Jungrüde aggressiv beim Spielen
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Also etwas mobben und raufen darf er. Und in die Luft schnappen auch.
Aber wenn der andere winselnd und pillernd unter ihm liegt, Baxter knurrt und sich schon festgebissen hat, dann möchte ich nicht noch mehr riskieren. Er hat noch keinen anderen Hund verletzt, aber vielleicht liegt es ja nur daran, dass ich dazwischen gegangen bin?
Es passiert ja auch nicht bei jeder Hundebegegnung, bisher hatte ich nur 3 mal das "Vergnügen" :ironie:
Mit anderen Hundekumpels rauft er sich auch und da wird auch mal geknurrt oder geschnappt, aber er schaukelt sich dabei nicht hoch.
Ich werde jetzt mal öfter Kontakt zu älteren Hunden suchen oder ihn einfach nicht mehr so oft spielen lassen.
McChris Das mit dem Hundetrainer ist ne gute Idee, das werde ich gleich am WE in Angriff nehmen.
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[quote="brush"
schon nach einem gekippten Spiel. Und sowas würde ich nicht zulassen.[/quote]Klar, das ist kein "spielerisches" Austesten mehr, das ist schon eine ernsthafte Auseinandersetzung.
Aber in meinen Augen noch nicht zwangsläufig eine "unangemessene".
Nun haben wir ja alle das Problem, dass wir nicht in echt und in Farbe dabei sind, aber auch ein unterlegener Hund, der noch rumzappelt, kann ein unangemessenes Verhalten zeigen - weil er nie gelernt hat, richtig zu beschwichtigen.
Jetzt überschneidet sich grad der Beitrag - ich denke, mit jemandem in petto, der das Alles mal in Echt sieht, fährst Du momentan am besten.
LG und halt uns mal auf dem Laufenden!
Chris -
Zitat
Klar, das ist kein "spielerisches" Austesten mehr, das ist schon eine ernsthafte Auseinandersetzung.
Aber in meinen Augen noch nicht zwangsläufig eine "unangemessene".
Auch wenn du das nicht als unangemessen ansiehst, gibt es Hundehalter, die das Verhalten nicht tolerieren. Und aus so einem Grund, würd ich meinen Hund, lieber herausrufen oder holen. Wenn ich mit meinem Hund spiele, der mich heftig angeht, beende ich das Spiel.
Wieso soll mein Hund dann auf einen anderen drauf, den zur Schnecke machen dürfen und ich schau dabei zu?
Vor allem wenn es sich bei den unterlegenen um jüngere, unsichere, ängstliche, Hunde handelt? Was lernt der Hund?
Selbstbewusstsein auf keinen Fall!Conny
Conny
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Auch wenn du das nicht als unangemessen ansiehst, gibt es Hundehalter, die das Verhalten nicht tolerieren. Und aus so einem Grund, würd ich meinen Hund, lieber herausrufen oder holen.
Halt! Stop!
Bitte jetzt nicht Dinge in Texte rein-interpretieren, die gar nicht da sind!
Ich meinte:
Dieses geschilderte Verhalten MUSS in der Situation nicht unbedingt "unangemessen" gewesen sein.
Da steht nirgends, dass ich z. B. meine eigenen Hunde mit irgendwelchen Fremd-Hunden solche Dinge zu Ende führen lassen würde. (Untereinander schon eher, dafür kennt man seine Herrschaften nun mal) Und da steht auch nirgends, dass ich der TS rate, diese Situationen beobachtend weiterlaufen zu lassen.Mir ging es in erster Linie um die Interpretation des beschriebenen Verhaltens - und da bin ich immer noch der Meinung, dass die beschriebene Aggressivität, die bisher noch zu keiner Verletzung geführt hat, nicht unbedingt situativ unangemessen war.
