Alleinbleiben --- Sie hat RICHTIG Streß
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Hallo,
jetzt wissen wir definitiv, daß Ronja tierisch Streß hat, wenn sie zu Hause allein bleiben muß.
Bisher ging es mal für ein paar Minuten (raus in den Garten, Wäsche aufhängen, Müll rausbringen, kurz mit den Nachbarn quatschen ect.), maximal ne halbe Stunde war sie bisher mal alleine. Außer Fiepsen und mal Jaulen passierte soweit nix.
Gestern hatten wir Besuch von unserer Familien-Hilfe. Wir waren im Garten mit dem Sohnemann zum Spielen (so ein Wikinger-Spiel mit Wurfhölzern). Weil das zu gefährlich ist, wenn Ronja da mit rumtüddelt (könnte getroffen werden), blieb sie drin. Das zog sich nun aber auf ne gute Stunde.
Als wir reinkamen war uns klar, daß sie richtig Streß hat und es tat mit schon richtig leid, daß wir ihr das "angetan" hatten.
Sie war auf dem Sideboard vor'm Fenster, hat alles runtergeräumt, die Gardine war unten. Sie hat wohl versucht, aus dem Fenster raus zu uns zu kommen. Sie hat nen See auf den Teppich gemacht und die Schlafzimmertür unten angenagt. Sie wollte definitiv raus zu uns.
Oh mann, mein Mädchen tat mir richtig leid. Im Auto kann sie 3 Stunden ruhig und brav auf uns warten. Zu Hause geht es nur, wenn ich den Müll oder den Wäschekorb dabei habe. Als ob sie dann weiß, die bringt das nur weg und kommt dann wieder.
Die Stunde gestern war zu viel.
Jetzt hab ich gelesen, daß man es auch nach folgender Methode versuchen kann...:
Man soll dem Hund vor'm Weggehen was richtig Leckeres geben. Dann soll man aber nur solange rausgehen, daß er es beim Wiederkommen noch nicht aufgefressen hat, und es ihm dann kommentarlos wieder abnehmen. Das soll bewirken, daß er das Alleinsein positiv verknüpft und nicht die Erwartungshaltung aufbaut, daß man wiederkommt (weil ihm dann ja das Superlecker abgenommen wird).
Was haltet Ihr davon? Ich befürchte, daß sie gar nicht erst frißt, wenn wir weggehen...

Oder sollten wir uns einfach damit abfinden, daß wir einen Hund haben, der nicht allein bleiben kann...Punkt...!?
Wir haben es nach 2 Jahren Training auf 20-30 Minuten geschafft mit der üblichen Methode. Rausgehen, bis 3 zählen, wieder rein, ohne Tamtam und Begrüßung, langsam steigern...usw.
Liebe Grüße
BETTY und Ronja
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11. Juni 2010 um 10:58
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Alleinbleiben --- Sie hat RICHTIG Streß - Vor einem Moment
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Versuchen kannst Du es auf jeden Fall

Ich würde es halt mit etwas zu Kauen versuchen und nichts was sie "nur" frisst. Kauen ist ja unter anderem auch stressabbauend, das hätte als sozusagen zweifachen Effekt.
Wenn sie aber wirklich SO enormen Stress hat wenn Du gehst, liegt die Annahme dass sie es gar nicht frisst schon nahe.Ich würde mal sagen, ein Versuch wird nicht schaden, schlimmer kann´s ja kaum werden.
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Bring ihr doch einfach bei, dass es egal ist, ob ihr da seid oder nicht - sie darf nicht mehr frei entscheiden, wann sie ihre Nase in Eure Angelegenheiten steckt.
Du kannst Ihr z.B. verbieten in dem Zimmer zu sein, in dem ihr gerade seid. Verfolgen ist eh nicht erlaubt und sie darf keinen Kontakt aufnehmen, wenn sie danach bettelt bzw. wenn es keiner ausdrücklich erlaubt hat.
Dann klappt auch das Alleinbleiben.
Viele Grüße
Corinna -
Streß mag sie gehabt haben, aber warum, ob der Grund nicht woanders liegt, das lasse ich mal offen.
Hättest du sie nicht im Garten in einer Ecke ablegen können, oder sie abseits anbinden ? Wäre das gegangen ?
Gruß, staffy
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Zitat
Du kannst Ihr z.B. verbieten in dem Zimmer zu sein, in dem ihr gerade seid. Verfolgen ist eh nicht erlaubt und sie darf keinen Kontakt aufnehmen, wenn sie danach bettelt bzw. wenn es keiner ausdrücklich erlaubt hat.
Dann klappt auch das Alleinbleiben.
Viele Grüße
CorinnaHallo,
das ist es ja grade, was mich so verwirrt.
Sie verfolgt uns tagsüber absolut null. Sie kommt mal gucken, wenn es in der Küche raschelt, okay, aber ansonsten steckt sie ihre Nase so gut wie gar nicht in unsere Angelegenheiten, wie Du es nennst...

