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Hund wiegt so viel wie ich-Problem?

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      Also ich hätte da kein gutes Gefühl dabei. Bis der Gehorsam sitzt ist der Hund ja auch erstmal jung und wild und ist nicht sofort perfekt leinenführig , ich denke schon das so ein großer Gewichtsunterschied ein Problem werden kann. Auch die Gruppendynamik die bei 3 Hunden entsteht ist nicht zu unterschätzen und nochmal ein Unterschied zu nur 2 Hunden. Dann kommt der Jagdtrieb dazu, wenn Nachbars Katze vor dem Weimi vorbei springt wird ihn das sicher nicht völlig kalt lassen da muss man ihn händeln können und da gehört definitiv auch Körperkraft dazu.
      Machbar ist es bestimmt irgendwie aber ob man wirklich jeder Situation gewachsen ist? Ich hab schon eine sehr zierliche Frau ihren 2 Labbis hinter her fliegen sehen die eigentlich vorbildlich gehorsam sind...

      Ob ein Weimeraner in normalo Hände gehört ist ein anderes Thema (mMn. gehört er das nicht ).

      Liebe Grüße
      ...Der Frühling kommt wieder
      mit Wärme und Helle,
      die Welt wird ein Blütenmeer.
      Aber in meinem Herzen ist eine Stelle,
      da blüht nichts mehr.
      (Ricarda Huch)
    • Lockenhunde schrieb:

      Nein, meine Hunde sind sehr leinenführig und kann sie mit dem kleinen Finger halten. Mit "habe kein Problem meine Hunde zu halten" meine ich keineswegs körperlichen Einsatz. Den habe ich noch nie gebraucht. Und mich hat auch noch kein Hund von den Beinen geholt, wenn du das meinst
      irgendwie ist der Sinn Deiner Frage nicht verständlich

      Hier gehts zum Fotothread von Chilly und Bonnie: Kleine Lady und blonder Prinz


      “You never know how strong you are until being strong is your only choice." ​BOB Marley


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    • little-devil schrieb:

      obwohl ich bei mehreren Hunden immer garnicht so das Gesamtgewicht als "Problem" sehe, sondern eher die Gruppendynamik die ggf. entstehen kann.
      Da kann ich nur zustimmen. Beispiel: Meine Bertha ist jagdlich interessiert. Zusammen mit anderen Hunden verstärkt sich dieses Verhalten. Und sollte ich dann auch mal zusätzlich abgelenkt sein, dass kann es passieren, dass sie versucht, mich durch die Gegend zu zerren. Ich wiege ungefähr das Doppelte von meiner Bertha, aber wenn sie auf "4-Pfoten-Betrieb" umstellt, dann brauche ich meine ganze Kraft, um mich dagegenzulehnen. Bei rutschigem Schlamm, Eis&Schnee: keine Chance - in der wilden Jungspundzeit hat sie mich auch mal "auf die Knie fallen lassen". Deshalb war und ist eine gute Leinenführigkeit essenziell wichtig für mich. Aber das klappt ja, sagst Du, bei deinen zwei Ersthunden - das ist schonmal sehr gut.

      Aber wenn man einen sensiblen und durchsetzungsfreudigen Gebrauchs- oder Jagdhund hat, und in Deinem Fall ein Weimaraner, würde ich einfach mal schauen, ob es irgendwelche latenten und vielleicht jetzt noch nicht ganz sichtbaren Baustellen bei deinen anderen Hunden wie in der oben beschriebenen Art gibt, die sich verstärken könnten. Diese wären - wenn ich den Weimi betrachte - Jagdtrieb und Schutzverhalten.

      Oder auch: wenn ein Rüde versucht, Hündinnen oder die Halterin zu schützen und das Pöbeln anfängt. Einfach nochmal ein ehrliche Bestandsaufnahme machen. Vielleicht auch eine Hundeberatung bei einem Hundetrainer machen - vor dem Kauf eines neuen Tierchens.
      Viele Grüße,

      Doro mit Riesenschnauzerhündin Bertha, pfeffer-salz (Calluna von der Eilenriede, geboren am 31.03.2010)
    • curled schrieb:

      Dann kommt der Jagdtrieb dazu, wenn Nachbars Katze vor dem Weimi vorbei springt wird ihn das sicher nicht völlig kalt lassen da muss man ihn händeln können und da gehört definitiv auch Körperkraft dazu.
      Ich hätte vielleicht erwähnen sollen, das ich seit Jahren Jagdhunde führe.
      Und noch nie hat es einem meiner Hunde etwas ausgemacht, wenn Nachbars Katze 'hallo' sagt. :lol:

      curled schrieb:

