schwere Entscheidung: abgeben / einschläfern... lang

  • Terrorfussel

    Wenn da nicht ein kleines Kind in der Familie wäre, würde ich Dir komplett zustimmen, aber meines Erachtens sollte man über ein Forum nicht Tipps geben, die den Halter ermutigen einen eventuell für das Kind gefährlichen Hund zu behalten. Den Hund haben ja nun einige "begutachtet", und der Amtsvet wird nicht, so denke ich zumindest, das Einschläfern in den Raum werfen, wenn der Hund für sie zu halten wäre.
    Ich bin auch gegen das Einschläfern, aber ich finde es nicht richtig einen beissenden Hund in der Nähe eines Babies/Kleinkindes zu halten.

  • Zitat

    Terrorfussel

    Wenn da nicht ein kleines Kind in der Familie wäre, würde ich Dir komplett zustimmen, aber meines Erachtens sollte man über ein Forum nicht Tipps geben, die den Halter ermutigen einen eventuell für das Kind gefährlichen Hund zu behalten. Den Hund haben ja nun einige "begutachtet", und der Amtsvet wird nicht, so denke ich zumindest, das Einschläfern in den Raum werfen, wenn der Hund für sie zu halten wäre.
    Ich bin auch gegen das Einschläfern, aber ich finde es nicht richtig einen beissenden Hund in der Nähe eines Babies/Kleinkindes zu halten.

    Laut TS gibt es keine Probleme zwischen Hund und Kind? :???:

  • Zitat

    NOCH NICHT!!!!

    Im Eingangspost schreibt sie ja, das er das Baby gerne "gefressen" hätte, sich dann wohl an das Baby gewohnt hat.
    Mich macht im Eingansgpost die Situation mit der "bückenden" Person stutzig, da greift der Hund diese Person ohne Grund an.
    Für mich ist das ein Zeichen, dass er ein schwaches (gebückt=schwach oder krank) Glied in seiner Umgebung angreift.
    Wenn das Baby krabbelt oder hinfällt, kann es eine ähnliche Situation sein, deswegen wäre ich persönlich äußerst vorsichtig.

  • moin,

    ich schätze Nina, so wie sie hier bislang geschrieben hat als sehr verantwortungsbewußt ein. Sie macht sich sehr viele Gedanken um die Situation, deshalb sehe ich auch keine Gefahr für den Zwerg.

    Ich denke wenn es gelingt wieder Vertrauen zu dem Hund zu bekommen, gäbe es eine Chance, ist das nicht möglich, bleibt wirklich nur die Abgabe.

    Wie groß und schwer ist der Hund eigentlich?

    Lg

    Snoepje

  • Und ich habe einen Hund, der nachweislich mehrfach schwer gebissen hat zu einem Kleinkind dazugenommen, damit der Hund nicht über die Regenbogenbrücke geht. :hust:
    Kein Problem, also mit dem Kind, die Restproblematik bestand natürlich erstmal.
    Ob ein Hund, bzw. dieser Hund ein Problem für das Kind sein könnte, das kann von hier aus sicherlich niemand beurteilen. ;)

    LG
    das Schnauzermädel

  • Zitat

    wenn du noch im raum stuttgart lebst, dann wüsste ich event. eine gute trainerin, die gerade mit den von dir beschriebenen problemen wirklich erfahrung hat.


    Huhu,
    auch wenn sie da netmehr wohnt, ich tu's. Hab keinen beissenden Hund, aber nen leinenaggro-Hund, der generell ein wenig aggro ist. Kennt sie sich da auch aus? Dann würd ich Dich bitten mir ein paar Infos zu schicken und den Namen samt Kontaktdaten (und evtl., wenn Du das weißt, was die Stunden kosten) zu schicken? *lieb_schau*

    @TS ich find's :gut: wie Du dich für Sam einsetzt! Viele andre hätten schon lange aufgegeben und net erst viele Trainer verschleist und nach Rat und Hilfe gesucht sondern ihn einfach ins TH abgeschoben. Hoffe ihr findet noch ne gute Lösung - und wenn es "nur" der gute Endplatz für ihn ist wo weiter an ihm gearbeitet wird.
    Viel Erfolg!

  • Zitat

    Im Eingangspost schreibt sie ja, das er das Baby gerne "gefressen" hätte, sich dann wohl an das Baby gewohnt hat.
    Mich macht im Eingansgpost die Situation mit der "bückenden" Person stutzig, da greift der Hund diese Person ohne Grund an.
    Für mich ist das ein Zeichen, dass er ein schwaches (gebückt=schwach oder krank) Glied in seiner Umgebung angreift.
    Wenn das Baby krabbelt oder hinfällt, kann es eine ähnliche Situation sein, deswegen wäre ich persönlich äußerst vorsichtig.


    ja, er hat sich an das Baby, das mittlerweile ein fast 2-jähriges Kleinkind ist, binnen einiger Tage gewöhnt. Er hat ihre Krabbelphase oder auch schon den ein oder anderen Trotzanfall (lautes Gekreische mit auf den Boden werfen) mitbekommen. Interessiert ihn nicht die Bohne. Er lässt sich wirklich sehr viel von ihr gefallen ohne mit der Miene zu zucken. Das einzige was er nicht mag, ist, wenn sie ihn umarmen will, also so am Hals oder Arme um den Bauch legen. Das muss er auch nicht und deshalb haben wir es ihr verboten. Gezeigt hat er es mit dem Stresssignal 'züngeln'. Er hat sie noch nie angeknurrt. Ein einziges Mal gebrummt und das nur sehr leicht und dann ist ER aber aufgestanden und von dannen gezogen und das fand ich sehr gut. ABER, auch sie hat ihre Grenzen, die sie einhalten muss und ich lasse beide NICHT ALLEINE. Wenn ich den Raum verlasse, muss einer immer mit ;)

    Tja, das Anfallen einer gebückten (schwachen) Person wird aus seiner Sicht nicht grundlos gewesen sein. Was aber natürlich nicht heißen soll, dass ich das Verhalten entschuldige oder gar tolerieren kann/will.

    Sam ist etwa 70cm hoch (Schulterhöhe) und etwa 38-40kg schwer.

  • ach man, er kann so ein lieber Hund sein. Er ist sooo ein hübscher und auch intelligenter Hund. Heute hat das Gassigehen mal wieder super geklappt. Morgen kann es wieder ganz anders aussehen...es ist doch echt zum :zensur: er könnte es sooo schön bei uns haben...

  • Zitat


    Sam ist etwa 70cm hoch (Schulterhöhe) und etwa 38-40kg schwer.

    Das ist ja ein richtiger Hund :lol:

    Als unser Hund in der Pubertät war, hat er uns auch oft an den Rand der Verzweiflung gebracht. Vor allem hätten wir nie gedacht das die Pubertät so lange dauert, unser ist ein echter Spätzünder. :headbash:

    Eine Freundin hat mich auf dei Hundeteamschule aufmerksam gemacht. Wir haben uns dann eine DVD von denen angeschaut und interessante Ansätze gefunden. Ich habe dann bei denen auf der Homepage das Haus der Erziehung gefunden, man kann es gratis Downloaden, und habe die Hund/ Mensch Beziehung mit anderen Augen gesehen.

    Weder ein Buch noch eine DVD können einen Trainer ersetzen, also bitte nicht denken dannach sind die Probleme weg. Bitte nicht falsch verstehen. Mir persönlich hat aber geholfen, mit Problemen anders umzugehen und das hat der Hund irgendwie gemerkt :D

    lg

    Kerstin

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