Nach dem Hundespaziergang BURNHARD GRILL an und den Feierabend genießen🔥*
Knurren & Angst-Aggressivität (etwas speziell..)
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Hallo,
so, ich habe mich nun mal angemeldet, habe schon eine Weile mitgelesen, wollte jetzt aber gerne doch mal ein paar Meinungen zu genau meinem "Problem".
Vorgeschichte
Meine Hündin wird im August 4 Jahre alt, ich habe sie aus "schlechter Haltung" übernommen, das will heissen: eine nette Familie schafft sich einen Welpen aus dem Tierschutz an, dieser wird leider vom Auto überfahren (Becken, Hüfte sowie Bein gebrochen) doch die Familie geht nicht etwa zum TA, sondern legt den Welpen nach eigenen Angaben in den Flur und lässt die Kinder damit spielen. Der Welpe beginnt zu beissen und muss weg.
So kam ich zu einem 7 Monate alten Hund, der noch nie einen anderen Hund gesehen hat und dazu mit einer zertrümmerten Hinterhand durchs Leben geht.Ich komme mit meiner Kleinen super klar. Ich steh nicht so auf den ganzen Unterwerfungs-Kram und sie hat viele Freiheiten (Sofaliegen etc.) aber sie hört aufs Wort, kennt praktisch keine Leine, begleitet mich überallhin und hat auch ihre "Hundeschullaufbahn" super bewältigt.
Unser Problem
Sie knurrt. Ständig. Sie knurrt Passanten an wenn sie im Auto ist (Territorialverhalten/Besitzverhalten), sie knurrt sehr heftig, wenn jemand den Raum betritt - sind viele auch fremde Menschen im Raum und sie KOMMT DAZU ist sie Zucker! Kommt jedoch auch ein für sie bekannter Menschen, den sie mag, dazu geht das Knurren und auch Bellen los.
Das ist besonders für meine WG-Mitbewohner hart, da Rookie diese eigentlich sehr mag.Auch wenn meine Pflegehündin z.B. wenn meine Hündin ruht durchs Zimmer geht wird geknurrt. Weiter bei Geräuschen etc....
Da sie gut hört ist es kein Problem sie abzulegen, also sie geift nicht an oder so (manchmal deutet sie an, im Vorbeigehen, als würde sie die Hand oder den Fuss des jeweiligen Menschen in ihr Maul nehmen, tut dies aber nicht)- jedoch knurrt sie weiter..
Ich weiss, dass Knurren eine Wahrung ist und ich froh sein kann, dass sie nicht gleich beisst.Trotzdem möchte ich ihr zeigen, dass es durchaus schön sein kann, wenn jemand den Raum betritt - (dies z.B. mit Leckerlie zu versuchen hat nicht geklappt, sie nimmt es nicht und knurrt weiter) und das ich die Kompetenz besitze zu entscheiden, wenn eine Warnung ausgesprochen wird...nicht sie. Sie gibt nicht wirklich ihre Beschützerrolle an mich ab...
Wenn sie irgendwo fremd ist, ist erst mal alles gut, bis sie die Lage im Blick hat und wieder jemand dazu kommt - z.B. Zuspätkommer zum Uni-Seminar.
Mich knurrt sie nicht an.
Gut das wären erst mal alle Facts die mir zur Sachlage einfallen.
Hätte gerne Tipps, Anregungen, Gedanken, Meinungen, Erfahrungen & Vorschläge von euch

Liebe Grüße
Lene mit Rookie & Malia -
10. Februar 2010 um 17:08
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Knurren & Angst-Aggressivität (etwas speziell..) - Vor einem Moment
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Da kann eigentlich nur ein Trainer vor Ort wirklich effektiv helfen und das ganze dann der Situation anpasst und dann unter Aufsicht langsam steigern.
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Hallo,
kann mich nur anschließen, aber eine Frage hätte ich noch:
Was tust Du in diesen Situationen?
Greifst Du erst ein wenn sie schon knurrt, oder vorher?Liebe Grüße
Steffi
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Denke auch das sich das jemand vor Ort ansehen muss und Ferndiagnosen sehr schwierig sind.
Wobei, wenn du es noch einmal genauer beschreiben kannst, kann man vielleicht die ein oder andere Mutmaßung anstellen. Aber ob das sinnvoll ist? -
Du hast den Hund seit 3 1/2 Jahren. Seit wann macht sie das und wie hast du bisher darauf reagiert ?
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Vielen Dank für den Tipp, Steffi! Den Futtercheck werde ich mir definitiv mal ansehen. Besonders die kostenlosen Futterproben finde ich natürlich spannend - das probiere ich gleich mal aus. 😄
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Gut, Trainer vor Ort habe ich an sich auch schon ins Auge gefasst.
