Hat der Hund mich verteidigt?
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Jedem seine Meinung, wer dran glaubt mag doch so leben.
Eine Frage, Schopenhauer.
Ist der jetzige dein erster Hund ?
Hast du je mehr als einen Hund gehabt ?Gruß, staffy
Ist das denn wichtig?
Ich kann dir Leute zeigen, die haben seit 40 Jahren Hunde und keine Ahnung. - Vor einem Moment
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Hi,
Interessiert dich dieses Thema ? Dann schau doch mal hier *.
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Und woher weißt du, das du um beim Thema Splitten zu bleiben, nciht absolut auf dem Holzweg bist, und das gezeigte Verhalten fehlinterpretierst?
Erstmal bin ich absolut nicht die Einzigeste, die das so interpretiert. Viele Verhaltenstherapeuten und Hundefachleute würden mir zustimmen. Außerdem erlebe ich im Freispiel ständig, wie Hunde splitten und welche Folgen das hat. Außerdem können wir uns Menschen diese Splitten selber zu Nutze machen und es gezielt einsetzen, um Hunde zu trennen. Oft sehen aber die Menschen dieses Splitten überhaupt nicht und nehmen es nicht wahr. Machen wir es uns aber zunutze, so können wir im Freispiel manchen Kommentkampf unterbinden. Ich würde das Wort Splitten einfach nur mit dem Wort "trennen" bzw. "spalten" übersetzen.
Und beim Spaziergang ist nichts sinnvoller, als zwei Hunde, wo man nicht weiß, ob sie miteinander gut tun, durch Menschen beim Vorbeilaufen zu splitten. Heißt, Mensch- Mensch läuft aneinander vorbei, Hunde laufen außen. Würden die Hunde direkt aneinander vorbeilaufen, könnte es Ärger geben oder sie müssten sich begrüßen etc. Enge kann nicht jeder Hund ertragen, also splitte ich durch mich selber. Gerade wenn es eng wird, splitte ich gerne, um meinem Hund zu helfen. Ängstlichen zw. unsicheren Hunden hilft man dadurch, indem man ihn zwischen zwei Menschen in die Mitte nimmt und in beide Richtungen abschirmt, also trennt.
Ich glaube, wenn ein Hund zwei sich liebende Menschen splittet, will er sie einfach nur trennen, damit sie sich in seinen Augen nicht weh tun. Mehr würde ich dem Hund nie unterstellen. So tut er es auch unter seinen Artgenossen. Der Hund liest uns hündisch.
Würde der Hund einen Teil von uns aber bedrohen, anknurren.... sähe das schon ganz anders aus. Ich sehe da absolut Unterschiede.
Wobei ich das Splitten meines Hundes bei mir nie geduldet habe. Ich kann es verstehen, dulde es aber nicht. Es war mir einfach lästig. Mein Hund musste lernen, dass das nicht notwendig ist und auch nichts Schlimmes passiert. Und er hat es gelernt. Und so können es andere Hunde auch lernen. Bei anderen Hunden dulde ich aber das Splitten bzw. erzieherische Maßnahmen, sofern mein Hund frei ist. Steht er aber im Kommando, darf er es nicht.
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Erstmal bin ich absolut nicht die Einzigeste, die das so interpretiert. Viele Verhaltenstherapeuten und Hundefachleute würden mir zustimmen. Außerdem erlebe ich im Freispiel ständig, wie Hunde splitten und welche Folgen das hat. Außerdem können wir uns Menschen diese Splitten selber zu Nutze machen und es gezielt einsetzen, um Hunde zu trennen. Oft sehen aber die Menschen dieses Splitten überhaupt nicht und nehmen es nicht wahr. Machen wir es uns aber zunutze, so können wir im Freispiel manchen Kommentkampf unterbinden. Ich würde das Wort Splitten einfach nur mit dem Wort "trennen" bzw. "spalten" übersetzen.
