Schnappen, Kind umreißen und im Zimmer schlafen?
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Hallo Ihr Lieben!
Wie gehe ich es an, dass ich unserem weißen Schäferhund das Beißen abgewöhne? Die fiese Erschreckdose (Blechdose mit lautem Zeug drin zum Schmeißen) reicht irgendwie nicht recht aus. Erst erschrickt er sich aber das hält irgendwie mit der Wirkung nicht lange an. Und bald kommt unser Nachwuchs (Menschenbaby), dann muss das einfach klappen. Leider hat die Vorbesitzerin so viel verpasst, wie Welpenschule, Sozialisierung und Co und nun hab ich ein wenig das Nachsehen. Wir gehen schon zur Hundeschule, aber zaubern kann die Trainerin auch nicht. Und beim Beißen fehlt mir irgendwie der Ansatz wie ich es gescheit anpacke. Er lernt so toll und ich möchte ihm außerdem beibringen, dass er unsere große Tochter nicht umwirft beim Toben und dass er VOR unserem Schlafzimmer schläft. Das sind so Dinge die müssen doch zu machen sein, bis in vier Wochen das Baby zur Welt kommt, oder ist das utopisch? Für Eure Tipps wäre ich dankbar.
LG, kawamouse - Vor einem Moment
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Hi,
Interessiert dich dieses Thema ? Dann schau doch mal hier *.
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in wasfür situationen beisst er denn?
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Darf ich eine Frage stellen?: Wieso habt ihr euch zwei Monate vor der Geburt eures zweiten Kindes einen Junghund zugelegt?
Wie wollt ihr das alles hinkriegen wenn das Baby erstmal da ist?
Tut mir leid wenn ich das so direkt sage, aber ich denke das wird kein gutes Ende nehmen... Ihr solltet den Hund lieber abgeben, bevor er sich zu sehr an Euch gewöhnt hat und erst wieder über den Hundewunsch nachdenken, wenn der Säugling aus dem gröbsten raus ist...
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also, so bald er seine zähne einsetzt macht ihr es wie bei einem welpen. ein deutliches NEIN, sofort mit spielen etc aufhören und am besten weggehen und einige minuten ignorieren(3-4 min reichen).
dann kann weitergespielt werden. aber sobald wieder irgendwie zähne eingesetzt werden dasselbe wieder.
und eben keine spiele machen, (wie raufspiele) bei denen er die zähne einsetzen muss um "bestehen" zu können.
dann, einen korb für die tür packen und ihn immer wieder hinbringen, bleibt er liegen, loben(das komando "auf den platz"beibringen hilft) ausserdem macht ihm den platz schmackhaft. also so einrichten, dass er ihn gerne benutzt. und kurzfristig hilft, tür zu.
oder so eine art babygitter vor. dann kommt er auch nicht ins schlafzimmer.und zum thema kind umwerfen: dasselbe wie beim beißen. wird er zu heftig oder ruppig(also noch vorm umwerfen), sofort alles spielen abbrechen und ihn ignorieren.
ansonsten hilft vielleicht eine hundetrainerin zuhause, die euch noch tipps geben kann.
so, das wäre so meine idee.
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Mit der Brechstange und "Schnell, schnell" geht gar nichts.
Dein Schäfi ist ein Lebewesen, das offensichtlich bereits unfähige Halter hatte. Du bist natürlich jetzt gefordert.Nein, die Trainerin kann nicht zaubern. Aber Rütteldosen sind ganz sicher nicht der zielführende Weg.
Bevor es hier jetzt länglich wird, würde ich einen Trainerwechsel empfehlen.
Ansonsten schau dich auch mal in den entsprechenden "Welpen- und Junghund"-Freds.
Die "Probleme" mit deinem Jungspund sind dort mehrfach ausführlichst beschrieben und beantwortet.
cazcarra
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Zitat
Darf ich eine Frage stellen?: Wieso habt ihr euch zwei Monate vor der Geburt eures zweiten Kindes einen Junghund zugelegt?
Wie wollt ihr das alles hinkriegen wenn das Baby erstmal da ist?
Tut mir leid wenn ich das so direkt sage, aber ich denke das wird kein gutes Ende nehmen... Ihr solltet den Hund lieber abgeben, bevor er sich zu sehr an Euch gewöhnt hat und erst wieder über den Hundewunsch nachdenken, wenn der Säugling aus dem gröbsten raus ist...
naja, das haben andere auch hinbekommen. denke, wenn die ts sich bewußt ist, dass versammt viel arbeit auf sie zu kommt wird das schon werden.
von vorneherein zu sagen, dass geht so nicht, finde ich übereilt.
ansonsten gäbe es sicherlich auch eine ganze menge leute, die einer 22 jährigen abbsprechen würden mit einem hund klarzukommen.
denke das sollte jeder selber entscheiden.
und die ts hat ja offenbar schon einige erfolge erzielt.
denn eigentlich sind die beschriebenen probleme in den griff zu bekommen. -
Ich nehme jetzt mal an dass es sich um Spielbeißen handelt, oder? Wir haben es so gemacht: jedes mal wenn die Zähnchen schmerzhaft oder grob in Einsatz kamen habe ich "Au" gesagt und habe den Kontakt sofort unterbrochen.
So hat der Hund gelernt dass ein grober Kontakt - wie er unter Wurfgeschwistern durchaus üblich ist - nicht erwünscht ist und sie damit nicht weiter kommt. Bleibt einfach dran und es wird sicher besser werden!ZitatDarf ich eine Frage stellen?: Wieso habt ihr euch zwei Monate vor der Geburt eures zweiten Kindes einen Junghund zugelegt?
