Tierheimhund mit zu viel Angst
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lunamuc -
23. Juni 2010 um 12:44
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Zitat
alles ganz normal. ich würde ihr das futter auf den boden stellen (vor das sofa) und das trinken noch aufs sofa. ist schließlich noch kein hund verhungert, vorm vollen futternapf.
Würde ich auch tun. Man hilft dem Hund nicht, wenn man ihn zu sehr bemuttert. Und das Füttern aus der Hand auf dem Sofa kann später nochmal richtig Probleme machen. Natürlich kannst du aus der Hand füttern, aber dann bitte wenn sie auch etwas dafür tut. Das muss nichts großes sein, am Anfang reicht da sicher schon, das sie vielleicht Kontakt zu euch sucht, oder mal ihre Umgebung erkundet.
Wichtig ist auch, gerade einem Angsthund ein Umfeld zu vermitteln, das für ihn einschätzbar/berechenbar ist. Wo er weiß, was er darf und was nicht. Weder übertriebene Härte, noch zu viel Mitleid sind da wirklich angeraten. Das bedeutet aber auch, das man einen ganz normalen Umgang pflegt und der Hund genauso seine Grenzen kennenlernen muss. Was ich damit sagen will, behandelt sie wie einen ganz normalen Hund.
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23. Juni 2010 um 15:02
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Schließe mich den Anderen auch an.
Wichtig ist, dass ihr sie nicht bedrängt. Lass SIE auf EUCH zukommen! Versuche immer ruhig mit ihr umzugehen. Gestaltet euren Alltag stressfrei. Sie muss erst Sicherheit bei euch zu Hause finden. Dann wird sie auch langsam auftauen.

Ich wünsche euch viel Glück.

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ja, normal solltet ihr sie schon behandeln. Also kein übermäßiges betüdeln in "ach gott, tust du mir Leid".
Am besten helfen feste Rituale. Eine Zeit zum fressen, eine Zeit zum rausgehen usw..Gegenüber Tannoz glaube ich nicht dass das füttern aus der Hand auf dem Sofa allzu große Probleme bereiten wird. Außer ihr wollt sie niemals mehr aufs Sofa lassen. Alles andere kann man dann trainieren wenn sie erst einmal auftaut.
Aus der Hand füttern ist sehr Bindungsfördernd, von daher glaube ich dass sie auch erst mal nichts dafür tun muss. Für die ist es schon ein riesen Schritt nicht davon zu laufen wenn sie euch sieht bzw. Futter anzunehmen.Nach und nach kann man es dann verlagern. Vielleicht nur noch einen Teil aus der Schüssel per Hand geben und den Rest stehen lassen usw.. Vielleicht probiert ihr es sogar mit Frischfleisch....
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Zitat
Gegenüber Tannoz glaube ich nicht dass das füttern aus der Hand auf dem Sofa allzu große Probleme bereiten wird. Außer ihr wollt sie niemals mehr aufs Sofa lassen. Alles andere kann man dann trainieren wenn sie erst einmal auftaut.
das aus der Handfüttern finde ich grundsätzlich nicht schlecht...aber...wenn sie lernt, wenn ich nur bissle piense, dann kommen die schon und füttern mich, kann das durchaus wieder Probleme geben. Liest man ja hier mehr als oft. Deswegen würde ich das ein wenig einschränken. Füttern für kleine Fortschritte, also angucken, oder wenn sie mal vom Sofa kommt, solche Sachen. Aber ich würde mich nicht dazusetzen und ihr ein Bröckchen nach dem anderen reinschieben.
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Zitat
das aus der Handfüttern finde ich grundsätzlich nicht schlecht...aber...wenn sie lernt, wenn ich nur bissle piense, dann kommen die schon und füttern mich, kann das durchaus wieder Probleme geben. Liest man ja hier mehr als oft. Deswegen würde ich das ein wenig einschränken. Füttern für kleine Fortschritte, also angucken, oder wenn sie mal vom Sofa kommt, solche Sachen. Aber ich würde mich nicht dazusetzen und ihr ein Bröckchen nach dem anderen reinschieben.
Es ist ein Angsthund aus Spanien, also bitte nicht schon 20 Schritte im vorraus denken, man hat immer Einfluß auf das Verhalten. Wenn der Hund Sicherheit bekommt, dann kommen die anderen Maßnahmen von ganz alleine.
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Meine Erfahrungen haben eben gezeigt, das das besser funktioniert, als übertriebene Führsorge.
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Mein Mäusekind war auch seeehr ängstlich. Die ersten 6 - 8 Wochen war sie still in der Ecke auf ihrer Decke.
Inzwischen, nach einem Jahr, ist sie ein toller offener umgänglicher Hund. Allerdings hat sie inzwischen auch Bellen gelernt ;-)
Man braucht viel Geduld.
Grüße Bernd
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Zitat
Meine Erfahrungen haben eben gezeigt, das das besser funktioniert, als übertriebene Führsorge.
Ich bin ganz deiner Meinung!!

Auch wir hatten (nun selbstsicher) eine Angsthündin aus Bulgarien und ich weiß wieviel Mühe und Geduld es kostete, sie aus ihren Ängsten zu befreien.
Da werden auch keine Wochen reichen, wir haben ganze 3 Jahre gebraucht bis unsere Hündin aufblühte und angsfrei durch die Welt lief.
Ich würde sie auch nicht bedrängen oder betütteln.
Lasse sie auf dem Sofa liegen und kümmere dich um andere Dinge und lasse sie den ersten Schritt machen.Gehe anfänglich immer in die Hocke und wenn sie sich nähert, drehe dich seitlich zu ihr und schaue sie nicht an, aber biete die Hand damit sie langsam Vertrauen aufbauen kann.Futter und Trinken würde ich dem Hund nicht hinterhertragen und an einen festen und ungestörten Ort aufstellen, doch kannst du sie für vorsichtige Kontaktaufnahme mit einem Leckerli belohnen.
Schritt für Schritt und vieeel Geduld aber auch souveräne Führung wird dieser Hündin helfen in ein neues Leben zu starten!!

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Hallo & danke erstmal für eure Antworten!
Ich habe schon einiges ausprobiert, aus meinem Umfeld sind die Tipps auch widersprüchlich, genau wie hier,
einige sagen: erstmal auf dem Sofa füttern ist OK
andere sagen: verwöhn sie nicht!und ehrlich gesagt glaube ich auch, dass sie noch Zeit braucht, ich sehe es nicht wirklich als verwöhnen, sie schafft den Weg zur Schüssel alleine einfach noch nicht, manchmal kommt sie mit, wenn ich neben ihr gehe, aber alleine kann sie noch nicht durchs Zimmer laufen ohne Panik.
Sie ist beim Gassi gehen auch schrecklich ängstlich, sie hat permanent Panik vor allem, sie hat auch nie Lust wirklich rauszugehen...
alles super schwierig, aber ich sehe schon winzige Fortschritte, also aufegeben werden wir noch lange nicht...
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Genau das ist der Punkt. Sie schafft den Weg einfach noch nicht. Das hat nichts mit verwöhnen zu tun, sondern mit langsamen herantasten. Du machst das alles schon richtig, finde ich. Hör drauf was Dir dein Bauchgefühl sagt. Außer übertrieben Mitleid haben.... Das hilft ihr nicht, dafür Mitgefühl im Sinne von Bauchgefühl um so mehr

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