Ständiges Bellen - es muss aufhören, und zwar schnell...

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  • Hi,

    wir hatten, bzw. haben mit Peppino das gleiche Problem. Das heißt, wir hatten es zwischenzeitlich gut hinbekommen und jetzt artet es gerade wieder ein bisschen aus... aber er ist ja in der Pubertät, also "normal" ist halt ein ständiges Training ^^

    Wenn Peppino in der Wohnung bellt, sich z.b. vor die Tür gestellt hat, wenn sich draußen was geregt hat, bin ich zu ihm gegangen, hab also "für ihn nachgesehen" ob da was ist, hab dann gesagt "ist okay" und hab ihn dann mitgenommen (Halsband dranlassen und anleinen, wenn er nicht von selbst mitkommen will).
    Wenn es so gar nicht funktioniert, weil er sich total in Rage gebellt hat, habe ich die Schepperbox benutzt. Das ist eine Blechdose mit Cent-Stücken oder ähnlichem drin, die einmal laut geschüttelt wird, sodass der Hund "aufschreckt" begleitet von einem "aus" oder "nein" oder "lass das" (immer das gleiche Kommando benutzen). Hat wahre Wunder bewirkt muss ich sagen. Obwohl ich bemerkt hab, dass er dann auch bei anderen lauten Geräuschen zusammengezuckt ist ^^ daher hab ich die Methode wieder verworfen.

    Draußen war es das selbe spiel. Er hat anfangs nur Leute angebellt, irgendwann auch nach ihnen geschnappt usw. Das steigert sich bei manchen Hunden ins Unermessliche. Ich habe angenfangen Peppino zu beobachten, habe gemerkt, dass er die Leute fixiert, bevor er losbellt und dann schon das gleich unterbunden. Mit Leckerchen ablenken oder "ist okay" sagen.. oder beides gleichzeitig. Und dann fein loben, loben, loben, wenn er jemanden mal nicht angebellt hat ^^

    Bis das mit dem anbellen vorüber ist, würde ich sie nicht mehr von der Leine lassen. Zumindest nicht dort, wo dir andere Leute entgegenkommen, dann hast du sie besser im Griff und das Problem lässt sich schneller und effektiver Beheben.

    Wünsche viel Erfolg :)

    Gruß,

    Lil.

  • hier hab hier auch ne kleine madame, sie meint sie wär ein riese.(1 jahr)
    in der wohnung kann ich nichts sagen. :gott:
    aber draussen:
    eine zeit lang hat sie alles angeellt, mülltonnen...blätter....bäume...wirklich alles. zur zeit sind es "nur" andere hunde.
    mit leckerchen klappt es auch nicht immer.
    ich musste dazuübergehen, ihr eine klare ansage zu machen,
    ein lautes und bestimmendes NEIN.
    werde zwar öfters blöd angeschaut und zum anfang es mir das auch nich so leicht gefallen, da ich dies bei meinen anderen nie musste.

    ich wusste mir auch nicht anders mehr zu helfen :/

  • Zitat


    Die beiden haben mich so geschafft, dass ich mittlerweile einen Tinnitus habe, der, wenn Maja so weiter macht, nie wieder weggehen wird... Er war schon ein paar mal verschwunden, aber jedes mal, wenn Maja ihre Bell-Orgien feiert, kehrt er danach umso schlimmer zurück :sad2: Es muss also dringend was passieren!

    Hi, was ich nicht verstehe: Wieso läßt du es zu einer Bellorgie kommen? Beim kleinsten Wuff würde ich ansetzen. Still, ruhig oder sowas. Hingehen, streicheln, ablenken, Hauptsache sie bleibt ruhig.
    Wenn nicht, Schnauze zu halten, beide Hunde trennen, die Bellerin anleinen, also immer in der Nähe behalten. So daß sie nie ohne einen Kommentar von dir bellt.

  • Ich habe das bei Bentley auch mit Ruhe hinbekommen, beim Ansatz schon hingehen, streicheln und beruhigen.
    Bei uns war es schlimm, habe Fenster bis zum Boden und er konnte jeden sehen der ins Haus rein und raus ging. Jetzt bellt er nicht mehr wenn er was sieht.

