schwere Entscheidung: abgeben / einschläfern... lang
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Hallo Nina, teilst Du uns Deine Entscheidung mit?
Fühl Dich erst mal gedrückt und Deinen Wuff gebusselt. Ich habe ähnliche Probleme (gehabt und teilweise auch noch nicht ganz behoben).
Fremde Personen: Diese wurden von Lola unweigerlich verbellt, war sie an der Leine stand sie auf 2 Beinen und hat getobt, was das Zeug hält; im Freilauf hat sie die Personen gestellt (macht sie immer noch, daher Adlerauge/Scan und Leine dran). Mittlerweile kann sie an Personen vorbeigehen ohne zu Pöbeln (war ein langer Weg mit Geduld, Abgabegedanken, Konsequenz und Ehrgeiz). Das Problem haben wir gelöst. Wir können mit ihr auf Veranstaltungen (Turniere etc) gehen, und die Menschen stören sie nicht mehr.
Ich muss allerdings dazu sagen, dass sie die Personen, die von ihr gestellt wurden, nie gebissen oder nach ihnen geschnappt hat.Fremde Hunde: Nach wie vor unsere Baustelle, die aber mit Management immer kleiner wird. Siehe Turniere: ganz viele Hunde - null Theater ihrerseits. War aber das gleiche Problem wie mit Personen. Nun steht sie nur noch bei bestimmten Hunden in der Leine wenn ich nicht aufpasse.
Meine letzte HuSchu (die habe ich vor einem Jahr verlassen) hat mir geraten, Hund abzugeben, da Gefahr für die Allgemeinheit. Die HuSchu ist einem Verein angeschlossen, in dem ich Agi und Obi gemacht habe. Dort habe ich gekündigt, weil alle Angst vor meinem Hund hatten und sich das auf mich übertragen hat. Bin dann in einen Gebrauchshundesportverein eingetreten, wo ich THS und UO mache. Dort war ein Trainer, der mir gezeigt hat, meinen Hund zu händeln und wir sind mittlerweile ein super Team.
Du glaubst gar nicht, wie oft ich in den letzten Jahren (Lola wird im Herbst 5 Jahre) daran gedacht habe, den Hund abzugeben. Auch mit deinen Gedanken: Wer will schon so einen Hund haben? Aber aufgeben? Niemals.
Ich habe allerdings auch kein kleines Kind; zu Hause ist sie sowieso ein Engel. Besuch wird zwar auch angekläfft, aber dann will sie nur noch ne Streicheleinheit und geht dann in ihr Körbchen.Du siehst, mit Geduld und Spucke ist es zu schaffen, ich habe mittlerweile einen verkehrssicheren Hund (wenn er an der Leine ist) und das genügt mir.
Also Kopf hoch, such Dir nen gescheiten Trainer/Verein und dann wird das. Hast Du allerdings nicht die Zeit, dann gib ihn in gute Hände.
LG Marion (ich fühle mit Dir)
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28. Mai 2010 um 23:13
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schwere Entscheidung: abgeben / einschläfern... lang - Vor einem Moment
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EINSCHLÄFERN? Was ist denn das für eine Amtstierärztin?

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EINSCHLÄFERN? Was ist denn das für eine Amtstierärztin?

Eine gar nicht so unrealistische.
Lebenslang Maulkorb- und Leinenzwang, alternativ lebenslang Tierheimzwinger..., das ist das, was sie sich vorgestellt hat.
Und genügend Hunde erleiden genau das, dank unserer tollen Gesetzgebung.
Ich würde einen anderen Lösungsweg suchen, aber ich kann ihren Gedankengang verstehen.LG
das Schnauzermädel -
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Ich würde einen anderen Lösungsweg suchen, aber ich kann ihren Gedankengang verstehen.
No way!

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No way!

