Welche Hunderasse passt zu meinen "Umständen"?

  • Gut, da würd ich echt gut aufpassen, das auch wirklich aufgepasst wird, und nicht nur so neben dem Ratschen auch mal kurz hingeschaut.
    So sind nämlich im Stall einer Bekannten eine Menge Hasen umgekommen... :sad2:

  • Hi,
    ich habe einen Border terrier.Das sind tolle kleine Hunde ,freundlich,lebhaft und gar nicht stur.Aber sie haben eine gehörige Portion Jagdtrieb.Das sehe ich als Problem beim Reiten.
    Übrigens soo klein (25 cm) sind sie nicht. Meine Hündin ist 32 cm ,aber es gibt auch welche die fast 40cm groß werden.

    LG
    Sigrid und Co

  • Zitat

    Hi,
    ich habe einen Border terrier.Das sind tolle kleine Hunde ,freundlich,lebhaft und gar nicht stur.Aber sie haben eine gehörige Portion Jagdtrieb.Das sehe ich als Problem beim Reiten.
    Übrigens soo klein (25 cm) sind sie nicht. Meine Hündin ist 32 cm ,aber es gibt auch welche die fast 40cm groß werden.

    LG
    Sigrid und Co

    Da hast du Recht.. das könnte zu einem Problem werden.
    Ich habe gerade nochmal im Internet nach Tierheimen gegoogelt. Man findet fast überall Hunde die dringend ein neues zu Hause suchen.
    Ich denke, dass ich mir dann wirklich einen Vierbeiner im Tierheim suche... Die Tierheime platzen ja fast... und das mit der Erziehung stimmt auch.. das kann ich vielleicht mal machen, wenn genug Zeit da ist, bzw. wenn einer meiner Eltern in Rente ist und die den Hund dann morgens komplett zu sich nehmen und ihn auch erziehen können... Erfahrung mit dem Erziehen haben die ja auch durch unseren früheren Hund.
    Aber bis zur endgültigen Entscheidung bleibt mir ja noch ein bisschen Zeit und ich werde mal ein paar Tierheime besuchen.

    Auch hier im Forum habe ich unter "Hunde in Not" schon welche gesehen, die mir (natürlich auf dem ersten Blick) total gefallen...

    Besteht nicht ein hohes Risiko, dass die Hunde, die mal schlechtes erlebt haben, nicht so einfach sind? Hängt natürlich von jedem Hund selbst ab... aber können solche Hunde auch mal 3-4 Stunden am Tag alleine sein?

  • Hallo erstmal,

    ich finde die Idee, einen Hund haben zu wollen, immer gut und sage meistens auch prinzipiell nichts dagegen.
    Aber zwei Sachen gefallen mir daran nicht und damit meine ich keinesfalls, dass du 8 Stunden arbeitest.
    (wenn hier nochmal wer schreibt, dass man mit Vollzeit keinen Hund halten darf :???: )

    1. dein Welpenwunsch. Wie du schon richtig erkannt hast, gibt es sehr viele Tiere in Tierheimen, die ein Zuhause suchen. Außerdem kann der nicht solange alleine bleiben, da brauchst du wirklich eine 24/7 Betreuung für 3-4 Monate. Das macht vermutlich niemand mit.
    Zudem kann es sein, dass dein ausgesuchter Welpe hinterher Angst vor Pferden hat oder irgendwas was anderes ist...
    Bei einem erwachsenen Hund kennt man den Charakter, kann einschätzen, ob er in dein Leben passt usw. Und alleine bleiben kann er vermutlich auch schon.

    2. Dein anderes Hobby... Irgendwie fehlt mir in deinem Tagesablauf die Zeit rein für den Hund. Bis jetzt liest es sich so, dass du eh nach der Arbeit deine restliche Freizeit am Stall verbringst und der Hund "nur" mitlaufen soll. Frage ist, ob das ein Hund auf Dauer mitmacht bzw. wie schön es für ihn ist.
    Es kann sein, dass dein Hund ein Powerpaket wird und du auch in der Woche aktiv mit ihm arbeiten musst.
    Außerdem möchte auch ein ruhiger Hund unter der Woche mehr als nur Gassi gehen bzw. am Stall mitlaufen.