Für mich gehört auch Aggressions-Verhalten erst mal zu den ganz normalen Verhaltensweisen unserer Hunde. Aber die innerartliche Kommunikation muss in ihren zahlreichen Facetten von den Hunden "geübt" werden, sowohl aggressive Potentiale, als auch de-eskalierende Beschwichtigungen.
Wenn ich mit meinem Hund spiele, der mich heftig angeht, beende ich das Spiel.
Ja, sicher. Me too.
Auch wenn ich den Zusammenhang jetzt nicht sehe. Hund-Hund und Hund-Mensch sind zwei Paar Schuhe in dieser Frage.Wieso soll mein Hund dann auf einen anderen drauf, den zur Schnecke machen dürfen und ich schau dabei zu?
Wie oben schon - DAS hat auch niemand gesagt/geschrieben.
Dennoch ist die Vorstellung, dass alle Hunde dieser Erde in gleichberechtigter Harmonie miteinander leben, eine Illusion.
Es GIBT Starke und Schwache - nicht nur körperlich, sondern auch von den Wesenszügen her. Und es IST völlig normal und angemessen, dass sich dies auch in innerartlichen Begegnungen abzeichnet.für mich ist nicht die Frage OB, sondern eben - und ich denke, da sind wir uns einig - WIE eine mögliche Überlegenheit zum Ausdruck gebracht wird und aber genauso, WIE eine mögliche Unterlegenheit zum Ausdruck gebracht wird.
Vor allem wenn es sich bei den unterlegenen um jüngere, unsichere, ängstliche, Hunde handelt? Was lernt der Hund?
Selbstbewusstsein auf keinen Fall!Im Idealfall kann ein jüngerer, unsicherer und ängstlicher Hund bei angemessenem zum Ausdruck bringen der Überlegenheit eines anderen Hundes lernen, dass er, in dem Moment, wo er die richtigen Signale aussendet in Ruhe gelassen wird.
Im nicht so idealen Fall - und eben DAS ist meiner Meinung nach HIER in diesem Thread die Frage, weshalb ich der TS zu einem Trainer geraten habe, der ihr hilft, das Verhalten ihres Hundes einzuschätzen, nämlich die Frage nach der Angemessenheit - lernt ein unterlegener Hund, dass er nur laut genug schreien muss, bis der HH die Situation auflöst oder dass er beschwichtigen kann bis zum Umfallen, ohne dass der andere Hund von ihm abläßt.
Nicht alle Hunde müssen selbstbewußt sein. Auch ein eher ängstlicher Hund kann durch die richtige innerartliche Kommunikation ein gemütliches Leben führen. Er muss nur seine Grenzen kennen lernen dürfen.
Um das alles richtig einschätzen zu können, um Situationen richtig beurteilen zu können, ist man als Halter sehr gefordert.
WENN ich mich genötigt sehe, eine eskalierende Situation aufzulösen, ist es nicht nur wichtig zu erkennen, WANN ich das tun sollte, sondern es ist fast noch wichtiger, dass ich diese Situation so auflöse, dass die Hunde die Chance haben, zu erkennen, warum ich das tue.
Denn sonst lernt keiner der beiden Hunde etwas daraus.Und so etwas sollte man unter Anleitung eines erfahrenen Hundetrainers lernen dürfen. Mensch und Hund.
LG, Chris
Conny
Conny
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Soo, ich wärm den thread mal wieder auf. Würde mcih interessieren was ihr zum Verhalten meines Kleinen Frechdachs sagt

Also er war immer schon beim Spielen eher frech. Seit einmal auf der Hundewiese ein sehr souveräner Schäferrüde war, der ihn immer mit einer Pfote auf die Schulte umgeworfen hat wenn er zu ruppig mit dem Kleinen geworden ist (der Kleine war nämlich der Mitbewohner vom Schäfi) hatte er großen Respekt vor großen Hunden. Da war er immer vorischtig, nicht ängstlich, aber sehr höflich. Er hat immer die Ohren zurück gelegt beim beschnüffeln und wurde nie frech. Der Schäfi war überhaupt nicht grob oder so, sondern einfach sehr souverän, gar nicht aversiv, sehr ruhig, deshalb hab ich es zugelassen.
