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Warum nicht mehr Herdenschutzhunde?

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    • Davon ab galt Südtirol.vor vier Jahren noch als wolfsfrei, die Ansiedelung von Wölfen und Bären steht also gerade erst am Anfang. Vermutlich wird die Populationsdichte auch niedriger bleiben als im Flachland, da große Teile von der flächenmäßig sehr kleinen Region (weniger als ein Viertel der Fläche von Brandenburg) hochalpin sind.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von rinski ()

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    • Mehrhund schrieb:

      Da finde ich 10 nachgewiesene Wölfe in Tirol süß...
      Schande über mein Haupt!

      rinski schrieb:

      Davon ab galt Südtirol.vor vier Jahren noch als wolfsfrei, die Ansiedelung von Wölfen und Bären steht also gerade erst am Anfang. Vermutlich wird die Populationsdichte auch niedriger bleiben als im Flachland, da große Teile von der flächenmäßig sehr kleinen Region (weniger als ein Viertel der Fläche von Brandenburg) hochalpin sind.
      Danke für die Info, hab ich mir noch nie Gedanken drüber gemacht.

      Hier mal die Karte von Brandenburg mit Verzeichnis der Rudel ...

      Wolfsnachweise_und_Totfunde_BB.pdf

      Das ist schon beeindruckend.
      Schönen Wochenanfang
      „Ils sont fous, Cauda Equina Kompressionssyndom Romains!“
      Zitat: Obelix
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    • Mehrhund schrieb:

      Da finde ich 10 nachgewiesene Wölfe in Tirol süß...
      Wenn man den Statistiken glauben mag haben wir in Südtirol(Italien) 5 Einzelwölfe, 2 Rudel und ein Paar. Es gibt jetzt schon aufstände und vor allem jetzt in der Zeit in der bei uns der Landtag gewählt wird, kommt das Thema wieder ziemlich hoch. In manchen Tälern wurden in den letzten Jahren regelrecht protestiert.
      Wären es mehr Wölfe, würde es nicht mehr lange dauern, bis der ein oder anderer "verschwindet".

      rinski schrieb:

      Davon ab galt Südtirol.vor vier Jahren noch als wolfsfrei, die Ansiedelung von Wölfen und Bären steht also gerade erst am Anfang. Vermutlich wird die Populationsdichte auch niedriger bleiben als im Flachland, da große Teile von der flächenmäßig sehr kleinen Region (weniger als ein Viertel der Fläche von Brandenburg) hochalpin sind.
      Naja, durch das Life Ursus von den Nachbarn im Süden hätten die Bären doch seit 1999 die Möglichkeit auch zu uns zu kommen, bis auf ein paar einzelne Exemplare die aber nur auf Durchzug waren ist noch nichts passiert, deshalb denke ich auch nicht, dass sich der Bär hier ansiedeln würde.


      Auch hat es von den 5 Einzelwölfe, 2 Rudel und ein Wolfspaar nur 8 (7+1) nachgewiesene Lämmer getötet und es gab 2 Sichtungen durch Fotofallen.
      Ruby-DSH-*04.2018

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Pepper. ()

    • @Pepper, ich habe beim Forstamt die Meldungen durchgezählt, da kommen 35 bestätigte Risse an Lämmern und Schafen zusammen und einige mehr Sichtungen. Wolfsrisse
      Die Bären halten sich bisher brav an ihr Klischee und bedienen sich nur an Bienenstöcken :)

      Ich bin allerdings auch sicher, daß die Panikmache in den Medien hier genau das ist, nämlich Panikmache.
      Da wird von einem Blutbad durch ein Hybriden-Rudel gesprochen, direkt am Tag nach den Rissen (Seiser Alm), ohne irgendeine Form von Nachweis. Tatsächlich gab es zu der Zeit den Nachweis eines einzelnen räudigen Wolfes in der Gegend, aber keinen von einem Rudel, erst recht nicht von einem Hybriden-Rudel. Vor ein paar Jahren hätte man die Risse auf jeden Fall Hunden angelastet, jetzt halt dem Wolf, und um die Hetze weiter zu schüren gleich Hybriden.
      Hört man den Leuten hier (also bei mir zu Hause) zu hat man das Gefühl, es gibt fast so viele Wölfe und Bären wie Menschen, es wird jede Nacht Weidevieh gerissen, wandern ist lebensgefährlich,...


      Ich würde wetten, daß hier illegal abgeschossen wird, wenn jemand einen Wolf zu Gesicht bekommt.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von rinski ()

    • rinski schrieb:

      @Pepper, ich habe beim Forstamt die Meldungen durchgezählt, da kommen 35 bestätigte Risse an Lämmern und Schafen zusammen und einige mehr Sichtungen. Wolfsrisse
      Die Bären halten sich bisher brav an ihr Klischee und bedienen sich nur an Bienenstöcken :)
      Meine Zahlen hab ich jetzt nur vom September, auch von der Website, heraus gelesen. :)
      Wir hatten mal einen Vortrag an der Schule von Life Ursus und die meinten auch, dass es wirklich wenig Zwischenfälle mit Bären gibt, außer eben die Bienenstöcke. oder eben mit Bärenmüttern, aber ist ja bei den Kühen auch der Fall.

