Grundlose Aggression
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Naja, Katisa, stell Dir mal vor, jemand sagt Dir auf Japanisch, Du sollst Dich setzen....
Wie habt Ihr denn Sitz, Platz, Bleib etc.pp. aufgebaut? Vorallem, gebt Ihr die Kommandos nur verbal oder auch mit Sicht-, also Handzeichen?
Und sind alle Kommandos einheitlich, von jedem Familienmitglied?
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Birgit
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3. August 2010 um 17:25
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Grundlose Aggression - Vor einem Moment
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Ich finde es, ehrlich gesagt, mit der Ausführung der Befehle nun etwas nebensächlich.
Das habe ich nur erwähnt, um aufzuzeigen, wie ein Hund lernt oder warum er verunsichert werden kann bzw. warum Kommandos erst gar nicht ausgeführt werden...
Das ist ja nicht das Hauptproblem.Einen guten Trainer ist gleichzusetzen mit einem guten Frisör zu finden...
Woran man einen guten Trainer erkennt?
Entweder antwortet darauf jemand anders oder ich später, meine Finger tun weh, ich brauche Denkpause... -
Nach der Welpenschule gab die Trainerin regelmäßig Unterricht für die Hunde, keine Einzelstunden. Es hat sich schon von Anfang an bemerkbar gemacht, dass Nico aggressiv auf andere Hunde reagiert. Allerdings muss ich auch dazusagen, dass meine Eltern vor Kurzem in Urlaub waren und Nico in einer Hundepension untergebracht war (auch bei DIESER Trainerin). Er hatte kein einziges Mal einen Aussetzer, außer dass er sein Futter gg. die anderen Hunde verteidigt hat ( die Katzen durften aber mitessen…)
Die Trainerin hat immer nur grundlegende Befehle trainiert, konnte aber nie auf das Problem selbst eingehen, weswegen wir nach einem anderen, zweiten Trainer gesucht haben.
Das laute Bellen, zur Begrüßung springen und beißen war auf uns privat bezogen, habe mich nicht richtig ausgedrückt.
Wir haben mit dem Unterricht mit ca. 5 oder 6 Monaten angefangen, leider kann ich es nicht mehr ganz genau sagen.
Es lässt mich verzweifeln, dass wir es richtig machen wollten, aber durch unsere tatsächliche Unwissenheit soviel falsch gemacht haben – wenn ihr sagt dass der Hund ein grundsätzliches Problem mit UNSEREM Verhalten hat, ist er dann nicht schon viel zu stark geprägt? Kann man ihn in Bezug auf uns in diesem Alter noch verändern?
Genaueres wurde mit der TÄ noch nicht besprochen, sie hat es nur angeboten, meine Eltern wollten darüber nachdenken. Aber die Idee, den Hund komplett zu checken, hatte sie nicht. Ich denke, ein großes Blutbild wurde wg dem Herzen gemacht, aber ich werde nochmal nachfragen.
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Birgit, wir sprechen die Befehle aus und geben aber auch Handzeichen. Alle einheitlich.
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Grüße,
wenn ihr den Hund dem Tierarzt vorstellt, laßt auch mal Gehör und die Augen untersuchen.
lg
sabine -
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Hey, nicht verzweifeln.....
Es ist vermutlich eine Kombi aus Eurem Verhalten, falschen Trainer, evt. gesundheitliche Probs und genetischer Disposition, denn Unsicherheit/ Angst bzw. die Bereitschaft dazu wird durch die Elterntiere vererbt und das, was Du über sie schreibst, lässt darauf schließen daß die Eltern Angsthunde waren bzw. sehr unsichere Hunde.
Einiges bzw. vieles wird sich durch einen vernünftigen Trainer und dessen Arbeit mit Euch und Nico aufklären und vermutlich gut händeln lassen. Ob das bei allem so ich, vermag ich nicht zu sagen.
Großes Blutbild und gesundheitlicher Komplettcheck bei der TÄ ist eine gute Idee. Dies bitte einschließlich aller Werte, auch den gesamten Schilddrüsenbereich und Überprüfung, ob evt. eine Gelenkerkrankung oder eine Wirbelsäulenerkrankung wie die Spondylose vorliegt.
