welpe läuft fremden leuten nach

  • Sie hat den Hund seit vier Wochen, und wundert sich darüber das es
    noch keine perfekte Bindung gibt? :roll:

    Ein Welpenkurs wäre denke ich schonmal ein guter Anfang.
    Es ist für so ein Baby völlig normal, das für es erstmal ALLES suuuperinteressant ist. Menschen, Hunde, schlicht alles was neu ist.

  • Zitat

    Also ehrlich, ich find das gar nicht schlimm.
    Mein Hund war als Welpe ganz genauso. Jedem nachgelaufen, ich war ihm ziemlich "egal", es gab (und das ist ja sehr positiv) nie ein Problem wenn man die Wohnung verlassen hat usw.

    Ich habe eine gute Bindung zu ihm. Es wird Bindung leider oft mit Folgetrieb und Gehorsam (also das jetzt nicht beim Welpen :D) verwechselt. Sowas ist trainierbar.
    Wenn deine Freundin Angst wegen streunen oder weglaufen hat, gibt´s ja eine Leine, solange bis er einen verlässlichen Rückruf gelernt hat :ua_nada:

    Mir persönlich war das wesentlich lieber.


    klar, man kann alle sicherheitsventile einbauen,aber das ist ja sekundär. es geht ja primär darum, dass es erst einmal eine anbindung gibt. ich bin auch keine hundeerfahrene person. diese probleme haben sich uns aber nicht gestellt, weil unser hund von sich aus gleich diesen folgetrieb hatte und zudem auch die zuwendung sucht. er klettert bei jeder gelegenheit auf meinen schoß. wenn ich koche, liegt er auf meinen füßen. ich muss immer darauf achten,wohin ich meine füße setze. wir haben aber nichts getan, was dieses verhalten erzeugt hätte. es war einfach da und dadurch läuft auch alles andere viel einfacher ab.

    gr. lanny

  • Zitat

    Sie hat den Hund seit vier Wochen, und wundert sich darüber das es
    noch keine perfekte Bindung gibt? :roll:

    Ein Welpenkurs wäre denke ich schonmal ein guter Anfang.
    Es ist für so ein Baby völlig normal, das für es erstmal ALLES suuuperinteressant ist. Menschen, Hunde, schlicht alles was neu ist.

    von perfekt war nicht die rede. es geht sich nur um den bezug.

    gruß
    lanny

  • Das macht mein Louie auch manchmal.Ist dann schon bissl peinlich wenn ich dann hinter den Leuten her muß um meinen Welpen einzufangen.Aber es ist normal.Wenn es deine Freundin so stört dann sollte sie den Hund bei Mensch/Hund Begegnungen erst mal anleinen.Hat sie die Möglichkeit in eine Welpenschule zu gehen?Da wird ja auch geübt den Hund aus bestimmten Situationen abzurufen.Und die Bindung wird aufgebaut.Ist am Anfang natürlich sehr schwer und man macht sich da echt zum Deppen wenn man hampelnder Weise und mit hoher piepsiger Stimme seinen Welpen ruft :D
    Und ein Welpenkurs ist ja nicht so teuer.Aufjedenfall günstiger wie die Einzelstunde bei eurem Trainer.80€ finde ich sehr happig.Sie muß einfach üben sich für den Hund interessanter zu machen.

    LG Jessica

    Bolle Mischling*04.10.2007
    Louie AM.Bulldog*01.11.2009

  • hei,

    ich denke auch, dass es zeit braucht. unser welpe freut sich auch über jeden. mittlerweile folgt sie mir aber auch. das mussten wir aber auch erst üben. ich habe sie meistens gar nicht erst gerufen, wenn die erfolgschancen gering waren.

    außerdem sind mein freund und ich die einzigen, die zb leckerchen an den welpen verteilen. wir haben ihr zb auch leckerchen gegeben, wenn sie einfach dann mal bei uns vorbeigeschaut. (naja, jetzt auch nicht mehr so viel). außerdem sind wir die einzigen, die superspielzeuge haben. mit anderen leuten darf sie mit ihrem tau spielen. wir haben noch einen ball und ein anderes spielzeug, was exklusiv nur mit uns gespielt wird.
    das klappt nicht von heute auf morgen und manchmal bin auch ich noch überrascht, wie toll andere menschen für sie sind. welpi ist jetzt 14 wochen und wir haben sie mit 8 wochen bekommen.

    was vielleicht auch helfen kann, ist, wenn die andere person, den welpen dann ignoriert oder einfach nur aufhört zu bespaßen. dann kommt welpi meist von alleine wieder zu uns.

    wenn jemand mit unserem welpen spielt haben wir auch keine chance, aber sie guckt mittlerweile ab und zu mal :)

    vielleicht können die sachen ja helfen. ich finde es auch toll, dass unser hund nicht angst vor jedem hat und man kann daran besser arbeiten als wenn ein hund angst vor fremden hat und so gestresst ist, dass man die leute noch nichtmal mit lecherchen interessant machen kann.

    lg Sarah

  • danke für die nette antwort. ich finde das auch sehr teuer. sie wird mit mir zusammen zur welpenschule fahren. das dauert aber noch zwei wochen, weil mein welpe erst noch die zweite impfung bekommen muss.

    dann werden wir mit den hunden gemeinsam dort üben. aber es ist schon frustrierend, dass so gar nichts von ihrem hund signalisiert wird. unser welpe ist elf wochen alt. wenn jemand kommt oder es klingelt, dann schlägt er schon an. der hund meiner freundin zeigt total keine reaktion. er mampft an seinem kauknochen herum und das war es dann.

