• ich hab das Thema schon ansatzweise in einem anderen Teil des Forums gepostet. Aber ich bräuchte trotzdem noch ein paar Meinungen.

    die kleine Boots ist jetzt 17 Wochen alt und da ich von Berufs und Studienzwecken ab und an mal für 1 bis 3 Tage weg muss, frage ich mich jetzt wie ich das anstelle mit einem Hundesitter.
    Bis sie 4 Monate alt war habe ich mich komplett alleine um sie gekümmert und habe sie wenn überhaupt dann nur 1-2 Stunden alleine gelassen.
    Meine Frage ist jetzt...wie stelle ich das am besten an das sie kein Problem damit hat mal wo anders zu sein. Sie ist wirklich anhänglich und es ist wirklich schlimm für sie wenn ich weg gehe.
    Die frage ist jetzt ob ich, um sie daran zu gewöhnen, sie einmal in der Woche zB zum Hundesitter geben sollte. Oder ob ich es einfach nach Bedarf machen sollte. Außerdem will ich auch das es für sie möglichst stressfrei bleibt wenn sie mal zu jemand anderem als den üblichen Sitter gehen muss.
    Was meint ihr. Wie stelle ich das am besten an?

  • Zitat

    Sie ist wirklich anhänglich und es ist wirklich schlimm für sie wenn ich weg gehe.

    Wie äußert sich das? Woran machst du das fest?

    Hast du denn einen guten Hundesitter, wo du sie ab und an unterbringen könntest?

  • Also, ich hab sie bis jetzt zwei mal bei anderen untergebracht, einmal für ein paar Stunden und einmal über Nacht. Sobald sie wo fremdes ist oder mit jemand fremdes mitgehen soll und mich nicht mehr sieht, bzw sieht das ich gehe macht sie halt Terz. Rennt zur Tür winselt, bellt usw. Sie gewöhnt sich wohl sehr schnell daran das sie dort bleiben soll. Aber ich denke ganz ohne ist es nicht. Es reicht auch schon wenn jemand anderes kurz die Leine nimmt und ich beim spazierengehen etwas zurückfalle. Dann zieht sie auch schon extrem in meine Richtung und will partout nicht mehr weiterlaufen bis ich wieder auf bin.
    In der Welpenstunde machen wir auch abrufübungen die allerdings bei uns so ausfallen das sie schon zu mir rennt bevor ich ihren namen überhaupt rufen kann.

    Ich habe bisjetzt 2 Freunde bei denen sie unterkommen kann und die sie auch so schon gut kennt. Einmal stefan, wohnt alleine und kennt sie ziemlich gut und Susanne. Susanne hat allerdings zwei große Hunde und bis jetzt waren wir nur mit ihr spazieren oder haben mit ihnen zusammen zeit verbracht , da es für sie denke ich ziemlich ungewohnt ist und schwierig wäre dort über Nacht zu sein.

    Sie schläft bei mir auch mit im Schlafzimmer (geht nciht anders) und bei Stefan könnte sie das auch, bei Susanne allerdings wäre sie mit den anderen beiden Hunden alleine im Wohnzimmer.

  • Nun ich würde mir jemanden suchen, wo der Hund immer hin kann und wo er dann auch seinen Platz hat und nicht immer im Wechsel oder immer wo anders.

    Dann würde ich mich mit der Person immer mal wieder treffen und auch schon mal kurz da lassen und das dann auch schon mal steigern.

    Das es kurz Terz gibt ist auch nicht ungewöhnlich, wenn es sich aber nach kurzer Zeit legt und sich dein Hund dann da wohl fühlt, ist es völlig okay. Es gibt nur sehr wenige Hunde, die rein kommen und denen es egal ist, das die Besitzer weggehen.

  • Es muss und wird sich leider zwischen max. 3 (hoffentlich nur zwei) verschiedenen Hundesittern abspielem, da ich meist spontan weg muss, meistens auch unter der Woche, und dann muss ich alternativen haben falls jemand mal nicht kann. Susanne ist Hebamme und hat die meiste Zeit rufbereitschaft, dementsprechend fällt sie die meiste Zeit eh raus, da sie dann auch mal 8 Stunden am Stück weg ist. Die frage ist ob das der kleinen reicht wenn sie die Hunde als Spiel und Beispielkameraden bei sich hat. Ich bezweifle es.

