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Der "gefährliche" Hund

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      Getier schrieb:

      Danke für die Aufklärung, ist es also nicht so, dass die dt. Vorstehhunde unter anderem dazu genutzt werden verletztes Wild, auch Schwarzwild, zu "stellen" und an Ort und Stelle zu halten?
      Jagdhunde, die "stellen", sollen das Wild nicht manisch verletzen, sondern aufhalten.

      "Bullenbeißer" verbeißen sich im Wild und fügen ihm so unnötige Schmerzen zu.
      Grüße
      Rieke


      mit Monster und Jule



      Herr Spargel und Frau Speck bauen sich ein Haus
    • Es kommt ja den Listenerstellern wohl in erster Linie nicht auf die Kraft, sondern die vermutete Verhaltensdisposition an. So in der Richtung
      Hütehunde hüten
      Jagdhunde jagen
      Kampfhunde kämpfen

      Aber das ist eine ganz andere Diskussion, die evtl. separat geführt werden sollte?

      Ps Vorsteher stehen vor, zeigen also Spuren oder wild nur an.
      Vollgebrauchshunde, die Wild stellen und binden ist etwas ganz anderes. als "Saupacker" o.ä, die auch großes Wild niederziehen, halten und ggf., abtun (eigenständig ohne Hilfe eines Schützen töten) sollen. solche Hetzjagden auf grosses Wild sind europaweit verboten. Und weitgehend auch auf jedes andere Wild. Jagdhunde sollen also zuchtbedingt und zweckgebunden eben NICHT eigenständig alle Sequenzen inklusive das töten, zeigen!
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    • Lurchers schrieb:




      Ps Vorsteher stehen vor, zeigen also Spuren oder wild nur an.
      Vollgebrauchshunde, die Wild stellen und binden ist etwas ganz anderes. als "Saupacker" o.ä, die auch großes Wild niederziehen, halten und ggf., abtun (eigenständig ohne Hilfe eines Schützen töten) sollen. solche Hetzjagden auf grosses Wild sind europaweit verboten. Und weitgehend auch auf jedes andere Wild. Jagdhunde sollen also zuchtbedingt und zweckgebunden eben NICHT eigenständig alle Sequenzen inklusive das töten, zeigen!
      Im Rahmen von Nachsuchen müssen die Hunde unter Umständen verletztes Rehwild nach einer Hetze töten. Größeres Wild natürlich nur binden. Verletztes Raubwild sollte auch schnell getötet werden, deswegen gibt es ja den Härtenachweis.

      Hat aber alles nichts mit "Saupackern" und Jagdverbrauchshunden zu tun tun
      I am not young enough to know everything [Oscar Wilde]


      ...hat mal Error Bars mit Barplots verwechselt...passiert den Besten... :ugly:
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    • Bubelino schrieb:

      Ich wohne in der deutsch-französischen Grenzregion und "arbeite" mit einem Verein zusammen, der Tierheime in Frankreich unterstützt, betreut, die Hunde Gassi führt, versucht, zu vermitteln.
      Jeder Hund, der der "Liste" hier im deutschen Bundesland entspricht, darf nicht hierher vermittelt werden. Egal, ob der Hund auffällig ist oder nicht. Das macht doch überhaupt keinen Sinn.
      Das Importverbot gilt aber nur fuer 4 Rassen und deren Mixe. Es gibt sehr wohl Rassen die in manchen BL auf der Liste stehen und ohne Probleme nach DE gebracht werden duerfen. Der Import ist nur dann verboten, wenn der Hund in einem BL leben soll, in dem er als gefaehrlich gilt.
      Wir sind zusammen an Grenzen gegangen nur um diese um ein unendliches zu erweitern.
      (©Lockenwolf)



      The next generation
    • Getier schrieb:

      Spitzname schrieb:

      Die (Beiß)-Kraft ist der Unterschied.