Sicht- und Lautzeichen gebt Ihr alle einheitlich.... Trotzdem scheinen Euer Nico und Ihr ein Verständigungsproblem zu haben. Auch hier sollte der Trainer mal schauen.
Liebe Grüsse und lass den Kopf nicht hängen,
Birgit
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Zitat
Es lässt mich verzweifeln, dass wir es richtig machen wollten, aber durch unsere tatsächliche Unwissenheit soviel falsch gemacht haben – wenn ihr sagt dass der Hund ein grundsätzliches Problem mit UNSEREM Verhalten hat, ist er dann nicht schon viel zu stark geprägt? Kann man ihn in Bezug auf uns in diesem Alter noch verändern?
den hund "verändern" kann man immer. das ist die gute nachricht.

allerdings muss man sich meistens dazu erstmal selber verändern. und man braucht viel viel zeit und viel viel gedult. und einen guten trainer.
einen trainer - und soviel zu deiner frage woran man einen guten trainer erkennt - der unbedingt ganzheitlich arbeitet.
also keinen, der ein sympthom bekämpft in dem er ratschläge ala rappeldose oder umschmeissen oder schnauzgriff als hilfe anbietet.
denn damit unterdrückt ihr bestenfalls das eine symthom, das eine unerwünschte verhalten - aber verändert habt ihr dadurch nix.
ein guter hundetrainer wird euch in kleinsten schritten anleiten, wie ihr euch ändern müsst, damit sich der hund auch ändern kann.
vertrauensaufbau auf beiden seiten heisst hier das zauberwort.
im übrigen noch ein rat: ein wirklich guter hundetrainer wird in eurer situation nicht anfangen mit "sitz" und "platz" und ähnlichen kommandos - sprich - er wird den hund das tempo des lernens vorgeben lassen. und wird da anfangen, wos am meisten brennt - und ein langsames ausführen von kommandos kommt da ganz weit hinten.
ich schreib das nur, damit ihr nicht enttäuscht seit
wenn trotz gutem trainer der hund nun immer noch nicht auf der stelle ins platz fällt auf den ersten befehl hin. 
meine vorschreiber gaben ja auch schon sehr gute ratschläge - das wird schon!
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Wenn das ein erlerntes Verhalten deines Hundes ist, dann kann er es auch wieder verlernen.
Ein Beispiel:Wir haben seit kurzem einen Hund mit unbekannter Vorgeschichte der zum Wanderpokal wurde, bei uns in der Hundeschule.
Es sind glaube ich die 4. Besitzer, der Hund ist 2 Jahre alt. Border Mix.Als dieser Hund bei uns auf den Platz kam, fiel er jeden Hund an der im Umkreis von 10 Metern um ihn rumging. Und zwar mit Beschädigungsabsicht.
Er hatte verlernt zu knurren und ging stattdessen gleich auf alles los was 4 Beine hat.Dieser Hund war jetzt 5 Mal da und läuft mit 4-6 anderen Hunden im Freilauf ohne Probleme!
Er hat einen Maulkorb um damit er nichts tun kann, den wird er auch noch eine Weile behalten, aber er läuft frei rum und fängt inzwischen mit meinem sogar an zu spielen. Und das Wichtigste, er knurrt wieder wenn ihm was nicht passt.
Es sind natürlich ausgesuchte Hunde, damit er nicht gleich wieder die Erfahrung hat dass Hunde böse sind, aber er wird nicht an die Leine gelegt, weggeschlossen, abgegeben oder was auch immer.
Das muss mit Fingerspitzengefühl passieren, z.B: muss man immer aufpassen dass andere Hunde ihn nicht fixieren, dann geht er wieder ab, aber das nur an der Leine. Aber wenn man es weiß, kann man dem entgegenwirken.Ich wette meinen Hintern, dass dieser Hund in allerspätestens 6 Monaten ohne Maulkorb wunderbar mit fast allen Hunden klarkommt.
Was ich damit sagen will, mit einem fähigen Trainer der nicht einfach nur die Symptome bekämpft, sondern am eigentlichen Problem, bekommt man sowas allermeistens hin.
Ich finde es gut dass ihr euch Hilfe sucht, ihr werdet es ganz sicher schaffen.
