welpe läuft fremden leuten nach
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hallo foris,
der hund meiner freundin ist 14 wochen alt. unser welpe ist 11 wochen alt. die beiden sind befreundet und verstehen sich prima. meine freundin hat ihren hund aus einer tierschutzorganisation. sie hat ihn mit zehn wochen bekommen.
er hat total keine beziehung zu ihr, sondern zu allen. wenn sie geht, folgt er ihr nicht, sondern bleibt dann bei uns. wenn fremde kommen, begrüßt er sie, als wären es die wichtigsten menschen der welt. er rennt ihnen auch nach, ohne darauf zu achten, was mit meiner freundin ist. sie hat viel zeit mit ihm verbracht,aber es scheint total keine anbindung zu geben. wir haben schon einen reaktionstest gemacht, indem sie einfach das grundstück verlassen hat. er hat total keine reaktion gezeigt, sondern weiter mit unserem hund gespielt. das macht er auch, wenn unser hund nicht da ist. er ist sehr nett und zu allen offen,aber auf keinem speziell bezogen. auf der hundewiese macht er es ebenfalls so.es wäre nett, wenn jemand etwas dazu schreiben könnte.
vielen lieben dank im voraus.
gruß
lanny
- Vor einem Moment
- Neu
Hi,
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Zitat
wenn fremde kommen, begrüßt er sie, als wären es die wichtigsten menschen der welt. er rennt ihnen auch nach,
Das ist normal für dreieinhalb Monate, und eigentlich erfreulich. Wenn das mit der fehlenden Bindung allerdings so ein Problem ist, dann sollte sie sich einen Hundetrainer suchen, der sich die Sache mal anguckt. Von alleine wirds ja wahrscheinlich nicht besser. -
Ich halte das auch für normal...
Wenn das Würmchen noch so klein ist, dann muss sich die Bindung auch erst aufbauen. Sorgen machen würde ich mir erst, wenn der Hund älter wird und immer noch keine Bundung zeigt.
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meine güte ihr habt ein baby
das kommt schon , es dauert halt übt viel mit dem Hund geht in die welpenschule , das wird schon.
einer meiner Hunde habe sie beide als welpe bekommen , brauchte mehr wie ein halbes jahr als sie auf mich fixiert wahr. erst jetzt mit 1 jahr hört sie richtig auf mich.
üben gedult üben gedult , das wird schon
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Sei doch froh, daß der Hund so aufgeschlossen ist.
Meiner hat das in dem Alter auch gemacht, hat sich bei Fremden gefreut wie Bolle und wäre auch mit denen mit gegangen.
Wie vorher schon geschrieben, dauert das eine Weile, kauft euch dochmal ein gutes Welpenbuch, wo die Entwicklungsstufen beschrieben sind. -
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hallo ihr lieben,
erst einmal danke für die aufmunternden worte. wir haben ein welpenbuch, aus dem wir wichtige informationen ableiten. allerdings habe ich einmal eine etwas beklemmende erfahrung gemacht. meine schwester hatte einen hund, der kam auch aus einem rudel. sie hat ihn mit 3 monaten zu sich geholt. er war sehr nett und wirklich lieb, aber ein streuner, wie er im buche steht. wenn er die gelegenheit bekam abzuhauen, dann hat er das sofort in die tat umgesetzt. er ist dann netten spaziergängern hinterher, die ihn dann nicht mehr loswerden konnten.
meine schwester hat ein großes grundstück. er konnte sich dort aufhalten, wann immer er wollte. wenn jedoch der briefträger das tor nicht richtig geschlossen hatte, dann war flap auf achse. es wurden regelmäßige suchaktionen gestartet. als konsequenz wurde der zugang zum garten nur noch unter aufsicht ermöglicht. dann kam die hundeschule.
der trainer sagte, dass der hund zu lange in einem rudel gelebt hätte und dementsprechend eine ganz besondere beziehung zu seinen artgenossen aufgebaut hätte. bei aller bemühung hat es zwar verbesserungen gegeben, allerdings nie so erfreuliche, dass sie ihn mal ohne leine hätte mitnehmen können. bei passender gelegenheit war er immer wieder auf und davon. das hat über jahre hinweg angedauert. als altersschwacher tattergreis wurde er dann gemütlicher und hat es gelassen.mit diesem wissen im hinterkopf werden wir natürlich bei ähnlichen tendenzen nervös. vergleichbar mit unserem hund ist er eine katastrophe. wenn wir nur die wohnung verlassen um zur mülltonne zu gehen, dann heult die sirene auf. das müssen wir natürlich noch trainieren und langsam abbauen. aber das halte ich für normal und kann das nachvollziehen. er ist auch immer da ,wo wir sind.
das ist aber bei dem hund meiner freundin alles nicht gegeben. wir haben schon einmal in einer hundeschule angerufen, aber da kommt der trainer für 80 euro erst einmal ins haus, um sich den hund in seiner lebensumgebung anzusehen. sie studiert noch und kann sich das nicht leisten.
wir wollen ja nicht ins drama gehen und vorschnell den teufel an die wand malen. geduld ist natürlich die erste voraussetzung. aber gemessen an unserem welpen, kommt da nichts rüber. der hund ist von seinem wesen her absolut nett, aber eben zu allen, insbesondere zu artgenossen.
zu uns kommen viele leute und unser hund freut sich auch über jeden; besonders über kinder. aber er behält uns immer im auge.
sie hat schon vieles gemacht. blickkontakt aufbauen, aus der hand füttern, anleinen und richtunswechel vornehmen und so weiter. vielleicht fehlt ja noch etwas und man hat den richtigen dreh noch nicht gefunden.wir sehen uns mittlerweile alle berichte über hundetrainer im flimmer an. cesar milan und rütter. da scheint alles immer zu funktionieren. vielleicht zeigt man aber auch nur die erfolgsgeschichten. wer weiß das schon.
lieben gruß
lanny
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Eigentlich ist es ganz einfach: Man sollte üben, dass es sich lohnt bei Frauchen zu bleiben. Dann folgen Hunde auch noch über die Welpenzeit hinaus.
Viele Grüße
Corinna -
Also ehrlich, ich find das gar nicht schlimm.
Mein Hund war als Welpe ganz genauso. Jedem nachgelaufen, ich war ihm ziemlich "egal", es gab (und das ist ja sehr positiv) nie ein Problem wenn man die Wohnung verlassen hat usw.Ich habe eine gute Bindung zu ihm. Es wird Bindung leider oft mit Folgetrieb und Gehorsam (also das jetzt nicht beim Welpen :D) verwechselt. Sowas ist trainierbar.
Wenn deine Freundin Angst wegen streunen oder weglaufen hat, gibt´s ja eine Leine, solange bis er einen verlässlichen Rückruf gelernt hat :ua_nada:Mir persönlich war das wesentlich lieber.
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Die Erfolgsgeschichten von Rütter und Milan, basieren doch aber nicht bei 14 Wochen alten Welpen oder

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Zitat
Eigentlich ist es ganz einfach: Man sollte üben, dass es sich lohnt bei Frauchen zu bleiben. Dann folgen Hunde auch noch über die Welpenzeit hinaus.
Viele Grüße
Corinnader unausgesprochene kernsatz lautet dementsprechend: es lohnt sich derzeit nicht, ihr zu folgen!
lg.
lanny - Vor einem Moment
- Neu
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