Zu Kleinen Hunden war Ico nach wie vor frech, darunter verstehe ich, dass er viel um sie herumhüpft um sie zu beschnüffeln, aber weghüpft wenn sie ihn beschnüffeln, oft versucht aufzureiten, wenn aber nur eine Pfote auf seinen Rücken legt hat er sich lautstark gewehrt.
Nun ist er fast ein Jahr alt. Und jetzt ist es eben das zweite Mal vorgekommen dass er einen großen Rüden RICHTIG angegangen ist. Das erste Mal war im Stall, ein Schäfer Rottweilermischling läuft dort eigentlich immer frei. Ist auch folgsam. Ico hab ich eigentlich immer an der Leine. Die Besitzerin von dem Rüden hat dann gemeint ich soll ihn doch mal von der Leine lassen, damit sie ein bisschen spielen. Hab ich gemacht, Sie haben auch ein bisschen gespielt, bis Ico nur noch rund um ihn herum im Kresi gelaufen ist und der große nciht mehr mitkam
und auf einmal hingen sie ineinander. Also noch nicht verbissen, aber so aneinander klebend, beide fletschen wie wild und keifen und gehen sich gegenseitig an. Wir haben beide nicht gesehen von wem es ausgegangen ist, aber als wr dazwischen gegangen sind hat der große Rüde gleich abgelassen, und Ico ist echt noch mal an ihn dran gesprungen. Ich hab gedacht ich seh nicht richtig :-o
Naja, dann kam er an die Leine und gut wars.
Heute bin ich an der Leine eine kleine Gassirunde gegangen, da kam ein anderer ähnlich großer Rüde mit seinem Herrchen an der Leine^^ und wollte Ico beschnüffeln. Keine Ausweichmöglichkeit. Ico hat zuerst reagiert wie früher auch, Ohren zurückgelegt und beschnüffelt, und dann ist er wieder auf einmal losgehupft mit gekeife und Gefletsche, der andere ist nur ein paar Schritte zurück gewichen... ich hab ihn im ersten Ansatz gleich zurecht gewiesen, aber das hat ihn nicht interessiert und als er weiter gekeift hat hab ich ihn mit der Leine weg gezogen und mich dazwischen gestellt.
Naja... Mein Fazit, keine Kontakte an der Leine weil erhöhtes Aggressionspotential
keine Kontakte im Freilauf weil ich ihn da nicht erwische falls was ist und er bewiesen hat dass er nicht hört.
Momentan läuft er eigentlich eh nur an der Schlepp, aber da fühl ich mich eigentlicht auch nicht so wohl wenn er mit der Schlepp dran spielt. Aber ich ihm ganz Hundekontakte nehmen kann ich auch nicht, das machts sicher nicht besser oder?
Ich werd mich mal kontrolliert mit einer bekannten Hündin treffen, schauen obs da besser ist....
Was sagt ihr zu meinem größenwahnsinnigen 7kg Hund? -
Ich finde es als Hundehalter, der noch keine langjährige Erfahrung im Beobachten hat, sehr schwer zu sagen wer oder was der Auslöser war bzw. wann das Spiel unterbrochen werden sollte.
Ich hab hier auch so einen 7,5 Monate alten größenwahnsinnigen Engl. Bulldog, der sich zwar im Umgang mit anderen Hunden absolut super verhält und sehr genau weiß wann er zu kuschen hat aber wenn er merkt er kann es mit dem Gegenüber machen ... dann gib ihm Saures.