Wie viele wirklich problematische Hunde kennst du?
Mein Rüde wäre jetzt nicht mehr hier, hätte ich nicht zufällig Platz für ihn gehabt.
Es war viel Arbeit und ich bin froh ihn zu haben, wir möchten ihn nicht missen.
Aber so wie er war, als er bei uns ankam, wäre Einschläfern eine sehr naheliegende Option gewesen und hundefreundlicher als ein TH-Zwinger oder als Wanderpokal durch zig Hände zu gehen.LG
das Schnauzermädel -
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Als ich ein paar Jahre alt war hatten wir in unserer Familie eine ähnliche Situation. Unser damaliger Hund hatte auch eine schwere Vergangenheit und zu dem Zeitpunkt gesundheitliche Probleme und hat meine Oma, die ihn aus Versehen falsch angefasst hat, ziemlich schlimm gebissen. Einmal nur, aber feste und mit starken Folgen. Zu Fremden war er generell abweisend bis aggressiv, bei uns ansonsten das reinste Lämmchen. Mich hat er beschützt und ständig im Auge behalten. Weg gegeben haben meine Eltern ihn dann trotzdem. Ich find den Gedanken bis heute schrecklich, aber ich weiß, dass meine späteren Kinder definitiv ein Grund für mich wären den Hund abzugeben, wenn ich die Kontrolle so weit nicht haben kann.
Einschläfern lassen konnten meine Eltern ihn nicht. Leider hat er sich an die nächste Familie aber nie gewöhnt, da dann zwei Mal gebissen und wurde daraufhin doch eingeschläfert. Ohne das Wissen meiner Eltern, die sonst einen anderen Platz gesucht hätten
Trotzdem würde ich an deiner Stelle es in jedem Fall versuchen ihn zu vermitteln. Aber da es schwierig ist eine passende Stelle zu finden (für Hund und Halter angemessen) ist das natürlich leicht gesagt...
Ich wünsche euch viel Kraft! -
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Eine gar nicht so unrealistische.
Lebenslang Maulkorb- und Leinenzwang, alternativ lebenslang Tierheimzwinger..., das ist das, was sie sich vorgestellt hat.
Und genügend Hunde erleiden genau das, dank unserer tollen Gesetzgebung.
Ich würde einen anderen Lösungsweg suchen, aber ich kann ihren Gedankengang verstehen.LG
das Schnauzermädel
DAS und die Vorstellung was passiert, wenn uns ein Fehler unterläuft.
Ich bin ja schon fast paranoid und sogar schon das ein oder andere Mal zurück gefahren, weil ich dachte, ich hätte eine Tür nicht richtig zugemacht (bisher waren sie natürlich immer zu ;))Im Übrigen hat unser 'normaler' TA diese Option auch schon in den Raum gestellt, aufgrund der Tatsache, dass wir schon lange versuchen, mit ihm zu arbeiten.
Echt doof finde ich aber, dass uns nicht wirklich jemand hilft. Z.B. nach dem ersten Vorfall damals vor unserer Wohnungstür waren zwei Polizisten bei uns (von der Hundestaffel), um sich Sam anzugucken. Aber es kamen niemals von keiner Seite irgendwelche Lösungsansätze bzw. Ratschläge, Empfehlungen. Werden solche Hunde denn immer gleich abgeschrieben? Ich meine, das ist ja nun wirlich nicht der erste Hund, der so ist und gerade diese Stellen müssten sich doch eigentlich auskennen

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Hallo Nina, teilst Du uns Deine Entscheidung mit?
Ich muss allerdings dazu sagen, dass sie die Personen, die von ihr gestellt wurden, nie gebissen oder nach ihnen geschnappt hat.
Du siehst, mit Geduld und Spucke ist es zu schaffen, ich habe mittlerweile einen verkehrssicheren Hund (wenn er an der Leine ist) und das genügt mir.
Also Kopf hoch, such Dir nen gescheiten Trainer/Verein und dann wird das. Hast Du allerdings nicht die Zeit, dann gib ihn in gute Hände.
Ich denke, dass ich sagen kann, dass Einschläfern zunächst vom Tisch ist.
Irgendwo sind wir beide auch nicht der Typ Mensch, der gleich die Flinte ins Korn wirft.
Allerdings müssen wir doch auch irgendwann einen Schlussstrich ziehen und erkennen, dass es so nicht weitergehen kann.Sam muss immer in die Box oder ins Schalfzimmer, wenn wir Besuch bekommen. Er würde Besuch definitiv beißen.
Derzeit hat er leider auch so gut wie keinen Sozialkontakt zu anderen Hunden. Obwohl er (ohne Leine) eigentlich gut auskommt mit anderen. Ohne Leine geht halt aber leider nicht und dummerweise hat ein anderer Hund ja auch immer ein Herrchen/Frauchen
Ich kann ihn also im Moment nur im Garten meiner Mutter mit deren Hund spielen lassen. Besser als nix.Und das mit einem gescheiten Trainer/Verein ist halt so ne Sache. Erstmal finden (ok, das hätten wir - meiner Meinung nach), aber den dann auch bezahlen können bzw. die Fahrten dorthin

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Hi Nina,
darf ich fragen, ob du schon auf der Suche nach einem
geeigneten Platz bist ?Grüße
Susanne -
Zitat
Hi Nina,
darf ich fragen, ob du schon auf der Suche nach einem
geeigneten Platz bist ?Grüße
Susanne
noch nicht aktiv. Im Moment sammle ich eher noch Infos
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