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Fehlende Führung, wie definiert ihr das?
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Hallo,
seit tagen beschäfftigt mich ein Thema und zwar liegt das in der Führung.
Ich lese hier sehr viel und in vielen Beiträgen wird bei Problem immer gesagt das es wahrscheinlich an der fehlenden Führung/Vertrauen liegt.Ich habe mit Luna so einige Baustellen
1. Leinenagressiv
2. Verbellt einzelne Menschen
3. Verbellen in der Wohnung von FremdenWir arbeiten an allen Problemen aber ich sehe einfach keinen fortschritt sondern eher eine Verschlechterung.
Wie definiert ihr Führung?
Wie bringe ich ihr bei mir die Entscheidungen zu Überlassen und vorallem mir zu Vertrauen in gewissen Situationen?Warum frage ich das, ganz einfach weil ich denke das sich nie eine besserung Einstellt wird wenn wir nicht am Kernpunkt anfangen.
Lg Melanie
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3. März 2010 um 08:37
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Fehlende Führung, wie definiert ihr das? - Vor einem Moment
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Was habt ihr denn effektiv an Problenlösung gemacht?
Diese drei Probleme beziehen sich ja alle darauf, dass der Hund entscheidet wann was gemacht werden darf (ich pöbeln jetzt mal andere Hunde an, in der Wohnung verbelle ich den Besuch usw.), wo eigentlich der Halter entscheidet was passiert...
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Zitat
Wie bringe ich ihr bei mir die Entscheidungen zu Überlassen und vorallem mir zu Vertrauen in gewissen Situationen?
Es geht nicht ums Überlassen, sondern darum, dass du dir dieses Privileg einfach mal nimmst. Du AGIERST, du bist die erste, die eine Handlung tut. Nicht erst wenn der Hund Menschen anbellt, sondern davor schon. Du weißt ja schon um die Probleme, also denk dir einfach kleine Übungen zur Entspannung, Ruhe und Ablenkung aus - auch wenn gar nix Bedrohliches angesagt ist, kein Hund in Sicht ist. Dein Hund merkt dann, die guten/aufregenden/belohnung-bringenden Dinge geschehen MIT Frauchen.
LG
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Hallo,
seit tagen beschäfftigt mich ein Thema und zwar liegt das in der Führung.
Ich lese hier sehr viel und in vielen Beiträgen wird bei Problem immer gesagt das es wahrscheinlich an der fehlenden Führung/Vertrauen liegt.Ich habe mit Luna so einige Baustellen
1. Leinenagressiv
2. Verbellt einzelne Menschen
3. Verbellen in der Wohnung von FremdenWir arbeiten an allen Problemen aber ich sehe einfach keinen fortschritt sondern eher eine Verschlechterung.
Wie definiert ihr Führung?
Führung ist für mich in erster Linie Sicherheit. Wenn ich dem Hund vermitteln kann, dass er bei mir in Sicherheit ist, wird er (zumindest mal zum ersten Teil) sich an mir orientieren und mich gewisse Entschidungen treffen lassen.
Wie bringe ich ihr bei mir die Entscheidungen zu Überlassen und vorallem mir zu Vertrauen in gewissen Situationen?
Zuerst mußt du Situationen so lösen, dass es nicht dazu kommt das der Hund sie selbst lösen muß. Wäre zB andere Hunde verlässlich und immer von deinem Hund fernzuhalten. Erst wenn der Hund sieht, du kontrollierst die Lage so, dass es für ihn keinen Grund gibt Stress zu haben, wird er sich darauf verlassen.Warum frage ich das, ganz einfach weil ich denke das sich nie eine besserung Einstellt wird wenn wir nicht am Kernpunkt anfangen.
Lg Melanie
Grundsätzlich ist für mich Führung, wenn der Hund das tut was ich sage, weil er weiß es ist die beste (oder eine ausreichende) Lösung für ihn.
Dazu gehört eben Sicherheit, Vertrauen, klare Linien und das untrügliche Wissen es selbst lösen zu können
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1. Verbellen von fremden in der Wohnung
=Luna hat in der Stube einen festen platz wo ein haken mit Leine ist dort wird sie wenn es es klingelt hin geschickt und angeleint, das anleinen dient nur als Sicherung bis ich weiß das sie zuverlässig liegen bleibt, das Problem an der Sache ist ich bekomme so gut wie nie Besuch von Fremden und bei Freunden ist das auch kein Problem da freut sie sich sprichwörtlich den Arsch nackig.
2. Leineagressivität
Früher konnte ich sie mit einem Spieli ablenken, aber seit sie mal von einem anderen Hund angegriffen wurde Hilft wirklich nichts mehr.
Ich habe versucht kommentarlos weiter zu gehen, Hilft nichts.
Ich habe versucht sie absitzen zu lassen was am Anfang klappt bis der Hund in einem gewissen Radius ist , dann knallt sie durch.
Ich habe versucht wenn sie anfängt zu fixieren sie zu ermahnen und ihre aufmerksamkeit auf mich zu lenken, bringt gar nichts.Ich weiß einfach nicht wie ich mich mittlerweile in den Situationen richtig verhalte
3. Verbellen von Menschen
Ich kann mit ihr durch die volle Stadt laufen da passiert nichts. Aber wenn ich sagen wir mal die Straße hoch gehe und eine einzelne Person oder ein Paar kommt auf uns zu verbellt sie die, das passiert nicht immer und meist wirklich ohne vorwarnung, oder soll ich ihr verbieten Menschen anzuschauen?
