Nach dem Hundespaziergang BURNHARD GRILL an und den Feierabend genießen🔥*
Verhält sich so ein ängstlicher Hund?
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pheaven -
19. Januar 2010 um 11:20
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Ich habe da mal eine Frage an die Experten. Ich treffe öfters auf unserem Spaziergang einen anderen großen Hund, der laut Besitzer Angst vor anderen Hunden hat. Ich habe meinen Kleinen an der kurzen Leine und der andere ist auch angeleint und kommt mir entgegen. Der andere HH lässt seinen dann an der langen Leine auf meinen zurennen, er kommt also angeschossen, und fletscht mit den Zähnen und hat die Nackenhaare hochstehen. Ich reiß meinen an der Leine weg und habe voll schiss, dass der meinen kleinen anfällt.
Der HH meinte, der tut nix, der hat nur Angst vor anderen Hunden. Das hat mir auch später ein weiterer HH bestätigt, der würde nicht beißen, nur drohen vor Angst, das wäre halt ne Zicke.
Das verstehe ich nun nicht, warum läuft der dann zielstrebig auf meinen, viel kleineren so zu? Machen das ängstliche Hunde?
Wenn sie in die Enge getrieben werden, könnte ich das ja noch verstehen, aber der zerrte ja in unsere Richtung, das sah nicht ängstlich für mich aus. Wir begegnen uns öfters, darum weiß ich nicht, wie ich mich verhalten soll.Ich danke schon mal für Eure Tipps,
Petra
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19. Januar 2010 um 11:20
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Verhält sich so ein ängstlicher Hund? - Vor einem Moment
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Unsicherheit zeigt sich nicht nur im zurückweichen des Hundes. Viele machen es auch nach dem Motto "Angriff ist die beste Verteidigung". Lee ist auch unsicher und ist bisher nur ganz selten zurückgewichen...
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OK, kann ich denn dann einen Kontakt an der Leine zulassen, oder muß ich Angst haben, dass meiner mal gebissen wird? Der HH wollte ja, dass sie sich beschnuppern, aber ich nicht.
LG
Petra -
Zitat
Der andere HH lässt seinen dann an der langen Leine auf meinen zurennen, er kommt also angeschossen, und fletscht mit den Zähnen und hat die Nackenhaare hochstehen.
Ehrlich gesagt finde ich es nicht so prickelnd das der seinen Hund auf andere zurennen läßt, was soll das.
Dem würde ich ein paar Takte erzählen. :/ZitatIch reiß meinen an der Leine weg und habe voll schiss, dass der meinen kleinen anfällt.
Sowas würde ich nicht tun, das ist nicht förderlich für deinen Hund, zieh in lieber hinter dich. :|
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Angst wird der nicht haben. Um so ein ungerechtfertigtes Vorgehen aus Angst zu zeigen, da müßte der Hund schon ziemlich mißhandelt worden sein. Ansonsten sähe ängstliches Verhalten ganz anders aus.
Der Hund wird unsicher sein und, was viel zutreffender ist, absolut nicht erzogen. Aber bei so einem Besitzer wundert es nicht, wenn sich auch der Köter daneben benimmt ;-)
Hundebesitzer finden immer eine Ausrede wenn es darum geht ein unerzogenes Verhalten zu rechtfertigen.
Gruß, staffy
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Vielen Dank für den Tipp, Steffi! Den Futtercheck werde ich mir definitiv mal ansehen. Besonders die kostenlosen Futterproben finde ich natürlich spannend - das probiere ich gleich mal aus. 😄
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Zitat
Der Hund wird unsicher sein und, was viel zutreffender ist, absolut nicht erzogen.So sehe ich das auch

Und ja, du solltest Angst haben, dass der Hund beißt. Unsichere Hunde sind mit sich im "Zwiespalt" und weder der Hund noch der Halter wissen, ob das in "nach vorne gehen" oder zurückziehen endet.
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Zitat
Der Hund wird unsicher sein und, was viel zutreffender ist, absolut nicht erzogen. Aber bei so einem Besitzer wundert es nicht, wenn sich auch der Köter daneben benimmt ;-)Hundebesitzer finden immer eine Ausrede wenn es darum geht ein unerzogenes Verhalten zu rechtfertigen.

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Zitat
Ich reiß meinen an der Leine weg und habe voll schiss, dass der meinen kleinen anfällt.
Petra
Mit dieser Reaktion wirst du wahrscheinlich deinen Hund zur Leinenagressivität erziehen. -
Zitat
So sehe ich das auch

Und ja, du solltest Angst haben, dass der Hund beißt. Unsichere Hunde sind mit sich im "Zwiespalt" und weder der Hund noch der Halter wissen, ob das in "nach vorne gehen" oder zurückziehen endet.
Hallo,
ich denke auch, dass Du nicht sicher sein kannst, ob der andere Hund zu beißt oder nicht. Zudem das Größen- und Kräfteverhältnis zwischen Deinem und dem fremden Hund sehr ungleich verteilt ist.
Viele Grüße aus HH
Silke -
Das müsste man jetzt sehen.
Es gibt mehrere Varianten mit Nackenhaar sträuben.
- Er zieht den Schwanz ein, sträubt das Nackenhaar, legt die Ohren an: Häufig bei großer Unsicherheit, das Bedürfnis sich größer zu machen
- Zieht den Schwanz ein, sträubt das Nackenhaar, knurren. Heißt große Angst und Zubeißen liegen dicht beieinander.
- Da stehen und Fell sträuben, Schwanz hängt normal: heißt sich größer machen, entweder aus Selbstsicherheit oder auch aus ängstlicher Unsicherheit
- Schwanz nach oben, Fellgestäubt, erhobener Kopf. Das Ganze ergibt eine eindeutige Sprache: Wer will sich schon mit so einem starken Typen anlegen?
- Erhobener Schwanz, Fell stellen und knurren: Waffenschau und Waffengerassel als Drohung dienen normalerweise der Kampfvermeidung.
So, jetzt kannst du dir aussuchen was am ehesten passt. Mit unerzogen oder erzogen hat das absolut nichts zu tun, es ist die Art wie HUnde sprechen. Der Besitzer kann aber das Verhalten umklenken und eingreifen.
Ich würde dem Besitzer einfach sagen, dass du keinen Kontakt möchtest. Kein Hund muss den anderen beschnüffeln, das ist nur in unseren Köpfen so drin. Und ein Hund, der sich so verhält, hat bei einem andere Hund nichts zu suchen. Der Besitzer sollte seinem Hund zeigen, dass es sich lohnt aus der Stresssituation wegzugehen.
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