Tierheimhund mit zu viel Angst
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lunamuc -
23. Juni 2010 um 12:44
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Hallo ihr Lieben, jetzt muss ich doch leider auch mal ein paar Fragen loswerden.
Ich habe seit ca. 10 Tagen eine Hündin aus einem spanischen Tierheim, die diverse Ängste hat.
Es ist mir durchaus klar, dass es alles Zeit braucht, aber trotzdem hoffe ich auf ein paar Tipps/Tricks um die Sache für sie und für mich zu erleichtern.Problem Nr.1: Sie frisst &trinkt nur dann, wenn ich sie mit der Hand füttere & eigentlich auch nur dann, wenn sie dabei auf dem Sofa sitzen darf.
Problem Nr.2 Das Sofa ist der einzige Platz in meiner Wohnung, wo sie sich einigermassen wohl fühlt, alles andere macht ihr einfach nur Angst. Also verbringt sie fast 23 Stunden des Tages auf diesem Sofa.... ich würde das gerne ändern & ihr zu etwas mehr Bewegung verhelfen, aber ich kann sie mit NICHTS locken. Nichtmal mit essen. Sie trinkt auch nix, wenn ichs ihr nicht bringe. Heul!
Was tun?
Irgendwelche Tipps? Hat jemand ähnliches miterlebt?LG Regina & Luna
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23. Juni 2010 um 12:44
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Tierheimhund mit zu viel Angst - Vor einem Moment
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Bleib ruhig. Gib ihr noch ein paar Wochen. Die kleine Maus hat einen veritablen Kulturschock... sozusagen. Außerdem: Weißt du etwas über ihre Geschichte?
Mach einfach alles in Ruhe. Das hilft ihr am meisten. Und wenn es derzeit das Sofa ist, wo sich sicher fühlt, dann ist es das eben.
Wie macht ihr das mit dem Lösen? Geht sie mit dir raus?
LG
cazcarra -
Wie verhält sie sich denn wenn du mit ihr Gassi gehst?
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hallo regina,
ich würde die hündin einfach mal lassen, stelle ihr das futter und wasser hin und lasse sie machen. sie wird fressen und saufen - irgendwann. vielleicht auch erst nachts, wenn es dunkel ist.
warte ab, bis sie zu euch kommt. laß ihr einfach mehr zeit.
viel glück mit der kleinen, das wird schon.
gruß marion
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Hab eben mal geguckt.
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cazcarra -
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Ich kann mich diesen Tipps nur anschließen. Es braucht viele Woche Zeit bis sich das Verhältnis einigermaßen normalisiert. Für mich hört sich das genau richtig an was ihr macht.
Lass sie dahin wo sie sich wohl fühlt. Auch wenn viele viell. sagen Sofa ist tabu. Fakt ist, all das wird eure Bindung stärken. Wenn Sie später einen eigenen Platz hat, kann man das dann Schritt für abbauen, so hab ich das gemacht. Das mit dem Essen wird schnell besser, lass ihr Zeit, Ruhe und gib ihr Sicherheit, das reicht völlig für den Anfang.

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Erstmal finde ich es toll, dass Du einen Hund aus einem spanischen Tierheim geholt hast
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Die Hunde da haben es echt nötig!
Die Kleine hat bestimmt eine Menge schlimme Dinge in ihrem Leben erlebt, vielleicht hat sie deswegen noch Bedenken vor Menschen, weil sie sich erinnert, dass es meist Menschen waren, die ihr diese Dinge angetan haben.
Vielleicht kannst Du mal ein wenig dazu schreiben, was Du über ihre Vergangenheit weißt, dann kann man Dir sicher besser helfen.Ansonsten würde ich auch sagen - Zeit geben!
Sie muss lernen, dass sie Dir vertrauen kann und dass Du ihr nur Gutes willst.
Die Couch ist ihr Zufluchtsort, hast Du kein Körbchen oder Kissen o.Ä für sie?
Du kannst ihr doch eine gemütliche Schlafecke irgendwo in Deinem Haus / Deiner Wohnung einrichten, wo sie auch mal ihre Ruhe hat, nicht immer mittem im Geschehen ist und sich auch mal zurückziehen kann - beispielsweise im Schlafzimmer?
Irgendwann wird sie von alleine aktiver und neugieriger.
Du musst Dich in ihre Lage versetzen, wenn man ständig woanders landet und immer mit neuen Situationen konfrontiert wird, fühlt man sich eben unsicher.
Sie weiß sicher nicht, ob sie sich bei Dir binden kann oder bald wieder woanders landet.
Mach ihr das Leckerchen und Spielzeug etc. interessant, indem Du selber so tust, als hättest Du wahnsinniges Interesse daran.
Das hört sich bekloppt an, aber so haben wir es auch bei unserem Kakadu geschafft.Unternimm lange Spaziergänge mit ihr im Wald, auf Felder, an Seen, treff andere Hundehalter und geht zusammen spazieren- glaub mir, es kommt alles mit der Zeit!
Sie muss nur Dich und die Situation besser kennen lernen.
Und vergiss nicht: Motivation, Motivation, Motivation!
Das ist das WICHTIGSTE! -
Ich schließe mich den Tipps an.
Manche DInge regeln sich von selbst, wenn man sie nur lässt. Also bedränge sie nicht zu stark. Wenn sie das Sofa liebt, dann lass sie erst mal auf dem Sofa und für sich entscheiden wieviele Schritte sie in ihrem neuen Leben macht. Du wirst überrascht sein, wenn sie plötzlich, langsam anfängt ihre Umgebung zu erkunden....
Gassi gehen, immer nur einen Weg ganz kurz und wieder zurück.
Das kann Wochen dauern bis sie sich sicher fühlt. Aber sie wird wohl immer ein eher ängstlicher Hund bleiben. -
Du kannst auch mit ihr zusammen auf dem Sofa sitzen und ihr immer einen Brocken Futter rauflegen oder neben dem Sofa direkt aus der Hand, dann etwas auf dme Boden legen usw ;-)
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alles ganz normal. ich würde ihr das futter auf den boden stellen (vor das sofa) und das trinken noch aufs sofa. ist schließlich noch kein hund verhungert, vorm vollen futternapf.
oder beides in einen absolut ruhigen raum. jamie frisst bis heute bevorzugt nachts wenn alles still ist und er seine ruhe hat.
leg ihre decke unter sie, wo sie immer auf dem sofa liegt, versuche sie langsam daran zu gewöhnen das futter und wasser vpm sofa immer weiter weg stehen(aber erst wenn sie vorm sofa problemlos frisst). und die decke wandert mit. irgendwann ist die decke ihr liegeplatz und nicht mehr das sofa.und dann gib ihr zeit. das dauert. und ob sie immer so ägnstlich bleiben wird ist nicht gesagt, hab geduld.
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