Sie liegt meistens im Schlafzimmer auf ihrem Platz, döst da vor sich hin und wartet drauf, daß man rausgeht. Draußen bekommt sie Action, Auslastung, Spiel und Spaß, drinnen merkt man sie gar nicht. Da ist sie ruhig, verzieht sich in "ihre" Ecke. Ich muß ihr nicht beibringen, auch mal ignoriert zu werden oder in nem anderen Raum allein zu bleiben, während wir noch in der Wohnung sind. Ich muß kein Hinterherlaufen (Kontrollverhalten) unterbinden. Das zeigt sie alles nicht.
Staffy, ja natürlich hätte ich das gekonnt. Normalerweise ist sie draußen auch immer dabei. Sie ist eigentlich IMMER dabei. Eben weil sie allein zu Hause Panik schiebt. War halt mal ne Ausnahme gestern und irgendwie auch so im Hinterkopf ein "Versuch", der halt leider nach hinten losgegangen ist.
Liebe Grüße
BETTY und Ronja
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Huhu,
die Thematik verfolgt mich
Wenn ihr Platz im Schlafzimmer ist, könnt ihr dann die Schlafzimmertür schließen, ohne dass sie Theater macht?
Könnte sie im Schlafzimmer bleiben, also wäre das organisatorisch ok, wenn sie dort alleine bleibt?
Dann würde ich da ansetzen - vielleicht zuerst die Tür anlehnen, dann die Tür schließen, genauso kommentarlos, wie wenn ihr ins Bad geht und diese Tür öffnet und schließt.
Grüßle
Silvia -
Geht das alles auch bei geschlossenen Türen im Haus? Dann, wenn nicht sie entscheidet sich zurückzuziehen, sondern es ihr vorgeschrieben wird?
ZitatDraußen bekommt sie Action, Auslastung, Spiel und Spaß, drinnen merkt man sie gar nicht.
Draußen ist also mit Aufregung verknüpft?
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Meine Frage ging eher dahin, ob du sie in Entfernung ablegen oder anbinden kannst ? Ob sie dabei ruhig bleiben würde ?
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Hi Blackbetty,
also bei meiner Hündin war es ähnlich wie bei dir, außer dass Sie nix zerstört hat, aber stundenlang gejault, gebellt und gefiept.
Mein Hund konnte aber auch, seitdem ich sie mit 2 1/2 Jahren bekommen habe, im Auto ohne jegliches Geräusch alleine bleiben.
Also 2 Jahre Training sind schon sehr heftig.
Dieses ständige rein und raus aus der Wohnung, hat das Allein bleiben bei meinem Hund anfangs nur verschlimmert. Sich hat sich immer mehr reingesteigert, da sie von der ersten Sekunde laut war als ich die Wohnung verlies. Es blieb also nichts anderes übrig als Geduld zu haben und zu warten. Nach ca. 8 Wochen hatte ich es geschafft.
Allerdings dreht Sie heute immer noch schnell durch, wenn ich zig mal hintereinander die Wohnung betrete und wieder verlasse ohne Sie.
Das sie laut ist, wenn ihr draußen Spiele macht und sie das gut hören kann, ist für mich nachvollziehbar.
Abfinden würde ich mich mit der Situation auf gar keinen Fall.
Grüße Andi
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Zitat
Meine Frage ging eher dahin, ob du sie in Entfernung ablegen oder anbinden kannst ? Ob sie dabei ruhig bleiben würde ?
Hallo,
ja, das kann ich...solange sie mich sieht...

Bin ich außer Sichtweite, hält sie es gefühlte 2-3 Minuten aus, dann fängt sie an zu quietschen.
Solange jemand da ist, kann ich auch die Schlafzimmertür schließen.
Dort ist ihr Platz und da hält sie sich bevorzugt auf. Ich kann sie auch im Alltag problemlos da hin schicken, egal ob Tür weit auf, angelehnt oder ganz zu. Ist auch schon vorgekommen, daß wir die Tür zugemacht haben (weil der Postmann an der Tür war z.B.) und "vergessen" haben, sie wieder zu öffnen. Nie lange, aber so nach 10 Minuten fällt einem dann ein, daß die Motte ja noch drüben ist bei geschlossener Tür. Da bleibt sie gelassen...wir sind ja noch da.
flying-pwas, Aufregung ja und nein. Sicher geht sie gerne raus und genießt lange Spaziergänge, Suchspiele und das Toben mit anderen Hunden, oder auch grade jetzt einfach nur mal in der Sonne zu liegen. Das Rausgehen selbst ist aber ne ruhige Angelegenheit, also kein TamTam und kein "Hey, rausgehen...ja wo ist denn die feine Kleine...? Jetzt geht's raussiiiiii...!".
Ich weiß, worauf Du hinaus willst. Daß sie das Draußen-Sein mit Party und Action verknüpft und deshalb sich vielleicht ausgeschlossen fühlt, wenn sie hier bleibt.
Irgendwie macht man es immer verkehrt. Mein Ziel war von Anfang an, daß es nur draußen Action, Toben, Rennen usw. gibt und drinnen ist Ruhe angesagt. Das Ziel haben wir mehr als perfekt erreicht. Natürlich wird hier auch gekuschelt und mal gespielt und auch mal Leckerchen versteckt, aber die "große" Action ist eben draußen.
ZitatDieses ständige rein und raus aus der Wohnung, hat das Allein bleiben bei meinem Hund anfangs nur verschlimmert.
Wir sind ja mittlerweile so weit, daß ihr das nix mehr ausmacht. Ich kann zig mal am Tag die Wohnung verlassen und nach 10 Minuten wieder kommen. Da macht sie weder Theater, noch macht sie was kaputt oder jault. Die Zeitspanne macht es, nicht die Häufigkeit.
Liebe Grüße
BETTY und Ronja
PS.: Ich weiß einfach momentan (und nach der Aktion gestern) nicht mehr, wo ich ansetzen soll...

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