uns am langen Zaun einer Hundeschule vorbei. Und jedes Mal, wenn da Unterricht ist, hat die Trainerin ihre eigenen Hunde dabei – und beide pöbeln am Zaun rum wie blöd.
Emmi hab ich so weit schon im Griff, dass sie zwar hinwollen würde, aber unter Spannung bei mir bleibt.
Maxl flippt aus und reißt mich jedes Mal fast um. Letzthin haben wir sicher 10 Minuten gebraucht, um an dem Zaun vorbei zu kommen. Ich lasse Max absitzen, für Blickkontakt kriegt er ein Lecker. Sobald wir losgehen, donnern mir 33 Kilo in die Leine. Sitz, Lecker, Donner... Derweil die Trainerhunde "Arschloch, komm her, ich fress Dich" brüllen und die Trainerin die Hände in den Hosentaschen hat.
Ich bins sooooooo leid! Klar, ich müsste da einfach nicht gehen.
Es ist ein öffentlicher Weg, jeder vorbei gehende Hund wird angemacht.Aber ich überlege, ob Maxl das können muss: Sich nicht provozieren lassen.
Manchmal bin ich geneigt, Emmi und Maxl freizugeben und sich prügeln zu lassen. (Naja, der Zaun ist dicht, es könnte nicht wirklich was passieren). Aber was lernen dann meine Zwei? Dass man sich aufführt wie Rotze? Es ist ja auch jedes Mal ein Mörderstress für alle vier Hunde.
Was würdet Ihr tun? Klein beigeben und da halt nicht hergehen? Weiterüben? Die Trainerin anrufen und ihr sagen, sie soll mal ihre Hunde erziehen?
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9. September 2010 um 10:21
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Hallo,
- ich würde versuchen mit der Hundetrainerin zu sprechen was sie meint.- oder wenn keine Gefahr besteht Hunde gleich ohne Leine laufen lassen und das gebelle keine Achtung schenken, einfach so schnell du kannst, aber Rhue australlen und Deinen Weg gehen. Das habe ich mir so aus den Sendungen von Rütter's abgeguckt. So mehr ich auf das gespinne von meinen Hunden eingehe um so schlimmer ist es.
Vielleicht auch mal getrennt nur mit einem gehen (ohne Leine) um zu sehen wie jeder einzelne reagiert. Meistens kann man die anderen nicht umerziehen, aber vielleicht wenn Deine Hunde merken oh Frauchen ist es egal, dann sehen sie es vielleicht auch anders. Zumal sie da auf einmal alleine stehen.Wünschen Dir viel Erfolg!
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10 Minuten haste Du gebraucht um am Zaun vorbei zu kommen ?
Ich würde gar nicht so ein Gewese drum machen.
Ich denke, je mehr Ansprache/Leckerli/Aufmerksamkeit dein Hund in dieser Situation bekommt, desto mehr stärkst Du sein Verhalten.
Ich würde mit meinen Hund wortlos daran vorbei gehen. Notfalls ziehen und danach loben. -
Warum fütterst du Maxl noch dafür, daß er sich so benimmt ??
Sag ihm doch deutlich, daß du sein Verhalten unmöglich findest und das nicht duldest. Es ist ihm durchaus möglich, angespannt, aber ohne Aufstand dort vorbeizugehen ...Einem Kind würdest du auch keinen Lolli vor die Nase halten, wenn es anderen "A..loch" zuruft und nach ihnen tritt.
Damit dein Hund dich alelrdings ernst nimmt - was jetzt ja nicht der Fall ist - müßtest du ein wenig vorarbeiten.
Gruß, staffy
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Zitat
Das habe ich mir so aus den Sendungen von Rütter's abgeguckt. So mehr ich auf das gespinne von meinen Hunden eingehe um so schlimmer ist es.
Ja, die klassische Rütter-Taktik
Bloß keinen Konflikt austragen, sich aus allem schön raushalten und dem Hund jaaa keine Grenzen setzen - wär ja peinlich, wenn er nicht hört.... du solltest nicht alles im TV anschauen ;-) -
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Zitat
Ja, die klassische Rütter-Taktik
Bloß keinen Konflikt austragen, sich aus allem schön raushalten und dem Hund jaaa keine Grenzen setzen - wär ja peinlich, wenn er nicht hört.... du solltest nicht alles im TV anschauen ;-)Was ist daran so verwerflich ?
