Entscheidung -aber die Falsche??
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Unsere Emma war die einzige, die noch übrig war. Sie war schüchtern und kam nicht zu uns, als wir beim Züchter waren. Die anderen vergebenen kamen fast alle.
Heute, nach 1 Jahr ist es ein Traum. Sie liebt uns und wir sie. Sie war wohl die kleine, vernachläßigte und hatte bestimmt ein Liebesdefizit.
Aber das ist nur ein Beispiel, das muss nicht so klappen. - Vor einem Moment
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Hi,
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Also... als wir damals die Welpen zum ersten Mal angeschaut haben -es waren 4- hatte keiner von den Kleinen wirklich Interesse an uns, sie hatten gerade geschlafen als wir kamen

Die "Besitzerin" hat "unseren", also auf den wir ein Auge geworfen hatte, dann aus dem Körbchen gehoben und auf den Boden gesetzt.... er tapste dann ein Schritt, zwei Schritte... plumste dann zur Seite und schnarchte weiter
Sogar den Tag als wir ihn abholten, die Heimfahrt und den Einzug ins neue Zuhause verschlief er fast komplett...
Dennoch waren wir uns sicher, dass die Entscheidung die richtige ist und wir haben es NIE bereut!
Wir haben eine super Bindung zu unserem Hund, wir lieben ihn über alles und er ist der verschmusteste (?) und verkuschelste und anhänglichste Hund den ich kenn.
Ich denke, die Bindung hat sich vor allem in den ersten Tagen bei uns aufgebaut
Also mach dir dein Kopf!
Beim ersten Treffen hatte er doch Interesse an dir und dich "gemocht"!?
Naja... und beim zweiten Treffen waren halt neue Leute da, die fand der Kleine vllt in dem Moment vllt interessanter!?
Ich würde mir das nicht so zu Herzen nehmen!
Ich würde dem Kleinen noch eine Chance geben ;-)
Aber natürlich -wie die anderen sagen- wenn du das nicht willst und denkst die Chemie stimmt nicht und das wird nix mehr, dann such lieber weiter.
Irgendwann findest du deinen Traumhund! Kopf hoch!
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Ich habe auch so ein Beispiel:
Als wir das Schnauzermädel suchten, waren 2 qualitätsmässig absolut gleichwertige Würfe da. Der, der es nicht wurde, hatte sogar die etwas gefragtere Abstammung.
Die 8 oder 9 Welpen hingen sofort alle mehr minder hoch in unseren Klamotten festgebissen. Ich guckte kurz und sagte nein. Davon wollte ich keinen Hund.
Wurf 2 war "durchwachsener". Ein Teil biss sich fest, ein Teil spielte miteinander und ein Hund hat sich nur für die Hecke und sonstige dunkle Ecken im Garten interessiert.
Das Bauchgefühl sagte, dass es ein Welpe aus dem Wurf werden sollte. Wir beobachteten unabhängig voneinander die Welpen, bzw. wehrten uns unserer Haut.
Nach 45 Minuten zeigten wir spontan auf die gleiche Hündin. Es war das unabhängig wuselnde etwas, das sich die ganze Zeit allein beschäftigte, uns vollkommen ignorerte und sich nur dann ins Getümmel mit den Geschwistern warf, wenn die um etwas stritten und sich den "umstrittenen Gegenstand" dann kompromisslos holte.
Dann gingen wir ins Haus, besprachen alles und holten dann den Hund um zu fahren. Da nahm sie uns wohl zum ersten Mal so richtig wahr.
Sie ist mein absoluter Seelenhund, immer da wo ich bin.Aber, wenn man selbst das Gefühl hat, dass es nicht passt, dann solte man es lassen. Es kann zur selbsterfüllenden Prophezeiung werden, weil man sich selbst im Weg steht.
LG
das Schnauzermädel -
Hm, nach Bauchgefühl gehen finde ich gut. Aber Dein Bauchgefühl hat sich ja aus nur 2 Begegnungen mit den Welpen entwickelt. Beim ersten Mal hast Du Dich ja für die weiße Hündin entschieden. Beim 2. Mal war das Bauchgefühl schlechter, weil da (mal) nicht an Dir interessiert zu sein schien.
Ich würde an Deiner Stelle auch noch mehrere Treffen abwarten. Die kleinen machen im Moment schon eine riesige Entwicklung durch und verändern sich täglich. Warte noch ein bisschen, bevor Du Dich verfrüht gegen sie entscheidest.
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Ich habe da eine kleine Frage...
Warum sollte sich ein Welpe immer unbedingt für einen interessieren?Da wird gespielt, geschlafen, die Welt entdeckt... Und ab und zu kommen unbekannte Zweibeiner vorbei und gucken mal. Muss sich Welpe an die heranschmeißen?
