napf wegnehmen beim fressen
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Ich möchte mal gerne wissen, was die letzten paar Postings mit dem Thema zu tun haben. Habt ihr ein Problem mit einander, dann tragt es doch bitte woanders aus. Hier wirkt es einfach nur lächerlich.
Immerhin ist das hier noch immer ein öffentliches Forum, in welchem jeder seine Meinung zur Diskussion zugänglich macht.
Ich kann mich Tanja nur anschließen. Knurren ist für mich ein Anzeichen dafür, dass etwas schief läuft. In diesem Falle vielleicht sogar durch die Futterwegnahme begünstigt wurde (Hund hat nämlich gelernt, dass Mensch komplett unzuverlässig ist und sich nicht entscheiden kann). Habe ich einmal etwas an meinen Hund "abgetreten" und mit "Nimm's" frei gegeben, würde ich nur noch im Notfall eingreifen und nicht einfach mal so, um dem Hund zu zeigen, dass ich der Boss bin. Denn im Grunde zeige ich dem Hund nur, dass ich keine Ahnung habe was ich will. Und das der Hund in seiner Unsicherheit dann entweder zum Schlinger wird, mich anknurrt oder gar beides, ist dann nicht verwunderlich. Aber anstatt ihm dann erst recht das Futter weg zu nehmen, oder noch schlimmer, ihm das Knurren abzugewöhnen, würde ich mich hinsetzen und darüber nachdenken, was denn nun schief gegangen ist.
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Hi,
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Aber anstatt ihm dann erst recht das Futter weg zu nehmen, oder noch schlimmer, ihm das Knurren abzugewöhnen, würde ich mich hinsetzen und darüber nachdenken, was denn nun schief gegangen ist.
Eben....wenn ich neue Pflegehunde bekomme haben diese manchmal auch Misstrauen und Argwohn. Sie machen fein *sitz* wie meine Viecher auch und bekommen dann den Napf vor gestellt und sind freigegeben zum Fressen.
Merke ich dann das dieser Neue mich beim Fressen von unten anlinst, Ohren anlegt, steif wird, hektischer schlingt...eben all die kleinen Anzeichen fuer Distress zeigt nur weil ich mich in der Kueche herum bewege in zu naher Distanz zu seinem Fressnapf nach seiner Ansicht werde ich da bestimmt nicht anfangen den Napf an mich zu reissen. Ich ignoriere seine Anzeichen erstmal offentsichtlich und latsche weiterhin durch die Kueche ohne ihm (offentsichtliche) grosse Beachtung zu schenken. Meine Distanz zu seinem Napf verringert sich dabei immer ein bisschen weniger.......die allermeisten Hunde lernen durch dieses "Spielchen" ganz einfach mit der Zeit das meine Anwesenheit niemals bedeutet das der Napf "in Gefahr" ist.
Was meine anderen Hunde angeht.....die duerfen sich gegenseitig von mir aus ankrummeln wenn ein Hund allzu dreist wird und die Nase zu weit Richtung fremder Napf geht (Hilde
) Nur Eskalationen lasse ich nicht zu.
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Zitat
ich lese gerade das buch kosmos erziehungsprogram für hunde.
und ich kann meinem kurzen jeder zeit denn napf wegnehmen nur wenn meine tochter beim fressen an ihm zu dicht vorbei geht oder er gerade sein kong auslutscht und sie was aufhebt was in seiner nähe ist fängt er an zu knurren. sollte ich mit ihr zusammen das futter weg nehmen üben sodas keine gefahrt von ihm aus geht nur weil sie zu dicht dran ist?
sie weiß das sie nix am hund zu suchen hat wenn er was tolles hat, nur manchmal denkt sie nicht dran sie is ja auch erst vier und kann denke ich das nicht einschätzen. was würdet ihr machen damit es doch nicht mal zu einem unfall kommt
danke für eure hilfeAlso irgendwie haben hier einige nicht so ganz richtig gelesen.
Die Threaderöffnerin schreibt doch ganz deutlich das SIE ihrem Hund jederzeit das Futter wegnehmen kann. Wieso ist es dann ein gefährlicher Tipp dem Hund, wenn er dem vierjährigen Kind droht, denn ich hoffe wenigstens dabei sind wir uns einig, das knurren drohen ist, den Napf weg zu nehmen um ihm zu zeigen, das es beim Kind genauso unerwünscht ist wie bei ihr?
