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Neuer, großer Hund zieht extrem an der Leine. Wie abgewöhnen ? Alles hat bis jetzt noch nichts gebracht...

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    • Neuer, großer Hund zieht extrem an der Leine. Wie abgewöhnen ? Alles hat bis jetzt noch nichts gebracht...

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      Hallöchen :) Wir sind frisch gebackene Hunde Frau'chen bzw Herrchen (:
      Wir haben seit dem 29.01.2016 einen Husky Bordercollie Mix Rüden bei uns aufgenommen. Eine Bekannte musste ihn leider abgeben da ihr Freund plötzlich eine Hundehaarallergie bekommen hat.
      Er ist 1 Jahr alt, nicht kastriert (falls das was zur Sache tut...:D)
      Wir haben das Problem, dass er seitdem wir ihn haben mächtig an der Leine zieht. Er ist ja auch nicht gerade klein, was insbesondere mir das Gassi gehen schwer macht...
      Ja, ein Husky Bordercollie Mix ist kein Kinderspiel, das wissen wir :) Wir sind beide mit Hunden aufgewachsen, insbesondere ich auch mit großen Hunden (Boxer).
      Wir haben schon alle möglichen Tipps aus dem Internet bzw youtube ausprobiert, aber nichts fruchtet richtig :/
      die Leine sehr kurz halten, damit er neben uns gehen muss tun wir momentan, aber sobald wir die Leine ein wenig länger lassen, zieht er wieder wie Bolle (auch wenn wir die Leine kurz halten zieht er natürlich ziemlich), was ziemlich in die Muskeln geht :D
      Leider haben wir beide nicht soooo die mega Hunde Erziehungserfahrung (diese haben immer unsere Eltern gemacht, da wir damals noch zu jung waren).
      Wir gehen jeden Tag mit ihm zwischen 4 1/2 - 6 Stunden raus. Von der Leine lassen trauen wir uns noch nicht. Wann ist der beste Zeitpunkt dafür?
      Er ist ehrlich ein ganz lieber und süßer, nur das ziehen an der Leine müssen wir ihm dringend abgewöhnen.
      Hat jemand Tipps, wie es klappen könnte? :)
      Wir gehen momentan mit ihm am Geschirr. Haben auch über ein Erziehungshalsband nachgedacht, aber ob das was bringt? Erfahrungen wären toll :)
      Liebe Grüße !

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Demonx3 ()

    • Ihr habt den Hund seit 2 Tagen und habt schon "alles" probiert? Wie soll das denn gehen in der kurzen Zeit? :???: Ich würde vorschlagen, dass ihr euch für eine vernünftige Methode entscheidet und die dann konsequent eine längere Zeit durchhaltet. Gerade, wenn der Hund es bisher nicht anders kannte, wird es eine Weile dauern, bis er lernt, dass er an der Leine nicht ziehen soll.
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    • Was genau habt ihr denn alles schon probiert?
      Was bei uns Wunder gewirkt hat, aber eben auch sehr aufwändig ist, war die Stehen-Bleiben und Warten Methode, d.h. jedes Mal wenn die Leine gespannt war bin ich stehen geblieben und habe gewartet bis der Hund mich ansieht und die Leine wieder durchhängt, dann ging es weiter. So ging das ein paar wenige Tage, anfangs wirklich nur Schritt für Schritt, aber wenn man das konsequent durchzieht, lernt der Hund das ganz schnell.
      Den richtigen Zeitpunkt den Hund von der Leine zu lassen muss jeder für sich selbst bestimmen. Ich würde halt gucken, dass der Hund schon eine gute Bindung zu Euch aufgebaut hat und ihr ihm vertraut, wenn ihr das Gefühl habt, dass das Erste was er tut durchstarten und weg ist, vllt. erstmal mit der Schleppleine üben!?
      Liam |Australian Shepherd Mischling|*14.03.2014|
      Alani |FT Golden Retriever|*31.01.2017|

      Behütetes Gold~Mein Reichtum auf 8 Pfoten. ღLiam & Alaniღ

      Unvergessen: Mila (20.07.2013-05.03.2015) und Hetja (*18.05.1985 †14.12.2016)
    • Hui, da habt ihr euch ja was ins Haus geholt.

      Leinenführigkeit dauert. Entscheidet euch für eine (!) Methode und das übt ihr über Monate. Der Hund ist neu, alles stressig.