Bin auch immer hin und hergerissen ob ich es weiterlaufen lassen soll oder nicht. Wir hatten vor ein paar Tagen zwar den Fall dass mir persönlich das Spiel mit einem anderen Hund zu heftig erschien, der andere aber immer wieder angerannt kam. Da dachte ich... ok... sieht zwar schlimm aus aber offenbar haben beide ihren Spaß.
Ich habe bloß Bedenken, dass ich es mal nicht kommen sehe wenn es kippt und er gerät mal an den falschen... -
Zitat
Ich finde es als Hundehalter, der noch keine langjährige Erfahrung im Beobachten hat, sehr schwer zu sagen wer oder was der Auslöser war bzw. wann das Spiel unterbrochen werden sollte.
Ich hab hier auch so einen 7,5 Monate alten größenwahnsinnigen Engl. Bulldog, der sich zwar im Umgang mit anderen Hunden absolut super verhält und sehr genau weiß wann er zu kuschen hat aber wenn er merkt er kann es mit dem Gegenüber machen ... dann gib ihm Saures.
Bin auch immer hin und hergerissen ob ich es weiterlaufen lassen soll oder nicht. Wir hatten vor ein paar Tagen zwar den Fall dass mir persönlich das Spiel mit einem anderen Hund zu heftig erschien, der andere aber immer wieder angerannt kam. Da dachte ich... ok... sieht zwar schlimm aus aber offenbar haben beide ihren Spaß.
Ich habe bloß Bedenken, dass ich es mal nicht kommen sehe wenn es kippt und er gerät mal an den falschen...
Ja das seh ich wie du. Ich finds auch sehr schwierig. Meiner war eigentlich ähnlich wie du deinen beschreibst. Bei denen wo er sichs leisten kann war er furchtbar frech und ich wusste auch immer schlecht wo ich eingreifen soll. Hab hier eh schon mal um Rat gefragt weil ich mir nicht sicher war ob man diese Art von "Spiel" zulassen sollte... -
Zitat
Ja das seh ich wie du. Ich finds auch sehr schwierig. Meiner war eigentlich ähnlich wie du deinen beschreibst. Bei denen wo er sichs leisten kann war er furchtbar frech und ich wusste auch immer schlecht wo ich eingreifen soll. Hab hier eh schon mal um Rat gefragt weil ich mir nicht sicher war ob man diese Art von "Spiel" zulassen sollte...Hallo Fillis,
sorry, war am Wochenende hier leider nicht zugange...
Ich habe das Thema am Samstag in der Hundeschule mal angesprochen und mir wurde geraten, da Shakespeare jetzt gerade in die Rüpelphase kommt sehr früh abzubrechen, insbesondere bei Hunden die ich nicht so gut kenne.
Er testet nun eben so langsam aus wie weit er gehen kann und gibt nicht mehr so leicht klein bei wie noch vor 4-6 Wochen. Daher lieber nichts riskieren.
Bloß so einfach mal eben abrufen wenn er im Raufmodus ist läßt er sich leider auch nicht. Da muß ich ihn schon zu packen kriegen und dann brauche ich vollen Körpereinsatz...
Unter welchen Stichwort finde ich denn Deinen Thread zum Thema "Spielen". Würde ich gerne mal nachlesen. -
Ich hab hier gerade auch so einen Halbstarken

Wenn es für ihn möglich ist, dann würde er gerne alle Grenzen bis ans Ende der Welt erweitern.
Er ist zwar absolut klar im Verhalten - wenn er eine Ansage bekommt, die ernst gemeint ist, weiß er schon, dass man jetzt lieber mal kleine Brötchen backen sollte, aber bei allen anderen ... jo... die mobbt er gerne. Wenn da nicht immer dieses blöde Frauchen einschreiten würde
'Sitz was ist das?! Kenn ich nicht ...' - 'Na gut. Wenn du gerade nicht mehr weißt, was Sitz bedeutet, dann warten wir eben, bis es dir wieder einfällt mein Schatz ....
'Einfach konsequent und _fair_ bleiben!

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