Wer soll erziehen? Einer oder alle?

  • Hallo,bei uns gibts folgende Situation wenn Aiko in 2 Wochen bei uns einzieht:

    Es werden sich 3 Personen (meine Frau,unsere grosse Tochter und Ich) um das Wohlergehen des Tieres kümmern.
    Ist es besser wenn von Anfang an 3 "Erziehungsberechtigte" da sind
    oder wäre das zuviel für Ihn und nur einer von uns erzieht ihn?

    Vom Zeitfaktor her werden wir warscheinlich alle in etwa die gleiche Zeit
    solo unterwegs sein,da wir teilweise verschiedene Arbeits- bzw Schulzeiten haben.

  • Ich denke 3 Personen - die ja alle mit im "Rudel" leben - sind völlig ok! Viel wichtiger als die Anzahl ist, dass ihr alle nach den gleichen Regeln erzieht!

    Bsp: der Hund soll nicht aufs Sofa. Nun darf er das bei dir und deiner Frau nicht, bei deiner Tochter aber schon. So was verwirrt den Hund und sollte einheitlich sein!

  • Ich denke, daß die "allgemeine Erziehung" auf jeden Fall vorher abgesprochen werden sollte, also ob der Hund auf die Couch darf, ob es Essen vom Tisch bekommen darf, wo er anfangs seinen Löseplatz hat usw. und dann kann jeder mit ihm mal raus gehen, ihn füttern oder ihn mal von der Couch runter setzen, wenn er versucht, da hoch zu kommen.

    Bei Kommandos weiß ich nicht, ob es nicht vielleicht einfacher ist, wenn sich da erstmal nur einer drum kümmert?! Ansonsten find ich es wichtig, daß es gerade anfangs häufiger zusammen gemacht wird, nicht daß deine Tochter, deine Freu und du versuchen, es dem Hund auf drei verschiedene Arten, evtl. mit unterschiedlichen Kommandos und anderen Sichtzeichen beizubringen. Denn dann würde ich es eher aufteilen, der eine übt mit ihm "Sitz", der nächste "Platz" und der Dritte dann vielleicht "komm" und irgendwann zeigt ihr dem Rest der Familie, welches Kommando und welche Sichtzeichen ihr verwendet, damit es dann alle einheitlich machen können.

    Ich denke, daß es sinnvoll sein könnte, wenn der Hund auf alle 3 achtet, aber dann ist ein ausführlicher Austausch innerhalb der Familie natürlich ganz wichtig.

  • Ich finde es wichtig, dass der Hund auf alle Personen im Haushalt hört und nicht nur auf eine bestimmte. Was ist, wenn dann mal jemand anders einspringen muss?

    Was ihr vielleicht machen solltet ist, eine Liste erstellen mit den Kommandos und ihrer Bedeutung - woran sich dann alle immer zu halten haben! Für den Hund kann es ansonsten sehr verwirrend werden, wenn "Aus!" bei dir zB heißt: "Spuck aus, was du gerade im Mund hast!" bei deiner Frau aber: "Hör auf mit dem, was du gerade tust!". Ein weiteres Beispiel wäre zB, wenn du den Hund mit einem "Hier!" abrufst, deine Tochter aber mit einem "Komm!". Da könnt ihr es euch und dem Hundi um einiges einfacher machen, wenn alle dieselben Kommandos für dieselben Handlungen benutzen =)

  • Zitat

    Ich finde es wichtig, dass der Hund auf alle Personen im Haushalt hört und nicht nur auf eine bestimmte. Was ist, wenn dann mal jemand anders einspringen muss?