Was splitten ist weiß glaube ich hier jeder, es ging ja gerade um die Motivation. Und da wurde eben angezweifelt, das das aus so edlen Motiven heraus geschieht. Warum wir Menschen das machen ist klar, wir können uns auch erklären, aber warum davon ausgegangen wird, das Hunde aus gleichen Motiven handeln ist mir eben nicht klar. Ach udn wegen der Verhaltenstherapeuten und Fachleute, die sind sich untereinander auch nicht grün, also man sollte auch deren Aussagen mal kritisch hinterfragen.
ZitatUnd beim Spaziergang ist nichts sinnvoller, als zwei Hunde, wo man nicht weiß, ob sie miteinander gut tun, durch Menschen beim Vorbeilaufen zu splitten. Heißt, Mensch- Mensch läuft aneinander vorbei, Hunde laufen außen. Würden die Hunde direkt aneinander vorbeilaufen, könnte es Ärger geben oder sie müssten sich begrüßen etc. Enge kann nicht jeder Hund ertragen, also splitte ich durch mich selber. Gerade wenn es eng wird, splitte ich gerne, um meinem Hund zu helfen. Ängstlichen zw. unsicheren Hunden hilft man dadurch, indem man ihn zwischen zwei Menschen in die Mitte nimmt und in beide Richtungen abschirmt, also trennt.
Wie ich schon schrieb, das weiß hier jeder wie es geht, und hat vermutlich jeder schon praktiziert.
ZitatIch glaube, wenn ein Hund zwei sich liebende Menschen splittet, will er sie einfach nur trennen, damit sie sich in seinen Augen nicht weh tun. Mehr würde ich dem Hund nie unterstellen. So tut er es auch unter seinen Artgenossen. Der Hund liest uns hündisch.
Und genau das ist der Punkt, den ich eben nicht bedingungslos glaube. Ja ein Hund liest uns hündisch, aber wer sagt uns Menschen wie hündisch geht? Ich unterstelle einem Tier eben nicht so 'edle' Motive, sondern puren Egoismus. Und ich wette, mit ein wenig Mühe findet man für jedes Handeln ein egoistisches Motiv, alles nur eine Frage der Interpretation.

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Erstmal bin ich absolut nicht die Einzigeste, die das so interpretiert. Viele Verhaltenstherapeuten und Hundefachleute würden mir zustimmen.
Die würden dir zustimmen, daß Hunde dazwischen gehen, aber sie würden es mit Sicherheit anders interpretieren !
Jeder "Fachmann" wird dir bestätigen, daß Hunde nicht aus Sorge um uns Menschen so handeln.Und nochmals sorry, aber du gestehst deinen Hunden - pardon - deinem Hund zu, daß er dich lesen kann, deine Gefühle, deine Stimmung deuten kann, aber hälst ihn für so blöd, daß er glaubt, eine liebevolle Umarmung müsse er trennen, damit ihr euch nicht verletzt !!!
Vielleicht solltest du deine Philosphie nochmal überdenken ;-)
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Die würden dir zustimmen, daß Hunde dazwischen gehen, aber sie würden es mit Sicherheit anders interpretieren !
Jeder "Fachmann" wird dir bestätigen, daß Hunde nicht aus Sorge um uns Menschen so handeln.Und nochmals sorry, aber du gestehst deinen Hunden - pardon - deinem Hund zu, daß er dich lesen kann, deine Gefühle, deine Stimmung deuten kann, aber hälst ihn für so blöd, daß er glaubt, eine liebevolle Umarmung müsse er trennen, damit ihr euch nicht verletzt !!!
Vielleicht solltest du deine Philosphie nochmal überdenken ;-)
Ein Hund der Herrchen und Frauchen versucht zu gaengeln indem er sich dazwischen draengt ist nichts anderes als besitzergreifendes Verhalten........aber das Hunde die Faehigkeit zu Empathie haben ist auch nicht von der Hand zu weisen.
