Umstufung auf "Kampfhund"?

  • Also, ich bin schon am grübeln jetzt, finde nichts im Netz dazu. Kurz zur Geschichte:

    Seit wir hier eingezogen sind, haben wir Probleme mit unseren Nachbarn. Ich habe hier das Haus gekauft, weil es perfekt war. Gross, Garten, usw. Meine Schwester wohnt jetzt auch mit oben drin. Sie hat zwei Hunde. Ich habe vier. Das war Anstoss für die Nachbarn von Anfang an. Demletzt hat mein Freund die Hunde in den Garten gelassen, Tor war offen. Alle gleich raus, mein Freund ruft alle zurück, sie kommen alle wieder rein. Allerdings stand eine der Nachbarinnen draussen, hat geschrien wie am Spiess. Die Hunde haben versucht sie anzugreifen, die wollten sie durch die Strasse hetzen, usw. Was schon sehr peinlich war, weil es ja alle in der Strasse hören, es aber doch gar nicht so war. Auf jeden Fall schrie sie noch sehr lange auf der Strasse umher, dass sie jetzt die Polizei ruft usw. Wir haben gewartet, aber kam keine Polizei. Nun gut, jetzt sind einige Tage vergangen und nun kam mir folgende Geschichte zu Ohren, die ihrer Meinung nach passiert ist:

    Mein Freund hat die Hunde rausgelassen. Dann hat er sie da stehen sehen, hat das Tor aufgerissen und zu meiner Kaya dann gesagt "Schnapp Sie dir". Die hat sie dann durch die Strasse gehetzt, bis zu ihrem Haus, und sie kam gerade noch so zur Haustüre rein.
    Jetzt meine Frage: Wenn sie mit dieser Story zur Polizei, Ordnungsamt, oder so geht, kann mir was passieren? Kann es passieren, dass meine Dicke einen Wesenstest machen muss? Oder Steuer hoch, auf "Kampfhundsteuer"?
    Hab vor kurzem einen Bericht gesehen, wo ein Golden-Retriever-Mischling eine Spaziergängerin angesprungen hat. Die hat die Halterin angezeigt und die Hündin musste daraufhin Maulkorb tragen und Wesenstest machen. Und das bei dieser Rasse. Was passiert dann erst, wenn die erzählt, dass es hier um einen Rottweiler geht? :sad2:

  • Huhu,

    mal eine Frage vorab: Warum hat dein Rotti eigentlich keinen Wesenstest? :???:

    Erstmal ist eure Wohnsituation natürlich beschissen, gerade wenn man ein Haus gekauft hat, ist man mit solchen Nachbarn richtig in der Sackgasse.

    Dann: In aller Regel läuft es so ab, dass du einen Brief vom OA bekommst. Das OA wird dir schreiben, wie denen der Vorfall geschildert wurde und wird dich auffordern, Stellung zu nehmen. Von dieser Möglichkeit solltest du auf jeden Fall Gebrauch machen. An deiner Stelle würde ich der Dame vielleicht sogar zuvor kommen und selbst beim OA anrufen, den Fall aus deiner Sicht schildern und die fragen, was du jetzt tun kannst und sollst. Ich habe es damals so gemacht und den Herrn vom Vetamt eingeladen, sich selbst ein Bild zu machen - das hat er auch gemacht.

    LG
    Shalea

  • Puh, ich würde sagen, der Hauskauf war kein Glücksgriff :/

    Das Problem ist, Du musst beweisen, dass es nicht so war, nicht sie muss beweisen das es wirklich so war.

    Ich würde gucken, dass sich Nachbarn bereit erklären, zu sagen, was sie gesehen haben.
    Hoffentlich hast Du auch einige, die die Hunde mögen, sonst könnte wirklich ein Test im schlimmsten Fall auf Euch zu kommen.

    Würde sie den Test denn bestehen?

    Gruß
    Bibi

  • Ich würde mir Zeugen suchen - denn irgendwer wird ja wohl mitbekommen haben, dass die Dame schreiend durch die straßen gerannt ist. Passt auch nicht zu ihrer geschichte, die Hunde hätten sie nach Hause gejagt - dann hätte sie ja nicht ewig schreien können.