    Irgendwie sehe ich den Grund nicht, warum du noch einen Hund willst?

    Achja: Mein Hund ist auch erwachsen zu mir gekommen, aber ich würde ihn nicht perse als schwieriger hinstellen, als einen Welpen, der bei mir aufwächst. Natürlich hat er so seine Macken, aber wenn du dich hier im Forum umschaust, wirst du auch viele Besitzer entdecken, die Probleme mit dem Hund (starker Jagd- oder Schutztrieb etc.) haben, der seit Welpe an bei Ihnen ist.

  • Hi kiki,
    ich wohne auch allein und bin vollzeit arbeiten, meine hunde sind 2x4 std. allein und dann ab 17 uhr im stall. allerdings habe ich 3 hunde weil die allein-bleibe-zeit schon recht lange ist. bei mir im stall nehmen auch alle rücksicht und wir passen gegeseitig auf unsere hunde auf. es ist für meine hunde das "paradies" im stall. ich habe 3 kleine terriermischlinge ( keinen ab welpenalter )die das auch mit dem ausreiten schnell geschnallt haben. pferde und hunde passen wunderbar zusammen!!! du hörst dich "sehr organisiert" an. spricht doch nichts dagegen...
    LG
    fusselinette

  • Zitat

    Besteht nicht ein hohes Risiko, dass die Hunde, die mal schlechtes erlebt haben, nicht so einfach sind? Hängt natürlich von jedem Hund selbst ab... aber können solche Hunde auch mal 3-4 Stunden am Tag alleine sein?

    Hallo,
    um in Deiner Situation einen Hund, der nicht mehr im Welpenalter ist, zu finden, würde ich mich eher in deutschen TH umschauen, denn der überwiegende Großteil an Auslandshunden paßt nicht so recht in Dein "Suchprofil" - zum einen sind je nach Ursprungsland viele "Jäger" dabei, was nicht per se ein Ausschlusskriterium als Reitbegleithund/Stallfreilaufhund ist, aber die Ausbildung bis dorthin ist manchmal ein langer Weg...und zum anderen macht bei vielen dieser Hunde die unschöne Vorgeschichte dann doch wieder mehr Ausbildung/Erziehung nötig als ein Welpe....womit das Argument FÜR einen TH-Hund ja wieder aufgehoben wäre...

    Bei einem inländischen TH-Hund aus Deiner Nähe, hättest Du viel mehr die Möglichkeit, auszutesten, ob es "paßt", indem man z. B. mal ein Probe-Wochenende macht, an dem der Hund bei Dir ist und Du mit ihm DEINE ganz persönlichen Kriterien austestest - z. B. ob er sich mit den anderen Stallhunden gut verträgt, etc.

    Im TH würde ICH mich unter Deinen Voraussetzungen am ehesten nach einem noch relativ jungen Hund umsehen, der z. B. wegen Umzug oder der allzeit beliebten Hundehaarallergie (= oft Synonym für "SOOO hatten wir uns das mit Hund nicht vorgestellt...der will ja auch bei REGEN raus... :D ) abgegeben wurde, also kein Problemhund, sondern einfach eine Socke, die mit ihren ersten Leuten ein wenig Pech hatte...

    Denn im Grunde "brauchst" Du ja einen recht leichtführigen Hund, um Deine Vorstellungen ausleben zu können (wobei ich persönlich ein gut organisiertes Stall-Hundeleben in der Freizeit für ok halte), der eher wenig bis keinen Jagdtrieb hat und recht lauffreudig ist.