Muss da nach meiner Prüfungswoche mal etwas Zeit investieren
und schauen wen es nun wirklich alles gibt im Reihn-Main Gebiet,
von meinen hier vor Ort bin ich nicht so überzeugt...Zu meinem Intervenieren
Wenn ich voraussehen kann, dass sie knurren wird versuche ich
die Situation durch Ablage zu kontrollieren.
Gerne würde ich sie ins Zimmer bringen wenn es z.B. an der Tür klingelt, praktisch geht es meist zu schnell (bei mind. 5 Personen in der Wohnung passiert das leider)...irgendwer reißt die Tür auf o.ä. also lege ich sie im selben Raum ab.
Klingelt es also bspw. an der Wohnungstür lege ich sie etwa 3Meter von der Tür entfernt ab (mehr Platz gibt der Flur nicht her), sie liegt dann knurrend dort und der Bostbote gibt mir zitternd mein Paket.Wenn ich es nicht erwartet habe (bei Geräuschen, Passanten im Auto o.ä.) versuche ich es mit einem "Nein", was sie an sich als Kommando
gut kennt zu unterbinden, aber es kommt dann meist noch ein leises Grummel-Knurren nach.In der Wohnung meines Freundes sitzen wir oft im Wohnflur zusammen.
Dort haben wir sie jedes Mal ins Zimmer geschickt wenn es gekligelt hat.
(Also andere Situation als in meiner Wohnung, wo sie von Zimmer aus in den Flur zu Tür rennt, dort liegt sie im Flur ruhig und kann dann, bis der Besuch in den 4. Stock gekrabbelt ist ins Zimmer gebracht werden...)
Irgendwann ging sie dann natürlich schon von selbst beim Klingeln in
sein Zimmer, jedoch steht sie dann hinter der Tür und knurrt auch oder
liegt in ihrem Korb und knurrt.
Bitte ich sie dann nach einer Weile wieder zu uns, ragiert sie auch dann
noch knurrend auf den Besucher.Ich ging schon von den Ratschlägen mit dem Trainer aus, es sollte auch
kein "ich will kein Geld für professionelle Hilfe ausgeben - deshalb Forum"
Beitrag werden, ich dachte bloß jemand hätte evtl. ähnliche ErfahrungswerteLieben Gruß
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Zitat
Du hast den Hund seit 3 1/2 Jahren. Seit wann macht sie das?
Sorry hab diese Frage völlig übergangen.
Ich hatte jetzt leider zwei Wohnungswechsel (innerhalb der letzten Jahre)
- nun sind wir jedoch "angekommen" und das merkt man ihr auch an. Ich finde, dass sie das erst so ausgepärgt macht seit sie ihr Zuhause auch wirklich als "Ihres"ansieht. Wobei ich auch denke, dass sie einfach jetzt so langsam wirklich erwachsen ist und ihr Selbstvertrauen gefestigt ist (anfangs war sie noch sehr sehr ängstlich) so dass sie es für mein empfinden erst macht seit sie so "stark" geworden ist - nicht schon die Jahre davor. Dass es mich akut richtig nervt ist etwa seit einem 3/4 Jahr wobei es da auch schlimmere und einfachere Phasen gab.
Aber jetzt ist einfach der Punkt erreicht, dass ich mir wirklich einenTrainer ins Haus holen möchte, da ich glaube, dass ich es allein nicht schaffe... -
Hallo
Ist es ihr egal wo du in dem Moment stehst? Also ob du zwischen ihr und der Tür/Zimmer stehst oder sie freie Sicht hat?
VG Yvonne
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Also ihr habt ja schon einen Anfang gemacht, ich würde es so trainieren, dass der Hund jedes Mal auf seinen Platz geht, wenn es klingelt.
Ich würde den Hund auch nicht zu den Besuch ranrufen, vielleicht möchte sie ja gar keinen Kontakt?
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Zitat
Hallo
Ist es ihr egal wo du in dem Moment stehst? Also ob du zwischen ihr und der Tür/Zimmer stehst oder sie freie Sicht hat?
Ja. Wenn sie z.B. in meinem Flus liegt stehe ich dirket (bzw. schräg vor ihr) vor ihr plus die offene Tür verdeckt die dirkete Sicht auf den "Fremden" - sie knurrt.
Zitat
Ich würde den Hund auch nicht zu den Besuch ranrufen, vielleicht möchte sie ja gar keinen Kontakt?Also sie will von sich aus schon hin - wobei ich eher denke, dass sie das aus Kontrollabsichten machen möchte.
Mit der Kontaktsuche ist es bei ihr sowieso sehr speziell. Sie geht ab und an zu Menschen hin, welche sie kennt. Sie stellt sich dicht an diesen Menschen (legt evtl. den Kopf aufs Bein oder so) und wenn dieser sie dann jedoch streichelt und/oder ihr etwas näher kommt knurrt sie auch...
Lieben Gruß
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