Ich finde es echt erschreckend für wieviele es hier scheinbar völlig ok ist das ein Hund einem Menschenkind droht. Das ist ein absolutes No-Go und keine Diskussionsgrundlage!
Natürlich muss man kein Spielchen daraus machen und dem Hund andauernd sein Futter wegnehmen.
Wenn hier als Tipp kommt dem Hund erst garnichts zu geben solange das Kind in der Nähe, sprich wach ist, kann ich damit noch leben. Damit ist zwar das Problem nicht gelöst, aber wenigstens das Symptom erledigt.
Natürlich müssen Kids auch lernen das es Ruhezonen für den Hund gibt und man auf ein anderes Lebewesen Rücksicht nehmen sollte. Doch kann es anderesrum nicht sein das Kind sich nicht bewegen oder dort langlaufen darf und dabei bedroht wird.
Die Engstirnigkeit bzw. Kurzsichtigkeit einiger Leute hier stimmt einen manchmal echt traurig!
"lediglich" bei der vierjährigen Tochter knurrt der Hund.
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Die Threaderöffnerin schreibt doch ganz deutlich das SIE ihrem Hund jederzeit das Futter wegnehmen kann. Wieso ist es dann ein gefährlicher Tipp dem Hund, wenn er dem vierjährigen Kind droht, denn ich hoffe wenigstens dabei sind wir uns einig, das knurren drohen ist, den Napf weg zu nehmen um ihm zu zeigen, das es beim Kind genauso unerwünscht ist wie bei ihr?
Ganz einig sind wir uns da nicht, ich empfinde knurren als distanzforderndes Verhalten, das nicht zwangsläufig eine Drohung ist.
Den Tip halte ich deshalb für gefährlich, weil durch das Wegnehmen das Futter noch wichtiger für den Hund wird. Das ist doch kontraproduktiv. Ich finde da tagakm´s Lösung, dass das Kind dem Hund den Napf hinträgt viel eleganter und entspannter.ZitatIch finde es echt erschreckend für wieviele es hier scheinbar völlig ok ist das ein Hund einem Menschenkind droht. Das ist ein absolutes No-Go und keine Diskussionsgrundlage!
Ähm, das ist für Dich vielleicht keine Diskussionsgrundlage, weil es für Dich problematisch ist. Wenn man nur seine eigene Seite sieht und keine andere Möglichkeit zulässt, gibt es nie eine DiskussionsgrundlageZitatDie Engstirnigkeit bzw. Kurzsichtigkeit einiger Leute hier stimmt einen manchmal echt traurig!
Seh ich ähnlich. Nur offenbar nicht in der selben Richtung. -
Ich finde auch nicht, dass man einem Hund das Fressen weg nehmen sollte um zu zeigen das man der Rudelführer ist.
Es muss allerdings drin sein, dass ich an ihn während des Fressens nah ran gehe oder sogar mal hinfasse ..
Wenn wir zusammen draußen sind und er nimmt gierig was ins Maul (und ein 13 Wochen alter labrador reagiert nicht immer auf "aus" sofort wenns richtig lecker ist), dann muss ich schauen können was es ist und ihm im Notfall auch abnehmen können ohne das er knurrt oder schnappt!
Bei meinem klappt das wunderbar und er fühlt sich nicht bedroht - weil ich es ihm niemals weggenommen habe - trotz rangreifen.
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Ich versteh die Logik nicht
Warum nimmst du deinem Hund den Napf weg???So steigerst du die Aggresivtät beim Fressen doch nur noch,dein Hund geht ja nun davon aus das wenn du ihm den Napf einfach wegnimmst das deine Lütten es auch machen könnte.
Lass deinem Hund seinen Napf,oder Kong oder sonstiges und dein Kind hat den Hund in Ruhe fressen zu lassen,such ihm eine ruhige Ecke und du wirst kein Knurren mehr hören
sehe ich auch so!
der tiefere sinn ist wohl beschäftigung für den besitzer wenn er dann später dieses hausgemachte problem wieder ausbügeln darf
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Also irgendwie haben hier einige nicht so ganz richtig gelesen.
