Beiträge von Bullerina

    psst... nicht den Tierschutz bitte.... bitte!!!

    die Feiertage sind ja nun vorbei (vorerst) und ich kann den Keksvorrat aufstocken!
    ich schwöre beim heiligen Kackbeutel, dass ich das tun werde!! Wirklich. Ernsthaft.. ganz sicher. *heftignick*

    Ich habe mein Herz an die OEBs verloren.
    Und zwar in der Tat nicht in ihre Optik, sondern in den meinungsstabilen Charakter, die eigens erdachten Problemlösungen (die für mich als Halter nicht unbedingt passend sein müssen :woozy_face: ) und diese ausgewiesene Körperlichkeit (die mir nachts um drei schon mal die Luft aus den Lungen treiben, weil das Bollerköppchen sich mit Schmackes gegen mich wirft vor lauter Liebe)..

    So sehr mich die typischen Rasseeigenschaften die ersten zwei Jahre in die Tränen und in die Verzweiflung getrieben haben... so sehr habe ich mit ihr gelernt, so sehr sind wir zusammengewachsen. Beziehung und Bindung durch "Reibung", gemeinsam durchstehen, fair aber konsequent bleiben, echte Partnerschaft entwickeln.
    Gerne wird mir von anderen OEB-Haltern attestiert, ich hätte ja nur Glück gehabt mit dieser Hündin.. so gut zu haben und so. Nö... das war echte Arbeit, wirklich. Und noch heute gibt es die ein oder andere Diskussion mit Casha. Stört mich nicht, mag ich.
    By the way: diesen Hund führe nur ich aus.......... im Notfall mein Mann. Niemandem anderen drücke ich die Leine in die Hand. Auch nicht meinen erwachsenen Kindern, die sie seit Welpenalter kennen und Casha sie...

    Hätte ich im Zeitalter "nach Casha" gerne wieder. Durchaus im Bewusstsein von Schweiß, Tränen und Blut (keine Metapher!).
    Aber..
    die Rasse als Rückzüchtung zur Gesundung der Bulldogge war ein schöner Gedanke. Und auch wenn Casha bis heute scheinbar gesund ist (wer weiß, was sie verbirgt.... Bulldoggen zeigen Schmerzen sehr sehr spät an)... werde ich das Schicksal kein weiteres Mal herausfordern.

    Casha wird im Januar sieben Jahre alt. Ihre Züchterin hat die Rasse aufgegeben, aus Gründen. O-Ton: "ich kann den Welpenkäufern doch nicht guten Gewissens den Hund in die Hand drücken und sagen, sie müssen eine gute Krankenversicherung abschließen..."

    In der OEB-Szene bin ich lange genug Zuschauer um zu wissen, dass Casha die Ausnahme scheint.
    Ich werde weder mein Schicksal ein weiteres mal herausfordern, noch die Zucht dieser Rasse unterstützen. Sorry, aber wenn renommierte Züchter Sachen wie "Headbobbing...? Kein Grund, die Hündin aus der Zucht zu nehmen. Gib ihr VitB und das tritt nicht mehr auf..." von sich geben, dann hakt es schon irgendwo.

    Was es dann werden wird? Keinen Plan heute.
    Hoffentlich muss ich das so schnell noch nicht entscheiden.

    Molosser sind raus. So sehr ich sie mag. Aber es gibt nach meiner Beobachtung keinen gesunden Molo.

    Nur zum besseren Verständnis:
    Du setzt auch seriöse Züchter im guten Verband, die mit allem Zipp und Zapp ihre Würfe planen und den Welpen einen bestmöglichen Start ins hoffentlich lange Leben ermöglichen gleich mit "Vermehrung"?

    Oder meinst du mit "Vermehrung" die sog "Hobby"Züchter, die mal eben Nachbars Paul auf ihre Paula hüpfen lassen und die dann verkaufen?

    Unser Zwergpinscher aus dem TH hieß schon Hermann.
    Wir haben die drei Wochen bis zu seinem Einzug ein wenig verzweifelt nach einem anderen Namen gesucht, aber es wollte sich einfach kein passenderer finden lassen.
    Hermann stammt wohl aus dem germanischen und bedeutet "Mann des Heeres". Ein Kämpfer, ein Krieger also.
    joah.. unser Hermann ist ein Kämpfer, ein selbstbewusster. Anders hätte er das Erlebte in Leben vor "uns" wohl kaum fast schadlos überstanden.

