Welpen aus Osteuropa bzw. unseriöse Zucht
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Wollte nur mal wissen, wer von euch im Januar die Sendung Markt im Dritten im NDR gesehen hat. Da war ein Beitrag über kranke/importierte Welpen.
Die helle Labradorhündin am Anfang und im Verlauf der Sendung war Cala und die, die sich beim Interview blamiert hat, ich!
Wäre sehr nett, wenn ihr mir irgendwelche Feedbacks geben könntet.
Was sagt ihr zu der Situation, dass immer mehr Hunde in Osteuropa unter qualvollen Bedingungen gezüchtet und dann als Rassehund nach Deutschland verscherbelt werden?Bei Cala ist zwar nicht sicher, dass sie aus Osteuropa stammt, aber sie hatte definitiv fast alles an Krankheiten, die ein Welpe nur haben kann.
Die "Züchterin" wollte mir die Elterntiere auch nicht zeigen, was ja schonmal seeehr verdächtig ist.Ich finde, man gerät bei unseriösen Zuchten schnell in einen Zwiespalt.
Einerseits: Nimmt man den "Züchtern" keinen der Hunde ab, erwartet sie eventuell der Tod oder aber ein Dahinvegetieren im TH.
Andererseits: Kauft man einen solchen Welpen, unterstützt man die unseriöse Zucht und diese "produziert" oder importiert weiter.
Ein Teufelskreis.Bin gespannt auf eure Meinungen
Grüße
Kathi
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Hi,
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Den Beitrag gesehen habe ich nicht. Aber was erwartest du für Antworten
. Was soll man von solch einer Welpen-Produktion schon halten?Ich hatte es anderer Stelle mal geschrieben und kopier mal rein: Die Hauptleidtragenden einer Massenzucht, sind die Zuchthündinnen und Deckrüden. Wer nur auf Profit aus ist, wird den Hunden nicht mehr bieten, als sie unbedingt zum überleben brauchen. Also z.B. eine 1qm große Zelle und ab und an etwas Futter und Wasser. Kauft man einen Welpen aus Mitleid, so lohnt sich das Geschäft für den Vermehrer. Ein ebenso süßer Welpe wird automatisch den anderen Weg einschlagen und ohne Liebe, ohne Hund sein zu dürfen, sein Leben als Zuchtmaschine fristen. Man suche mal im Internet nach Bildern einer „puppy mill“. Solche Grausamkeiten gäbe es nicht, wenn niemand die Welpen kaufen würde. Natürlich, man will den einen Welpen, der einem mit großen Knopfaugen hoffnungsvoll im Arm liegt, auch nicht zum sterben zurück lassen. Man sollte sich aber auch fragen, wie viele Welpen tagtäglich an solchen Orten oder kurz danach beim neuen Besitzer tatsächlich sterben, an Parasiten, an angeborenen Krankheiten oder umgebracht, weil sie zu alt für eine Vermittlung mittels des Niedlichkeitsfaktors wurden. Dies gäbe es nicht, ohne Nachfrage!
Manche Menschen sind sehr erfinderisch, um zu verbergen, dass die Welpen in einem dreckigen Kellerloch aufwuchsen, krank und mit Verhaltensdefiziten viel zu früh von der Mutter getrennt wurden, um sie nun, frisch gewaschen, in einer netten Wohnung ahnungslosen Interessenten aufzuschwatzen. Es gibt viele solcher Welpenproduktionsstätten, die über Mittelsmänner vorgaukeln, es handele es sich um eine nette Hausaufzucht. Es sollte einen ausgesprochen misstrauisch machen, wenn man die Mutterhündin nicht zu Gesicht bekommt. Auf keinen Fall sollte man sich auf Übergaben auf halber Strecke oder „Bring-Service“ einlassen.Na und auf Märkten kaufen auch nicht

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http://www3.ndr.de/sendungen/markt/videos/markt4940.html
Denke du meinst das...

Ja, was soll man davon halten...Es ist eine Sauerei die nur aus Profitgier einzelner Unmenschen geschieht...Man kann nur hoffen dass immer mehr Menschen aufgeklärt werden und irgendwann die Nachfrage so gering ist, dass sich das Geschäft nicht mehr lohnt...
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Auch wenn es schon diverse Freds zu diesem Thema gibt:
Jeder der so einen Hund kauft macht sich mitschuldig am Leid der Elterntiere und sorgt für die Produktion der nächsten Generation.
Lieber einige getötete Welpen die nicht verkauft wurden, als hunderte Nachproduzierter.
An dieser Stelle ist Mitleid für den kleinen Hund den man kaufen wollte fehl am Platz.
@ Lucy_Lou, sehr gut geschrieben. -
"Den Beitrag gesehen habe ich nicht. Aber was erwartest du für Antworten . Was soll man von solch einer Welpen-Produktion schon halten?"
Naja, eigentlich ging es mir mehr um den Gewissenskonflikt, den ICH als vorhanden ansehe.
@ Snuka: Ja, das Video meine ich.
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Also nen Gewissenskonflikt hab ich dabei ehrlich gesagt nicht.
Entweder ich rette ein Tier, trage damit aber gleichzeitig die Verantwortung für Misshandlung und Tod tausender anderer oder aber ich lasse die Vernunft siegen und hoffe darauf das sich noch viele Leute gegen einen Hund aus solchen "Zuchten" entscheiden und eines Tages den Händlern das Handwerk gelegt werden kann.
Ich würde mir auch niemals auch nur Welpen angucken fahren...
(Nimm das jetzt aber nicht persönlich!!!
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Ich hatte ja keine Ahnung von nichts, als ich Cala kaufte.
Zwar hatte sie dreckige Ohren und stank gewaltig, aber ich war völlig blauäugig, dumm und...naja...verliebt in sie.
Bevor mir hier jetzt irgendwer mit Vorwürfen kommt: Ja, moralisch und tierschutzrelevant war es ein Fehler, Cala zu kaufen. Das sehe ich ein. Ich hätte mich informieren müssen und und und.Aber jetzt bin ich sehr froh, dass ich Cala habe. Ich kann mir keinen besseren Hund für mich vorstellen.
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^^Das versteht ja denk ich auch jeder.
Jeder Hundefreund hält seinen Hund für den für ihn am besten geeignet und würde ihn nie wieder hergeben...Ich hoffe einfach nur dass die Aufklärung bzgl. des Themas noch besser wird und in Zukunft immer mehr Leute Hunde von seriösen Züchtern kaufen werden. -
@ Snuka: Genau das war auch der Grund, warum ich mit Calas Geschichte ins Fernsehen gegangen bin, nachdem meine Tierärztin mich gefragt hatte.
Ich hoffe, einige Leute, die sich diesen Beitrag angesehen haben und einen Welpen kaufen wollen, denken vorher nochmal nach, was ihnen wichtiger ist: 500 Euro zu sparen oder einen (eventuell) gestörten und todkranken Hund zu erstehen.Ich schaue mich momentan nach einem Zweithund um und eins ist sicher:
Der Welpe kommt NUR von einem Züchter, der im VDH registriert ist, wird vor dem Kauf öfters besucht und sorgfältig geprüft. -
TH wär auch noch ne Alternative...Da gibts so schnuckelige Welpen...

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