Es könnte alles so schön sein.....

  • Achso eine Frage hab ich noch. Wie versteht sich die Große im Allgemeinen mit anderen Hündinnen?

  • Das der Ersthund jetzt nicht ne Willkommensparty gibt, ist ja nicht ungewöhnlich und auch dass der stürmische Neuzugang mal eine drüber kriegt ist auch normal.
    Aber wenn ich vorher weiß, dass ich einen Hund daheim habe der so extrem auf Welpen reagiert, versteh ich nicht warum dann ein Welpi als Zweithund geholt wird.

    Deswegen sollte hier dringend eine Lösung gefunden werden und Unterstützung eingeholt werden. Selbst wenn es nicht eskaliert, kann es ja auch im schlimmsten Fall für den Welpen sehr frustrierend sein, wenn er ständig gemaßregelt wird.
    Es können sich Unsicherheiten daraus entwickeln. Deshalb ist es auch sehr wichtig, dass der Welpi auch GUTEN anderen Hundekontakt hat.
    Und nicht nur kennt, anderer Hund = KLoppe.

  • Hallo vielen Dank für eure Meinungen, der Welpe hat natürlich genügend Kontakte zu Hunden die im Umgang mit Welpen anders reagieren als Joy. Auch ist sie in der Welpengruppe.
    Die Kompetenz auf meinem Hundeplatz anzuzweifeln wenn man sie nicht kennt finde ich voreilig. Ich halte sehr viel von Ihnen.
    Auch weiß ich das Joy sich zwar schwer mit der Situation anfreunden wird, aber bisher es immer geklappt hat, sich nach einiger Zeit mit fremden Hunden anzufreunden. Deshalb bin ich überzeugt, dass es sich mit der Zeit geben wird.
    Die Idee, die Große zuerst zu begrüßen und dann mit zeitlichem Abstand dann die Kleine finde ich gut.
    Ich habe mir sehrwohl lange Gedanken gemacht wegen dem 2. Hund. und es war keine leichtfertige Entscheidung.
    Mich voreilig zu verurteilen " dann holt man sich halt keinen 2. Hund wenn der 1. so ist" finde ich voreilig und unplatziert. Ich suche Erfahrungsaustausch und Tipps und keine "Verurteilung".

    Vielen Dank für einen weiteren konstruktiven Erfahrungsaustausch

    Kerstin

  • Zitat


    Mich voreilig zu verurteilen " dann holt man sich halt keinen 2. Hund wenn der 1. so ist" finde ich voreilig und unplatziert. Ich suche Erfahrungsaustausch und Tipps und keine "Verurteilung".

    Du hast mich falsch verstanden. Ich hätte mir an deiner Stelle nur keinen Welpen dazu geholt. Du hast ja geschrieben, dass du noch nie einen Hund erlebt hast, der so krass mit Welpen umgeht wie deine Hündin.
    Dann hätte ich mir nicht zugetraut einen Welpen ins eigene Haus zu holen.

    Ich kann Dir noch das Buch von Patricia McConell "EInmal Meutechef und zurück empfehlen"

    ICH würde es zum Beispiel nicht so machen, dass ich die Hündin jetzt noch extrem bevorzuge. Wenn sie bei der Begrüßung so einen Trara macht, würde ich beide Hunde ignorieren. Das entspannt die Situation viel schneller. So mach ich es mit meinen auch, wenn sie zu hochpuschen bei der Begrüßung und sich anzicken wollen, wer zuerst darf. Es gibt für beide gleichzeitig Aufmerksamkeit wenn Ruhe drin ist.
    DU bist das Familienoberhaupt und nicht deine Hündin.
    Wer zickt wird weggeschickt....

  • Entschuldige bitte, wenn du u. U. Dinge zu lesen bekommst, die du nicht zu lesen wünschst.

    Der Welpe ist da und Joy hat ein Problem damit. So sieht das momentan aus. Dass sie das im Laufe der Zeit akzeptieren wird, dass er da ist, ist eine Sache, die ihr entsprechend unterstützen müsst.

    Du fragst hier um Rat - wie lautet denn der Rat der Leute vom Hundeplatz, bei dem du ja in der Welpengruppe bist, wenn ich das richtig verstanden habe? Du schreibst, du vertraust ihnen - wie kommt es dann, dass du bisher keine adäquate Unterstützung von dort erhalten hast? Das wäre zumindest mein erster Anlaufpunkt gewesen, da diese Leute deine Hunde kennen.

    Es spricht nichts dagegen, Infos zu sammeln. Deinem Posting nach ist das Kind allerdings bereits ziemlich weit in den Brunnen gerutscht und droht nun abzustürzen.

    Mach dir bewusst, dass Probleme, die zuhause am stärksten sind, nicht auf dem HuPla gelöst werden können - und nicht mit "Tipps", die man mal eben so in Unkenntnis der genauen Sachlage an dich weitergibt.

    Da ihr euch in der von dir beschriebenen Situation befindet, darf man davon ausgehen, dass ihr euch zwar Gedanken gemacht habt, jedoch nun doch überrascht seid über Joys Verhalten... Das wiederum lässt die Annahme zu, dass auch im Theoretischen Bedarf besteht.

    Ergo: Ehrlich gemeinter, guter Rat: Such dir einen GUTEN Hundetrainer. Und den bekommst du hier vermutlich genannt. So du Hilfe willst.

    cazcarra

  • Hallo ... als Cheyenne hier eingezogen ist, hatten wir ein ähnliches Problem. Luzi (die alte Hündin meiner Schwiegereltern-wir wohnen in einem Haus-Cheyenne bewegt sich meistens frei im Haus) konnte Cheyenne nicht wirklich akzeptieren. Sie hat Cheyenne oft "angepflaumt" ... besonders wenn es ums "Fressen" oder "Essen" ging. Auch heute noch ist die Küche meiner Schwiegereltern Luzis "Hoheitsgebiet".

    :lol:

    Wir haben es so gemacht (das es bei uns geklappt hat heißt nicht, dass es bei dir auch so klappt): wir haben uns abwechselnd auf den Boden gesetzte, Luzi gestreichelt und es hat nie lang gedauert, bis die Kleine dazugekommen ist ... das hat den Beiden Sicherheit gegeben.

    Außerdem haben wir Luzi ihre "Plaisierchen" gelassen ... sprich Cheyenne durfte nicht in ihr Körbchen (mitlerweile geht Luzi nicht mehr rein und Cheyenne hat es sich zu eigen gemacht!), Luzi hat Leckerchen vor Cheyenne bekommen ... und so weiter!

    Sie wurden beide gemeinsam gebürstet, wir sind zusammen mit beiden in den Garten und Spatzieren ...

    ABER: Luzi wurde auch in ihre Schranken gewiesen. Sie hat Vorrechte, dass steht ihr zu, aber sie darf sich nicht aufführen die ne Wildsau.

    Gefüttert haben wir anfangs IMMER getrennt, Kauknochen aber haben sie unter Aufsicht gemeinsam bekommen und dann auch getauscht!
    Man bedenke, Luzi war 15 Jahre alt als Cheyenne eingezogen ist und zudem (leider) noch krank (Gebärmutterentzündung und Kastration) ... war vom Timing nicht so super ... vielleicht aber doch, denn Cheyenne hat Luzi ziemlich auf TRab gebracht ! ! ! :gut:

    Mitlwerweile liegen die beiden gemeinsam und können auch zusammen fressen.

    Ich weiß nicht, ob es bei euch so klappen wird, aber vielleicht ist es ja schön zu lesen, dass es so gehen kann!

    LG, Henni und Cheyenne ... und die alte "Wildsau" Luzi :lol:

  • Vielen Dank ;) es wird besser. Die 2 fressen ohne sich in die Haare zu kriegen. Schlafen mit einem Meter dazwischen nebeneinander. Ich ignoriere sie, weise die Große in die Schranken wenn sie zu weit übers Zeil hinaus schießt. Ich habe keine Angst das die 2 sich mal gar nicht vertragen und bin Herr der Lage. Bin aber doch immer wieder überrascht mit welchem Nachdruck Joy sich Respekt verschaffen will.
    Es ist für mich kein Grund zu sagen, wenn ich einen Hund wie meine Joy habe deswegen keinen 2. dazu zuholen. Man wächst an seinen Aufgaben

    Nochmals vielen, vielen Dank. ;)

    Kerstin, Joy und Eva

  • Hi, ich denke auch sie brauchen Zeit! ;)

    Zu unseren Hunden, Rüde und Hündin (damals 7 Jahre) kam nun der erst 5 Wochen junge Fussel dazu. Buffy ging auch nicht zimperlich mit ihm um und keifte, knurrte schon wenn er in ihre Nähe kam.

    Sie zeigte immer sehr deutlich was ihr nicht passte und ich habe sie auch überwiegend walten lassen. Es dauerte fast 3 Monate bis er voll akzeptiert wurde.

    Heute ist es ein eingespieltes Rudel! :D

  • ich empfehle hier mal ganz frech eine lektüre:

    einmal meutechef und zurück
    zb bei amazon:

    da kannst du dann lesen, wie man sich in solchen (begrüßung) und vielen anderen situationen verhalten kann.
    es ist nicht sehr dick und lässt sich gut lesen.

    eine quintessenz daraus:
    deine althündin darf so mit dem welpen umgehen, wie du es zulässt. sprich: du musst bestimmen, wie heftig sie den welpen überhaupt angehen darf.
    du kannst also auch bestimmen, dass ihr das gar nicht, oder nur sehr begrenzt zusteht.
    (und da deine hündin ja eh schon immer so extrem war, wäre es doch langsam vielleicht auch einfach mal an der zeit, was dagegen zu machen?)

  • @ Jule u Hektor schon bestellt. Da werd ich mich mal durchlesen. Vielen Dank. Das was ihr mir beschrieben habt habe ich mittlerweile über mehrere Telefonate mit einer befreundeten Tiertherapeutin und einem Mitglied meiner VPG Truppe (ich kenne niemand der so viel über das Verhalten und Lesen von Hunden weiß als sie) besprochen.

    Terrorfussel danke für die Info. Zum Seele streicheln das klappt schon hach das tut gut :ops:

    Liebe Grüße

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!