Operation oder "Erlösung"?

  • hallo

    ich würde auch scnellstmöglich eine 2 meinung einholen , den fakt ist ja der arme hat schmerzen.

    man muss es wirklich gut abwägen , ob der hund sich noch wochen quält oder ob es nicht doch besser wäre .

    dann die frage ob er eine op sinnvollwäre , man muss ja auch bedenken der hund sit schon geschwächt ob er das dann schaft und ob die op heilung bringen könnte.

    sehr schwierig.

  • Ich würde auch trotz TÄ-licher Meinung noch in eine Tierklinik gehen/fahren.Wo Fachärzte sind um eine zweite Meinung zu holen. Und ich würde bei immernoch bestehenden Zweifeln auch operieren lassen und dann eventuell weiterschlafen lassen, wenn schlimm.
    Alles Gute für deinen Hund. =)

  • Ich würde in einer guten Tierklinik eine zweite Meinung einholen, dann eventuell "aufmachen" lassen und wenns ganz schlimm aussieht nicht mehr aufwachen lassen.

    Ich wünsche euch alles gute für diese schwere Zeit.

  • Das dachte ich auch damals aber was wenn du dir später Vorwürfe machst ... Was wäre wenn die OP geholfen hätte? Hätte ihn ein anderer Arzt retten können? Hab ich alles versucht? ...

    Bei meinen Hund konnte man richtig sehen das er nicht mehr kämpfen kann und erst dann hab ich ihn gehen lassen.

    Für mich wars die schwerste Entscheidung die ich jemals treffen musste ... aber mach alles was du kannst damit du später mit der Entscheidung leben kannst.

  • Ich würde aufmachen lassen, um dann richtige Entscheidungen treffen zu können.

    Ich kenne einen Setter, der noch mit seinem Herrchen längere Strecken Gassi geht, und er wird 16 Jahre alt.
    Meine Freundin hat ihre Rottweilerhündin mit 11 Jahren, für einen Rottweiler wirklich hochgradig Methusalem, nach einer ganz schweren Gebärmutterentzündung totaloperieren lassen müssen.
    Hat alles komplikationslos geklappt, mit einer Inhalationsnarkose.

    Die Entscheidung sollte und darf man nicht nach dem Hundealter messen, denn das ist nicht das Maß der Dinge, sondern vielmehr die körperliche Verfassung und der Lebensmut.
    Zumindest wäre dies mein Maßstab, und wenn unser Hund und wir dadurch auch "nur" ein einziges lebenswertes Jahr gewinnen würden, das wäre es wert.
    Da ich niemals unrealistisch sein möchte, liegt meine Betonung auf lebenswert, und das kann man in deinem geschilderten Fall erst wirklich entscheiden, wenn man in den Hund hineinschaut.
    Vielleicht bleibt euch noch eine kurze, aber glückliche Zeit :smile: , und wenn nicht, dann könnt ihr immer noch schnell handeln.

    Alles Gute, Britta

  • wir haben unseren dino im dezember 2007 auch noch operieren lassen und im august 2008 ist er gestorben. wir haben es nie bereut!

    dino war damals ebenfalls 14 jahre alt und hatte einen entzündeten zeh (er hatte sich die kralle ausgerissen) der amputiert werden musste und hodenkrebs (der hätte gestreut, hätten wir nicht operieren lassen). wir hatten auch sehr viele zweifel, vorallem ob er die op überleben würde. unser tierarzt hat ihm dann keine richtige vollnarkose gegeben bzw die dosis für einen kleineren hund oder so (ganz genau weiß ich das nicht mehr) und während der op immer wieder nachgelegt. er hat die op super überstanden und danach noch 8 schöne monate gehabt =)

    ich würde mich an deiner stelle auch für die op entscheiden, allein um später nicht ständig zu denken "vielleicht hätte ihm ja doch geholfen werden können"...

    ich drück euch beiden die daumen und wünsche euch viel kraft! :streichel:

  • Hallo

    vielen Dank für eure vielen Antworten. Ich habe meinen Hund gestern operieren lassen. Seine Leber war nur noch ein einziger Tumor, sodass ich mich dazu entschlossen hatte, ihn nicht mehr aufwachen zu lassen.

    seit meinem 6. Lebensjahr hat mich dieser Hund nun über 14 Jahre und weit mehr als die Hälfte meines Lebens begleitet und er ist ein herber Verlust. Ich hoffe, dass es ihm dort wo er jetzt ist gut geht.

    Danke und liebe Grüße

  • Es tut mir sehr leid!
    Du hast eine Entscheidung getroffen, mit der du immer leben kannst.
    Du hättest deinem Hund nicht mehr helfen können, er ist jetzt erlöst.

    Es tut sehr weh!

    Deinem Hund wünsche ich eine gute Reise über die Regenbogenbrücke.

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