schwere Entscheidung: abgeben / einschläfern... lang
-
-
Zitat
Nunja ich habe bisher keinen einzigen Hund kennen gelernt der ohne Vorwarnung beißt und kenne viele beißende Hunde
Sucht euch einen guten Trainer, oder gebt ihn an eine Orga ab die wirklcih Erfahrung mit solchen Hunden hat.
Erziehungstips über das Netz ohne den Hund im echten Leben mal gesehen zuhaben wäre absoluter Wahnsinn.
*höhö* Sam hat eigentlich schon eine ganz gute Körpersprache. Allerdings ist zwischen Vorwarnung und Ausführung keine Zeit. Die Abfolge ist oftmals zu schnell als dass man reagieren könnte.Hab dir übrigens eben auch noch ne Mail geschickt

Ihr sprecht immer von Orgas, die Erfahrung mit solchen Hunden haben. Welche meint ihr da? Tierheim? Könnt ihr mir da Anlaufstellen nennen? Gerne per PN. Ich kenne hier in der Umgebung nur 3 Tierheime. 2 davon sind mini.
Der Tierschutz, aus dem er ursprünglich kam, hat mir den Buchtunger Hof empfohlen. Kennt das jemand?
-
27. Mai 2010 um 21:35
schau mal hier:
schwere Entscheidung: abgeben / einschläfern... lang - Vor einem Moment
- Anzeige
Übrigens.... es ist wirklich wichtig, auch an das passende Hundefutter zu denken.
Ich habe für unseren Buddy unglaublich lange nach einer Sorte gesucht, die wirklich zu ihm passt. Immer wieder habe ich etwas Neues ausprobiert und war nie ganz zufrieden. Durch Zufall bin ich hier im Forum auf den kostenlosen Futtercheck gestoßen. Dort konnte ich sehen, welches Futter andere Hundehalter mit derselben Rasse bevorzugen und gute Erfahrungen gemacht haben.
Und was soll ich sagen, Buddy liebt sein neues Futter. Die ganze Suche hat sich absolut gelohnt.
Falls ihr ihn noch nicht getestet habt, hier geht’s direkt zum Futtercheck! Das dauert weniger als eine Minute.
Und am Ende könnt ihr euch sogar kostenlose Futterproben von bis zu 20 verschiedenen Herstellern sichern.
👉 Hier nochmal der Link zum Futtercheck!
LG Steffi mit Buddy
-
-
Mit unserem Dackel haben wir fast das gleiche Problem.
Er ist sehr dominant und es ist sehr schwer dagegen anzukommen.
Draußen habe ich das mittlerweile gut im Griff. Er kann ohne Leine laufen und legt sich sofort hin wenn ich das Kommando "halt" gebe.
In der Wohnung sieht es schon anders aus. Wenn Besuch kommt schicke ich ihn immer weg von der Tür auf seinen Platz bevor ich die Tür öffne damit er merkt dass ihn das nichts angeht. Bellt er trotzdem, baue ich mich vor ihm auf und schicke ihn in ein anderes Zimmer bis er ruhig ist.Er wohnt aber hauptsächlich bei meiner Mutter und ich konnte neulich beobachten, dass die ganz nervös wird wenn einem plötzlich eine "gefährdete Zielgruppe" entgegen kommt. Das nimmt der Hund dann als Anlass auch nervös zu werden und genau in das unerwünschte Verhalten zu verfallen. Schon wenn man nur ganz kurz denkt, "oh je" und sich der Herzschlag verändert, merkt mein Hund das sofort.
Wenn ihr den Hund vermitteln wollt würde ich vielleicht versuchen das mit Hilfe kompetenter Tiertrainer zu tun. Es gibt ja Leute die gerne schwierigen Hunden helfen möchten und ihnen eine gute Zukunft bieten. Vielleicht kennen die ja Jemanden der einen solchen Hund aufnehmen kann? Tierarzt des Vertrauens währe vielleicht auch noch eine Möglichkeit?
Edit: Bei einem TH währe ich eher skeptisch.
-
Zitat
Eigentlich ist er ein sehr unsicherer Hund, der Angriff als die beste Verteidigung ansieht. Er spricht uns die Führungsposition ab, kann es selbst aber nicht regeln. Ich fühle mich, als hätten wir auf ganzer Linie versagt, als hätte sich ein Fehler nach dem anderen eingeschlichen. Und ich glaube, dass er mit uns aus dieser abwärstgerichteten Spiralen nicht mehr rauskommt. Dafür haben wir ihm wohl schon zu oft gezeigt, dass wir die Führungsposition nicht einnehmen können
... du hast das Problem doch erkannt

Du wirst hier im Forum viele Antworten bekommen wohin du ihn
geben kannst ... da bin ich sicher ... AUF FORIS !!!
