Jungrüde aggressiv beim Spielen
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brush: naja so früh am Morgen kann das schonmal vorkommen

Du scheinst schonmal ganz gut zu reagieren. Nur versuche, wie bereits gesagt wurde, das schon vorher abzubrechen.
Meiner hat diese Phase auch gerade. Er ist ein 10 Monate alter Boxer. Wenn ich sehe dass sich das hochschaukelt ruf ich ihn ab. Cash reagiert soi auch nur auf etwas gleichaltrige, älteren, souveränen Hunden gegenüber ist er zwar nicht direkt unterwürfig aber er verhält sich da viel zurückhaltender. - Vor einem Moment
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Hey!
Klink mich hier mal kurz mit ein.Mein Louie wird im Spiel auch gerne mal heftiger.Das hat mich beim ersten mal ganz schön geschockt.Weil er nämlich erst 4 Monate alt ist :/
Er macht es aber nicht bei allen Hunden.Nur bei denen die unsicher/schwach sind.Da macht der dann den Macker.Ich war total fertig und dachte sch****was hast du dir da ins Haus geholt
Aber mein Trainer sagt sein Verhalten ist nicht so ungewöhnlich für einen AmBulldog.Diese Rasse ist halt sehr selbstbewußt.Naja jedenfalls ist es wichtig das man den Hund am besten bevor er sich reinsteigert aus der Situation raus holt.Spielabruch bis er wieder ruhig ist.Gehts wieder los das gleiche immer wieder wiederholen.Mein Trainer hat Louie mal mit 2 Erzieherhunden zusammen gesteckt.Einen Dogo Argentino und eine Rotti Dame.Louie war zwar bissl frech aber man konnte der rennen wenn die beiden großen sich ihm mal zugewandt haben
Vllt hast du im Bekanntenkreis ja auch HH mit älteren souveränen Hunden die ihr als Trainingshunde missbrauchen könnt
Gibt es bei euch in der nähe eine Huschu die Spielstunden anbietet?Das wäre bestimmt auch sehr hilfreich.Zu mal da ja ein Trainer bei ist der dir dann auch sagt wann und wie du eingreifen sollst.LG Jessica
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Aber gehört es nicht ein Stück weit zum Erwachsenwerden des Hundes dazu Grenzen auszutesten und Kräfte zu messen?
Ist es da wirklich sinnvoll das IMMER im Ansatz zu unterbinden? Fehlen dem Hund dann nicht wichtige Erfahrungen?Damit meine ich natürlich NICHT einen Jungrüden grenzenlos durch die Gegend prollen zu lassen und jeden schwächeren HUnd gnadenlos unterzubuttern!
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Zitat
Aber gehört es nicht ein Stück weit zum Erwachsenwerden des Hundes dazu Grenzen auszutesten und Kräfte zu messen?
Ist es da wirklich sinnvoll das IMMER im Ansatz zu unterbinden? Fehlen dem Hund dann nicht wichtige Erfahrungen?
Kommt aus meiner Sicht auf den Halter an.
Kann ich den Hund gut lesen, kann ich auch mal warten und ers abbrechen wenn das Spiel wirklich kippt. Kann ich das nicht, muß ich es schon etwas früher unterbinden, und ich finde schon dass es jedesmal unterbunden gehört.
Ich würde eher darauf achten, dass der Hund mehr mit erwachsenen Hunden spielt und ihn erst dann wieder auf Junghunde "loslassen". -
Zitat
Aber gehört es nicht ein Stück weit zum Erwachsenwerden des Hundes dazu Grenzen auszutesten und Kräfte zu messen?
Ist es da wirklich sinnvoll das IMMER im Ansatz zu unterbinden? Fehlen dem Hund dann nicht wichtige Erfahrungen?Klar gehört es auch mal dazu, Grenzen auszumessen. Wenn es die üblichen Rangeleien sind, dann mach ich da auch nichts.
Aber ab und zu hakt bei ihm wirklich irgendwas aus und Baxter wird RICHTIG aggressiv dem anderen Hund gegenüber. Und erst wenn ich sie trenne ist es vorbei.
Ich möchte ja auch nicht, dass er dann irgendwann mal richtig zubeißt und einen anderen Hund verletzt.
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Hast du denn die Möglichkeit ihn öfters mit erwachsenen Hunden spielen zu lassen?
Das wäre sicher sehr sinnvoll, mach ich momentan auch vermehrt. -
Zitat
Ich gehöre nicht zu den HH die sagen:"Das machen die unter sich aus" Ich möchte einfach nicht, dass mein Kleiner so aggressiv wird. Ich möchte ihn aber weiterhin mit anderen Rüden spielen lassen.Kann man ihm das denn beibringen, einfach etwas unterwürfiger und nicht so dominant/aggressiv zu sein? Ist es richtig, dass ich dazwischen gehe wenn er wieder so ist?