    Was ihr vielleicht machen solltet ist, eine Liste erstellen mit den Kommandos und ihrer Bedeutung - woran sich dann alle immer zu halten haben! Für den Hund kann es ansonsten sehr verwirrend werden, wenn "Aus!" bei dir zB heißt: "Spuck aus, was du gerade im Mund hast!" bei deiner Frau aber: "Hör auf mit dem, was du gerade tust!". Ein weiteres Beispiel wäre zB, wenn du den Hund mit einem "Hier!" abrufst, deine Tochter aber mit einem "Komm!". Da könnt ihr es euch und dem Hundi um einiges einfacher machen, wenn alle dieselben Kommandos für dieselben Handlungen benutzen =)


    Das würde ich auch vorschlagen, der Hund sollte auf alle hören, bei uns (4Pers.) wurden auch die Komandos abgesprochen, und es klappt ganz gut!

  • Wir sind 5 Personen, ich habe hauptsächlich unseren Hund erzogen, heißt das meiste beigebracht. Die Kommandos haben aber alle gleich gelernt und gleich eingesetzt. Platz ist eben Platz und Sitz ein Sitz. Ein Hier ist ein Hier und ein Komm komm. Also bitte nicht verschiedene KOmamndos für Einunddasselbe verwenden.

    Wichtig ist die Absprache untereinander, aber letztendlich solltet ihr klären, was der Hund darf und was nicht. Wobei auch Hunde sehr clever sind und wissen, was bei wem geht und was nicht. Ist so ähnlich wie bei Kindern, die wissen auch was bei Mama geht, was beim Papa geht, was bei der Oma, was bei dem Opa. Und es funktioniert.

    Der Hund ist ein Partner, bei dem es wichtig ist, klar zu sagen was die Grenzen und Regeln sind, und was man von ihm will. Wer das letztendlich tut ist egal, aber es sollte immer nur einer gleichzeitig ein Kommando fordern. Also nicht alle durcheinander reden.

    Wie gesagt, bei uns sind es fünf Personen und es klappt hervorragend, wobei ich die meiste Erziehungsarbeit geleistet habe, die anderen ernten eben ;-) Und was Hund darf und was nicht haben wir abgesprochen, aber selbst da, kann jeder die Entscheidung treffen, die er will. Und auch das lernt ein Hund. Das Allerwichtigste ist, dass der Hund jeden von euch ernst nimmt und die Kommandos die gleichen sind (die Worte zu der Handlung).

  • Hi,

    in Bezug auf das Kind wäre ich einfach ein bisserl vorsichtig. Oft werden junge Menschen ( kleine Kinder ) von Hunden nicht immer ernst genommen.

    Hier bitte Kind und Hund vorsichtig ranführen und das Kind niemals alleine am Hund rumerziehen lassen !!!

    Zumindest nicht am Anfang !!!

    Liebe Grüße
    Alexandra

  • Zitat

    Hi,

    in Bezug auf das Kind wäre ich einfach ein bisserl vorsichtig. Oft werden junge Menschen ( kleine Kinder ) von Hunden nicht immer ernst genommen.

    Hier bitte Kind und Hund vorsichtig ranführen und das Kind niemals alleine am Hund rumerziehen lassen !!!

    Zumindest nicht am Anfang !!!

    Liebe Grüße
    Alexandra

    Unsere Jüngste (wird im Juli 6) wird erstmal nicht alleine mit Aiko sein,
    ausserdem ist sie eher vorsichtig was den Umgang mit Tieren betrifft.
    Bei unserer Grossen mache ich mir eigentlich nur Sorgen das sie es mit der Konsequenz bei der Erziehung nicht so genau nimmt-die ist jetzt schon sowas von verschossen in den Hund. Immer wenn wir Aiko besuchen steht sie kurz vor nem Atemstillstand..... :eis:

  • Bei mir ist es so, dass sich alle an die allgemeinen Regeln halten, was Fressen, Schlafen, Couch, Garten etc...angeht.

    Allerdings "hören" meine Jungs nur auf mich. Mit aller Konsequenz hat mein Mann versucht sich durchzusetzen, doch die Hunde stellen bei ihm auf Durchzug, nach dem Motto:

    "Knuddeln, Rumalbern und Fressen rüberschieben ist erlaubt, mehr aber nicht."

    Insofern hat sich also recht schnell entschieden, wer hier die Erziehung übernimmt :hust:

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