Ganz schlimm ist es wenn jemand im Treppenhaus oder vorm Haus ist.
Wie reagiere ich richtig ich hab wirklich fast alles versucht aber nicht bringt was ich dring nicht zu ihr durch.
Ich gehe mit ihr auf den Hundeplatz dort kann keiner mein Problem verstehen weil sie sich dort ganz anders benimmt und es macht mich auch wütend das ich nicht ernst genommen werde.
Ich weiß zu 99% das es Unsicherheit ist.
Aber ich bin an manchen Tagen echt frustriert und könnte einfach nur noch heulen.
Ich wollte mich schon viel früher hier zu Wort melden aber mir hat der Mut gefehlt.
- Vor einem Moment
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Vielen Dank für den Tipp, Steffi! Den Futtercheck werde ich mir definitiv mal ansehen. Besonders die kostenlosen Futterproben finde ich natürlich spannend - das probiere ich gleich mal aus. 😄
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Zitat
Es geht nicht ums Überlassen, sondern darum, dass du dir dieses Privileg einfach mal nimmst. Du AGIERST, du bist die erste, die eine Handlung tut. Nicht erst wenn der Hund Menschen anbellt, sondern davor schon. Du weißt ja schon um die Probleme, also denk dir einfach kleine Übungen zur Entspannung, Ruhe und Ablenkung aus - auch wenn gar nix Bedrohliches angesagt ist, kein Hund in Sicht ist. Dein Hund merkt dann, die guten/aufregenden/belohnung-bringenden Dinge geschehen MIT Frauchen.
LG
Aber wie soll ich da am besten agieren wenn sie einen anderen Hund sichtet und ich keine möglichkeit hab einen Bogen zu laufen.
Was lernt sie wenn ich ihr pöbeln ignoriere? -
Ich würde dir ja raten einen Trainer zu kontaktieren, der dich beobachten kann und dir dann Alternativverhalten aufzeigen kann.
Persönlich kann ich sagen, das Menschen verbellen bei mir gar nicht geht, und da gibts bei mir auch direkt die Quittung. Nicht gewalttätig, aber doch klare Ansagen.
Das sie auf dem Hupla 'funktioniert' klar, hat sie ja so gelernt, deswegen wäre es wichtig, das der Trainer euch im Alltag sehen kann, da wo die Probleme eben auftreten.
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Zitat
Grundsätzlich ist für mich Führung, wenn der Hund das tut was ich sage, weil er weiß es ist die beste (oder eine ausreichende) Lösung für ihn.
Dazu gehört eben Sicherheit, Vertrauen, klare Linien und das untrügliche Wissen es selbst lösen zu können
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1. Verbellen von fremden in der Wohnung
So wie du es machst ist das richtig.
Euch fehlen einfach Trainingsgelegenheiten.Wenn du eh nicht viel fremden Besuch bekommst und sie sich sonst über bekannte Besucher freut, dann würde ich hier gar nicht viel machen (außer dass was du schon jetzt machst, anbinden etc.).
Du müsstest sonst künstliche Trainingseinheiten schaffen und das nicht nur zum trainieren, sondern auch immer wieder danach, dass das Verhalten befestigt bleibt.
Ulexa mag auch keine Fremden in der Wohnung, wenn Handwerker kommen (1-2 Mal im Jahr) wird sie in ein Zimmer gesperrt und dann ist gut.
2. Leineagressivität
Warum hast du sie abgelenkt, war sie da schon leinenaggressiv?
Das ist eine typische Reaktion aus Angst- Angst nochmal angegriffen zu werden.
In ihren Augen kannst du sie nicht mehr beschützen, sie hat das Gefühl nur sie kann die Situation regeln.
Aufgrund des Angriffes (neg. verknüpfung) würde ich euch zu der Methode von McConnel raten, pos. Verknüpfung und Alternativverhalten bei Hundesichtung!3. Verbellen von Menschen
Wenn sie die Menschen fixiert (was übrigens schon ein Vorzeichen ist) würde ich das sofort mit wegdrängen unterbrechen.
Bei solchen Situationen, wo sie schon mal reagiert hat (einzelne Menschen, Pärchen) würde ich sie prinzipiell auf der abgewandten Seite führen, relativ kurz (vielleicht holst du dir ein legleader, wo du sie vor passieren mit anleinst).
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Zitat
Ich gehe mit ihr auf den Hundeplatz dort kann keiner mein Problem verstehen weil sie sich dort ganz anders benimmt und es macht mich auch wütend das ich nicht ernst genommen werde.
Dann fehlt den Trainern auf dem Hundeplatz Erfahrung, ich würde mich nicht ärgern sondern einen anderen Hundplatz suchen. Viele, oder die meisten Hunde "funktionieren" auf dem Hundeplatz. Die echte Welt ist was anders, andere Situationen. Speziell in Deinem Fall würde ich auch zu einem Trainer raten der sich Euch beide ansieht, und zwar da wo die von Dir beschriebenen Situationen passieren. - Vor einem Moment
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