  • In Baden Württemberg zählt der Rottweiler nicht zu den "gefährlichen Hunden", darum brauche ich keinen Wesenstest.

    Du hast Recht, vielleicht sollte ich das zuerst melden. Ist halt so langsam echt peinlich. Ständig fällt denen was Neues ein, wie man uns vielleicht doch noch dazu bringen könnte, die Hunde wegzugeben. Nachdem kontrolliert wurde, ob alle gemeldet sind, fiel ihnen vorerst nichts Neues mehr ein. Jetzt haben sie wohl eine Chance gewittert :hilfe:

  • Zitat

    In Baden Württemberg zählt der Rottweiler nicht zu den "gefährlichen Hunden", darum brauche ich keinen Wesenstest.

    Ach so, dann ist es natürlich klar. ;)

    Hauskauf hin oder her (das redet sich bestimmt leicht... sorry), aber langfristig werdet ihr da nicht glücklich werden. Ich kann ja irgendwie verstehen, dass die Nachbarn von 6 Hunden nun nicht begeistert sind, zumal ihr ja scheinbar wirklich dicht aneinander wohnt, aber für solche Lügengeschichten hab ich echt kein Verständnis.

    Hat das denn irgendjemand gesehen, der vielleicht zu euch halten könnte? Oder haben die bekloppten Nachbarn die halbe Nachbarschaft auf ihrer Seite, weil ihr ja dazu gezogen seid?

  • Und was ich auch wichtig finde, zieht einen Sichtzaun.
    Das Tor sollte so geschlossen sein, dass man es nicht vergessen kann zu schließen, mit so einem, wie heißen die Dinger :???:
    Vielleicht kommt jemand drauf, so ein Ding, wo man gegen ziehen muss, wenn man es auf macht und was dann von alleine wieder zu geht :???: :ops:

    Gruß
    Bibi

  • Was für eine blöde Situation... Haus gekauft und dann solche Nachbarn :/

    Ich würde mich auch beim OA melden, per Brief oder Mail - den Vorfall schildern und um Rat/Hilfe bitten. Ist immer besser, als wenn eine völlig überdrehte Nachbarin ne Gruselgeschichte erzählt und ihr Holzbein vorzeigt ;)

    Als nächstes würde ich sämtliche Vorkehrungen treffen, damit solche Situationen nie, nie wieder passieren können.
    Außerdem würde ich den Sichtkontakt zu den Nachbarn so gut wie möglich "blockieren" und beim Verlassen des Grundstücks Hunde immer anleinen

    Auch der Nachbarin würde ich einen Brief schreiben... nett, höflich :| um Entschuldigung bittend, aber doch mit einem nachdrücklichen Hinweis, solche Verleumdungen doch zu unterlassen und gefälligst bei der Wahrheit zu bleiben

  • Nein, es sind zum Glück nicht alle gegen uns. Es ist teils-teils. Natürlich, wir fallen auf. Wenn alle Hunde im Garten sind und sie spielen, laufen viele kopfschüttelnd vorbei. Das liegt aber auch daran, dass hier geredet wird. Einmal haben wir 12 Hunde, am nächsten Tag 8, dann 10, aber ich habe mich dann mit vielen unterhalten und es richtig gestellt. Es haben sich, seit wir hier sind auch die Hunde in der Strasse gehäuft ;) Viele kommen auch an den Zaun, schauen ihnen zu, stellen Fragen, lachen mit usw.
    Aber die direkten Nachbarn, die flippen schier aus. Das Problem ist, unser Haus befindet sich in der Mitte. Das Haus rechts gehört zu Ihnen und das Haus links auch. Ist eine Familie. Wir haben nun einen Umbau geplant. Der Zaun wird umgesetzt, weiter nach hinten. Damit können die Nachbarn die Hunde nicht mehr sehen. Leider geht dadurch viel "Spielfläche" verloren, aber ich bin ehrlich..... ich hab Angst um meine Wuffs. Letztes Wochenende ist nämlich alles ein wenig eskaliert, mein Freund wurde bedroht, dass er totgeprügelt wird, meine Hunde werden erschossen und all meine Grillgäste und ich sind scheiss Schlampen :nosmile: :nosmile:

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