      rinski schrieb:

      Hört man den Leuten hier (also bei mir zu Hause) zu hat man das Gefühl, es gibt fast so viele Wölfe und Bären wie Menschen, es wird jede Nacht Weidevieh gerissen, wandern ist lebensgefährlich,...
      Lustig ist nur, dass ÜEBRALL Wölfe gesichtet werden.
      Bei uns hier hat es eigentlich noch keine Sichtungen oder Risse gegeben, trotzdem wird stark behauptet, dass ein Wolf im Wald ist. War bis zum Schluss nur ein grauer Schäferhund und einmal wars ein Husky.
      Aber bei euch kann ich mir das vorstellen, da man ja ab und zu was von einem Riss liest.
      Niemand möchte sich aber mit Herdenschutz beschäftigen.

      rinski schrieb:

      Ich würde wetten, daß hier illegal abgeschossen wird, wenn jemand einen Wolf zu Gesicht bekommt.
      Natürlich, ohne mit der Wimper zu zucken.
      Ruby-DSH-*04.2018
    • Ich möchte gern nochmal auf den Beitrag im 3SAT verweisen, welcher gestern lief und nun auch in der Mediathek jederzeit abrufbar ist.

      Dort wird sehr schön aufgezeigt, welche Tiere in Europa schon immer beheimatet waren, von Menschen fast ausgerottet wurden (aufgrund menschlicher Interessen, seien es Finanzen oder was auch immer) und nun langsam GsD wieder zurückkommen.

      Es sollte m. E. eine Möglichkeit der "friedlichen" Koexistenz geben - denn jedes Tier hat Daseinsberechtigung, nicht nur die Interessen der Menschen.

      Und die in "Herden", sprich "Mengen" gehaltenen Nutztiere gilt es halt, entsprechend zu schützen - damit nicht nochmal so etwas vorkommt, wie im TV-Beitrag genannt:

      Eine 130köpfige Schafsherde wurde innert eines Sommers um 68 dezimiert: Risse sowie Abstürze durch Fluchtverhalten.

      Grausam!!!




      :winken: BINGWU
    • @nepolino
      Das ist für meinen Geschmack stänkern, oder siehst du das anders (bezug nehmend auf unsere Unterhaltung im echten Leben)

      Sollte das ernst gemeint sein und nicht provokant, dann frage ich mich, woher @Bingwu jetzt die Antwort nehmen soll, die am besten weltweit zu 100% Schutz vor Wolfsrissen führt.

      An der Aussage von Bingwu kann ich jetzt so gar nichts falsches finden, oder?
    • Böses BINGWU beginnt bereits vor dem Einzug der ersten Wölfe hier in der Gegend mit dem Herdenschutz.

      Weil z. B. Kitten-fressende Füchse schon längst in Überzahl vorhanden sind, sowie Raubvögel en masse (die bei Hunger auch Kitten fressen) weil sie hier "gezüchtet" werden, um dann für teuer Geld in arabische Länder verhökert zu werden.

      Herdenschutz erfolgt über: Kaukasische Owtscharka-Hündin. Zum Schutz vor allem, was eventuell das Grundstück unberechtigt und somit in möglicherweise aggressiver Weise betreten möchte.

      Seien es Menschen oder Tiere: wer hierher nicht eingeladen wurde, von mir persönlich, hat auf dem Grundstück nix zu suchen. Punkt.
      Schon mal gar nicht der durch falsche Erziehung zum Killer gewordene Nachbarshund. (Schäferhund aus Hinterhof"zucht"), welchen die "verantwortungsvollen Besitzer" NICHT im Griff haben und somit noch immer weitere Tiere zu Tode kommen. Qualvoll, wohlgemerkt.

      In erster Linie zählt der Schutz meiner eigenen Tiere auf meinem Eigentum. Wenigstens diesen Rückzugsort sollen sie haben, um sich daheim nicht um ihre Gesundheit sorgen und um ihr Leben bangen zu müssen.
      Dafür sorge ich, so gut ich nur irgend kann. Das ist meine Verantwortung als Tierhalter *find
      Und ja, ich erfülle mir damit auch einen Traum, nämlich endlich wieder einen liebenswürdigen wuscheligen Hund als "Lebenspartner" daheim zu haben.
      Welcher nicht nur Familienhund ist, sondern auch eine gewisse "Wachfunktion" allein durch seine Präsenz (und sei es nur die Optik - dem Menschen gegenüber) erfüllt.



      Natürlich dürfen jegliche "normale" Wildtiere weiterhin hier leben (Igel, die schier unausrottbaren Mäuse usw.)
      Eichhörnchen sind aufgrund des herrschenden Katzendruckes kaum mehr da (auf dem eigenen Grundstück meine ich) aber immerhin noch im Umfeld - wo sie von wohlmeinenden besoffenen Rasern mit schönster Regelmässigkeit totgefahren werden, genau wie die von mir liebevoll gehegten und gefütterten Igel.

      Ob der Fuchs dann noch regelmässig hinter dem Zaun erscheinen wird, um mir auf die Veranda zu sch***, wage ich mal zu bezweifeln. Aber er wird auch ohne mein Grundstück genügend Lebensraum finden - hier in der bayrischen Pampa ;)




      :winken: BINGWU

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