Der Welpe weiß doch gar nicht, dass sich sein Leben bald grundlegend verändern wird. Er lebt in einem intakten Verband.Wenn einem also das Verhalten eines Welpen sehr gut gefällt, was spricht gegen den Hund, wenn er meist andere Interessen hat?
LG
das Schnauzermädel -
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Wir sollten einen Rüden aus einem Elfer-Wurf bekommen. Und durften uns als Erste Einen aussuchen.
Wir mussten drei Mal hin fahren, weil wir uns nicht entscheiden konnten und haben jedes mal einen Anderen ausgesucht. Man war das schwer.
Letzt endlich haben wir uns für einen ganz Anderen entschieden und haben es bis heute nicht bereut.
Der Kleine war damals ein Einzelgänger und an uns nicht die Bohne interessiert, aber jetzt ist er unser Kuschelmonster und das Beste, was uns jemals passiert ist.
Ich denke auch, dass es wichtig ist, was man (oder ihr) aus dem Hund macht. Jeder Hund kann dann dein Seelenverwandter sein. -
Zitat
Ich habe da eine kleine Frage...
Warum sollte sich ein Welpe immer unbedingt für einen interessieren?Da wird gespielt, geschlafen, die Welt entdeckt... Und ab und zu kommen unbekannte Zweibeiner vorbei und gucken mal. Muss sich Welpe an die heranschmeißen?
Der Welpe weiß doch gar nicht, dass sich sein Leben bald grundlegend verändern wird. Er lebt in einem intakten Verband.Wenn einem also das Verhalten eines Welpen sehr gut gefällt, was spricht gegen den Hund, wenn er meist andere Interessen hat?
LG
das SchnauzermädelSo sehe ich das auch.
Meine Lilly hatte auch überhaupt kein Interesse an mir, als ich sie mir angeschaut habe.
Zuerst war ich schon etwas traurig, allerdings habe ich das Ganze dann mal nüchtern betrachtet und habe überlegt, wie es der Kleinen wohl gehen mag, wenn ständig irgendwelche Fremden vorbeischauen und an ihr rumtüddeln wollen.
Von da an war ich mir sicher, dass ich mich doch richtig entschieden habe.
Heute ist sie zwölf Wochen (seit drei Wochen bei mir) und hängt dermaßen an mir, das ist schon rührend.
Jedes Mal, wenn ich irgendwo sitze kommt sie an und krabbelt mir auf den Schoß.Man muss immer abwarten, denn zu Hause sind die Kleinen manchmal wie ausgewechselt.
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Eben, das ist ja das was ich meine.
Der Welpe ist 4 Wochen alt, wenn ich daran zurück denke wie unsere Welpen mit 4 Wochen waren, gott, dann hätte sie wohl keiner genommen.
Da sie entweder mit Mama, die welt erkunden, pennen oder mit sich selber beschäftigt waren.
Mit "Menschen" haben sie sich da weniger beschäftigt.
Das kam erst so mit 5-6 Wochen, da haben sie sich aber über jeden gefreut, und nen anderen tag haben sie sich über niemanden gefreut, sondern weiter ihr ding gemacht.
Sie fühlen sich ja nunmal auch so wohl wie es gerade ist, da müssen sie ja nunmal niemandem gefallen.
Klar, welpen sind neugierig und interessieren sich in erster linie für das neue.
Dich kannte die kleine nun schon die "neuen" noch nicht, daher eben einfach die neugierde der anderen leute.
Mach dich nicht verrückt, wie gesagt, geh in 1- 2 Wochen nochmal hin, und guck dann nochmal -
Unsere Hündin gehörte ja bevor sie zu uns kam Bekannten und ich kenne sie schon von Welpe an, seit sie in Deutschland ist.
Als ich das erstemal auf sie aufgepasst habe mit 10Wochen, hat sie mich völlig ignoriert und die ganze Zeit gepiept sie will nach Hause. Es war total schrecklich und ich dachte mir was für ein blöder Hund
Doch eigentlich fand ich genau das an ihr so interessant, dass sie sich nicht gleich jedem an den Hals wirft und erstmal vorsichtig ist. Hat sie aber erstmal einen ins Herz geschlossen ist sie im Treu ohne Kompromisse.Heute muss ich sagen sie ist die perfekte Hündin für mich und ich kann mir keine andere vorstellen. Hättest du mich nach der ersten Begegnung gefragt wäre nur "sch... Köter" von mir gekommen

Denke auch du solltest der Kleinen noch was Zeit geben bsi du eine Entscheidung triffst, aber wenn es auch in ein paar Wochen und einigen Treffen nicht passt, lasse die Finger davon....
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Ich glaube, man muss auch aufpassen, dass einen die eigenen niederen Gefühle nicht übermannen.
Ich habe mich dabei erwischt, dass ich auf unseren Hund sauer war, weil er sich näher an den Sitzplatz meiner Frau gelegt hat, als an meinen. Lächerlich! - Vor einem Moment
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