Beiträge von tinybutmighty

    Danke euch allen für euren Input! Scheinbar werden die Kosten fürs Entrümpeln nicht so hoch sein wie ich dachte, vielleicht um die 2k. Das heißt, ggf kann ich das auch selber zahlen bzw würde mir eine liebe Freundin netterweise das Geld leihen, sollte ich finanziell doch nen Engpass haben.

    Alao ich bin damals als mein Vater gestorben ist mit der Erburkunde (? hieß das so? Man bekommt beim Notar einen Wisch ausgehändigt, auf dem steht, dass man Alleinerbe ist und eine inbedingte Erbschaft antritt- das ging auch recht zügig, so ich mich erinnere) und mit diesem Wisch und der Sterbeurkunde konnte ich bereits auf die Konten zugreifen und Versicherungen kündigen, übernehmen etc.

    Das war etwa 1-2 Monate nachdem mein Vater gestorben ist, länger hat das bestimmt nicht gedauert.

    Komme auch aus Ö und habe auch eine unbedingte Erbschaft als Alleinerbin angetreten.

    Ist aber auch schon wieder 10 Jahre her.

    Vielen Dank fürs Teilen deiner Erfahrungen!

    Alleinerbin bin ich nicht, erbe gemeinsam mit meiner Schwester. Aber sie unterschreibt dann die Vollmacht, die mir zB Zugriff zu allen Konten gewährt, das Recht zur Wohnungskündigung etc. Sie lebt nämlich in DE, kann sich also nicht wie ich vor Ort um alles kümmern.

    Pippa pubertiert auch bissl. Aber sie ist noch so Baby gleichzeitig, ich glaub, die weiß selber gar nicht, was für ein Rotzlöffel sie eigentlich grad ist :herzen1:

    Leider leidet die Erziehung etwas darunter, dass ich sie so unfassbar entzückend finde und sie mich total um ihre minikleine Pfötchen gewickelt hat xD

    Im Frühjahr möchte ich gerne einen Kurs mit ihr beginnen, am allerliebsten Agi (oder von mir aus auch Hoopers), mal schauen. Unterordnung/BH will ich eigentlich erst später angehen, Rex hat das auch erst so mit 3einhalb oder 4 Jahren kennengelenrt und ich fands sehr angenehm, dasa er da schon abgeklärter war und sich besser konzentrieren konnte (Basics übe ich zwar schon jetzt, aber Pippa findet das bislang noch nicht soo interessant)

    "Held" - Anne Michaels

    "We know life is finite. Why should we believe death lasts forever?"

    Ich habe "Held" bestellt, weil es für den Booker Prize 2024 nominiert wurde und mich das neugierig auf das Werk machte. "Fugitive Pieces", Michaels' Debutroman, bekam sehr gute Kritiken, wurde von mir aber ebenso wie der Zweitlang nicht vorab gelesen - "Held" war somit das erste, was ich von Michaels, die eigentlich Dichterin ist, gelesen habe.

    "Held" ist kein typischer Roman mit einer klar umrissenen Handlung. Es handelt sich im Grunde um einen eher lyrischen Text, mit mehreren teils nur lose zusammenhängenden Erzählsträngen von Beginn des 20. Jahrhunderts bis 2025. So beginnt der Roman 1917 auf einem Schlachtfeld in Frankreich, wo der junge Soldat John um sein Leben ringt, während er sich an verschiedenste Begebenheiten seines Lebens erinnert. Weiter geht es 1920 in England, John hat überlebt und ist nun wieder mit seiner Frau vereint. Sein Geld verdient er sich als Fotograf, er besitzt ein eigenes Studio - und plötzlich tauchen auf den Photographien, die er für Kunden macht, Geister der Vergangenheit auf...

    Weiter geht es dann aber mit anderen Protagonisten und Protagonistinnen, in deren Leben Michaels einen kurzen, aber nichtsdestotrotz eindringlichen Einblick gewährt, ob es sich um Mara, die als Krankenschwester in Kriegsgebieten arbeitet, handelt oder um den Musiker Paavo, der seine Heimat aus politischen Gründen verlassen muss.

