Meine Hündin beisst 13jährigen Jungen !
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Zitat
Also, wenn ein Hundesitter nicht in der Lage ist, einen Hund zu lesen, Beschwichtigungssignale übersieht und seinen/ihren Kindern nicht beibringt, wie mit einem Hund umzugehen ist, würde ich mir sehr überlegen, ob ich den Hund nochmal dort lasse.
Zu der Reaktion sag ich jetzt mal nix, das hätte mir auch passieren können im ersten Schrecken... Allemal besser als wenn der Hund in dem Moment lernt, daß Schnappen Erfolgt hat, weil nicht reagiert wurde! und spricht eigtl. auch für den Hundesitter, daß er die Reaktion zugab (Ehrlichkeit!).
Aber für den Hund ist es nicht gut, wenn er dort lernt, daß seine Warnungen übersehen werden, sodaß er sich dann irgendwann gleich zu "härteren Bandagen" zu greifen gezwungen sieht. Daher entweder Hundesitter aufklären und mal ein paar Stunden gemeinsam verbringen - wie geht er/sie mit dem Hund in der Wohnung um - und dann Tips geben bzw. entscheiden, ob man diese Situation so belassen würde oder lieber einen neuen Sitter sucht - evtl. jemanden ohne Kinder, wenn der Hund sich in solchen Situationen bedrängt fühlt, oder aber gemeinsam mit dem Sitter und fremden Leuten/Kindern solche Situationen üben, damit der Hund lernt, wenn ein Kind da ist, passiert ihm nichts, und er braucht nicht zu reagieren - das bedingt natürlich, daß die Kinder echt nicht hingegehen zum Hund, wenn dieser das nicht wünscht und so auch zeigt.
So viel zu meiner Einschätzung des Geschriebenen, mehr kann man schlecht dazu sagen, wenn man die Situation nicht direkt gesehen hat...
LG,
BieBossNaja ganz so ist es nicht, ich weiß schon wie sie mit dem Hund umgeht. Wir sind ja am Anfang oft zusammen Gassi gegangen etc. und waren auch zusammen in der Wohnung. Ich muss dazu sagen, es ist ihr erster und auch mein erster Hund ! Der Hundetrainer war am Anfang auch da und wir sind zu dritt mit dem Hund raus. Dennoch denke ich, verhält man sich "alleine" vieleicht anders.
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23. Februar 2010 um 13:22
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Als Hundehalter hat man es wirklich nicht leicht, wenn es so einen Vorfall gab. Aber ich finde es gut, dass Du intensive Ursachenforschung betreibst, versuchst ruhig und objektiv zu bleiben und erst einmal niemanden die Schuld gibst (weder dem Jungen, noch Deiner Hündin, noch der Hundenanny für ihre erste Schreckreaktion).
ZitatSie hat auf dem Boden sitz gemacht und der Mann ist über ihren Kopf gestiegen und da hat sie ihm in den Oberschenkel gezwickt.
Sie hat den Jungen schonmal angeknurrt. Da lag der Hund auch auf der Couch und der Junge hat sich auch hingelegt und ist dann mit seinem Knie gegen ihre Schnauze gerempelt. Da hat sie geknurrt!
Deine Hündin scheint sich scheinbar sehr schnell bedrängt zu fühlen und reagiert dann entsprechend, wenn ihre vorausgegangenen Signale nicht als solche erkannt wurden.
Zitat
souma Die Hündin leckt uns allen dauernd die Hände. Meinst Du das es sich hierbei immer um ein Beschwichtigungsignal handelt?Ja, das sind eindeutige Beschwichtigungssignale, die meistens noch dadurch unterstrichen werden, dass die Ohren angelegt sind, der Schwanz vorsichtig wedelt oder ein Pfötchen gehoben wird.
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Den Hund haben wir seit August 2009 aus dem Tierheim. Aus seiner Vergangenheit wissen wir gar nichts, da sie ausgesetzt wurde!
Sicher kann es sein, dass sowas früher vorgefallen ist. man weiß ja leider nichts ![/quote]Ja, dass hatte ich schon vermutet...
Da ist es wirklich eine gute Lösung, dieses eventuell schlechte Erlebnis gemeinsam mit einem Trainer zu "bearbeiten"!, wenn es denn eins war...Aber auf jeden Fall gut, dass du einen Trainer engagiert hast, hätten wir damals auch machen sollen...^^
Liebe Grüße, Caro
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Zitat
Als Hundehalter hat man es wirklich nicht leicht, wenn es so einen Vorfall gab. Aber ich finde es gut, dass Du intensive Ursachenforschung betreibst, versuchst ruhig und objektiv zu bleiben und erst einmal niemanden die Schuld gibst (weder dem Jungen, noch Deiner Hündin, noch der Hundenanny für ihre erste Schreckreaktion).

