Die Bürgergarde schießt Salut...

  • :lol: bleiben also nur noch Knall und Leuchtkugeln. Das kannst du ja nächstes Silvester man deinen Tiern näherbringen. Vielleicht erfreuen sie sich ja mit dir gemeinsam am Feuerwerk im Nachbarort (so aus der Ferne). Wäre doch mal ein erster Schritt ;) .

  • Die kommen ja gar nicht drumrum, sich mit mir drüber zu freuen.
    Vor Silvester hab ich keine Angst. ;) Im Gegenteil. Ich freu mich über klaren Himmel um schöne Fotos zu machen.

    Prost Neujahr

    Sanny

  • warum unternehmt ihr an solchem tag nicht etwas außerhalb der "gefahrenzone" ?


    wir haben zum glück einen hund der vor gewitter,sylvesterknallerei/feuerwerk u. schießen bisher keine nagst hat.

    aber kanonenkugeln sind schon was heftig.


    was schüsse angehtw ar sam immer mal mit meinem mann auf dem schießstand.
    er fand die "rollhasen"(über die bahn rolldende tonscheiben) viel spannender ,als das er angst vor dem knall hatte.


    lg kirsten

  • sorry, total unwichtig, aber beim Lesen hat mich diese Story echt an den verrückten Nachbarn von den "Banks" aus dem Märchen - Marry Poppins erinnert :lol:
    ich liebe diese Zeiten, an denen jeder seine Stellung beziehen muss, um die Bilder an den Wänden zu halten, auch wenn die Banks zum Glück keinen Hund hatten :roll:

    Die Geschichte mit der Kanonen zündenden Bürgerwehr hört sich für mich wirklich verrückt an :D

  • Klinke mich mal auch kurz ein, weil wir ein ähnliches Problem haben.

    Bei Donnern von irgendwelchen Gewehren o.ä. zuckt Tilly kurz zusammen und das war's dann. Angst zeigt sie da kurz, aber gleich darauf ist das wieder egal.
    Das Problem bei uns liegt bei starkem Regen/Gewitter. Ich mag das auch, ob ich da patschnass werde oder nicht. Meine Güte, dann bin ich halt nass. Tilly ist da anders. Sie mag kein Wasser, außer zum saufen oder auch ne Pfütze. Bei Gartenschläuchen, Duschköpfen etc. flippt sie regelrecht aus. Kommt wohl aus der Vorgeschichte (Zwinger und dort saubermachen).

    Vor kurzem hatten wir ein absolut heftiges Gewitter. Wir liefen los, da war alles trocken und sogar Sonnenschein. Keine 100 m gelaufen, ging es los. Donner, Blitz, Starkregen mit riesigen Tropfen, immer stärker werden und dazu ein heftiger Wind.
    Die Kleene flippte total, versuchte Unterschlupf zu suchen (war auf freiem Feld nicht möglich) und zerrte mich wie eine Wilde nach Hause. Ich versuchte ihr zu vermitteln, dass das gar nicht schlimm ist. Wollte betont langsam wieder Richtung Hof zurück, doch keine Chance. Sie riß so stark an ihrer Leine, dass ich schon Angst hatte, das Halsband (sie hatte leider da kein Geschirr an), reißt (ist bei meiner 1. Hündin passiert, obwohl es ein richtig Gutes und auch Breites war und nicht der Verschluss ging zu Bruch, sondern die Doppelnaht zum Verschluss), bzw mir die Leine aus den Händen rutscht.
    In der letzten Zeit gab es ja ähnliches Wetter und jedesmal das Gleiche. Und Regen/Gewitter kann ich ja nicht vorhersehen, um da mit ihr zu üben. Mit Dusche oder Gartenschlauch will ich nicht wirklich arbeiten, da sie da richtig schreit und sich in die Ecke drückt, in der Dusche ständig ausbüxt, ich halte sie am Geschirr fest, wenn es wirklich notwendig ist, bzgl. Gestank vom Wälzen etc. Doch das ist doch eine Qual für den Hund oder nicht? Sie geht auch nimmer freiwillig ins Badezimmer, zumindest nicht, wenn wir nach Hause kommen und ich direkt da reingehe. Es scheint, als wenn sie wüßte, dass da jetzt ein Abduschen dran kommt. Obwohl sie auch sehr verfressen ist, ist das nicht möglich. Sie ignoriert es dann, immer mit einem scheelen Blick zu mir, ob ich jetzt die Türe zumache, wenn sie da wirklich reingeht.