( ich bin leider zu weit weg und kenn mich dort nicht so aus )
( musst du nicht die Orga einschalten ?)Susanne
-
Hallo Nina,
das Bild sieht schon so aus als hättest Du einen Hovawart. Da ich selber so einen "Traum"Hund mein eigen nennen darf, weiss ich das er als Anfängerhund eine Herausforderung sein kann. Vorallem wenn man ihn mitten in der Pubertät bekommt. Man könnte jetzt stundenlang über Fehler usw hier diskutieren, würde aber nichts bringen da wir Sam nicht kennen. Außerdem hast Du genug Hundetrainer herangezogen.
Ich würde in Deiner Situation (Kleinkind, unberechenbarer Hund) mich schweren Herzens dafür entscheiden den Hund abzugeben. Ob ich das Tierheim als Lösung sehen würde bezweifle ich.
Es gibt eine rassespezifische Vermittlungsseite. Weil selbst wenn er ein Mischling ist, hat er doch Hovawarttypische Verhaltensweisen (sicherlich sehr stark ausgeprägt und nicht in Bahnen gelenkt). Auf so einer Seite schauen sicherlich Leute die wissen worauf sie sich einlassen würden.
Du tust mir leid. Diese Entscheidung wird Dir sehr schwer fallen.
Bitte bedenke bei dem ganzen das Wohl Deines Kindes!Liebe Grüße
Sylvia mit ihrer "kleinen" Zicke Lana -
Naja, eine klassische handgestrickte Zeitbombe würde ich sagen...
Jeder macht Fehler in der Hundeerziehung. Auch erfahrene Leute lernen konstant dazu. Ich kenne Leute, die seit 30 Jahren mit Hunden arbeiten und denen ist heute peinlich, was sie noch vor 10 Jahren fabriziert haben..
Aber als Ersthund und ohne anderweitige Erfahrung brauche ich einen Hund, der solche Fehler verzeiht. So einen habt ihr da einfach nicht.
Das ist ein Hund, der durch unversierte Hände gefährlich geworden ist. Klingt hart, spiegelt in meinen Augen aber die Realität wieder.
Ich halte es für unrealistisch, dass ihr - egal mit wessen Hilfe - den Hund wirklich verkehrssicher kriegt. Vielleicht Schadensbegrenzung, so dass sich "Unfälle" verhindern lassen. Aber wirklich verkehrssicher nicht.Ich würde es mit Ehrlichkeit versuchen.
Wahlweise dem Tierheim, der Tierschutzorga oder wo auch immer ihr die Vermittlung anstrengen wollt ganz klar erzählen, wie der Hase gelaufen ist.
Mit etwas Glück "findet" jemand den Hund.
Es gibt Leute, die sich praktisch nur genau solche Hunde holen, weil sie eben damit umgehen und die Wuffzen wieder auf Spur bringen können.
-
-
Wenn ihr nicht an eine Traineroffenbarung geratet, dann vermute ich leider, dass ihr das nicht hinbekommt.
Das ist jetzt überhaupt nicht böse gemeint. Es ist einfach so, dass sich ganz viele Verhaltensweisen bei euch und bei dem Hund eingeschliffen haben. Ihr habt kein Vertrauen mehr und daher auch keine passende Ausstrahlung.
Das ist wirklich dumm gelaufen, aber es kann passieren. Ihr gebt nicht dem Hund die Schuld, ihr wollt ihn nicht abschieben und ihr sucht Lösungen. Das ist super!
Einschläfern halte ich für keine Option, weil ihr Zeit habt. Es ist keine Notsituation, wo der Hund von heute auf morgen einen Platz sucht. In solchen Fällen wäre Einschläfern tatsächlich eine Option, damit der Hund nicht zum Wanderpokal wird.
Tierheim halte ich auch eher für ungeeignet, weil sich der Hund dort im Zwinger ganz anders präsentiert und das TH keine Zeit hat wirklich mit ihm zu arbeiten.
Ich würde einerseits noch die Trainersituation am neuen Ort sichten, vielleicht habt ihr Glück und findet jemanden, der genau zu euch passt und eben nach einem Platz für ihn suchen. Entweder jemanden, der sich damit auskennt und genau diesen hund haben möchte, oder eben eine organisation, die eine eine passende Pflegestelle hat, wo man mit dem hund arbeiten kann. Wer immer den Hund nimmt, muss wissen, worauf er sich einlässt und das wird bei einem normalen Tierheim schwierig.Ich wünsche euch und eurem Hund alles Gute!
LG
das Schnauzermädel -
Ich denke auch Einschläfern ist keine Option!
Ihr habt eure Fehler erkannt und auch die Macken eueres Hundes.
