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Hundepfeife = "Komm"!?

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    Hallo :hallo:


    nachdem unser "Kleiner" uns am Dienstag agehauen ist (die Rehe waren wichtiger als unserere Rufe, zum Glück hat er keins davon erwischt) und uns damit einen riesigen Schreck eingejagt hat, möchten wir nun versuchen, ihn auf Hundepfeife zu trainieren.
    Momentan hat er Leinenzwang von uns auferlegt bekommen, weil er auf das "Komm" kaum bzw. nur mit Glück reagiert! Jetzt trainieren wir mit ihm an der 10-Meter-Leine und wollen ihm beibringen, daß ein Pfiff mit der Hundpfeife "Komm" bedeutet.


    Vielleicht habt ihr ja eine Idee, wie man diese Verbindung bei ihm herstellen kann!?


    Haben schon versucht, ihn heran zu rufen & gleichzeitig mit der Hundepfeife zu pfeifen. Leider schafft er es nicht, dies zu verknüpfen.


    Hoffe, ihr könnt uns weiterhelfen! :bindafür:


    Es grüßen Euch, Tapsy, Herrchen und Frauchen! WUFF

    --Auch der größte Hund war einmal ein Welpe--

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  • Hi,


    ich habe meine Maus jetzt auch auf Pfeife umgestellt, weil ich beim Abrufen, wenn es nicht funktioniert, immer so hysterisch werde.


    Meine Süße ist ja total verfressen und Wurst findet sie göttlich.
    Also habe ich mir Frankfurter geholt und sie gefünftelt.
    Dann bin ich alleine mit ihr raus und wenn sie dirket neben mir war, habe ich gepfiffen und ihr ein Stück Wurst in die Schnauze geworfen, so daß unmittelbar nach dem Pfiff, die Wurst im Maul landete.
    Ich brauchte genau einen Spaziergang, bis sie gerafft hatte, Pfiff bedeutet Wurst.
    Dann habe ich langsam den Abstand erhöht, also gepfiffen, wenn sie weiter weg war.
    Das klaptt jetzt ganz gut, jetzt pfeife ich sie immer mal gelegentlich aus unserer Spielhundemeute raus.
    Allerdings pfeife ich auch immer wieder mal, wenn sie dirket neben mir ist, so daß ich sie dirket bestätigen kann.
    Die Wurst bekommt sie momentan auch nur, wenn sie dirket auf den Pfiff zurück kommt, für alle anderen Befehle, gibt es "schlechtere" Leckerli.


    Das klaptt bei uns super, weil sie so verfressen ist.
    Hatte jetzt schon zweimal die Situation, wenn ich sie aus dem vollen Rennen abgepfiffen habe, daß sie weiß, sie will zurück, aber sie das nicht so ganz koordiniert bekommt. Dann versucht sie erstmal irgendwie geradeaus abzubremsen, bevor sie die Beine rum schmeißen kann und im Galopp zurückkommt. Sieht total witzig aus.
    Allerdings bei Wild haben wir es noch nicht versucht und ich weiß nicht, ob es da dann auch wirklich funktioniert.
    Werde es aber bei Gelegenheit mal ausprobieren.


    Gruß Nadine

  • hi!
    also in der huschu haben wir es so gemacht,dass einer den hund festgehalten hat und man sich dann entfernt hat. am besten nimmst du ein spielzeug mit,sodass der hudn auf jeden fall zu dir kommen will.dann hockst du dich hin,gibst den befehl "komm" und einen doppelpfiff und der andere lässt in diesem augenblick den hund los!
    kommt er zu dir,wird kräftig gelobt und gespielt!
    so hat das bei uns sehr gut geklappt!
    lg

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  • Hi!
    erst einmal Danke für eure Tipps! :gut:
    Da unser "dicker" auch den ganzen Tag futtern könnte, werden wir es auf jeden Fall ausprobieren und spielen will er auch immer! :bindafür: Daher dürften eure Tipps gut funktionieren, werden auf jeden Fall Bericht erstatten!
    Aber nochwas Nadine: Würde das mit dem Wild NIE freiwillig ausprobieren! :bindagegen:
    Erstens schadet es dem Wild, zweitens dem Hund, was passiert mit ihm , wenn er es reißt (einmal Blut geleckt!)? Und drittens rutscht einem das Herz ganz weit runter!!!! Waren überglücklich , dass wir ihn nach einer Stunde endlich wieder gefunden hatten und nichts passiert war! ;D
    Grüße von Tapsy(wuff), Denise und Maik

    --Auch der größte Hund war einmal ein Welpe--

  • Hi,


    unter Wild verstehe ich jetzt erstmal Hasen und die bekommt sie sowieso nicht. Ich schätze sie außerdem so ein, daß sie auf keinen Fall reißen würde.


    2. Ich bin RTH Übungsmäßig so oft im Wald, es ist nur eine Frage der Zeit, wann wir auf Wild treffen, ob ich will oder nicht. ;-)
    Und dann hoffe ich, das unser Anti-Wild Training was bringt. Den als RT-Hund darf sie einfach nicht jagen, bzw muß sich abrufen lassen.


