Leinenführigkeit......aber wie????
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Hallo,
mein Hund ( Französische Bulldogge) ist 5 Monate alt ( ja, ich weiß, kein Alter, fast noch Baby, etc.) und eigentlich ziemlich pflegeleicht. Er kapiert schnell, der Rückruf ist für sein Alter schon klasse, nur eine Frage stellt sich mir: die Leinenführigkeit, bzw. wie diese hinbekommen.
Es ist eigentlich so, dass er im Wald Freilauf hat, auf mich achtet, hört, und ziemlich entspannt wirkt, also alles wirklich schön und seinem Alter angepasst ist.
Sobald die Leine ins Spiel kommt, wird es gruselig.
Der Hund schnüffelt, zieht, ich bin eigentlich nicht mehr existent und läuft nur noch Kamikaze......gut, ich denke immer, wer zieht, kommt nicht weiter, aber manchmal möchte man ja doch mal irgendwo ankommen....und den Hund ständig tragen widerstrebt mir auch, könnten Großhundbesitzer ja schließlich auch nicht.
Ja, ich weiß, Leinenführigkeit ist nicht in ein paar Wochen erreicht, aber ich bin gerade völlig planlos, ich habe nämlich das Gefühl, es wird immer schlimmer statt besser.
Hat jemand gute Tipps?Gruß, Nicole
- Vor einem Moment
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Hi,
Interessiert dich dieses Thema ? Dann schau doch mal hier *.
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Ich hab dir mal eine Schritt-für-Schritt-Anleitung als PN geschickt.
Ich schätze mal du hast deinem Hund einfach noch nicht gesagt wie du es gerne hättest.
Die Anleitung kann dir da schon mal gut helfen wenn du nicht zu große Trainingsschritte machst.Eine gute Übung, falls dein Hund mal zu einem anderen Hund zieht oder an einen ganz bestimmten Punkt möchte ist diese:
Du übst am Anfang ohne Ablenkung, die wird dann ganz langsam gesteigert. Bewaffne dich mit super Leckerlis, Würstchen, Käse oder sowas.
Wenn dein Hund neben dir geht, sagst du "hier lang!" (oder einen anderen Befehl der dir gefällt) und drehst dann ganz schnell um und läufst ein Stück. Folgt der Hund deiner Kehrtbewegung, bekommt er sofort (!) ein Leckerli und großes Lob. Hat dein Hund nicht kapiert was los ist, dann zieh nicht mit der Leine, sondern sag nochmal was und locke etwas.
Das ganze wiederholt man ein paar Mal, bis der Hund beim "Hier lang" schon aufmerksam guckt und sehr schnell der Bewegung folgt. Nun kann man die Ablenkung etwas steigern.
Das kann man immer so weiter machen, bis es auch bei großer Ablenkung klappt.
Funktioniert es nicht, einen Trainingsschritt zurück, bessere Leckerli, andere Belohnungen (z.B. Ball), mehr Action ;-)Später auch ein tolles Signal für den Freilauf, damit dein Hund umkehrt wenn du "hier lang" rufst.
Das schnelle Entfernen deinerseits bringt noch etwas Geschwindigkeit rein. -
Es gibt viele Möglichkeiten, die Leinenführigkeit zu trainieren.
1. JEDES Mal stehen bleiben, sobald Zug auf die Leine kommt. Es ist extrem wichtig, jedes Mal stehen zu bleiben. Ansonsten denkt der Hund, dass er nur oft genug ziehen muss, damit Du irgendwann weiter gehst.2. Jedes lockere Durchhängen der Leine loben. Dafür bietet sich der Clicker an.
3. Schleppleine dran. Sobald der Hund das Ende der Leine erreicht stehen bleiben. Sobald er sich zu einem wendet rückwärts laufen, bis der Hund auf einen zukommt. Verbal loben.
4., 5., ... Es gibt sicher noch viel mehr Möglichkeiten. Da werden sich bestimmt noch andere Leute zu äußern.
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Schade @AnjaNeleTeam das du es per PN geschickt hast hätte mich auch interessiert.
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Kann ich dir auch gern schicken. Ist nur eine Anleitung aus meiner Hundeschule, die will ich nicht einfach öffentlich stellen.
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Kannst du sie mir auch schicken?
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Kannst du mir die Anleitung bitte auch schicken?
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Mir brauchst Du die Anleitung nicht schicken, aber ich finde Deine Beschreibung sehr gut. Im Gegensatz zum passiven Stehenbleiben wird der HH aktiv und bietet dem Hund eine Alternative an, aus der dann die Konzentration des Hundes aufgebaut wird. So ähnlich mache ich es mit meinen Hunden auch.
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Wir haben ziemlich gute Erfahrungen mit der Schleppleine gemacht. Witzigerweise läuft er an lockerer 5-Meter-Leine nahezu perfekt bei Fuß, aber wenn ich die 2-Meter-Leine dran mache, hab ich nen Hampelmann am anderen Ende.
Zu Anfang habe ich oft Richtungswechsel und Bögen eingebaut und bin gar nicht wirklich von der Stelle gekommen, inzwischen sind wir aber so weit, dass die Schlepp wirklich auf dem Boden hängt und sobald ich - wortlos - die Richtung ändere, hab ich ihn gleich wieder neben meinem Oberschenkel. Wir haben das jetzt einige Wochen geübt und auch an der kürzeren Leine wird es immer besser. Was er überhaupt nicht leiden kann ist, wenn Zug auf die Leine kommt ... er muss nur noch kapieren, dass ER es ja ist, der zieht ...
Da sind wir gerade dran. Meine Theorie ist, dass es deswegen an der Schleppleine auch besser klappt, weil da brettert er ja nicht rein. -
@AnjaNeleTeam ich würde mich über die Anleitung per PN auch freuen...
..... DANKE - Vor einem Moment
- Neu
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