Die Threaderöffnerin schreibt doch ganz deutlich das SIE ihrem Hund jederzeit das Futter wegnehmen kann. Wieso ist es dann ein gefährlicher Tipp dem Hund, wenn er dem vierjährigen Kind droht, denn ich hoffe wenigstens dabei sind wir uns einig, das knurren drohen ist, den Napf weg zu nehmen um ihm zu zeigen, das es beim Kind genauso unerwünscht ist wie bei ihr?
Ich finde es echt erschreckend für wieviele es hier scheinbar völlig ok ist das ein Hund einem Menschenkind droht. Das ist ein absolutes No-Go und keine Diskussionsgrundlage!
Natürlich muss man kein Spielchen daraus machen und dem Hund andauernd sein Futter wegnehmen.
Wenn hier als Tipp kommt dem Hund erst garnichts zu geben solange das Kind in der Nähe, sprich wach ist, kann ich damit noch leben. Damit ist zwar das Problem nicht gelöst, aber wenigstens das Symptom erledigt.
Natürlich müssen Kids auch lernen das es Ruhezonen für den Hund gibt und man auf ein anderes Lebewesen Rücksicht nehmen sollte. Doch kann es anderesrum nicht sein das Kind sich nicht bewegen oder dort langlaufen darf und dabei bedroht wird.
Die Engstirnigkeit bzw. Kurzsichtigkeit einiger Leute hier stimmt einen manchmal echt traurig!"lediglich" bei der vierjährigen Tochter knurrt der Hund.
top
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Und was sagen dann die - erfahrenen Hände -;
Hund in Ruhe lassen wenn er frißt
Hallo,
Was soll denn das für ein Quatsch?
Ich habe meine Meinung geschrieben und ganz bestimmt nicht mit dieser Auffassung....
In Ruhe lassen....
Ich habe meine Meinung geschrieben und ich wollte auch gern nochmals die DRINGLICHKEIT hervorheben. Sorry wenn einige das anders sehen. Ich finde es jedenfalls nicht beruhigend, wenn ich hier lese, wieviele hier Tipps geben in die Richtung...
..na das Kind muss ja nicht daneben stehen - das Kind soll so lange den Hund in Ruhe lassen während der frißt - das Kind muss den Umgang lernen - der Hund DARF und SOLL seine Ruhe haben beim fressen ---usw.usw.usw. ----
Ihr geht hier in die SYMPTOMARBEIT am Hund - NICHT ABER AN DER URSACHE !!!!!!
Und die Ursache liegt zu Hause.Allen Ernstes....sorry, wenn ich aus der Art schlage und sorry, wenn ich mich so "dringlich" mit Worten hier eingbracht habe..ich finde es besteht dringender Handlungsbedarf....und kein Schönreden
Grüße
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Aiaiai... also bitte, wir wollen doch mal die Kirche im Dorf lassen. Ein knurrender Hund ist noch ganz lange weg von einem Killer. Wär's ein "mieser Köter" würde er eh gleich zuschnappen. Dann würden wir über was ganz anderes reden.
Hallo,
das ist so nicht richtig...ein Hund warnt erst, bevor er zuschnappt. Nicht nur einmal nicht nur zweimal.... es gibt Hunde die machen sofort einen Angriff ( dann hat der Hund aber schon gelernt, dass knurren nichts bringt ) ud manche drohen etwas länger....ein Drohen vom Hund ist immer eine WARNUNG....das war schon immer so und ist keine Kirche aus dem Dorf.
Wir Menschen schlagen doch auch nicht ALLE immer gleich zu....
Und ich rede hier nicht von einem KILLERHUND sondern ein BEISSENDER HUND der vorwarnt, dass ihm etwas nicht gefällt. Er kennt NUR seine Sprache - das IST seine Sprache.
Ein Hund lebt seine Triebe und er braucht KEINE Vermenschlichungstendenzen von uns 2 -beinern.
Grüße
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Zitat
....und Kindern von Anfang an erklaeren, immer wieder und immer wieder, was das Knurren eines Hundes bedeutet und was er damit kommunizieren moechte
Hallo,
weiß nicht, ob ich falsch liege....einem Kleinkind erklären????
Aber selbst wenn....wie lernt DER HUND denn, dass er da nicht darf?????
Symptomarbeit ...keine Ursachenbekämpfung!!!!!!!!Grüße
- Vor einem Moment
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