    Grüße
    Nadine

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Einfach den Futtercheck ausprobieren - ich bin sehr glücklich, auf diesem Weg nun das richtige Futter gefunden zu haben.


    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Hallo Nadine,
    erstmal noch eine Frage, RTH bedeutet Rettungshund, oder?
    Wie sieht denn dein Antiwild-Training aus?
    Dein Vorschlag mit der Wurst hat bis jetzt super geklappt! :gut:
    Kriegen unseren kleinen langsam wieder in Griff. :biggthumpup:
    Nochmal vielen Dank dafür! :blume:
    Tapsy, Denise und Maik

    --Auch der größte Hund war einmal ein Welpe--

  • Zitat

    Erstens schadet es dem Wild, zweitens dem Hund, was passiert mit ihm , wenn er es reißt (einmal Blut geleckt!)?


    Eine Anmerkung: Ein Hund kann kein "Blut lecken", weil schon der Einstieg in das Jagdverhalten selbstbelohnend ist. Es werden beim Hund schon mit Beginn des Jagens (Witterung aufnehmen, Spur verfolgen oder fliehendes Wild beobachten) Hormone frei gesetzt, die den Hund "glücklich" machen. Das hat die Natur so eingerichtet, weil die meisten Jagdversuche in der Regel ohne Erlegen der Beute verlaufen und der Hund/Wolf ja nur weiterlebt, wenn er nicht aufgibt.


    Gruß Corinna

  • :hallo: Corinna,


    das ist gut zu wissen, daß er schon allein beim Schnüffeln "Glückshormone" bildet. Da Sie ja scheinbar von einer Hundeschule sind, hätte ich da mal eine Frage: Wie reagiert man am besten in so einer Situation??? :help:


    Haben versucht, ihn abzurufen, aber leider war er schon so "weg", daß er gar nicht mehr reagiert hat. Dabei sind wir ihm nicht nachgegangen, sondern haben uns eher etwas entfernt. In der Hundeschule wurde uns nämlich erklärt, daß man sich in die entgegengesetzte Richtung bewegen soll, wenn der Hund sich nicht abrufen lässt! Aber wie gesagt, das hat auch nicht geholfen.


    Grüße von Tapsy, Maik und Denise

    --Auch der größte Hund war einmal ein Welpe--

  • Hallo Tapsy,


    ich kenne das fast nur von meinem verstorbenen Cocker Spaniel. War sie erst mal auf einer Faehrte, dann hat nichts mehr geholfen. Da haetten Silvesterraketen neben ihr hoch gehen koennen, das haette sie nicht gestoert. Allerdings hat sie auch nie sehr gut gehoert (ich meine auf Kommandos, das Gehoer war in Ordnung), wir haben sie als Nothund bekommen, da war sie schon 1 1/2 Jahre alt. Hast Du sie aber vorher erwischt und zwar richtig mit festhalten, dann ist sie dageblieben. Nur ganz selten konntest Du sie von einer Faehrte abrufen, wenn sie gerade ans losspurten gedacht hat. Als ich noch ganz klein war, hat dieser Cocker einmal ein Kaninchen in unserem Garte verfolgt und hat es dann in eine Ecke gestellt. Sie hat es nicht mehr rausgelassen und stand davor und hat gebellt. Meine Oma als leidenschaftliche Kaninchenesserin hat es dann genommen und fachgerecht geschlachtet und mit nach Duesseldorf genommen und dort gegessen. Ich haette keinen Bissen davon runtergekriegt. Damit wollte ich sagen, dass nicht jeder Hund, der hinter Wild herrennt, dieses auch angreift. Diese Huendin hat nochmal an einer Kiesgrube spaeter ein Kaninchen in die Ecke gedraengt, aber auch nicht gebissen. Mein Vater hat dieses Kaninchen gerettet, indem er es ueber den Zaun "geworfen" hat. Der Cocker hat, wenn er denn auf Faehrte war uns immer gefunden. Egal, ob wir weitergegangen waren oder nicht. Gesucht haben wir den Hund nie. Und glaub mir sie war oft auf einer Faehrte. Auf fast jedem grossen Spaziergang mindestens einmal.


    Meine Foxterriermixhuendin aus Israel konnte ich dagegen jederzeit von einer Faehrte abrufen. Vielleicht lag es daran, dass ich erwachsen war, der Rudelchef war und sie von Anfang an erzogen habe. Vielleicht lag es auch einfach nur am Hund. Schliesslich ist zwischen Cocker und Foxterrier ein himmelweiter Unterschied. Wobei der Vater noch nicht mal ganz klar war, beim Foxterrier Mix, vielleicht war der kein Jagdhund?


    Aber was Du nun mit Deinem Tapsy machst weiss ich auch nicht. Ich wuerde so gut es geht konzentriert durch den Wald gehen und versuchen den Hund so frueh wie moeglich von einer Faehrte abzurufen. Und ihn belohnen, wenn er brav zurueckgekommen ist. Egal aus welcher Situation. Vielleicht kriegst Du es irgendwann in den Griff.