Deine Hündin scheint sich scheinbar sehr schnell bedrängt zu fühlen und reagiert dann entsprechend, wenn ihre vorausgegangenen Signale nicht als solche erkannt wurden.
Ja, das sind eindeutige Beschwichtigungssignale, die meistens noch dadurch unterstrichen werden, dass die Ohren angelegt sind, der Schwanz vorsichtig wedelt oder ein Pfötchen gehoben wird.
Das Gefühl habe ich auch, dass sie sich schnell bedrängt fühlt. Das haben wir dem Jungen auch gesagt, dass er sie nicht bedrängen soll. Das hat er auch eingehalten. Es ist oft so, dass sich unsere Hündin bei uns auf die Couch kuschelt auch an uns dran. Wenn wir sie dann streicheln was sie auch sichtlich genießt, dann leckt sie uns auch die Hände. Auch wenn sie sich auf den Rücken schmeisst und am bauch gekrault werden will ist immer dieses Hände lecken dabei. Wenn sie uns begrüßt dann trabt sie immer wie nen Pferd an und tapst so mit ihren Vorderfüßen. Voll süß. Dann geht sie meistens mit ihrem Kopf zwischen unsere Beine. Gestreichelt will sie am liebsten am Hinterteil

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Zitat
Gestreichelt will sie am liebsten am Hinterteil

Das ist auch für viele Hunde so richtig und normal, da kein gesunder Hund frontal auf andere Hunde zugehen würde. Frontal auf jemanden zugehen heißt nämlich Angriff!
Deswegen kann es auch gut sein, dass sich der Hund hier bedroht gefühlt hat. Und wenn dieser Hund früher mit Beißen schon zum Erfolg kam, wird er das jetzt wiederholen. Wenn dem Hund das Knurren verboten wird, wird er ohne knurren beißen.
Wichtig ist es bei diesem Hund nicht frontal zu kommen. Auch am Kopf mögen es viele Hunde nicht gestreichelt zu werden. Wir Menschen glauben das nur.
Was auch möglich ist, dass dieser Hund Schmerzen hat. Spührt er den Schmerz, beißt er. Das kann was am Bewegunsgapparat sein, etwas am Zahn oder an den Ohren. Mein Hund hat immer geschnappt, wenn man ihnam Rückenende angefasst hat. Naja, da war ein Bandscheibenvorfall und es tat ihm einfach entsetzlich weh.
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Hallo,
ich hätte noch eine andere "Idee".
Eure Hündin hatte ja Anaplasmose&Ehrlichiose, richtig?
Hier mal ein Auszug, die Quelle habe ich unten angegeben. Die für mich "interessanten" Stellen habe ich fett und rot markiert.
ZitatAlles anzeigenEinmal in den Hundekörper eingedrungen, befällt Anaplasma phagozytophilum die Granulozyten, spezielle weiße Blutkörperchen, die für die Immunabwehr des Körpers von Bedeutung sind und zerstört diese letztendlich. Zunächst aber gelangt das Bakterium mit den Granulozyten über die Blutbahn in den gesamten Körper. Dabei setzt es sich auch an der Wand von Blutgefässen verschiedener Organe wie Leber, Nieren, Lunge und Hirnhäuten fest.
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Sind die Hirnhäute befallen, treten auch neurologische Symptome in Folge entzündlicher Veränderungen (oder Hirnblutungen) auf, beispielsweise Bewegungs- und Bewusstseinsstörungen.
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Nach dieser ersten Phase kann der Hund völlig gesund erscheinen, den Erreger aber weiterhin in sich tragen, eine subklinische Phase also. Dem Immunsystem mancher Hunde gelingt es, den Erreger vollständig auszuschalten. Wesentlich häufiger allerdings ist der Erreger nur in einer Art „Ruhezustand“, der häufig dadurch beendet wird, dass das Immunsystem des Hundes auf irgendeine Weise geschwächt wird (durch Hunger, Kälte, schlechte Haltungsbedingungen, Stress, andere Infektionskrankheiten usw.). Wird der Erreger so erneut aktiv, spricht man von der chronischen Phase, bei der sich erneut Symptome zeigen, allerdings bestehen bleiben, dies gilt insbesondere für die Gelenkentzündungen und -schwellungen, die meist wechselnde Lahmheiten verursachen.
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Um schnell eine Therapiekontrolle zu haben, kann wiederholt die Thrombozytenzahl überprüft werden, die Diagnose und Verlaufskontrolle erfolgt durch andere Labortests.
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Quelle: http://www.polarhunde-nothilfe.com/Wissen/wissen_…anaplasmose.htmHabt ihr nochmal nachtesten lassen, ob alles in Ordnung ist?
Könnte es sein, daß sie aufgrund der Erkrankung teilweise an Bewußtseinsstörungen leidet?
Nur so ein Gedanke von mir.
Gruß
Bianca -
Zitat
Wenn wir sie dann streicheln was sie auch sichtlich genießt, dann leckt sie uns auch die Hände. Auch wenn sie sich auf den Rücken schmeisst und am bauch gekrault werden will ist immer dieses Hände lecken dabei.Meiner Meinung nach missversteht Ihr ihre Signale. Wenn sie Eure Hände beim Streicheln leckt, dann genießt sie das Streicheln nicht, sondern zeigt, dass es ihr eigentlich unangenehm ist. Und ein Hund, der sich auf den Rücken schmeisst, will nicht unbedingt gekrault werden, wenn er dabei die Hände leckt, sondern dreht und windet sich eher aus seiner Lage heraus.
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Zitat
Meiner Meinung nach missversteht Ihr ihre Signale. Wenn sie Eure Hände beim Streicheln leckt, dann genießt sie das Streicheln nicht, sondern zeigt, dass es ihr eigentlich unangenehm ist. Und ein Hund, der sich auf den Rücken schmeisst, will nicht unbedingt gekrault werden, wenn er dabei die Hände leckt, sondern dreht und windet sich eher aus seiner Lage heraus.
Also, meine Windi-Maus macht das auch und das definitv sehr gerne und freut sich darüber, da ist weder Unsicherheit im Spiel, noch Unwohlsein

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Soll das heißen, dass Hände lecken IMMER ein Beschwichtigungssignal ist?
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Zitat
Soll das heißen, dass Hände lecken IMMER ein Beschwichtigungssignal ist?
:mocken: Nö

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