Beiträge von Bullerina

    Mir ging es in der Tat um dieses "Doppelkommando"

    Hier gibt es in der Tat auch ein "warte". Z. B. wenn ich ins Schlafzimmer gehe um die Betten zu machen... da kann ich die Hunde nicht gebrauchen und sie werden mit "warte" und einem körpersprachlichen Block vor der Türlinie gehalten (der mittlerweile sehr fein ist). Und da gibt es wie hier schon öfter gesagt auch keine Vorgabe vom "Wie": sitzen, liegen, Elemente aus dem Yoga.. egal. Nur eben nicht über die imaginäre Tabugrenze.
    Genaugenommen bräuchte es das Wortdingens gar nicht.. würde auch ohne funktionieren.

    Aber "sitz-bleib" erschließt sich mir trotzdem nicht.

    Hallo,
    bezugnehmend auf die gerade ausgestrahlte Sendung vom Herrn Rütter (und einem "bleib-Tinnitus" bei mir) stellt sich mir folgende Frage:

    Worin ist der "Sinn" von "bleib" zu finden?
    Ich meine "sitz - bleib", "platz - bleib", "steh - bleib"... ist das für den Hund schlüssig, immerhin folgt ja nach dem (hoffentlich gut eingeübten) Kommando ein "bleib"?
    Kann der Hund das so richtig einordnen oder ist das nur "für Frauchen"? Bzw erschließt sich der "Sinn" von "bleib" für den Hund im Laufe der Zeit automatisch... und er tut es halt, weil Mensch ohnehin oft genug komische Signale sendet oder sagt und der Hund an sich schlicht anpassungsfähig ist?

    Bei mir im Verein gibt es "bleib" nicht.
    Ein Kommando ist ein Kommando und wird entweder durch ein anderes ab- oder gleich ganz vom Halter aufgelöst.
    Wir jedenfalls kommen gut ohne "bleib" aus... manchmal, wenn ich vergesse, das "sitz" aufzulösen stehe ich plötzlich am Ende der Leine und stehe halt da... weil: der Hund/die Hunde sitzen/platzen/stehen.. war ja so angesagt.

    Worin ist also der tatsächliche Nutzen von "bleib"?
    Mir fehlt sowohl "Sinn" als auch Konzept.
    Könnt ihr mir das näher bringen?

    Es wurde schon so viel gesagt, und da gibt es nur wenig hinzuzufügen.

    Ja, beim Schäfi (ich find den echt gut und nicht besonders schwierig und überdreht.. und ich bin jetzt nicht der größte Schäferhundexperte *flöt*) liegt es sicher am anderen Ende der Leine.
    Ich glaube, dass gerade hier dieses "Trainingskonzept" der Rütterschen Trainer nicht aufgehen KANN. Weil: die sind ein paar Stunden da, geben "Tipps" und verschwinden für 4 Wochen. Ein derartiger Hund, der so fein ist, der lernwillig ist und ebenso reaktiv, der lernt schnell. Und der Mensch (generell) lernt langsam. Man kann doch HH nicht in ein paar Stunden briefen und in 4 Wochen den "Erfolg" abfragen.
    Was ist mit den vielen klitzekleinen Fehlern, die Mensch halt so macht, weil sie ihm gar nicht bewusst sind? Ich beziehe mich auf die Körpersprache... da muss man drauf aufmerksam gemacht werden, regelmäßig. Geht aber halt schlecht, wenn der Trainer alle 4-6 Wochen aufschlägt.

    Hunde"wissen" ist das Eine.
    Das Wissen um die eigenen Fehler in der Kommunikation/Interaktion mit dem Hund ist das Andere.

    Just my two pence.

    Gerade eben:
    Ich: "Hallo, ich hab hier einen Brief, der ist falsch zugestellt".

    Die Dame hinterm Tresen wirft einen Blick auf die Adresse.
    "Sind sie aus XY (der Ort, in dem ich mich gerade auf dem Postamt befinde)?"

    Ich: "Ja."

    "Aha." *inspiziert weiter interessiert die Adresse* "aber das ist ja gar nicht bei uns..."

    Ich: "stimmt"

    "Das ist ja eine andere Postleitzahl, das ist irgendwo bei Berlin.... die fangen mit "1" an..."

    Ich (mittlerweile schon etwas genervt): "Ja.. und Armin heiß ich auch nicht"

    Es dauert ein wenig, die Adresse wird immer noch studiert und dann kommt die Lösung "Den muss ich dann weiterleiten"


    Ich bin froh, dass wir das gemeinsam erarbeiten konnten :woozy_face:

    Bin mit zwei Freundinnen im örtlichen Lokal essen, Casha begleitet mich, liegt entspannt unter dem Tisch (nachdem sie versucht hat, sich einen Platz auf der Bank zu sichern :face_with_rolling_eyes:).

    Die Bedienung kommt irgendwann zum Hund kuscheln (man kennt sich), wir kommen ins Gespräch. Der eigene Hund leider letztes Jahr verstorben, aber sie betreut jetzt den Hund ihrer Schwester mit, das reicht. Der ist so lebhaft, jetzt geht es... aber der lief ständig weg, man konnte den gar nicht "daschreien"... jetzt wird es langsam besser. War schon arg gefährlich... der schaut ja gar nicht, wenn er über die Strasse läuft (ach.. sag an...)

    Ich in Gedanken "Schleppleine und Training soll helfen", aber ich halte meinen Mund, nicke nur vermeintlich um dieses Problem wissend.
    Meine Begleitung führt das Gespräch interessiert fort, fragt irgendwann, ob der Hund jagt.

    "Nein, nein.. jagen tut die nicht.. die läuft nur den Hasen hinterher"
    Wissendes Nicken.
    Ich nicke nicht. Sage aber auch nichts. Ich erkenne einen Kampf, der schon im Vorfeld verloren ist. :frowning_face:


    Wir haben viele Sammys, Max und Lunas im Verein. Tonis sind auch stark im Kommen... und die Lillys natürlich auch.

    Um mal einen komplett anderen, durchaus kreativen Namen ins Rennen zu werfen: die Katze einer meiner Bewohner heißt Blume.
    Ist immer lustig, wenn ich dann privat erzähle, dass ich im Dienst mit Blume zum Tierarzt musste :upside_down_face:

    Ich dachte jeder Welpe liebt spielen. Aber sie kaut nur auf Dingen rum so richtig spielen tut sie nicht. Ich will ja nicht gleich aufgeben, aber grundlos zum Affen möchte ich mich auch nicht machen, wenn sie zu der Sorte gehört die nicht spielen wollen.

    Ein Hund (auch ein Welpe) kann nur spielen, wenn er sich sicher fühlt.

    Und zur Hundehaltung gehört generell ein wenig, dass man sich zum Affen macht :upside_down_face: