Nach dem Hundespaziergang BURNHARD GRILL an und den Feierabend genießen🔥*
Zwei Rüden, beissereien
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Zitat
ICH bin ein Vertreter der Mehrhundehalter, die die Hunde fast GAR NIX selber regeln lassen - bei uns gibt es unter den Hunden keine Rangordnung, die haben sich alle recht gesittet und umgänglich zu benehmen - das kann man den Herrschaften sehr gut beibringen - ganz einfach aus dem Grund, weil Hunde, die so gehalten werden wie meine, im vermeintlichen Rangordnungssystem an Positionen SO weit unten angesiedelt wären, dass Rangordnungskämpfe, die nur die oberste Etage betreffen, absolut unnötig sind.Und schwupps - hat man eine recht harmonische Hundegruppe, in der es zwar auch mal ne Kabbelei gibt, aber das sind nur kurze Momente, in denen es um kleinere Ressourcen geht und vor allem sind es Momente völlig regelkonformer Hundekommunikation.
Keine Rangordnung? ich bin der Überzeigung, dass es bei Hunden gleichen Geschlechts die zusammenleben immer einen gibt der wichtiger ist.
Auch Patricia McConnell spricht, besonders im "Am anderen Ende der leine" oft von rangordnung bei ihren Hunden.
Und das man selber Chef ist, ändert daran doch nix. Die erbittertsten Kämpfe gibt es in der Mitte, oben und unten fällt meist raus.
Nicht falsch verstehen, ich würde die es jetzt auch nicht ausprügeln lassen, trotzdem wage ich ein Rangfreies Rudel zu bezweifeln. -
22. April 2010 um 15:42
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Zwei Rüden, beissereien - Vor einem Moment
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LG Steffi mit Buddy
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Zitat
Keine Rangordnung? ich bin der Überzeigung, dass es bei Hunden gleichen Geschlechts die zusammenleben immer einen gibt der wichtiger ist.
Auch Patricia McConnell spricht, besonders im "Am anderen Ende der leine" oft von rangordnung bei ihren Hunden.
Und das man selber Chef ist, ändert daran doch nix. Die erbittertsten Kämpfe gibt es in der Mitte, oben und unten fällt meist raus.
Nicht falsch verstehen, ich würde die es jetzt auch nicht ausprügeln lassen, trotzdem wage ich ein Rangfreies Rudel zu bezweifeln.Ich glaube, es ist auch ein bißchen Definitionssache, was Rangordnung ist.
Klar gibt es die ein oder anderen Sachen, die die zwei unter sich klären dürfen.
Aber wichtige Entscheidungen etc. treffe ich. Oder breche ab. Fordere auf oder was auch immer...
Dann nenn es eben "minimale Rangordnung"...
In "Einmal Meutechef und zurück" wird es ein bißchen klarer...
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Zitat
Keine Rangordnung? ich bin der Überzeigung, dass es bei Hunden gleichen Geschlechts die zusammenleben immer einen gibt der wichtiger ist.
Nicht falsch verstehen, ich würde die es jetzt auch nicht ausprügeln lassen, trotzdem wage ich ein Rangfreies Rudel zu bezweifeln.
Ich sehe es so (bei uns ist es so):
Hunde haben eine Ordnung - muss nicht zwangsläufig einer grundsätzlich in allen Bereichen "wichtiger" sein, deswegen nenne ich es persönlich ungerne Rangordnung.
Es gibt bei uns den Futter - Spiel - Aufmerksamkeitschef etc.
Keiner ist Herrscher über alles.Gruß
Leo -
Zitat
Hm, wenn sie die rudelführerin wäre, würde sie splitten und sich kümmern, das sowas nicht passiert...
Ranghöhere splitten also immer, wenn Rangniedrigere sich kloppen?
Ich dachte, beim Splitten handelt es sich eher um "Kontrolle und Verteidigung" eines bestimmten Rudelpartners? Und muss durchaus nicht vom Ranghöheren (den ich selbst auch sehr schwer definieren kann in Hundegruppen) immer gezeigt werden, wenn sich andere in der Wolle haben... -
Hallo,
bei mir wird auch nichts ausgetragen.
Sie dürfen einige Sachen selbst regeln, aber in Maßen. Kausachen muss sich keiner vom anderen wegnehmen lassen, wobei ich das auch unterbinde. Da wird bei mir der Möchtegerndieb in den Senkel gestellt.Auch ist es für mich ok, wenn ein Hund den anderen maßregelt weil dieser zu grob ist, oder einer einfach seine Ruhe haben möchte.
Hört die Nervensäge nicht auf, dann kläre ich das mit dem Querulant.Bei mir gibt es Regeln und das sind außschließlich meine Regeln. An diese muss sich jeder halten. Da gibt es auch keine Diskussion.
Liebe Grüße
Steffi
- Vor einem Moment
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Zitat
Die erbittertsten Kämpfe gibt es in der Mitte, oben und unten fällt meist raus.
Nein das stimmt nicht.
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Zitat
Keine Rangordnung? ich bin der Überzeigung, dass es bei Hunden gleichen Geschlechts die zusammenleben immer einen gibt der wichtiger ist.
Auch Patricia McConnell spricht, besonders im "Am anderen Ende der leine" oft von rangordnung bei ihren Hunden.
Und das man selber Chef ist, ändert daran doch nix. Die erbittertsten Kämpfe gibt es in der Mitte, oben und unten fällt meist raus.
Nicht falsch verstehen, ich würde die es jetzt auch nicht ausprügeln lassen, trotzdem wage ich ein Rangfreies Rudel zu bezweifeln.Ich komm nun nicht aus der Verhaltensbiologie, um nun korrekt definitionsgemäß mit dem Wörtchen "Rangordnung" umgehen zu können.
Natürlich gibt es auch unter Hunden, die nicht nach dem "Rangordnungs-Prinzip" gehalten werden, immer situativ bedingt, Hunde, die gerade eine Handlungsentscheidung treffen, Hunde, die einfach mitziehen oder Hunde, die sich aus allem raushalten.
Das hängt sehr von den individuellen Wesenszügen der Hunde ab - selbstsichere Typen, Mitläufer-Typen, "unentschlossene" Typen.
Hunde, die "ohne große Berücksichtigung auf Rangordnung" gehalten werden, sind ja dennoch keine willenlosen Zombies - die haben ihre Vorlieben und Abneigungen und "Kleinkram" dürfen meine auch durchaus selbst entscheiden und in angemessen Bahnen (was ich an der Beschädigungs-Frage im körperlichen, wie auch seelischen Sinn ausmache) untereinander regeln.Wenn Hund A gerne da liegen würde, wo Hund B grad liegt und es ohne Probleme durchhsetzen kann, dass Hund B aufsteht und sich woanders hinlegt - ist das für mich absolut ok.
Das ist dann in meinen Augen einfach ein selbsbewußter Hund, der weiß, was er will und das auch durchsetzen kann - ohne Schaden für andere.
Ist das dann ein ranghoher Hund?
Derselbe Hund kann sich in einer völlig anderen Situation - etwa beim Spielen auf einmal nicht so durchsetzen - Hund B ergattert das Spieli und zieht damit ab - wer ist nun der ranghöhere?
Hat das überhaupt etwas mit Rangordnung zu tun oder ist das einfach nur situativ bedingt?In unserer Haltung, die den Hunden ein gewisses Maß an Entscheidungsmöglichkeiten im Umgang miteinander läßt, kommt es aber auf keinen Fall ständig im Umgang mit den Hunden darauf an, auf solche Dinge achten zu müssen.
Da wird das mit dem Hund getan, was uns gerade sinnig, wichtig oder angebracht erscheint.
Große Entscheidungen werden von uns Zweibeinern getroffen - z. B. die Frage, welches neue Mitglied in die Hundegruppe aufgenommen wird.
Aber unsere Hunde würden nie auf den Trichter kommen, Entscheidungen zu treffen wie die, dass der andere eine Konkurrenz darstellt und ständig angegangen werden müßte. Oder, sich vorzudrängeln, weil sie vermeintlich "ranghöher" sind, oder sich das Futter des anderen zu schnappen oder was auch immer sich in schon etwas vitaler-geprägten Bereichen abspielen könnte.
In unserer Haltung gibt es keine Hunde, die irgendwo ganz oben mitspielen und es gibt noch nicht einmal Hunde, die im oberen Mittelfeld mitspielen - wobei man sich im Klaren darüber sein muss, dass eine "Rangordnung" im tieferen Sinne durchaus auch bedeuten kann, dass in einer Hundegruppe verschiedene Hunde in verschiedenen Momenten das "Sagen" hätten und eine Rangordnung nicht immer unmittelbar linear sortiert verläuft. Das "obere Mittelfeld" kommt in der Rangordnungsfrage erst zum Tragen, wenn sich ganz oben Probleme abzeichnen -
Wenn ICH also schreibe, dass meine HH sich ohne Rangordnung abspielt, meine ich damit, dass die "großen", vitalen Entscheidungen definitiv nicht von meinen Hunden getroffen werden.
LG, Chris
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Großes OT: Chris du hast Post"
OT Ende -
Zitat
Wenn Hund A gerne da liegen würde, wo Hund B grad liegt und es ohne Probleme durchhsetzen kann, dass Hund B aufsteht und sich woanders hinlegt - ist das für mich absolut ok.
Das ist dann in meinen Augen einfach ein selbsbewußter Hund, der weiß, was er will und das auch durchsetzen kann - ohne Schaden für andere.
Ist das dann ein ranghoher Hund?
Derselbe Hund kann sich in einer völlig anderen Situation - etwa beim Spielen auf einmal nicht so durchsetzen - Hund B ergattert das Spieli und zieht damit ab - wer ist nun der ranghöhere?
Hat das überhaupt etwas mit Rangordnung zu tun oder ist das einfach nur situativ bedingt?"Manchmal sind Sozialstatus und Dominanz für Menschen verwirrend, weil es so aussieht, als ob Hunde inkonsequent wären: Ein Hund möchte immer als Erster den Knochen, aber ein anderer geht als Erster durch die Tür. Dominanz oder hoher sozialer Status bedeuten aber, dass ein bestimmtes Individuum alles bekommt was es möchte und nicht, dass es dies jederzeit bekommt. [...] Dominante Individuen haben als Teil der sozialen Freiheit, die sie genießen, das Sagen, was ihnen wichtig ist." (Das andere Ende der Leine)
@Las Patitas: "Dominante Wolfsrüden beispielsweise beteiligen sich nur selten, wenn die in der Rangordnung mittleren Wölfe den Sündenbock der Gruppe angreifen. Dieses >>Mobbing<< ist innerhalb eines Wolfsrudels häufig und wird meistens vom >>Betarüden<< angezettelt, der in der Rangordnung hinter dem Alpharüden steht. Der Forscher Erik Ziemen berichtete, dass Wolfsrüden in Alphaposition fast immer ein >>ungewöhnlich hohes Maß an Toleranz<< zeigen. (Er fand heraus, dass von den betarüden beinahe dreimal so viel Agression ausging als von jeder anderen Rangposition im Rudel)" (Das andere Ende der Leine)
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@ Fenchurch - ich verstehe zwar Dein Zitat von PMcC, aber ich versteh jetzt den Zusammenhang mit meinem Geschreibsel nicht....*help*
Aber immerhin ist jetzt noch ein Begriff gefallen, nämlich der Sozialstatus, der mir persönlich bei "meiner" Haltungsform besser in den Kram passt, als das Wörtchen Rangfolge.
ICH find das überhaupt nicht verwirrend - wenn Hund A in manchen Situationen den anderen Hunden gegenüber das Sagen hat und in anderen nicht - für mich ist das einfach nur eine Frage der persönlichen Prioritäten eines Hundes.
Aber viel wichtiger finde ich, dass ich als Mensch im Grunde jederzeit jegliche Interaktion zwischen meinen Hunden in meinem Sinne beeinflussen kann - indem ich ihnen Grenzen in der Auslebung ihrer eigenen Vorstellungen setze, die auf Kosten anderer gehen würden.
MIR persönlich ist einfach nur die Alltagstauglichkeit meiner Hundehaltung wichtig - ganz wesentlich in den Punkten wie: Kann ich dafür garantieren, dass ein kranker Hund von den anderen als Tabu akzeptiert wird, oder kann ich mir jederzeit einen der Hunde schnappen, mit ihm allein was unternehmen, ohne dass es bei der Rückkehr zu Problemen kommt, weil ein anderer Hund der "Meinung" ist, Mitspracherecht zu haben.
Kann ich Hund A und B, die sich gerade um einen Kauknochen den entscheidenen Hauch zuviel Prügeln, problemlos auseinanderbringen, UND noch dazu, ohne dass Hund C glaubt, sich einmischen zu müssen?
Kann ich meine Hunde vom Mobben anderer abhalten.
Laufen meine Hunde als Gruppe - orienntieren sie sich dann an MIR oder am vermeintlich "ranghöchsten" Hund?
DAS ist das, was ich als Vorteile sehe, wenn meine Hunde keine "ursprüngliche" Rangordnung haben - was aber nicht heißt, wie schon vorher geschrieben, dass sie willenlose Zombie-Hunde sind...
LG, Chris
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