Dem gepöbel des Hundes keine Beachtung schenken is doch ein guter Weg, zumindest einen Versuch wert. -
Zitat
- ich würde versuchen mit der Hundetrainerin zu sprechen was sie meint.würde ich nicht machen. man kann keine anderen halter ändern, nur sich und das verhalten seines hundes beeinflussen.
ZitatIch würde gar nicht so ein Gewese drum machen.
Ich denke, je mehr Ansprache/Leckerli/Aufmerksamkeit dein Hund in dieser Situation bekommt, desto mehr stärkst Du sein Verhalten.denke ich auch.
ZitatWarum fütterst du Maxl noch dafür, daß er sich so benimmt ??
Sag ihm doch deutlich, daß du sein Verhalten unmöglich findest und das nicht duldest. Es ist ihm durchaus möglich, angespannt, aber ohne Aufstand dort vorbeizugehen ...Damit dein Hund dich alelrdings ernst nimmt - was jetzt ja nicht der Fall ist - müßtest du ein wenig vorarbeiten.
Zitatdu solltest nicht alles im TV anschauen ;-)
och, anschauen kann man es schon, nur nicht alles nachmachen.

gruß marion
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Zitat
Was ist daran so verwerflich ?
Dem gepöbel des Hundes keine Beachtung schenken is doch ein guter Weg, zumindest einen Versuch wert.Wenn du duldest, daß sich dein Hund derart benimmt, dann ignoriers. Nichts tun heißt aber automatisch es zu tolerieren und dem Hund zu erlauben ... aufhören wird er damit nicht, im Gegenteil !
Ich würde meinem Hund eine enorme Beachtung schenken, wenn er in aller Öffentlichkeit lautstark pöbelnd in der Leine oder am Zaun hängt ...
Gruß, staffy
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Andere idiotische Hundehalter kannst du leider seltenst beeinflussen - aber wenigstens dein eigenes Rudel.
Insofern würde ich da auch, ohne viel Theater und Leckerli, schnurstracks vorbeigehen und das auch von meinen angeleinten Hunden erwarten, zumal die von Welpenbeinen an lernen, daß Leinenkläffen ihnen nichts als Ärger einbringt - ein Muß bei Terriern, die ja bekanntlich heftig zum Sich-Aufblasen neigen und dann an Leckerli - vorsichtig ausgedrückt - nur noch sehr mäßig interessiert sind.
Pöbelt mein Hund trotzdem ungezogen zurück, ignoriert mich also gepflegt, gäb's dafür auf der Stelle eine ganz deutliche Ansage, und weiter geht's. Dafür immer(!) Lob und auch mal Belohnung NACH der Situation, wenn Hund sich zivilisiert benommen hat und die Lage wieder entspannt ist. Das haben bisher alle, eigene und Mit-Spaziergänger, ganz fix kapiert - waren aber auch alles ganz "normale" Hunde ohne tiefsitzende Angst oder Aggression.
Darüber, wie man sowas mit wirklich schwierigen Tieren trainiert, wirst du hier sicher viel, viel kompetenteren Rat finden. Euch auf jeden Fall viel Glück - und vergiß nicht: DU triffst die Entscheidung, nicht die Hunde!
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Hallo,
also ich persönlich muss ja immer über solche Hunde von Hundetrainern schmunzeln, besonders, wenn der "Profi" dabei ist, eine Stunde abhält und dann solch ein Benhmen von den Hunden toleriert. Solch eine Hundeschule würde ich als Teilnehmer schnell verlassen und nicht weil die Hunde pöbeln, sondern weil sie so tatenlos dabei steht.
Natürlich kannst du mit ihr mal ein Gespräch suchen und sie fragen, ob sie ihre Hunde zusich rufen kann! Ich würde ihr erklären, das du momentan mit deinen Hunden ruhige Hundebegnungen übst und das deine Hunde noch nicht so weit sind, das Gebell zu ignorieren! Allerdings solltest du dir jeden kommentar über ihre Hunde verkneifen, denn dann stellen viele Menschen auf Stur!!!
Und dieses Spiel: Zurückpöbeln, setzen, Leckerchen kassieren klingt schon fast nach einer schönen Verhaltenskette!
Ich würde auch erstmal jeden Hund einzeln dran vorbei führen und ihnen dabei eine Aufgabe geben, z.B. bei Fuß oder ein Dummy tragen oder oder oder. Und wie einige Vorredner schon schrieben, garnicht endlos drauf eingehen, sondern straight mein Weg gehen! Zurnot über die Leine mitnehmen und danach loben wenn sie sich im Benehmen bessern!
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