Manchmal denkt man eben es klappt gar nichts mehr sowas kenn ich auch dann arbeite ich mit dem Tier an den Sachen die es kann ,damit ich wieder Vertauen kann und wir beide Erfolgserlebnisse haben und nicht nur frust.
Vieleicht könnt ihr es noch mal mit einen Trainer versuchen aber das müsst ihr selber entscheiden.
Wenn ihr das Tier nicht behalten könnt versucht jemanden zu finden der sich seiner annimmt am besten mit einer Orga. es gibt bestimmt einen Platz für ihn.
Alles Gute für euch und eueren Hund! -
ZitatAlles anzeigen
Naja, eine klassische handgestrickte Zeitbombe würde ich sagen...
Jeder macht Fehler in der Hundeerziehung. Auch erfahrene Leute lernen konstant dazu. Ich kenne Leute, die seit 30 Jahren mit Hunden arbeiten und denen ist heute peinlich, was sie noch vor 10 Jahren fabriziert haben..
Aber als Ersthund und ohne anderweitige Erfahrung brauche ich einen Hund, der solche Fehler verzeiht. So einen habt ihr da einfach nicht.
Das ist ein Hund, der durch unversierte Hände gefährlich geworden ist. Klingt hart, spiegelt in meinen Augen aber die Realität wieder.
Ich halte es für unrealistisch, dass ihr - egal mit wessen Hilfe - den Hund wirklich verkehrssicher kriegt. Vielleicht Schadensbegrenzung, so dass sich "Unfälle" verhindern lassen. Aber wirklich verkehrssicher nicht.Ich würde es mit Ehrlichkeit versuchen.
Wahlweise dem Tierheim, der Tierschutzorga oder wo auch immer ihr die Vermittlung anstrengen wollt ganz klar erzählen, wie der Hase gelaufen ist.
Mit etwas Glück "findet" jemand den Hund.
ich glaube, du hast es ziemlich gut auf den Punkt gebracht. Fehler verzeiht Sam tatsächlich nicht; die werden einem eher angelastet bzw. er stellt uns damit eben in Frage. Höchstwahrscheinlich ist bei ihm von Anfang an alles falsch gelaufen (wir haben ihn mit 6 Monaten zu uns geholt) und dummerweise muss er alles ausbaden. Eigentlich hatten wir die Einstellung, dass er nach dem Rumreichen in seinem ersten halben Lebensjahr bis ans Ende seines Lebens bei uns bleiben soll
Ehrlichkeit. Andrs geht das gar nicht! Nur weil er unser Kind akzepiert und sich sehr viel gefallen lässt, heißt es ja noch lange nicht, dass das mit anderen ebenso wäre. An eine Familie mit Kindern würde ich ihn nicht vermitteln.
Zitat
Es gibt Leute, die sich praktisch nur genau solche Hunde holen, weil sie eben damit umgehen und die Wuffzen wieder auf Spur bringen können.
ich kenne so jemanden leider nicht, aber wenn jemand von euch so eine Person kennt, bitte melden! -
Hallo Nina,
Oje, das ist eine schlimme Geschichte für Euch und ich denke fast auch für EUCH ist das" Kind schon in den Brunnen gefallen"...für den Hund ganz sicher nicht, das kann ich mir nicht vorstellen...Vertraue bitte Murmelchen, denn nach allen wie wir sie kennen, ist sie der konkrete Ansprechpartner...das hat jetzt nichts mit "Schleimen" zu tun, aber nach Allem, was sie geschrieben und Erfahrung mit solchen Hunden hat, würde ich Ihr meinen Hund anvertrauen..(.und Die ist auch nicht Ohne)...
Seid nicht traurig...Euer Hund ist sicher nicht das was man einen "Anfängerhund" nennen könnte.Laß mich aber kurz noch schreiben (bitte nicht böse sein) ist es ein typisches Beispiel Dafür, das ein Hund von Anfang an Regeln einhalten MUß, und die Erziehung über das zb. Ignorieren oft einfach nicht reicht .
-
Zitat
Eigentlich ist er ein sehr unsicherer Hund, der Angriff als die beste Verteidigung ansieht.Und das ist das ganze und einzige Problem.
Und doch, man kann etwas machen.
Einschläfern hat er nicht verdient, wäre etwas, wo ich nicht einmal drüber nachdenken würde.
Er muss in gute erfahrene Hände und dann brauchts einen guten Trainer.
Ich kenne so eine Trainerin.Und die muss es auch woanders geben
Ich habe jetzt hier nicht weiter gelesen, weiss nicht was Du für Tipps bekommen hast.Aber mit dem richtigen Training kann man diesen Hund retten, wenn er dafür woanders leben muss, okay
- Vor einem Moment
- Neu
Jetzt mitmachen!
Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!