    Der Roman greift zentrale Themen und Fragen der menschlichen Existenz auf - Liebe, Verlust, Trauer, Krieg, Erinnerungen, Spiritualität - und bedient sich dabei einer sehr losen, eher lyrischen Erzählstruktur, nicht des klassischen Narrativs. Dadurch entsteht ein literarisch recht anspruchsvoller Text, der sich auch der Sprache selbst als erzählerisches Mittel bedient. Das ist zweifelsohne schön und beizeiten berührend - ich empfand "Held" aber als recht anstrengend zu lesen und fand es auch schade, ständig "hinausgerissen" zu werden und mich in einem anderen Jahrzehnt, an einem anderen Ort, mit anderen handelnden Personen wiederzufinden. Man muss sich also wirklich einlassen können und wollen auf etwas ganz anderes als den klassischen Roman, dann ist "Held" auch ein kleiner, poetischer Schatz - bei mir bleiben trotzdem gemischte Gefühle, ich hatte letzten Endes doch etwas anderes erwartet und nichtsdestotrotz hat mich das Werk auch neugierig gemacht zumindest auf Michaels' Erstling, "Fugitive Pieces".

    Erinnert hat mich Held in Bezug auf die Erzählstruktur übrigens unter anderem an "On Earth We Are Briefly Georgeous" von Ocean Vuong und "Bluets" von Maggie Nelson.

    Oh es tut mir sehr sehr leid um deine Mama, mein tiefes Mitgefühl!


    Bei uns war es nach dem Begräbnis so, dass ein Gutachter die Wohnung angeschaut hat und eingeschätzt hat, was das alles wert ist und dann wurde das frei gegeben. Bis das Konto allerdings frei gegeben wurde, hat es Monate gedauert (ich glaube 4-5), also nichts mit zügig...

    Aber du könntest bei einem Notar anrufen, der gibt dir gerne Auskunft, vielleicht geht es in Wien/NÖ schneller als hier in Tirol. Ich halte dir die Daumen!

    Danke.

    Was du beschreibst, ist der Vorgang des bedingten Erbantritts - da kommt erstmal der Gutachter und schätzt den Wert der Möbel.

    Beim unbedingten Erbantritt würde dies wegfallen, ich weiß aber nicht, inwiefern sich das dann auf die Geschwindigkeit der Kontenfreigabe auswirkt.

    Da muss ich auf jeden Fall beim Notar nachfragen. Denn 4 bis 5 Monate sind wirklich lange.

    Ausschlagen möchte ich das Erbe eigentlich nur ungern aus diversen Gründen, aber puh, wenn sich das so zieht...

    Frage zum Thema Erbrecht/Verlassenschaft.

    Weiß jemand, wie lange es zirka dauert, wenn man ein Erbe unbedingt annimmt, dass man dann Zugriff hat auf Konto und Sparbuch der verstorbenen Person?

    Es geht darum, dass ich die Wohnung meiner verstorbenen Mama natürlich so schnell wie möglich zurückgeben möchte, dafür muss ich diese aber entrümpeln lassen (Einbauküche raus etc.) und ein paar Renovierungsarbeiten würden auch dazukommen - und ich kann das selber nicht alles bezahlen, ich brauche dafür einen Teil des geerbten Geldes...

    Zunächst mal gibt es schon ziemliche Unterschiede zwischen Australian Shepherd und Border Collie. Hütehund ist nicht gleich Hütehund! Ich denke, erstmal solltest du dir klar werden, was du eigentlich möchtest, was genau dich an einem Hüti potenziell so anspricht - und was du eigentlich eher nicht möchtest.

    Zum Thema Hundesport: da profitieren gerade BCs, aber auch Aussies, nicht unbedingt von einem "Wir probieren mal X aus, mal Y und eigentlich weiß ich noch gar nicht so recht, ob ich überhaupt Hundesport machen will bzw. wie ernsthaft und qualitativ" - das sind Hunde, die in der Regel schon gerne sinnvoll (!) beschäftigt werden möchten, eine Aufgabe brauchen. Aber eben nicht "irgendeine". Man tut diesen Hunden meist keinen Gefallen mit irgendwelchen lustigen Bespaßungsgeschichten, vor allem wenn man selber eigentlich nicht weiß, wo die Reise hingehen soll. Da gibt es andere Rassen die mit mal X, mal Y und mal mehr, mal weniger ernsthaft deutlich besser klarkommen, daran auch Spaß haben...