      Ich meine @flying-paws hatte mal ein tolles Video von einem er Trainingseinheit mit einem Pflegehund?!

      Ach ja, gibt es ein Bild?


      Ist die Allergie sicher? Das ist so das typische Alter, in dem die Pubertät beginnt und grade solchen heiklen Rassemischungen schwierig werden.

      Ich schreie nicht häufig nach einem Trainer. In dem Fall, bei der Mischung würde ich ihn glaube ich von einem erfahrenen, gewaltfrei arbeitenden Trainer einschätzen lassen. Möglichst viele Fehler vermeiden.
    • Krümel21 schrieb:

      Was bei uns Wunder gewirkt hat, aber eben auch sehr aufwändig ist, war die Stehen-Bleiben und Warten Methode, d.h. jedes Mal wenn die Leine gespannt war bin ich stehen geblieben und habe gewartet bis der Hund mich ansieht und die Leine wieder durchhängt, dann ging es weiter.
      Aber bitte nicht durchgehend wenn ihr wirklich täglich 4 1/2 bis 6 Stunden rausgeht :verzweifelt: Ansonsten kann das gut helfen :smile:
      "Timing ist keine Stadt in China." - Martin Rütter

      Viele Grüße
      Claudi mit Vanillekipferl Bokey, Magyar Keverék, *01.01.2005
    • Demonx3 schrieb:

      Wir gehen jeden Tag mit ihm zwischen 4 1/2 - 6 Stunden raus.
      Krass. Da würd ich auch wie ein Ochse ziehen.

      Ich glaube nicht, dass Ihr den mit einem solchen Mega-Programm ansatzweise in einen Zustand bekommt, dass der irgendwas lernen kann...
    • Leider gibt es keine "Ultima-Ratio-Lösung" für alle Hunde, meine beispielsweise fanden die oft empfohlenen Richtungswechsel absolut witzig :D

      Deswegen ist es aus der Ferne (gerade bei der Rasse-Kombi) etwas schwierig, was zu empfehlen, ich würde vor Ort eine gute Hundeschule aufsuchen und dort dann einen gescheiten Hundetrainer drauf schauen lassen.

      Allerdings: Ich würde die ersten Tage nicht sooo viel Programm machen, der Hund ist jung, hat gerade sein zu Hause und seine Menschen verloren, bekommt ein neues zu Hause und neue Menschen, das alles muß er erstmal verarbeiten und dafür braucht er viel Ruhe.

      Lasst ihn sich ein paar Tage in Ruhe einleben, geht kurze Runden raus spielt ein wenig mit ihm, macht etwas Leckerlie-Suche o.ä und lasst ihn viel zur Ruhe kommen. 4,5 - 6 Stunden muß er im Moment nicht jeden Tag raus ;)
    • Estandia schrieb:

      Krümel21 schrieb:

      Was bei uns Wunder gewirkt hat, aber eben auch sehr aufwändig ist, war die Stehen-Bleiben und Warten Methode, d.h. jedes Mal wenn die Leine gespannt war bin ich stehen geblieben und habe gewartet bis der Hund mich ansieht und die Leine wieder durchhängt, dann ging es weiter.
      Aber bitte nicht durchgehend wenn ihr wirklich täglich 4 1/2 bis 6 Stunden rausgeht :verzweifelt: Ansonsten kann das gut helfen :smile:
      Das stimmt natürlich, das gestaltet sich etwas schwierig, dann werden das womöglich 10-12 Std. :lol: Aber den Hund die ganze Zeit kurz bei sich zu halten ist ja auch nicht schön. Lasst ihr ihn auch mal mit der Schlepp laufen, dass er ein bisschen Dampf ablassen kann? Wie sieht es aus mit Fahrrad fahren, danach ist er vllt etwas ausgepowert und dann eine kurze Strecke üben, dann prescht er vllt. auch nicht mehr so nach vorn. Nun ja ihr habt ihn ja erst 2 Tage, lasst ihn erstmal ankommen, es ist ja alles noch ganz neu für ihn.
      Liam |Australian Shepherd Mischling|*14.03.2014|
      Alani |FT Golden Retriever|*31.01.2017|

      Behütetes Gold~Mein Reichtum auf 8 Pfoten. ღLiam & Alaniღ

      Unvergessen: Mila (20.07.2013-05.03.2015) und Hetja (*18.05.1985 †14.12.2016)

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