Sammy knurrt und fletscht die Zähne!!! :-(

  • Also ich weiß nicht was ich sagen soll, aber ich kam vorhin von der Arbeit und gign zur Tür rein und mir kam mein Sammy freudig entgegen gestürmt.
    Es war wie als wenn nie was gewesen wäre. Er war zugänglich, kein bißchen aggressiv, fröhlich, wolltr sofort spielen, einfach wie vorher.
    Wenn ich die letzten zwei Tage jetzt so betrachte, dann denke ich dass er vor Schmerzen einfach in Ruhe gelassen werden wollte und wir ständig versucht haben auf ihn zuzugehen. Ich hoffe einfach dass dies der Grund war, nicht weil ich dem Hund Schmerzen wünsche, sondern weil ich dann weiß, dass ich den Hund nicht verzogen habe und mit dem Training unter Anleitung der Trainerin weiter machen kann!

  • STOP


    Eins will ich nochmal unmissverständlich klarstellen, ich habe in keiner Weise zum Gebrauch einer Wurfkette als Abbruchsignal geraten! Das ist schlichtweg falsch.

    Ich habe dazu geraten etwas das Lärm verursacht bei sich zu tragen, annehmend, dass der Hund die Besitzer stellen könnte, weil er genau dieses Verhalten in der vorherigen Familie gezeigt haben soll.

    Es geht dabei nicht um ein Abbruchsignal. Ein Abbruchsignal ist "Nein". Ende.

    Es ging explizit um das Bild eines Hundes der ohne nähere Betrachtung der genauen Gründe in Knurren und Zähnefletschen durch Abwenden, Fortgehen bestätigt worden ist und immernoch wird.

    Es ging um einen Hund, der nach Aussage des Besitzers - und zwar heftigster Aussage des Besitzers - keine Schmerzen haben kann.

    Und mein Ratschlag bezog sich nur und ausschließlich auf die Situation, in der ein Hund aktiv einen Menschen in die Enge treibt und stellt.

    Dann gibt es nämlich genau einen Weg und das ist, den Kampf zu verhindern, indem ich den Hund vorher ausreichend beeindrucke, so dass er sich zurückzieht.

    Wurfketten als normales Erziehungsmittel sind für mich ein Zeichen von mangelnder Erziehungskompetenz.

    Das will ich klargestellt wissen.

  • Zitat

    Ich hatte in dem anderen Thread schonmal gefragt wegen Schmerzen.
    Hat er die Pfote verbunden ?
    Weswegen wurde er denn da operiert?

    Es ist doch sonderbar, daß der Hund nach 2 Jahren aufeinmal so reagiert :???:

    Das hatte ich in diesem Thread als 3.Posting geschrieben :/

  • Zitat


    Und mein Ratschlag bezog sich nur und ausschließlich auf die Situation, in der ein Hund aktiv einen Menschen in die Enge treibt und stellt.

    Dann gibt es nämlich genau einen Weg und das ist, den Kampf zu verhindern, indem ich den Hund vorher ausreichend beeindrucke, so dass er sich zurückzieht.

    Sorry, aber wir kennen hier alle weder Hund, noch Halter. Kannst du dem Halter versichern, dass der Hund durch den Schreck nicht erst richtig nach vorn geht? Es gibt genug Hunde, die genau so reagieren...

    Schön, dass es dem Hund besser zu gehen scheint - ich hoffe für euch alle, dass das so bleibt. :)

  • Zitat

    Sorry, aber wir kennen hier alle weder Hund, noch Halter. Kannst du dem Halter versichern, dass der Hund durch den Schreck nicht erst richtig nach vorn geht? Es gibt genug Hunde, die genau so reagieren...

    Nein, kann ich nicht.
    Aber wenn der Hund eh schon stellt ist die Wahrscheinlichkeit, dass er nicht nach vorn geht in der Situation ohnehin so gering, dass man dieses Risiko in Kauf nehmen kann.

    Bentley
    und?
    Ich wurd - auch auf den Hinweis hin, es könnten Schmerzen im Spiel sein, aufs übelste abgebügelt mit der Aussage, ich würd wohl seinen Tierarzt für inkompetent halten....

  • Zitat

    Nein, kann ich nicht.
    Aber wenn der Hund eh schon stellt ist die Wahrscheinlichkeit, dass er nicht nach vorn geht in der Situation ohnehin so gering, dass man dieses Risiko in Kauf nehmen kann.

    Bentley
    und?
    Ich wurd - auch auf den Hinweis hin, es könnten Schmerzen im Spiel sein, aufs übelste abgebügelt mit der Aussage, ich würd wohl seinen Tierarzt für inkompetent halten....