    Mit meinem verstorbenen Chihuahuarüden habe ich das so gehandhabt. Im Laufe der Jahre haben wir die unterschiedlichsten Sachen ausprobiert und betrieben, mal Hoopers, mal Trailen, mal Rally Obedience. Der war so ein "Alles kann, nix muss"-Hund, einfach ein aufgeweckter Begleiter, der das alles gut und gern mitmachte, aber eben in erster Linie aus Spaß.

    Für "ein bisschen Fun-Hundesport" braucht man keinen Border Collie, keinen Aussie.

    Wichtig ist bei diesen Hunden halt auch, dass Qualität eindeutig vor Quantität steht. Ich finde, es kann nicht schaden, da schon vorab 'nen ungefähren Plan zu haben, auch was z.B. die Wohnumgebung überhaupt hergibt an Trainingsmöglichkeiten (welche Vereine? Wie wird dort gearbeitet? etc).

    Gerade BCs und Aussies brauchen nicht dieses ständige Bespaßtwerden. Sonst zieht man sich einen Beschäftigungsjunkie ja regelrecht heran. Kein Hund muss praktisch 24/7 bespaßt werden, aber gerade hundeunerfahrenen Menschen fehlt da oft der Blick, das Feingefühl für die Balance zwischen Ruhezeiten, sowie Arbeit und Vergnügen bei diesen Hundetypen.

    Für mich lesen sich deine Überlegungen auch sehr theoretisch und wenig nuanciert.

    Zu der von MoniHa aufgeworfenen Thematik:

    Ich finde auch, dass man Hunde durchaus ohne Hundeplatz/HuSchu-Kurse, Spezialequipment auslasten kann. Aber halt nicht alle und nicht immer. Für gewisse Arten von Beschäftigung, die gewissen Hundetypen gut tun/einen Mehrwert haben, braucht man halt ein spezielles Gelände, spezielles Zubehör, einen Helfer, weitere Personen...

    Klar kann man sich manches auch so abwandeln, dass es ohne Hilfe in den eigenen vier Wänden/im Garten geht, aber manchmal ist das halt schlicht nicht möglich. Ich kann mir auf meinen 35qm keinen Agility-Parcours aufstellen, im Schutzhundesport brauche ich halt einen Helfer, Suchspiele gehen unterwegs natürlich, aber fürs richtige Mantrailing brauche ich nunmal mehrere (möglichst wechselnde) Versteckpersonen usw...

    Ich persönlich mag Kurse, Seminare usw. sehr gerne, weil ich ohne diese fixen Termine weniger mache mit den Hunden bzw. unregelmäßiger trainiere. Mir helfen diese Fixtermine, ich komme dann auch leichter in dieses "voll und ganz beim Hund sein und mich auf die Zusammenarbeit konzentrieren" als zuhause.

    Ich nutze auch die Trainingssituation in so 'nem Kurs, um eben Ansprechbarkeit unter Ablenkung etc. zu trainieren. So kontrolliert geht das ja wenn ich einfach draußen unterwegs bin kaum.

    Außerdem lerne ich viel durchs Zuschauen anderer Hund-Mensch-Teams in den Kursen. Und ich bekomme neue Anregungen, neue Ideen, was ich dann auch zuhause/unterwegs mal üben und weiter vertiefen könnte und wie.

    Mir fällt es eher schwer, nur nach Buch/Video zu trainieren, irgendwo stehe ich meist an oder bastle mir irgendwas rein, was nicht so sein soll, mache zu große Schritte im Training usw. Mit einem fähigen (!) Trainer an der Seite finde ich es viel leichter, einen roten Faden ins Training zu bekommen, einen gescheiten "Plan" im Kopf zu haben. Und ich mag es, Feedback zu bekommen, zu meiner Körpersprache, zum richtigen Belohnen, zu möglichen Unklarheiten, die ich durch mein Verhalten für meinen Hund verursache.