    Mit dem sonstigen Management, was die Unterbringung während Deiner Arbeit angeht, spricht m. M. nach nichts gegen einen Hund.

    LG, Chris

  • @ Nightstalcer:

    ich verstehe nicht so ganz was du unter "anderes Hobby" verstehst. Mein Hobby ist reiten... mehr nicht.

    Es ist nicht so, dass ich jeden Tag am Stall bin. Ich habe kein eigenes Pferd, sondern zwei Reitbeteiligungen und ich bin ca. 4 mal in der Woche am Stall. Dort sind ja wie gesagt noch mehrere andere Hunde, mit denen der Hund dort dann rumlaufen und spielen kann (vorausgesetzt sie verstehen sich.... aber naja... Irgendwo findet man immer etwas, was schief gehen kann)
    Der Grund warum ich einen Hund haben möchte ist nicht der, dass die ja "ach so süß" sind und ich was zum streicheln habe, sondern die Beschäftigung mit dem Hund... Ich habe ja zuvor auch schonmal geschrieben, dass ich gerne auch mit ihm auf agility hinarbeiten möchte und er mich in meinem Leben begleiten soll, was nicht aus Party und Besäufnissen besteht...

    Also ich persönlich, auch wenn ich jetzt nicht 100% Erfahrung habe, finde das, was ich als Beschäftigung zu bieten habe hundegrecht. Die Hunde, die von den verschiedenen Leuten mit zum Stall gebracht werden, sind absolut lebhaft am Stall, flitzen überall rum und spielen zusammen... Wenn sie müde sind, legen sie sich entweder in die Sonne oder ins Stroh.
    Ich finde nicht, dass einer von denen bisher unglücklich aussah...
    Neben dem Stall und dem agility will ich den Hund mit Geschicklichkeitsspielen beschäftigen... mir ist jetzt nichts bekannt, was davon nicht "gut" für den Hund wäre.

    Ansonsten eben noch die üblichen Spaziergänge... Wald, See, Park.. alles vorhanden.

    Meinen Welpenwunsch habe ich weit in den Hintergrund gerückt. Die Problematik darin habe ich erkannt und orientiere mich jetzt anders.

    Zur Probezeit:
    Ich bleibe im gleichen Unternehmen wie jetzt und habe dadurch keine Probezeit. Ich gehe ganz normal in ein Arbeitsverhältnis über.... Das Ganze wird natürlich auch mit meinem Chef abgesprochen, sodass ich ca. 3-4 Wochen Urlaub nehmen kann und das dann abgepasst wird mit dem Einzug des Hundes...
    Allerdings werde ich nicht sofort bei Beginn des Umzuges noch den Hund dazu holen. Wie soll der Hund sich denn einleben, wenn ich selbst noch nicht mal "zu Hause" bin... der Hund ist so für ca. Anfang nächsten Jahres geplant.

  • KleineKiki:

    Mein Beitrag war nicht böse gemeint, aber ich habe nicht so richtig herauslesen können, warum du den Hund möchtest.
    Hast du jetzt ja hinzugefügt und so sieht das doch schon anders aus.
    Aus deinem ersten Text konnte ich nur sehr viel Pferdestall entnehmen und wusste nicht, wo da der Hund bleibt.
    Aber ansonsten finde ich das so gut so wie es ist. :gut:

  • @ Nightstalcer:

    das habe ich auch nicht böse aufgefasst :smile: bin ja froh um Ratschläge :D


    Ich glaube zur Arbeitszeit gibt es nie ein Ja oder Nein... die einen sehen es so, die anderen so. Und die, die Vollzeit arbeiten gehen, haben keine Probleme mit ihren Hunden... von daher wird es wohl darauf hinauslaufen, dass der Hund dann Vormittags bei Oma / Papa ist und dann ca. 4 Stunden alleine bleibt. Das finde ich eigentlich völlig im Rahmen, da er sich ja dann Nachmittags genug auspowern kann...

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