    Dabei ist das so naheliegend.................. :hust:

  • Zu der ganzen, beschriebenen Situation gehört für mich auch der Rest des Tages dazu.

    Angenommen Hundi liegt den ganzen Tag mehr oder weniger teilnahmslos rum und sucht sehr wenig bis gar nicht meine Nähe....
    - dann würde ich davon ausgehen, dass er einfach seine Ruhe haben will und seine Pfote schmerzt.

    Läuft der Alltag aber völlig normal und der Hund knurrt und fletscht plötzlich sobald man sich nähert, dann würde ich mich fragen, woran das liegt.
    Und vor allem, einen Trainer ins Haus holen.
    Drei Monate sind eine kurze Zeit, vielleicht das Vertrauen noch nicht so da.

    Wenn also die Wahrnehmung Deines Hundes momentan so aussieht:
    - Halsband = Laufen = Schmerz
    - aus dem Bett schieben = von einer Erhöhung auf die kranke Pfote = Schmerz
    - sich dem Hund nähern = der will an meine wehe Pfote = Schmerz
    wird aus Knurren und Fletschen schnell eine nachvollziehbare Drohung: "Bleibt mir blos vom Hals".

    dann habt Ihr eine Reihe von negativen Fehlverknüpfungen, die in professionelle Hände gehören. Ihr braucht Hilfe.

  • Moin,

    also, ich bin der Meinung - auch wenn das hier viele anders sehen - ein Hund darf Menschen gegenüber weder knurren noch die Zähne fletschen. Ich habe immer mit Kinder gelebt, so ein Verhalten wäre für mich absolut inakzeptabel.

    Und doch knurrt mein Spanier auch hin und wieder, aber, seltsamerweise nur aus der Ferne. Also es klingelt, der Postbote kommt, er liegt in seinem Korb und knurrt so finster, das es einen graust - aber sonst? Nichts..... ich sag dann meist "faule Socke - Hier nen Hermann riskieren aber nicht mal zur Tür gehen", obwohl er weiß, der Postbote hat Leckerlies :lachtot:

    Bei Euch aber hört sich das eher so an, als sei das eine Verhaltensänderung aufgrund von Schmerzen oder eventuellen nervlichen Veränderungen - jedenfalls nichts, was sich im Alltag erklären ließe.

    Schnauzengriff ist keine geeignete Massnahme, immerhin sind wir und das wissen unsere Hund, nicht ihre Mama und auch sonst kein Hund. Ein deutliches "Nein" ist okay.... aber ansich ist eben auch der Platz des Hundes seiner..... wobei ich der Ansicht bin, er hat ihn zu räumen, wenn ich das will.

    Ich hab fest gestellt, das ehemalige Straßenhunde sehr gern unter etwas liegen..... Ihr Schutzbedürfnis ist größer als das unserer gut sozialisierten Hunde. Diego liegt zum Beispiel sehr gern unter einem unserer Fußhocker, keine Ahnung wie er darunter passt, aber er schafft es immer wieder.

    Diego liegt auch sehr gern unter meinem Schreibtisch wenn ich arbeite, Malik auch und wenn Diego nun zuerst da ist, dann knurrt er, wenn Malik sich nähert - dann fliegt er von diesem Platz, Achtkantig, sofort. Unter meinem Schreibtisch (meins!) knurrt keiner - das hat er dreimal ausprobiert - seitdem knurrt er nicht mehr, wenn er darunter liegt. Aber ich schicke Malik weg, ebenso wie ich Diego weg schicke, wenn Malik bereits dort liegt. Aber für die Hunde ist klar, das ist mein Platz, es gibt auch Tage, da will ich lange Beine haben und niemand liegt unter meinem Schreibtisch.

    Ich würde zu einem guten Tierarzt gehen und den Hund von oben bis untern auf den Kopf stellen lassen, um alle körperlichen und nervlichen Ursachen auszuschließen. Besonders weil er auch Dich anknurrt.

    Und ich würde mich noch einmal beim Tierheim melden und expliziet fragen, wie das Revierverhalten ausgesehen haben soll? Und was man sonst noch über den Hund weiß?

    Ich denke, die Trainerein hat vermutlich gemeint "erst mal" in Ruhe lassen, bis man weiß, was los ist. Dauerhaft sicher nicht - denn dann wäre der Hund ja eindeutig der Chef im Haus.

    Wie verhält er sich denn draußen? Wer führt wen, er Euch, oder ihr ihn?

    Liebe Grüße
    Sundri

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