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  • :headbash:
    mein 7 Monate alter Welpe,Fredie, (kastrierter Rüde) benimmt sich mir gegenüber sehr komisch
    :gott:
    zur Vorgeschichte:
    mit einem sehr sehr jungem alter haben wir uns Fredie und einen anderen Welpen aus dem tierheim geholt-in der zeit hatte er angst vor anderen hunden, außer vor seinem kumpel. vor allem vor größeren hunden
    wir mussten den anderen hund weggeben-jetzt ist er ein einzelhund und er lebt im garten, aber nicht allein- da sind immer menschen-er ist nie alleine-er hat riesigen auslauf und ist nicht mehr der angsthase, der er vorher war-nur manchmal, zumbeispiel beim tierartzt
    er hatte früher ein problem, das wir beheben konnten-wenn er aufgeregt war verbiss er sich in der hose und wollte nicht mehr aufhoeren-das haben wir durch rucken an der leine loesen koennen
    dann war er einen monat lang ein traumhund :smile:
    -bis er ein neues verhalten aufbaute
    ich bin sein liebling, ich kuemmere mich um ihn, fuettere, spiele, trainiere und gehe zum tierartz
    also dieses schlimme verhalten tritt in zwei verschiedenen fällen ein
    1. Wenn er sich freut mich oder andere zu sehen: wenn man ihn ignoriert springt er hoch und beißt in die hand (nicht fest , sondern vorsichtig) wenn man sich bückt beißt er auch in die hand
    2. Wenn ihm irgendwas nicht gefällt: wenn man ihn am halsband hält (immer), bürstet (dann nur manchmal-es gefällt ihm eigentlich, vielleicht will er mit der bürste spielen?) oder manchmal wenn man ihn hochhebt/schubst/schiebt oder sogar streichelt

    Am anfang ist er noch lieb, aber das steigert sich (nur bei mir, bei anderen eher seltener)
    Also, ignoriere ich ihn in einer solchen situation, faengt er an zu bellen und hoch zu springen um an meine hand zu kommen oder faengt an in mein bein zu beißen-in diesem fall fange ich an mich zu verteidigen oder anzugeifen=
    Das steigert seine wut/spiellust-sein bellen bekommt so einen unterton von knurren (nicht ernsthaft, kann auch als spielgeräusch durchgehen) und er wird immer agressiver
    Aber er verliert nicht die kontrolle, er beißt nur so fest, dass ich überseht bin mit kratzern und keine bisswunde habe-es ist gruselig
    Und es wird immer wilder, auf alles was ich mache reagiert er

    Was er macht ist folgendes:
    er attackiert am anfang nicht von vorne sonder er will von hinten in mein bein und hose beißen, wenn er die hose erwischt zieht er dadran, dann muss ich seinen mund öffnen um den stoff zu befreien, was auch geht
    Doch er wird immer mutiger er attackiert auch von vorne; springt hoch um mich in die hand zu beißen-er beißt nur so fest ,dass ich meine hand locker aus seinem maul ziehen kann
    Aber er greift an-es ist definiti vnicht verteidigung

    Was ich mache, ist folgendes:
    1. Ihn am halsband festhalten dann beißt er mich in die hand die ihn festhält-dies verhindert wenigstens dass wir uns wie im sumoringen umkreisen, weil er in meinen rücken will
    2. Zusätzlich maul zuhalten-er beruhigt sich scheinbar-winselt machmal sogar-lasse ich ihn nach eine minute los gehr er mit doppelter wucht auf mich los
    3. Treten und schlagen-hilft nicht (ehemaliger hundetrainer meinte ich müsste hart mit ihm sein)
    4. Auf den boden drücken-hilft nichts
    5. Wegschubsen-sodass er wirklich fliegt= er springt er wieder auf
    6. Am halsband schütteln- er winselt und greift wieder an
    7. Beruhigend auf ihn einreden-hilft nichts
    8. Mit einer hand am halsband halten, die andere zum kauen anbieten-klappt scheinbar-er kaut genüsslich an meiner Hand- lasse ich ihn los geht es weiter
    Die einzige möglichkeit um es zu stoppen ist:
    1. Würgekette (benutze ich nie als halsband) gegen ihn schmeißen
    2. Leckerchen zeigen-er wird lieb um es zu bekommen
    3. Anleinen-an der leine habe ich ihn unter kontrolle-da beißt er nur wenn wir zusammen rennen, aber wenn ich die leine mi kurzen rucken ziehe, benimmt er sich ab dann gut
    Dieses ausrasten passiert auch wenn es total heiß ist (indien), aber ich habe eine woche lang die kette mit mir rumgetragen und es ist nichts passiert, schon bei kleineren anzeichen habe ich so getan als ob ich werfen würde, er hat aber keine angst vor der kette-ich glaube nicht dass es ihm wirklich wehtut-es tut ihm mehr weh wenn ich ihn schüttele-dann quietscht er auch
    Deswegen verstehe ich es nicht, ich bin sein rudelchef-ich kann in seinen futternapf greifen, er hört auf kommando auf zu essen und hat kein problem sich auf den rücken zu legen
    Ich will ihn mit einem anderen hund zusammenbringen, die sich langweilt, aber habe angst, dass Fredie bei dieser hündin auch so ausrastet
    Und ich habe die kette nicht immer bei mir-vielleicht weiß er das sogar, denn wenn ich die kette habe macht er kaum etwas was ich korrigieren müsste
    Ich weiß nicht was ich machen soll, vielleicht fängt er bald an auch bei anderen auszurasten

    wer weiß rat?
    vielen dank für zukünftige antworten

  • hallo fredie,

    ich denke, dass du dir einen guten trainer suchen solltest. ich könte dir hier viele ratschläge geben, doch in anbetracht eurer total vertrackten situation halte ich herumdokterin in eigenregie nicht für angebracht.
    und ich denke, dass ihr jetzt etwas gegen eure problem tun solltet. du musst lernen ohne den einsatz von körperlicher gewalt deinen hund unter kontrolle zu bringen. und dein hund muss lernen, dir wieder zu vertrauen. ich denke, dass du das bei einem guten trainer lernen kannst.