Ich gehöre auch nicht zu der "das machen die unter sich aus Fraktion", aber dennoch gestehe ich auch einem gewissen Aggressionsverhalten eine Berechtigung zu.
Ich kann mir vorstellen, dass Du Dich ein wenig vom "Jungrüden-Getöse" ins Bockshorn jagen läßt, Du schreibst zwar, dass Dein Rüde RICHTIG AGGRESSIV wird, erwähnst aber im gleichen Satz, dass Du nicht willst, dass irgendwann mal ein Hund verletzt wird. Da lese ich raus, dass es bisher noch zu keiner Verletzung gekommen ist - und dann, das meine ich jetzt absolut ernst, scheint es sich bisher um absolut regelkonforme Auseinandersetzungen zu handeln.
In meinen Augen ist solch ein Kräftemessen unter Junghunden - auch wenn es sich noch so wüst anhört - solange in Ordnung, wie keine ernsthaften Verletzungen auftreten.
Sie müssen "es" ja genauso lernen - als Teil der innerartlichen Kommunikation - wie alles andere auch.
Und auch später, wenn die Jung-Phase vorbei ist, gehört ein gewisses Maß an Aggressivität zu einem völlig normalen Verhalten, das ausgelebt werden muss, damit dem Individuum kein dauerhafter Schaden entsteht. Hunde, die Aggressivität "trainieren" durften, können im späteren Leben besser "dosieren" und damit umgehen, als Hunde, die bei jedem Streit beiseite gezogen wurden.Aggressivität und auch dominanz sind per se ja nix schlechtes.
Was ich an Deiner Stelle tun würde, ist, mich mal unter anleitung eines erfahrenen Hundetrainers zu begeben, der Dir hilft, das innerartliche Kommunikationsverhalten richtig zu interpretieren und der Dir an Ort und Stelle sagen kann, wann Du eingreifen solltest und wann nicht.
Ohne die Szenen selbst gesehen zu haben, ist das immer recht schwierig.LG, Chris
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Zitat
Aggressivität und auch dominanz sind per se ja nix schlechtes.
Richtig, das gehört beides zu den ganz normalen Verhaltensweisen. Mich würde es auch interesssieren was du unter "er wird richtig agressiv" verstehst. Richtig agressiv wäre für mich ernsthafte Verletzungsabsicht inklusive Verletzungen. Zähne fletschen, knurren, den anderen runter drücken und in die Luft schnappen ist nur die Show eines Jungrüden (meine Junghündin macht das übrigens genauso).
Ich hole meine Hündin übrigens, wie es oben gesagt wurde, nicht immer sofort raus. Da ich einen Jack Russell Terrier habe ist der Streitpartner oft doppelt so groß oder noch größer. Da gehe ich einfach ein Stück weg als würde mich das gar nicht interessieren und rufe Lilly dann ab, was auch zu 99% klappt wenn sie merkt das ich weiter weg stehe.
Mir ist es aber auch schon passiert das der andere Hundehalter dann schreiend dazwischen gesprungen ist weil er seinen Boxer-Mischling vor meinem agressiven Terrier retten wollte. Der Hund lebt übrigens noch und erfreut sich bester Gesundheit

Ist der Hund aber klein, hat offensichtlich Angst und kann sich nicht wehren dann hole ich Lilly weg. Kräftemesse, sich wehren etc. ist erlaubt aber Mobben nicht.
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Naja, klar sieht man in der Beschreibung weder Blickrichtung noch Körperspannung, aber alles in allem klingt für mich das:
ZitatWir lassen sie spielen. Kurze Teit später liegt der andere Rüde ängstlich und fiepend auf dem Boden und meiner mit lautem geknurre und Gebiss an Kehle über ihn und lässt nicht mehr locker. Er schaukelt sich richtig hoch dabei.
schon nach einem gekippten Spiel. Und sowas würde ich nicht zulassen. -
Oh das stimmt, hatte rech spät gelesen und anscheinend übersehen. Das wäre das Mobben das ich dann unterbreche und ggf. auch dann den Kontakt für diesen Tag beende.
Ich wollte damit nur auf die Beiträge weiter oben eingehen die sagten: "Raufen gehört zum erwachsen werden etc." Das sehe ich nämlich ganz genauso. Mobben wiederum ist oft eigene Unsicherheit (für einen Junghund auch nichts ungewöhnliches) das wird von mir nicht toleriert und unterbunden.
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