  • Hallo,
    grundsätzlich würde ich bei einem so jungen Hund erstmal von einer gewissen Unsicherheit ausgehen, heißt, immer, wenn sie was sieht oder hört, was sie nicht spontan einordnen kann, kommt das Bellen (ob sie sich das nun abgekuckt hat oder nicht, ist zweitrangig).

    Unter dem Aspekt der Unsicherheit halte ich weniger davon, den Hund beim Bellen durch Streicheln zu beruhigen, weil das dann wieder viel zu sehr eine bestätigende Funktion hätte.

    Sondern ich würde in Momenten, wo der Auslöser für das Bellen leidlich bekannt ist, für den Hund deutlich bemerkbar z. B. ans Fenster gehen, in absolut wegwerfenden Tonfall "Ach, das ist nichts" in Richtung auslösendem Geräusch sagen und sie auf ihren Platz schicken - sie lernt daraus, dass Du Dich kümmerst um solche Dinge und dass Du den jeweiligen Auslöser als nichtssagend bewertest. Schließlich soll sie sich ja an Dir orientieren können.

    Das ist am Anfang vielleicht relativ anstrengend, aber mit Sicherheit auch nicht schlimmer als DAS jetzt....

    Zu regelrechten "Orgien" würde ich es schon aus reinem Selbsterhaltungstrieb nicht kommen lassen - und WENN sie sich in Rage gebellt hat (da spielt durchaus eine selbstbelohnende Endorphinausschüttung mit eine Rolle!) und Du das Ganze mit normalen Mitteln nicht mehr stoppen kannst - DANN würde ICH durchaus zur Wasserpistole greifen, denn manchmal kommt man bei solch selbstbestätigenden Aktionen mit "positiver Verstärkung" nicht mehr weiter, da gehört schon auch mal der Weg der "milden Verleidung" dazu...

    Und wenn DU Dich geschickt anstellst, erst die "Ach, das ist nix"-Nummer durchziehst und wenn Maja weiterbellt, Du ein Abbruchkommando gibst und eine Sekunde wartest, OB sie aufhört und wenn nicht, dann einmal einen Spritzer mit der Wasserpistole losläßt und den "UPS"-Effekt bei Maja ausnutzt, um sie für den Bell-Abbruch zu bestätigen - dann hat Maja das spätestens nach drei Wiederholungen begriffen und Du brauchst bei Wieder-Aufflackern dieses Bellverhaltens grad mal die Wasserpistole hochhalten, damit sie aufhört.

    LG und viel Erfolg,
    Chris

  • Wenn ein Hund dauernd in Arlarmbereitschaft ist und alles meldet und ständig kläfft, dann stimmt im kompletten Umgang etwas nicht.

    Das heißt, der Hund ist mit der Lebenssiutation überfordert und das Bellen ist ein Symptom.

    Viele Grüße
    Corinna

  • Zitat

    Wenn ein Hund dauernd in Arlarmbereitschaft ist und alles meldet und ständig kläfft, dann stimmt im kompletten Umgang etwas nicht.

    Das heißt, der Hund ist mit der Lebenssiutation überfordert und das Bellen ist ein Symptom.

    Viele Grüße
    Corinna

    Na toll, und was willst du mir jetzt damit sagen? :???:

    An den Rest: Danke für eure Ratschläge! :gut: Werde gleich heute versuchen, sie in die Tat umzusetzen. Alles in allem ist Maja ja ein sehr lernfähiger Hund, ich denke (&hoffe!) doch, dass wir das auch ohne Trainer_in hinkriegen :)

    Dann werde ich mir Anfang nächsten Monats auch das Buch über das Bellverhalten des Hundes aus dem Animal Learn Verlag bestellen (diesen Monat ist es leider nicht mehr drin, weil heute auch noch ein Einkauf im Barf-Shop ansteht).

    Ich werde dann wohl auch erstmal dazu übergehen, sie draußen an der Leine zu behalten. Ich bin halt immer hin und her gerissen, was jetzt am Anfang wichtiger ist: Sozialkontakte und Abrufbarkeit oder Leinenführigkeit und Kontrolle über den Hund? Bisher hatte ich den Schwerpunkt auf Ersteres gelegt, aber jetzt werde ich das mal ändern (zumindest vorerst). Denn sie wird auch groß werden und ein so großer Hund, der nicht leinenführig ist - nein Danke! ;) Und der Rest des Grundgehorsam lässt sich an der Leine auch besser trainieren.

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