    Sherin, das Papillonmädel meiner Mutter (hieß auch schon so):

    Sherin kommt aus dem Persischen und bedeutet "süß". Sorry... Geschichte erzählt ;-)
    Das Plüschi weiß das auch ganz genau einzusetzen. Papillon halt.

    Einzig bei Casha.. nun ja, da scheiden sich die Geister.
    Im Stammbaum heißt sie "Cashmere". Aber ey.. da denke ich an was elegantes, leichtes. Einen Saluki z. b. Keinesfalls an eine OEB :woozy_face:
    Wir wandelten ab in "Casha", passt besser.
    Bis wir von russischsprachigen Bekannten erfuhren, dass das (zumindest vom Klang her) dem russischen Wort für "Brei" entspricht.
    Ich denke noch heute drüber nach, was das über die Bollerbirne aussagt :grinning_squinting_face:

    In der Tat die Baldolino Zwillingsleine.


    Lange mit mir gehadert, ob wir damit zurecht kommen und ob es sie braucht (nein, es hätte sie nicht gebraucht), aber es klappt super, ich hab nur noch eine Schlaufe in der Hand und da ich die Führleinen am Halsband eh immer so nehme, dass die Hunde an lockerer Leine neben mir gehen hab ich weniger Gewurschtel.

    Sogar beim Nachtgassi im Dorf mit Geschirr (am Geschirr müssen sie nicht direkt neben mir laufen, da darf die gesamte Leinenlänge genutzt werden) benutze ich sie mittlerweile.

    Gratulation.. es ist ein typischer (Zwerg)Pinscher :winking_face:
    Zwergpinscher sind nur scheinbar kleine Hunde, in Wahrheit sind sie ein Konzentrat.
    Und fürs Wachen wurden sie gezüchtet, das ist ihr genetischer Job.

    Und auch wenn der Zwergpinscher körperlich klein ist, ist es ein durchaus ernstzunehmender, "knackiger" Hund, der kompetente Führung braucht.

    Das Anschlagen/"Austicken" bei "Mäusepups" in der Wohnsituation lässt sich mMn nicht alleine dadurch in den Griff kriegen, dass man in der Situation reagiert und ihm das Melden verbietet.
    Es muss weiter vorne angesetzt werden, die eigene Führungskompetenz auch in anderen Situationen bewiesen sein, dann lässt sich auch ein MiniPin davon überzeugen, dass Frauchen/Herrchen die eigenen vier Wände gut selber schützen kann.

    Generell ist "ich übernehme" sicher ein guter Ansatz, sollte sich aber nicht nur auf die beschriebene Situation beschränken.
    Ein guter Trainer, er hierbei unterstützt, ist sicherlich eine gute Idee.

    Just my two pence.

    Nachtrag: da Pinscher seit Jahrhunderten gewollte Wächter sind, sollte man diese Eigenschaft auch als solche akzeptieren und entsprechend händeln. Vom Zwerg zu erwarten, dass er sich z. b. beim Klingeln an der Tür nur bestenfalls genervt im Körbchen umdreht ist unfair.
    Das er lernt, dass alles Andere, was vor der Tür so abgeht, ihn nix angeht, ist ne andere Geschichte.

    Mir ist auch aufgefallen, man muss bei den Formulierungen sehr aufpassen. "Wenn Du willst, kannst Du die Post an die Patienten verteilen, dann kann ich hier weiter machen." wurde stumpf mit "Nee, lass mal." beantwortet.

    Ich hoffe, Du hast Dich dann selbst korrigiert und dem Azubi/Praktikanten verdeutlicht, dass das nur ein nett verpackter Arbeitsauftrag war... irgendwo is ja mal gut.

    Mein bemerkenswerter Satz ist vom Donnerstag, die kosmetische Fußpflegerin kommt ins Haus und bringt ihren Hund mit. Süßes Hundi, wirklich. Weiß, flauschig, niedlich.
    Ich frage, was denn in der Emmi so alles drin ist...

    Antwort: "Chihuahua und Yorkshire Terrier. Aber das ist jetzt auch eine eigene Rasse: ein Chishire."

    Wieder was gelernt.

    Die Kurzhaarigen nur sporadisch mit einer Gummibürste.
    Beide lieben es und stehen wie festgetackert. Beim Pinschling ist es eh nur Wellness, da ist nix zum rausbürsten.

    Der Papillon wird einmal wöchentlich durchgebürstet, mit der grünen ActiVet. Dauert 10 Minuten, wenn ich Pfötchen und Krallen nicht machen muss.
    Gebadet wird sie alle drei Monate, ich tu mich dann mit der Pflege einfach leichter.