    ich glaube mittlerweile, dass es mit manchen tieren leichter ist, ihnen die basics beizubringen.kein tier ist wie ein anderes. vielleicht muss man das auch erst einmal akzeptieren. mich würde sein verhalten jedenfalls auch traurig machen.

    gruß
    lanny

  • hallo sarah,

    es ist nicht so, dass er abgelenkt wird und aus einer momentanen situation heraus nicht auf sie reagiert. er reagieret auf alle gleich, ohne unterschied. jeder könnte ihn mitnehmen und er würde auch bei jedem bleiben, besonders aber bei hunden. er ist unglaublich lieb, aber er kennt kein frauchen. unser hund ist auch ein schelm und lebt seine bedürfnisse und sympathiebekundungen voll aus, aber er weiß, dass er zu uns gehört.
    das wird auch deutlich ,sowie wir aufstehen und anzeichen machen zu gehen. der floyd bleibt aber wo er ist und beachtet sie nicht. das ist das problem.

    gruß
    lanny

  • Zitat

    Eigentlich ist es ganz einfach: Man sollte üben, dass es sich lohnt bei Frauchen zu bleiben. Dann folgen Hunde auch noch über die Welpenzeit hinaus.

    Viele Grüße
    Corinna


    :gut: :gut: :gut:

    ... dann kann es sogar beim Beagle klappen :D und bleibt hoffentlich auch so, wir kommen solangsam in die Flegelphase......

    Liebe lanny,

    nach den Erfahrungen mit dem Hund Deiner Schwester, kann ich Euere Angst verstehen, aber Ihr müsst trotzdem versuchen, locker zu bleiben.
    Sonst lasst ihr den kleinen Wurm bald nicht mehr von der Leine.
    Ein Welpe in dem Alter bleibt bei Euch so lange Ihr superinteressant seid uuuund das schafft Ihr bei Begegnungen halt noch nicht.
    Es ist auch nicht unüblich was der kleine Kerl da veranstaltet, daher empfehle ich ebenfalls ihn früh genug anzuleinen und Kontakt an der Leine (weder zu Hund noch zu Mensch) gibt es dann erst wieder, wenn er sich beruhigt hat.
    Außerdem empfehle ich dringend eine Hundeschule/Welpenschule. Ihr informiert Euch in Büchern/Sendungen, das ist lobenswert, aber die praktische Ausführung und viele hilfreiche Kniffe lernt Ihr dort nicht.
    Vor allem bekommt Ihr in einer guten HuSchu auch eine Reflektion Eures Verhaltens im Umgang mit dem Hund. ;)
    Daher find ich es gut, dass ihr Euch dafür entschieden habt.
    Aber nur mal ganz am Rande und ohne Panik machen zu wollen eine Frage.
    Hört der Hund Deiner Freundin richtig? Reagiert er auf Geräusche?
    Wenn ja ist er sicher "nur" ein relaxter ganz mit sich und seiner Welt zufriedener Welpe. Manch ein Hundebesitzer mit einem ständig bellenden Hund würde sicher gerne tauschen.

  • hallo kampfzwerg 01,

    du hast aber eine sehr sanfte und beruhigende art, dich mitzuteilen. danke dafür.

    der hund hat keine probleme mit dem hören, das funktioniert. er reagiert starkt auf das knistern von mülltüten.

    es ist durch die korrespondenz hier und durch eigene erfahrungen mit ihm schon deutlich geworden, dass kompetente hilfe angebracht ist. wir sind ja jetzt schon mit unserem latein am ende. geduld aufbringen zu müssen, ist schon klar, aber es ist auch untertönend eine angst vorhanden, dass sich da etwas manifestieren kann.

    er stammt aus einer rettungsaktion und ist schon durch mehrere hände gegangen. erst notunterbringung, dann pflegestelle und jetzt bei meiner freundin. uns ist klar, dass er natürlich andere voraussetzungen mitbringt, als ein anderer welpe. unser hund kommt von einem züchter. mein partner bevorzugt die rasse, deshalb haben wir ihn auch von einem eingetragenen züchter erworben. das heißt: direkt vom züchter ohne umwege zu uns. das ist natürlich eine günstige voraussetzung.

    klar, braucht es da länger um überhaupt kapieren zu können, wer jetzt die bleibende bezugsperson tatsächlich ist. aber es gibt immer noch kein signal. wir sind die zukünftigen sitter von ihm und umgekehrt auch. unsere tiere verbringen viel zeit miteinander, damit sie in zukunft eine gute freundschaft haben können. vielleicht sollte der kontakt erst mal auf eis gelegt werden. kann sein, dass es was hilft.

    jetzt mal was anderes....

    mich erschreckt das etwas, dass man sich interessant machen MUSS. ich finde das bei menschen schon erschütternd genug, wenn sie diese verhaltensmodi praktizieren. das, was ich an tieren so wunderbar finde, ist, dass man einfach sein kann, wer man ist. keine verstellung und wichtigmacherei. das musste ich noch schnell loswerden.

    mag sein, dass ich das auch etwas fehlinterpretiert habe.

    ganz liebe grüße

    lanny

  • Es wurde ja schon gesagt. Der Kleine ist 14 Wochen alt, seit 4 Wochen bei deiner Freundin.

    Was macht denn deine Freundin mit ihm um die Bindung zu stärken? Wenn sie das Gleiche macht wie alle anderen auch, warum sollte der Kleine dann deiner Freundin mehr folgen? Es lohnt sich ja nicht für ihn.

    Soll heißen, bei deiner Freundin gibts Superleckerlie, Superspielie, Superschmusie etc. Und bei Fremden gibts ... NIX. :gut:

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