Spazieren: ab wann weiter, länger, schneller?
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Ich bin mit meinem 1/2Jahre alten Aussie-Mix viel unterwegs. Damit sich sein Bewegungsapparat richtig entwickeln kann, achte jedoch darauf, dass er keine weiten Strecken geht...
Wir wollen ja alles richtig machen
Bislang habe ich mich an die alt-bekannte Faustregel "mit acht Wochen 10 Minuten, danach mit jedem Monat fünf Minuten dazu" gehalten.
Mich würde nun interessieren, was so für Empfehlungen kursieren, ab wann ich mit grösseren Schritten aufbauen kann.
Ab wann können wir guten Gewissens grössere Strecken zurücklegen?
Ab wann kann ich beginnen ihn aufs Wandern vorzubereiten?
Ab wann kann ich ihn (natürlich mit langsamem Aufbau) zum joggen mitnehman?
etc.Ich freue mich auf Eure Antworten!
Liebe Grüsse
Ela - Vor einem Moment
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Hallo,
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ich würde sagen guten gewissen ab einem jahr. net früher....
lg alexandra
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Wandern, joggen, radfahren ab ca. 1 Jahr langsam aufbauen.
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Ich persönlich sehe Ausdauer-Training (gleichmäßiges traben) nicht als besonders belastend an, aber es baut sehr viel Kondition auf. Was auch heißt, dein Aussie kann (und will) immer mehr. Was mehr auf die Gelenke geht, sind Sprünge, abruptes bremsen/losstarten, wilde Spiele (auch mit anderen Hunden), Galopp... Aber die Ansichten sind da verschieden. Ich wunder mich schon, wie einige sagen, lass deinen Hund nicht 15 Minuten traben, aber sie lassen ihn bedenkenlos 15 Minuten mit anderen Hunden toben
. Weil die Belastung da nicht immer auf die gleiche Stelle geht?! Wenn du auf Nummer sicher gehen willst, wart halt, bis dein Hund laut Tierarzt ausgewachsen ist. -
Hi, also ich halte diese Faustregel für unlogisch. Ein Mops braucht viel weniger Bewegung als ein Viszla, ein Schäferhund wächst anders als ein Chihuahua.
Nächster Punkt, Spaziergang ist nicht gleich Spaziergang. Es ist ein gewaltiger Unterschied, ob der Hund gleichförmig 30 Minuten läuft, ob er davon 20 Minuten mit anderen Hunden tobt, oder ob er 30 Minuten in der Stadt angeleint schnüffelt.
Wenn Eddi (der einsame Strandhund) mal ne halbe Stunde angeleint durch die große Stadt spaziert, dann ist er rottentod. Viele Eindrücke sind zu verarbeiten.
Ich würde meinen Hund beobachten. Wie verhält er sich nach einem längeren Spaziergang? Wie sicher sind seine Gangarten, vor Allem der Trab. Bei Spaziergängen kannst du das Tempo erhöhen und sehen wie dein Hund reagiert, im 6er Schritt.
Joggen und Rad fahren können auch mit 12 Monaten noch zu früh sein.
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Ich finde diese Fausregel auch völlig unlogisch. Unser Beaglewelpe war bestimmt noch kein halbes Jahr als er uns auf eine zehn Kilometer Geocachetour begleitet hat. Wir haben natürlich Pausen gemacht und sind spaziert, nicht gelaufen, aber das war gar kein Thema für ihn. Er ist jetzt acht Monate und mit bloßem Spazierengehen kriegt man ihn sowieso nicht müde. Egal ob eine Stunde oder drei, da muss ich mir schon mehr einfallen lassen. Am Besten ist es wenn wir andere Hunde zum Rennen finden oder wir machen unterwegs Tricks oder Dummy werfen, dann powert er sich auch aus. Aber nur laufen? Fade. Kann er stundenlang und ich fang nach zwei Stunden an zu hecheln

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Biomais: na ja ihr habt in ja auch schon früh auf so ein pensum "vorbeireitet" und nun fordert er mehr.......aber auch andere hunde sind nur mit spazieren gehen nicht zu frieden...
wobei ich sagen muss, mein hund muss nicht am hecheln sein um ausgelastet und gefordert worden zu sein....nach manchen übungen ist einfach das hirnlein müde

lg alexandra
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Vielen herzlichen Dank für Eure Antworten!!
Ich habs mir schon gedacht - die Meinungen gehen auseinander...
Ich für mich persönlich denke, es sollte nicht Zeil sein, ihn möglichst früh zum Schneeschuhlaufen, Wandern, Joggen mitzunehmen, sondern ihn nach dem Aufbau möglichst lange dabei haben zu können.
Es ist ja nicht so, dass ich es nicht schaffen würde, ihn auszulasten. Wir machen sehr viel Kopfarbeit. Er kommt auch auf die meisten Touren schon mit. Läuft aber halt nicht wirklich weit. So waren wir letzthin zum Beispiel Schlittenfahren. Den Berg hoch wurde er "geschultert", ruter teilten wir uns einen Schlitten (der junge Mann ist ja für alles zu haben)
Er wird halt nur langsam etwas schwer *smile*Nochmals danke schön!
Liebe Grüsse
Ela -
Zitat
Ich finde diese Fausregel auch völlig unlogisch. Unser Beaglewelpe war bestimmt noch kein halbes Jahr als er uns auf eine zehn Kilometer Geocachetour begleitet hat. Wir haben natürlich Pausen gemacht und sind spaziert, nicht gelaufen, aber das war gar kein Thema für ihn. Er ist jetzt acht Monate und mit bloßem Spazierengehen kriegt man ihn sowieso nicht müde.
Das ist der Denkfehler den viele machen.
Schaffen tun das die meisten Hunde in dem Alter schon.
Tessa wär mit paar Monaten auch locker 10 km gelaufen.
Aber der Hund weiß ja nicht, dass es schlecht für seinen Bewegungsapparat ist.Über die 5 - Minutenregel kann man wieder extra diskutieren.
Muss finde ich schon von Hund zu Hund angepasst werden.
Aber 10 km mit einem 6 Monate alten Hund.
Für mich verantwortungslos.
Der Hund muss es im Alter ausbaden. -
Ich denke es kommt auf die Rasse an. Mein Hund ist ein Laufhund und der läuft auch ganz anders als z.B. eine Bordauxdogge. Er schwebt über den Waldboden. Der kann auch gar nicht normal gehen, er trabt ausschliesslich wie ein kleiner Araber.
Ich denke man kann die fünf Minuten Regel nicht pauschal auf jede Rasse anwenden. Rassen die zu Problemen mit dem Bewegungsapparat neigen sollte man als Welpen eben nicht viel bewegen, andere kann man gar nicht bremsen. Meine Deutsche Dogge hab ich als er klein war wochenlang die zwanzig Meter zur Wiese getragen und er ist lediglich heimgelaufen, mehr wollte der nicht. Mein Beagle hätte mir nen Vogel gezeigt. Man kann das gar nicht vergleichen.
Wenn es nach der Faustregel ginge dürfte ich mit meinem Beagle 40 Minuten spazieren gehen. Das ist lächerlich. Er würde mir die Bude zerlegen vor Frust wenn er so wenig raus dürfte.
- Vor einem Moment
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