    Persönlich kenne ich sehr viele Menschen, die keine Kurse mit ihren Hunden zur "Auslastung" besuchen. Die Leute, die in Kursen gehen, scheinen dies hier eher selten zu tun, weil sie Druck verspüren, ihrem Hund gerecht werden zu müssen. Eher geht es ums Zusammenkommen mit gleichgesinnten Hundeliebhabern, um Beschäftigung, die man zuhause nicht so ohne weiteres ausüben kann, um konkrete Trainingstipps und den Wunsch, sich da eben 1 oder 2 Mal pro Woche ganz auf den Hund und die Zusammenarbeit mit diesem konzentrieren zu können.

    Klar habe ich in Kursen auch schon Leute erlebt, die sehr an den Bedürfnissen des Hundes vorbei arbeiten. Weil sie unbedingt mit 'nem Hund, der daran null Interesse hat, eine bestimmte Sportart machen wollen, oder übertrieben ehrgeizig sind, oder echt nicht gut darin, dem Hund klare Signale zu geben.

    Aber - solche Hundehalter gibt es ja auch außerhalb von Kursen. Leute, die beim Training mit dem Hund in Wald und Flur gleich die Geduld verlieren, keine klaren Signale geben und sich dann wunden, warum XY nicht funktioniert.

    Also wenn es nach mir ginge, würde ich gern mehrmals die Woche im Verein trainieren - schaffe ich aber nicht, weil alle Vereine eben mindestens 30min, eher weiter, entfernt liegen.

    Den Hunden ist das egal, wir drehen fast jeden Tag eine größere Runde von mind 1,5 Stunden, am Wochenende gehen wir gern ausgiebig spazieren/wandern (alles alleine oder in Begleitung je nachdem) außerdem begleiten sie mich halt viel im Alltag (Büro etc). Zuhause üben/tricksen wir for fun, aber das mach ich sehr unregelmäßig je nach Lust, Laune und Kapazitäten.

    Mehr als 2 Mal pro Woche war ich mit den Hundinks noch nie bei einem "Fixtermin" Training in HuSchu/Verein, die letzten 2 Jahre aus diversen unerfreulichen Gründen habe ich oft ohnehin nur eher unregelmäßih an Trainings teilgenommen.

    Ab Frühjahr möchte ich gern wieder öfter mit Jasmin zum Mantrailing oder einen Fun/Seniorenkurs mit ihr machen. Mit Pipps möchte ich gerne zumindest 1x pro Woche zum Training in einem Verein.

    "Nur für die Hunde" mache ich nix, es muss uns allen Spaß machen, also auch mir als Mensch. Allerdings bin ich eh an den allermeisten Sachen interessiert, egal ob Unterordnung, Trailen oder Agi, ich kann fast jeder Art von Hundebeschäftihung was abgewinnen.

    oregano Falls du mal irgendwo in Wien oder NÖ bist, können wir uns gerne auch treffen mit meinen Mini-Mädels.

    OÖ würde auch noch gehen, so Linz und Umgebung, solange man öffentlich gut hinkommt, haha.

    Die "Klein(st)hund-Züchter-Bubble" ist manchmal wirklich schräg, kriege das über FB etc. auch immer wieder mal mit. Aber ich kenne so viele tolle Minis in guten Händen, also nicht abschrecken lassen, die Kleinteile sind so cool. Deshalb ist hier nach Rex auch wieder ein Chihuahua (gut, mit etwas Pinscheranteil diesmal) eingezogen. Ich bin einfach total besessen von denen <3

    Das Nassfutter, welches ich überwiegend füttere, hat einen Fleischanteil von etwa 55 Prozent.

    Manchmal füttere ich auch ein Nassfutter mit einem Fleischanteil von unter 40 Prozent, das dafür einen etwas höheren Anteil Hülsenfrüchte wie Linsen oder Erbsen enthält.

    Bei Leckerlis und Kauartikeln kaufe ich querbeet, möchte aber tendenziell auch gucken, dass ich da weniger "fleischlastig" füttere und z.B. öfter auch vegetarische Snacks. Meine ältere Hündin hatte nämlich mal Blutwerte, die auf eine zu fleischlastige Ernährung hindeuteten - damals habe ich überwiegend Nassfutter mit höherem Fleischanteil gefüttert, das lass' ich jetzt sein.