  • Hallo Fredi,

    Du schreibst als Überschrift, du bist ratlos...

    Meine Antwort: Ich bin erschüttert! Wie bitte gehst Du mit Deinem Hund um? Der Arme ist 7 Monate, er kommt in die Pubertät und testet natürlich seine Grenzen aus und ganz ehrlich, wäre ich Dein Hund und Du würdest so mit mir umgehen - ich würde Dich auch beißen!

    Holt Euch einen Trainer ins Haus und versucht zu retten, was noch zu retten geht! Alleine bekommt ihr das niemals in den Griff, ohne dass einer von Euch beiden ernsthaften Schaden nimmt!

    Entsetzte Grüße - Andrea mit Yuma

  • Der Rat mit dem Hundetrainer ist etwas :hust: sinnfrei, da die TS in Indien lebt, ich glaube nicht, das es dort Hundetrainer an jeder Ecke gibt, wie in Deutschland.

    Zum Rest möchte ich nichts sagen, da sträuben sich mir die Nackenhaare.

    Nur so viel. Bei amazon.de gibt es jede Menge gute Bücher über Hundeerziehung. Vielleicht sollte die TS sich dort mal umsehen und geeignetes Material bestellen.

    Gaby, Idefix und ihre schweren Jungs

  • Also, ich versuche mal zusammenzufassen: Dein Hund ist jetzt 7 Monate und lebt (ausschließlich?) draußen. Kontakt zu anderen Hunden hat er nicht, nur zu Menschen. Regelmäßige Spazierengehen gibt es nicht. Diese "Ausraster" kommen immer dann, wenn Du auftauchst.

    Hab ich das richtig verstanden?

    Wenn Du auftauchst, beschäftigst Du Dich normalerweise immer mit ihm?

    Ist zu erahnen welche Rasse drinsteckt?

    Viele Grüße
    Corinna

  • Zitat

    mein 7 Monate alter Welpe,Fredie, (kastrierter Rüde) benimmt sich mir gegenüber sehr komisch
    niedermayr anbeten

    Das ist kein Welpe mehr sondern ein Junghund.
    Ich bin auch erschüttert wie du mit deinem Hund umgehst, und wieviel Gewalt du anwendest.
    Schnauze zuhalten, Rückenwerfen, im Nacke schütteln, treten und sonstige körperliche Gewalt gegenüber dem Hund stört nur das Vertrauen.

    Hast du dir mal ein gutes Buch über Hunde und Hunderziehung besorgt, wenn nicht solltest du das schleunigst nachholen.
    Auch nicht jeder der sich Hundetrainer schimpft ist auch einer, wie man an deinem Beispiel wieder mal sieht.

    Hör auf den Hund körperlich zu strafen, und fang mal an ihn auszulasten, und etwas mit dem Hund zu tun.
    Ausserdem ist er jetzt in der s.g. Flegelphase, da muß man noch mehr liebevolle Konsequenz walten lassen.

  • mein hund ist nicht verängstigt-das war er früher und ich war zu nett zu ihm-darauf wurde er domimant-ich musste lernen konsequenter mit ihm umzugehen
    mein hundetrainer meinte ich soll hart mit ihm sein-er wäre überhaupt nicht sensibel
    und ich trete ihn ja nicht - er weicht ja aus
    jeder würde sich verteidigen wollen wenn sein hund ihn angreift
    außerdem meinte der hundetrainer- mein problem ist ich liebe ihn zu sehr und deshalb nutzt er mich aus
    also ,,bunte kuh´´: du meinst ich soll ihn lassen, wenn er mich angreift: ich soll mich zerfetzten lassen

  • Natürlich sollst Du Dich nicht "zerfetzen" lassen. Du hättest es gar nicht so weit kommen lassen dürfen, dass ein 7 Monate alter bzw. junger Hund Dich angreift!

    Aus welchem Grund hast Du Dir denn überhaupt einen bzw. damals zwei Hunde geholt? Warum musste der andere Hund denn abgegeben werden?

    Deine ganze Vorgehensweise gegenüber einem Lebewesen, das total von Dir abhängig ist, ist mir unverständlich.

    Andrea mit Yuma

  • Zitat

    Der Rat mit dem Hundetrainer ist etwas hust sinnfrei, da die TS in Indien lebt, ich glaube nicht, das es dort Hundetrainer an jeder Ecke gibt, wie in Deutschland.

    tut mir leid, hab ich überlesen :ops:

    ich denke nicht, dass hier irgendwer sagt, du solltest deinen hund dich angreifen lassen.
    aber es ist wichtig zu verstehen, WARUM dein hund dich angreift.
    das mit der dominanzheorie wird leider immer wieder gelehrt und hat noch keinem hund geholfen. treten und schlagen führt zu ängsten, bei hunden und bei menschen. und da gewalt gegengewalt erzeugt verhält sich dein hund so aggresiv: er hat einfach keine andere möglichkeit, er wehrt sich auch nur, denn du zeigst ihm mit deinem verhalten (nackenschütteln, schnauze zudrücken, treten udn schlagen), dass es um leben und tod geht.

    wenn dein hund ausrastet, bist du letztendlich dafür verantwortlich.

    und wenn du an seinem verhalten etwas ändern willst, musst du zuerst dein eigenes verhalten überprüfen.

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