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Ein Hund der Herrchen und Frauchen versucht zu gaengeln indem er sich dazwischen draengt ist nichts anderes als besitzergreifendes Verhalten........aber das Hunde die Faehigkeit zu Empathie haben ist auch nicht von der Hand zu weisen.
*zustimm* -
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Schau dir mal Frauen mit (intakten) Rüden und Frauen mit Hündinnen an, ein enormer Unterschied.*neugierig*
Was sieht man denn da für einen Unterschied???
LG,
das Krümelmonster. -
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Die würden dir zustimmen, daß Hunde dazwischen gehen, aber sie würden es mit Sicherheit anders interpretieren !
Jeder "Fachmann" wird dir bestätigen, daß Hunde nicht aus Sorge um uns Menschen so handeln.Und nochmals sorry, aber du gestehst deinen Hunden - pardon - deinem Hund zu, daß er dich lesen kann, deine Gefühle, deine Stimmung deuten kann, aber hälst ihn für so blöd, daß er glaubt, eine liebevolle Umarmung müsse er trennen, damit ihr euch nicht verletzt !!!
Vielleicht solltest du deine Philosphie nochmal überdenken ;-)
Sorry, das war als der Hund mit 4 1/2 Monaten als Welpe unsozialisiert aus Italien kam, und kurz darauf als Junghund. Glaubst du mit 7 Jahren macht der das immer noch???
Und damals hat er ganz sicher nicht unsere Gefühle lesen können. Und aus Sorge um uns Menschen machte das der Hund nicht, denn der Hund sah ganz sicher damals in uns keinen Menschen, sondern ein Lebewesen und handelte hündisch. Der Hund stand ganz sicher nicht da und sagte:"Hey, du bist ein Mensch und du tust dir was an, dich muss ich retten, weil du ein Mensch bist!"Da der Hund kein Mensch ist, sondern ein Hund wird er auch am Menschen hündisches Verhalten zeigen und kein menschliches. Er ist aber in der Lage unser Verhalten über lange Zeit zu studieren und es für sich zu interpretieren und sich dementsprechend zu verhalten.
ZitatEin Hund der Herrchen und Frauchen versucht zu gaengeln indem er sich dazwischen draengt ist nichts anderes als besitzergreifendes Verhalten........aber das Hunde die Faehigkeit zu Empathie haben ist auch nicht von der Hand zu weisen.
Das hätte ich von dir jetzt nicht gedacht. Der Hund gängelt den Menschen??? Er ist besitzergreifend??? Um Himmels Willen von wem denn? Von dem einen oder von dem anderen Menschen? Und warum sollte er das tun? Was hätte er davon, wenn er mich und meinen Mann beim Küssen und Umarmen trennt? Ein Hund küsst nicht, wieso sollte er wissen, was wir da tun? Er sieht nur, dass hier zwei Menschen total eng sind, machen noch komische Geräusche und er soll uns deswegen gängeln? Besitzergreifend? Warum? Weil er selber knutschen will? Und wenn ja, wen den? Den Mann oder die Frau? Das jetzt glaub ich wiederum nicht, dass ein Hund dazu fähig ist, soweit zu denken und zu handeln. Für mich eine total menschliche Interpretation hündischen Verhaltens.
Wer kommt nur ständig darauf, dass Hunde nur besitzergreifend sind? Himmel, hätten die 1922 nur die Dominanztheorie der Hühner nicht auf Hunde 1:1 übertragen. Sie hätten uns viel erspart.
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Was hätte er davon, wenn er mich und meinen Mann beim Küssen und Umarmen trennt?
Aufmerksamkeit

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Wer kommt nur ständig darauf, dass Hunde nur besitzergreifend sind?
Ich nicht.....aber wenn einer meiner Hunde mich und meinen Mann bei trauter Zweisamkeit koerperlich unterbricht dann erhofft er sich ja etwas davon, oder nicht?
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