    Viele liebe Gruesse


    oldsfarm

  • Hallo Tapsy,


    das Problem ist, dass die meisten Hundebesitzer keinen Einfluss mehr auf ihren Hund haben, wenn diese Verhaltenskette ersteinmal in Gang gesetzt ist. Dazu musst Du herausfinden, ab wann der Einfluss bei Deinem eigenen Hund flöten geht. In der Regel ist es so, dass der Hund die Witterung aufnimmt (bei manchen Hunden kann man das sehr gut sehen - mein Spitzmix versucht mich in der Hinsicht mal gern zu veräppeln, aber zu meinem Glück kenne ich seine Ohrenhaltung dabei sehr gut und das ist das einzige, was er anscheinend nicht ändern kann :biggthumpup: ) und dann mit den Augen ersteinmal in die Richtung starrt. Bei einem ordentlichen Training (das mit der Wurst ist eine gute Idee, muss nur sorgfältig wieder ausgeschlichen werden), sollte der Hund mindestens hier noch beeinflussbar sein. Dabei kann man am Anfang nicht erwarten, dass der Hund einfach nichts tut. Besser ist es ihm eine Ersatzhandlung anzutrainieren, damit er die Energie, die im Körper für die mögliche Jagd bereitgestellt wurde, anderweitig rauslassen kann. Ist der Hund schon losgerannt, ist es meist zu spät und man kann nur noch auf die Rückkehr warten. Es ist bei einem Hund mit viel Jagdleidenschaft übrigens fast unmöglich, den Hund keine Ersatzhandlung ausführen zu lassen. Nur ruhige Gemüter kommen irgendwann in das Level, dem Wild zuzusehen, wie es die Flucht ergreift.


    Eine andere Möglichkeit wäre es, das Ganze zu einem: "Das ist meine Beute und Du jagst sie nicht!" zu machen. Das setzt allerdings voraus, dass der Hund sehr gut auf Drohen (Strafe) durch den Besitzer reagiert. Ich halte dabei wenig von Bewerfen mit Rappeldosen oder ähnlichem. Wie man meiner Meinung nach richtig straft habe ich irgendwo in diesem Forum schon mal beschrieben...weiß das noch jemand?


    Häufig ist es auch sinnvoll, den Hund an einer Schleppleine laufen zu lassen, auf deren Ende man nur nach Bedarf tritt - also, wenn der Hund z.B. ein Kommando nicht befolgt.


    Ich habe bei drei Hunden übrigens drei verschiedene Varianten an Jagdinteresse. Bobby (mein Spitzmix) ist eigentlich ein sehr leidenschaftlicher Jäger. Bei ihm habe ich es mittels Bestrafen (das ist meine Beute!) hinbekommen. Teak denkt grundsätzlich erstmal darüber nach, was sie tun soll, wenn sie rennendes Wild sieht und ist jederzeit beeinflussbar. Ein einfaches - Nö, das fängst Du mir heute nicht - reicht bei ihr völlig aus. Chill beschränkt das Jagen auf Hasen (die haben in etwa ihre Geschwindigkeit und schlagen immer so schöne Haken). Ist sie bereits losgedüst nützt nur noch ein wirklich sehr gut geübtes Kommando zum Hinlegen. Vorher kann ich sie mittels Drohen noch beeinflussen.


    Ich denke, man muss sich auf den Hund einstellen und da angreifen, wo er am leichtesten reagiert.


    Viele Grüße
    Corinna

    • Neu

    Welches Futter ist das beste?

    Einer meiner Hunde war Allergiker und zudem ein eher mäkeliger Esser. Jetzt habe ich einen gemütlichen Senior aus dem Tierschutz, der leicht verwertbares Futter benötigt und außerdem Nährstoffe für die arthritischen Gelenke braucht.


    Bei jedem meiner Hunde stellte sich die Frage nach dem richtigen Futter: Welches verträgt der jeweilige Nahrungsspezialist am besten? Welches wird seinen Ansprüchen gerecht und kommt seiner Gesundheit zugute?


    Es war müßig und natürlich auch teuer, für meinen Allergiker das geeignete Futter zu finden. Ich weiß nicht mehr, wie viele Hersteller und Sorten ich durchprobiert habe - es war zum Verzweifeln. Irgendwann stieß ich auf den Futtercheck Schaden kann es nichts, also versuche ich es einfach, dachte ich.


    Gesagt, getan: Details zu meinem Hund wurden abgefragt und schon einige Tage später erhielt ich kostenlose Futterproben - optimal auf die Bedürfnisse meines Sensibelchens hin ausgesucht. Es gibt bis zu fünf Proben unterschiedlicher Hersteller. Tatsächlich war genau das Richtige dabei und die lange Suche hatte endlich ein Ende.


    Ich habe natürlich nicht lange gezögert, später auch für meinen Senior gleich einen Futtercheck gemacht und dank der kostenlosen Proben schnell das für ihn beste Futter gefunden. Versucht es selbst - auch für Katzen gibt es übrigens den kostenlosen Futtercheck!


    LG Chris hugging-dog-face


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