    Bei normalem Regen ist das kein Ding. Selbst wenn es mal donnert :???:

    Zudem bin ich gespannt, wie sie an Silvester reagieren wird. Die Angst kann aber wohl auch nur am Regen liegen *denk*.

  • Moin,

    ich glaube, ignorieren ist der beste und erfolgversprechenste Weg. Es ist schon schwer, seinem Hund zuzusehen, wenn dieser sich so fürchtet, aber Du weißt doch, jedes trösten, jeder Zuspruch, jedes Ablenken festigt beim Hund "oh - meine Angst ist berechtigt - Chefchen verhält sich ja auch seltsam" und die Angst wird größer.....

    Man kann gegen wirken, entweder wirklich weit weg fahren - nur löst dass das Problem nicht. Man kann Musik laufen lassen, vielleicht ein wenig lauter als sonst und ansonsten nicht reagieren, kein eigenes zusammen zucken, kein tröstendes Wort an den Hund, auch kein aufmunterndes..... einfach so tun, als sei die ganze Welt normal.

    Ich habe damals, als mein Malik von einem Mofa überfahren wurde und fortan schreckliche Angst vor den Dingern hatte, überwiegend mit Strenge reagiert..... da unsere Begegnungen immer auf der Straße statt fanden, habe ich ihn einfach dazu gebracht, mit zu gehorchen, bei Fuß zu gehen, abzuliegen, wann immer ein Mofa zu hören war.... das dauerte eine Weile, aber heute kümmern sie ihn kein Stück mehr - mit hat es das Herz zerrissen, ich kam mir so grausam vor - aber am Ende hat sich seine Angst abgebaut und nicht verstärkt. Heute kann er wieder mit den Kindern Gassi gehen..... von daher, war es sicher richtig.

    Andererseits habe ich es bei Freunden erlebt, deren Hund vor Sylvester Angst hat - und dann erlebte ich, das der Chef des Hauses, den ganzen Abend besorgt um den Hund tanzte, extra feine Leckerchen hatte, sich mit ihm auf die Decke legte, ihn andauernd ansprach und tröstete, Musik anstellte und und und - also, da hätte ich als Hund vermutlich auch geglaubt, das die Welt untergeht......... seltsames Chefverhalten kann beängstigend sein. War der Chef nicht im Raum, lag der Hund in seinem Korb, zwar war er aufgeregt und zuckte beim Knall von draußen, aber kein Vergleich zu seinem Verhalten im Beisein vom Chefchen.

    Achte auf Dich, auch auf Deinen Tonfall..... liebe Grüße
    Sundri

  • Ich hatte diesmal folgende Strategie: Meg hat sich wie immer beim ersten Kanonenschlag verkrochen. Ich hab ganz fröhlich getan, huiiii, das wummst aber schöööön..., hab bei jedem weiteren Rumms gejubelt und gejohlt und hab Meggie ein Leckerchen gegeben.

    Hintergrund war dieser: Vor dem Clicker hatte sie zuerst auch Angst, aber als sie gemerkt hat, dass es nach diesem ekligen Geräusch was Feines gibt, war die Angst ganz schnell weg. Und so dachte ich mir, hey, vielleicht kann man das mit den Kanonenschüssen auch machen?

    Es war insofern von Erfolg gekrönt, dass Meg die Leckerchen angenommen hat. Normalerweise rührt sie dann nämlich vor lauter Panik nichts an.

    Und so fand ich es fast schade, dass nach fünf Schüssen (die auch noch verhältnismäßig kurz hintereinander kamen) schon Schluss war. Ich hätte das "Kanonenschläge sind was Gutes" gern noch ein wenig länger konditioniert...

  • Ich glaub nen Hund ganz vom Knallen fernzuhalten, wird nicht funktionieren.

    Ob es ein Schuss im Wald ist, ne Fehlzündung beim Motor, ein Salut bei ner Beerdigung, Sylvester, Gewitter oder was auch immer.

    Ich denke auch, dass Erschrecken ok ist. Tun wir ja auch. Aber direkt danach muss man sich wieder fangen und ein:
    "Boah, das war aber jetzt laut, oder" im richtigen Tonfall kann da Wunder wirken.

    Danach einfach ganz normal den Dingen nachgehen, die man gerade tut....

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