Es wird immer wieder Rückschläge geben, dass muss euch klar sein, aber es wird in kleinen Schritten nach vorne gehen.
Schalte hier einen Fred dass ihr einen Trainer in eurer Region sucht, es kommen bestimmt Empfehlungen.
Sucht euch einen Trainer der nach hause kommt und euer Agieren mit dem Hund beobachtet.
Falls irgendwas mit Gewalt gemacht werden soll, seien es laute Geräusche, Schreien, Schlagen oder auf die Seite werfen, schmeisst den Typen raus.Natürlich müsst ihr dem Hund Grenzen setzen, aber vernünftig.
Ausserdem glaube ich auch nicht, dass so eine brisante (sorry) Mischung wie ihr sie habt, mit dem Bisschen zufrieden ist was ihr macht.
Spaß für Hunde.de wurde ja schon genannt, sucht euch eine gewaltfreie Hundeschule in der vielleicht Agility, Flyball, Nasenarbeit oder sowas stattfindet.
Ich vermute, dass eurem Hund ausserdem langweilig ist. -
Tja, nun gilt es, das Urvertrauen wieder aufzubauen...
Da kommt ein Haufen Arbeit auf euch zu, aber sicherlich ist das noch was mithilfe eines guten Trainers machbar.
Die Anfangsgeschichte und sein Benehmen euch gegenüber (bellen und anspringen) ist ein typisches Junhundverhalten und hat nicht im geringsten etwas mit Dominanz zu tun.
So nahm die Lebensgeschichte des Hundes durch Falschinterpretationen und die netten Ratschäge des zweiten Trainers ihren Lauf.
Aus der Ferne maße ich mir einfach mal an, zu behaupten, dass der Hund pure Unsicherheit zeigte und eben keine Dominanz.
Habt ihr schon einmal von den Beschwichtigungssignalen eines Hundes gehört?
Kennt ihr diese?
http://www.spass-mit-hund.de/seiten/mehr_wi…gnale/index.htmDie hat euer Hund bestimmt gezeigt.
Wenn man einen unsicheren Hund hat, ich weiß, wovon ich spreche, denn ich habe einen, muss man ganz behutsam mit ihm umgehen.
Körperliche Maßregelungen (auf den Rücken drehen und festhalten) sollten bei keinem Hund angewendet werden.
Bei einem unsicheren Hund, der bei seinem Halter eigentlich Schutz und eine Vertrauen sucht, aber dem dann solche Maßnahmen widerfahren, bricht die Welt zusammen.
Was lernt der Hund?
"Dem Menschen kann ich nicht vertrauen, der tut mir Gewalt an, wenn ich unsicher bin." (So "denkt" kein Hund, bringe nur ein Hundegefühl menschlich zum Ausdruck).
Durch weitere Annäherunge seines/r Menschen kann ein Hund Mimik/Gestik mit vorab Geschehenem in Verbindung bringen.
Fazit:
Angriff ist der beste Weg zur Verteidigung!Nun zur Tierärztin, die sich auf Aggressionsverhalten spezialisiert und euch ein Angebot gemacht hat:
Sie wäre nicht die Ansprechpartnerin meiner Wahl, weil sie nicht, obwohl angeblich spezialisiert, darauf gekommen ist, den Hund komplett durchzuchecken.
Das ist grundsätzlich die erste Amtshandlung bei aggressiven Hunden, bevor man trainiert.
Ein guter Trainer?
LaBellaStella hat es schon geschrieben, er geht ganzheitlich vor und stellt mindestens die gleichen Fragen wie wir.
Lasst euch nie wieder erzählen, euer Hund sei dominant.
Wenn ja, soll er das bitte genau begründen...
G***gle mal das Wort Dominanz.Alles, alles Gute wünsche ich euch.
Gruß
Leo -
Ihr habt ja jetzt schon eine Menge gute Tipps bekommen !
Allerdings würde ich als Sofortmaßnahme Eurem Hund einen Maulkorb aufsetzen. Du schreibst, dass er schon maulkorbgewöhnt ist, dann habt Ihr es einfach.
So gewinnt Ihr mehr Sicherheit und der Hund kann definitiv niemanden mehr verletzen. - Vor einem Moment
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