      Ob ein Weimeraner in normalo Hände gehört ist ein anderes Thema (mMn. gehört er das nicht ).
      Woher willst du denn wissen, ob er bei mir in "Normalo Händen" ist? :ka: Mein Post sagt ja weder aus, was ich bisher mit meinen Hunden gemacht habe, aktuell mache und in Zukunft machen werde oder?
      Vielleicht habe ich ja schon einen Hund von mir jagdlich geführt, oder bin Diensthundeführerin etc. :smile:
    • Lockenhunde schrieb:

      Cindychill schrieb:

      irgendwie ist der Sinn Deiner Frage nicht verständlich.
      Meine Frage ist, ob ich mit 44 Kilo einen Hund von 40kg sicher führen kann.Bzw. 80kg, wenn man meine anderen Hunde dazu rechnet.
      Man kann das ja nicht pauschalisieren, aber vielleicht gibt es ja den ein oder anderen der seine Erfahrung und Meinung mit uns teilen möchte :smile:
      "Sicher führen" im Sinne von unter Kontrolle halten, wenns hart auf hart kommt - niemalsnicht, aber das wirst du eh selber auch wissen.

      Ich wiege etwas über 50kg und wenn ich mich daran erinnere, als ich eine Zeitlang mit dem Schäfi-Jungrüden einer Freundin in der ​HuSchu war, weil sie das verletzungsbedingt nicht dapackt hat...Jössas, mit ganzer Kraft musste ich mich dagegen stemmen, wenn der lustige Kerl seine ca. 30kg ins Rennen geworfen hat, weil er sooo gerne den ebenso übermütigen Dobi vermöbelt hätte. :ugly:
      Rüssellinchen *Mai 2015
    • Allein vom Halten her, wenn der Hund wo hin möchte und Du nicht, wird das schwierig. Ich find, eine Dynamik von Hunden die ja nicht exakt in eine Richtung ziehen sondern sich quer bewegen, ist schwer zu halten.

      Das ist der Grund, weshalb ich zu meinem 25 kg Hund einen kleineren wollte, nicht einen gleich großen, 50 kg die woanders hinwollen sind eine Nummer für sich. Findus wiegt gut 10 kg, die halte ich mit dem kleinen Finger - aber auch nur, weil er Zug an der Leine nicht ausstehen kann.

      Selbst mein kleiner Münsterländer hat mich damals umgerissen, als ich, während der Ausbildung im Schwatz war und ihn nur mit der Umhängeleiner, aber nicht im Blick, gesichert hatte. Er sah den Hasen, ich nicht, er startete durch - ich flog ins Feld.... okay, hinterher gezogen hat er mich nicht xD aber es war unangenehm. Später passierte das nie wieder.

      Oder im Winter, wenn es glatt ist, einer bleibt stehen, einer will weiter und schwupps - haut`s einen von den Füßen. Okay, keine Dinge im täglichen Alltag, aber die Momente, auf die es dann eventuell ankommt. Wenn der Erzfeind kommt....die es bei uns immer gab - dann schlossen sich durchaus auch mal die Ohren auf "ich hör Dich nicht".

      Weimaraner sind nicht einfach und neigen eher mal dazu, einem anderen Hund zu zeigen, wo die Leine hängt.... sie gehen eben durchaus auch mal Menschen an, was Jagdhunde ansich normalerweise nicht tun. Sprich, das ein Weimaraner anderer Meinung über die angesagte Richtung sein wird - kann eher passieren als bei anderen Jagdhunden.

      Sundri
    • Also, die zwei drei Weimaraner (einer davon ist ein "Silber-Labbi" - sieht aber aus wie ein Weimi) sind von ihren Frauchen kräftemäßig kaum zu halten in bestimmten Situationen. Sind aber alles intakte Rüden, die eben nicht jeden mögen.


      Ich persönlich kann nicht unsere beiden Labradorrüden gleichzeitig unter Kontrolle halten in bestimmten Situationen - die puschen sich gegenseitig hoch bei zB Hundebegegnungen. Wenn ich sie alleine habe - also wenn mein Mann nicht dabei ist - gehe ich mittlerweile nacheinander.

      Sollte man mit einkalkulieren, wenn man sich einen schweren Hund in einen Mehrhundehaushalt holt.

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