    Ich weiß auch nicht ob sie sich nach dem kurz Terz machen wirklich wohl fühlt. Meistens ist sie danach zwar ruhig aber so wie die beiden mir das erzählt haben ist es eher das Problem das sie zu ruhig wird. Sie liegt dann wirklich nur die ganze Zeit auf ihrem Platz und wartet das ich wieder komme. Groß wohfühlen und mit anderen leuten oder Sachen beschäftigen ist da nicht.

    Also ist langsam aufbauen wohl die devise...wie beim häuslichen alleine beliben auch?
    Und wie stelle ich das an wenn sie wo übernacht bleiben soll?

  • Wie wäre es, wenn du dir jemanden suchst, der das beruflich macht - also gewerblich. Das kostet dann zwar etwas, aber du hättest vermutlich eher die Chance nur einen Punkt zu haben.

    Meiner Meinung nach kann es schon auch einen Schaden anrichten, wenn man "zu viele" Punkte hat.

    Ich habe einen Hund aus einem solchen Wirrwarr übernommen und der war damals ein wirklich armer Wurm. Der hatte auch nur 3 Punkte: Seine Besitzer, seine Partentante und mich. Auf Dauer war es nicht mehr zu tragen, zum Wohl des Hundes.

  • Zitat

    Wie wäre es, wenn du dir jemanden suchst, der das beruflich macht - also gewerblich. Das kostet dann zwar etwas, aber du hättest vermutlich eher die Chance nur einen Punkt zu haben.

    Ja das wollte ich auch gerade schreiben. Jemand der dies gewerblich macht ist ja auch meist flexibler, erfahrener und bemüht sich auch eher, deiner Hündin diese gewissen "Ängste" zu nehmen. Und es ist halt kontinuierlich die gleiche Person.

    Schau doch mal bei http://www.betreut.de
    oder http://www.gassi-gassi.de

  • Zitat

    die kleine Boots ist jetzt 17 Wochen alt und da ich von Berufs und Studienzwecken ab und an mal für 1 bis 3 Tage weg muss, frage ich mich jetzt wie ich das anstelle mit einem Hundesitter.

    Am besten an deinem Posting gefällt mir diese Stelle: "... frage ich mich jetzt wie ich das anstelle ...".

    - ohne worte -

  • Zitat

    Am besten an deinem Posting gefällt mir diese Stelle: "... frage ich mich jetzt wie ich das anstelle ...".

    - ohne worte -

    Naja wir haben uns auch keine Gedanken gemacht, wohin mit den Hunden, wenn es mal gar nicht geht.
    Das wird bei uns dann auch spontan entschieden.

    Ich glaube auch nicht, das es so gemeint war, denn immerhin sind ja Freunde bereit zu helfen. Es geht doch eher darum, wie man dem Hund diese Phase beim anderen Menschen erleichtern kann.

  • Zitat

    Naja wir haben uns auch keine Gedanken gemacht, wohin mit den Hunden, wenn es mal gar nicht geht.
    Das wird bei uns dann auch spontan entschieden.

    Ich glaube auch nicht, das es so gemeint war, denn immerhin sind ja Freunde bereit zu helfen. Es geht doch eher darum, wie man dem Hund diese Phase beim anderen Menschen erleichtern kann.

    Naja, mir ist schon bewusst geworden, dass es manchen hier gar nicht gefällt, wenn ich die Dinge so anspreche, wie sie offenbar auch tatsächlich sind. Für mich sieht das nämlich so aus, als wäre der Hund angeschafft worden, obwohl man wusste, dass man mehrere Tage weg sein wird und ohne, dass man sich auch nur irgendwie im Vorfeld gedanken gemacht hätte, wie man das meistern könnte.

    Das Symptombekämpfung und das nicht hinterfragen von Ursachen prima funktioniert sieht man ja an der unglaublich mageren Besetzung von Hunden in Tierheimen.

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