Wie wollt ihr das alles hinkriegen wenn das Baby erstmal da ist?
Tut mir leid wenn ich das so direkt sage, aber ich denke das wird kein gutes Ende nehmen... Ihr solltet den Hund lieber abgeben, bevor er sich zu sehr an Euch gewöhnt hat und erst wieder über den Hundewunsch nachdenken, wenn der Säugling aus dem gröbsten raus ist...
Also sooo schlimm dass man den Hund abgeben muss finde ich das jetzt auch nicht. Andere schaffen sich in kurzer Zeit zwei Welpen/Junghunde an was in meinen Augen auch nicht optimal ist

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Zitat
Also sooo schlimm dass man den Hund abgeben muss finde ich das jetzt auch nicht. Andere schaffen sich in kurzer Zeit zwei Welpen/Junghunde an was in meinen Augen auch nicht optimal ist

Ja genau, und ich bin eine Person die diesen Fehler gemacht hat. Und darunter mussten wir alle leiden, vorallem aber die beiden Hunde. Wenn ich mir jetzt vorstelle, wie viel mehr Aufwand ein Säugling im Vergleich zu einem Junghund ist, na dann herzlichen Glückwunsch
Vielleicht bin ich auch so pessimistisch aufgrund einiger anderer Threads die derzeit hier im Forum kursieren, aber ich könnte mir gut vorstellen dass auch dieser junge Hund in ein paar Monaten wieder zur Abgabe bereit steht - was bis dahin dann alles falsch gemacht worden ist (und das soll kein Angriff auf die TS sein!), könnte NOCH vermieden werden. Ich finde es in diesem Fall auch wichtig miteinzubeziehen, dass dies der erste Hund der TS ist und sie den Erziehungs- und Nervenaufwand deshalb womöglich unterschätzt... Sollte ich mich hierbei irren wäre das natürlich schön 
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Aaaalso... zum Einen möchte ich hier mal betonen, dass ich mir natürlich einen Hund anschaffen darf, wann ich es möchte und mein Mann auch voll hinter der Entscheidung stand und ebenso zwei bis dreimal am Tag Gassi mit ihm läuft wie ich. Ebenso wird sich die Arbeit geteilt werden, die ein baby verursacht. Und so ich finde es nicht absonderlich, wenn eine Hund schon in der Familie ist und ein Baby kommt. Wenn es danach geht, gibt es nämlich tausend Gründe, die vom Zeitpunkt her gegen einen Hund sprechen. Ein Baby ist doch erstmal kein Grund gegen einen Hund.
Und noch eines: ich werde bestimmt diesen tollen Hund NICHT wieder zur Vermittlung geben. Diese Fehleinschätzung finde ich fast schon ne echte Frechheit. Meine Geduld kennt hier auch niemand und dies zu beurteilen sollte man lieber bleiben lassen. Ich hole mir kein Tier ins Haus, wenn ich nicht willens und in der Lage bin damit umzugehen und die Konsequenzen zu tragen.
Nun zur Sache: Vieles haben wir ja bereits in dem einen Monat geschafft. Gestern Naht hat er tatsächlich im Korb VOR der Tür geschlafen. Ich habe ihn zwar ein paar Male raus gebracht bis ers begriffen hat, aber es funktionierte. Unsere Katzen dürfen wieder im Haus ihr Futter zu sich nehmen und hier wohnen. Er bleibt bereits zwei Stunden alleine ohne Dinge zu beschädigen. Er kommt auf Zuruf im Gelände und lässt dafür auch den Hasen wegrennen ohne ihm nach zu jagen und das sind nur einige Beispiele.
Er knabbelt nur im Spiel und das tut eigentlich noch nicht wirklich weh. Und manchmal, wenn die "Große" heult und er fängt dann auch zu winseln an und will irgendwie "mittrösten". Bei NEIN hört er meist auf. Aber es wäre besser, wenn ihm das nicht sagen muss. Oder ist das eine Sache des Trainings?
Für die Tipps bin ich dankbar. Alles andere kann sich an der Stelle gespart werden, denn das ist hier wenig hilfreich.
LG
kawamouse -
Hallo,
wie alt ist denn eure große Tochter?
Zur Beißhemmung wurde schon einiges geschrieben, vergiss bitte die Rütteldose - die kann schnell negativ mit deinem Kind verknüpft werden!
Ab in den Müll damit.
Schnappt er zu dolle, sofortiger Spielabbruch, umdrehen, weggehen und ignorieren.
Immer wieder, das dauert eine gewisse Zeit, bis er es kapiert, aber jeder normale Hund lernt das eigentlich.
Meine waren auch recht lange ungestüm und haben es dennoch begriffen.
Bei deiner Tochter ist wahrscheinlich aufgrund des Alters dein Eingreifen und deine Umsicht erforderlich:
Wichtig ist, dass du sein Verhalten stoppst, bevor er die Kleine (?) umreißt bzw. anspringt - jegliches zu späte Reagieren, ist für den Hund selbstbelohnend.
Das heißt eigentlich, dass du daneben stehen musst.
Kennt euer Hund das Wort "nein" schon sicher?
Wurde es konditioniert?
Hilfreich ist auch eine sehr kurze Hausleine, so kannst du ihn besser umleiten bzw. ausbremsen, aber sie dient nicht zur "harten" Korrektur.
Also ihn nicht damit wegschleifen...
Vielleicht kann die Trainerin zwei - dreimal ins Haus kommen und euch ein paar Tipps geben.
Alles Gute noch für die restl. Schwangerschaft und Geburt.Gruß
Leo - Vor einem Moment
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