      Wenn ich wählen müsste entweder mit einer Bulldogge oder einem Wolfsspitz in den Ring zu steigen: ich würde den Wolf nehmen
      Oh, dann bin ich dafür nur noch Hunde bis 5 kg als Haushunde zu genehmigen. Da dürfte die Gefahr von schweren Unfällen gegen Null gehen. :smile:
      die meisten tödlichen Unfälle finden im Haushalt statt
      Solche beweglichen stolperfallen da einzubauen ist grob fahrlässig
    • Murmelchen schrieb:

      Bubelino schrieb:

      Ich wohne in der deutsch-französischen Grenzregion und "arbeite" mit einem Verein zusammen, der Tierheime in Frankreich unterstützt, betreut, die Hunde Gassi führt, versucht, zu vermitteln.
      Jeder Hund, der der "Liste" hier im deutschen Bundesland entspricht, darf nicht hierher vermittelt werden. Egal, ob der Hund auffällig ist oder nicht. Das macht doch überhaupt keinen Sinn.
      Das Importverbot gilt aber nur fuer 4 Rassen und deren Mixe. Es gibt sehr wohl Rassen die in manchen BL auf der Liste stehen und ohne Probleme nach DE gebracht werden duerfen. Der Import ist nur dann verboten, wenn der Hund in einem BL leben soll, in dem er als gefaehrlich gilt.
      Ja. Ich wollte das jetzt nicht zu ausführlich beschreiben. Aber danke für die Genauigkeit.
    • Atrevido schrieb:

      Trotzdem... Endlich... Entschuldigt, aber dass ist so verachtend das in Verbindung mit dem Tod eines Lebewesens zu benutzen.
      Das finde ich überhaupt nicht.
      Ich habe auch gedacht "Gottseidank", und zwar nicht Gottseidank, daß er endlich von seinen Schmerzen befreit wurde, sondern, daß er endlich weg ist.

      Dieser Hund hat zwei Menschen getötet und daß nicht zufällig im Spiel, sondern ganz sicherlich sehr bewußt.
      So ein Tier hat in meinen Augen keine Lebensberechtigung, so ein Hund ist ein Killer und das ganz unabhängig von der Rasse.

      Man kann so einem Hund nie wieder trauen!
    • Murmelchen schrieb:

      Mir gings dabei um die Idee alle Hunde ab einer gewissen Groesse auf ne Liste zu setzen. Da nicht jedes BL eine Liste hat, wuerde sowas mAn auf Landesebene ablaufen. Und das bedeutet halt nicht automatisch Importverbot, GsD ;)
      Ja, natürlich. Aber der Verein, um den es sich bei mir handelt, ist klein und eigentlich nur in einem ganz bestimmten Bundesland beheimatet. Manchmal verirrt sich jemand von weiter her auf die Vermittlungsseiten, aber das ist selten. Deshalb heißt es eigentlich fast immer bei den entsprechenden Einträgen "keine Vermittlung nach D", genauso wie kupierte Hunde erst einmal von der Vermittlung in die Schweiz ausgeschlossen werden.
      Das hat praktische Gründe, denn alle Mitrbeitenden tun das ehrenamtlich, also ist nur ein begrenztes Zeitkontingent verfügbar.
    • Spitzname schrieb:

      @Lysaya auch hier. Es macht wenig Sinn nur das rauszulesen, was man gerne lesen möchte.
      Gut, einigen wir uns darauf, dass ich Deine Einstellung einfach nicht teile ^^

      Und das hat mit "rauslesen, was ich gern möchte" nichts zu tun.
      Dein langer Post sagt für mich genau das aus, was ich oben zitiert habe: Du hast Angst bzw. Respekt vor diesen Hunden. Du denkst, dass sie potentiell "gefährlich" sind aufgrund der Größe. Und es ist Dein Empfinden, dass sich Halter großer Hunde nicht ausreichend um die Erziehung kümmern.
      Mal grob zusammen gefasst, wie ich Dein Posting verstehe.

      Und eben darum befürwortest Du eine solche Liste, damit eben diese großen Hunde mit mehr Bedacht gehalten werden. In NRW haben wir die 20/40 Regel. Wir haben Rasselisten. Maulkorb- und Leinenzwang. Sachkundenachweise.
      Wieviel mehr Auflagen braucht es denn noch?
      Maximal würde ich sagen, dass in einigen Fällen die Ämter genauer gucken sollten und die Kontrollen zu lasch sind - wie eben auch im Fall Chico.

      Im Gegenzug erwarte ich dann aber auch, dass mein zuständiger Beamter beim Ordnungsamt mich nicht auslacht, wenn ich einen bissigen Kleinhund melde und zu hören bekomme: "Dann kleben Sie eben ein Pflaster auf den Kratzer."

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