Beiträge von pardalisa

    Fragen wir doch mal so: Woran erkennt man einen guten Groomer?

    Ohne jetzt "Pflege-Profi" zu sein: Ich würde, wenn ich auf der Suche nach einem Groomer wäre, nach jemandem suchen...

    - wo ich beim ersten Termin dabei sein kann ('Hund abgeben und gehen' mache ich nicht, wenn ich den jeweiligen Menschen nicht kenne und noch nicht gesehen habe, wie der mit Hunden umgeht),
    - der den Hund durchaus auch kritisch anguckt und mir ganz ehrlich sagt, wenn die Krallen zu lang sind/das Fell nicht gut aussieht/der Hund aktuell zu moppelig ist/was-auch-immer,
    - und der mir keine Dinge aufschwatzen will, die offensichtlich Blödsinn, aber für den Groomer selbst bequem sind (sowas wie gesunden Langstockhaar-Hund auf 3mm runterscheren oder so).

    Oh, und ein absolutes No-Go wäre, wenn eigene Hunde oder Kinder des Groomers während des Termins dabei sind und kreuz und quer durch den Raum wuseln – da bin ich von einer TA-Praxis, die das so handhabt, 'vorgeschädigt'. :ops:

    Dafür würde ich bei so einem Termin, wenn das alles passt, auch nicht auf's Geld gucken, das wär's mir dann wert. :smile:

    Da ich immer 40plus Hunde habe passiert uns nicht soviel...

    Bis das bei mir im Hirn gerade richtig verarbeitet und auf's Gewicht der Hunde bezogen wurde, saß ich da nur und dachte: "40 und mehr Hunde? Gleichzeitig? :shocked: Das ist ja schon gefühlt ein halbes Heer!"

    (Sorry für's OT, ich hab' anscheinend zu viel Sonne abbekommen heute. :doh: :ops: )

    Wir sind bislang "nur" zweimal ernsthaft attackiert worden:

    Einmal mein älterer Rüde (> 60cm Schulterhöhe, damals gut bemuskelte, fitte 26kg), auf den sich der 'dorfbekannte' Dobermann, der sich beim Radfahren in großer Entfernung losgerissen hatte und über ein ganzes Feld auf uns zugerast kam, stürzte – mein Hund hatte Glück, der Besitzer war dank Fahrrad schnell bei uns. (Und hat seinen eigenen Hund halb bewusstlos geschlagen... :fear: ) Ich war anschließend direkt beim TA, um innere Verletzungen bei meinem Hund auszuschließen, aber außer ein paar Quetschungen, Kratzern und einem großen Schreck ist dank dichtem Fell und schnellem Eingreifen nix passiert.

    Und einmal ich (damals 19 Jahre alt), als ein wildfremder Typ mitten im Wald plötzlich ausgerastet ist und aus einer normalen Begegnung mit kurzem Gespräch über den Hund plötzlich 'ne versuchte Körperverletzung wurde, weil der Kerl mit einem Ast auf mich losgegangen ist. Mein Hund ist energisch dazwischen gegangen, wir sind geflüchtet, und aus der Anzeige, die ich hinterher erstattet habe, ist nie was weiter geworden. (Mein Hund hat übrigens keine Probleme, Auflagen oder Wesentest hinterher bekommen, obwohl ich bei der Polizei wahrheitsgemäß gesagt habe, dass es gut sein kann, dass der Angreifer einen Biss abbekommen hat.)

    Wenn ich mir die Erlebnisse hier im Forum so durchlese, kann ich da ja fast noch von Glück reden, dass es "nur" zwei solcher Vorfälle waren – für knapp zwanzig Jahre anscheinend gar kein schlechter Schnitt. :fear:

    'Bewaffnet' habe ich mich beim Spaziergang noch nie und ängstlich bin ich auch nicht geworden – ich geh' trotzdem noch zu den unterschiedlichsten Zeiten und gerne auch in abgelegenen Gegenden mit dem Hund spazieren/wandern, auch alleine (= ohne weitere menschliche Begleitung ;) ). Ich hatte allerdings auch noch nie einen eigenen Hund unter 20kg und bislang immer Hunde, die i.d.R. mental/körperlich 'dagegen halten' können, wenn was sein sollte – ich glaub schon, dass das in mein Gefühl von Sicherheit mit reinspielt. Mit einem Klein(st)hund an der Seite sähe das sicher anders aus.

    Schöner Satz von meiner Autokorrektur am Handy heute... xD

    Ich musste ein längeres Stück Auto fahren und hatte mich für abends lose mit einer Freundin zum gemeinsamen Hundespaziergang verabredet.

    Sie schreibt mir also zwischendurch: "Bist du noch unterwegs?"

    Was ich zurückschreiben wollte: "Ja, fahre Landstraße und muss noch einen Abstecher machen. Ich will den Hundekrempel noch im Tierheim abgeben." [Da ist demnächst Flohmarkt, wo Secondhand-Zubehörkrams verkauft wird und der Erlös dem TH zugute kommt, und ich wollte ein paar Dinge, die bei mir ungenutzt herumliegen, spenden.]

    Was meine Autokorrektur daraus gemacht hat: "Ja, fahre Landstraße und muss noch einen Abstecher machen. Ich will den Hund noch im Tierheim abgeben." |)

    Keine zwei Minuten später bekam ich einen leicht entsetzten Anruf von besagter Freundin, die – ohne Begrüßung – direkt mit "waaaaaaas, du willst den abgeben? Ich nehm ihn!" begann. :lol:

    @pardalisa : wo liest du das? Das große Blech auf der Rückseite ist der Notausstieg. :???:
    Das, was positiv bewertet wurde.
    Das Video konnte ich nicht sehen.

    In dem Test, den @mairi netterweise verlinkt hat :smile: , kann ich auch nur "Metallblech kann ausreissen und verbiegen" lesen - das ist irgendwie unspezifisch, welches "Blech" da genau meint ist. :???:

    Ich stutze nur bei der Formulierung im Detail, weil ich mir letztes Jahr den Stiftung-Warentest-Artikel gekauft hatte, und da bzgl. der VarioCage-Box eine ganz ähnliche Formulierung auftauchte: da ging's aber nicht um die Streben, die natürlich den Crash abfedern sollen, sondern um eins der seitlichen Bleche (Rückseite oder unten seitlich, wenn ich das richtig in Erinnerung habe) - und eben darum, dass dieses Blech beim Crash ausreißen und die spitzen, scharfen Kanntne dann nach innen zum Hund zeigen können, wie im Test festgestellt wurde.

    Deshalb meine Frage, ob vielleicht jemand weiß, wie das bei dem Test hier genau gemeint ist. :smile:

    Zum anderen haben bei denen Schmidt (hier an erster Stelle die Rücksitzbox) und 4Pets vor dem Kleinmetall-Vario Cage (den ich bislang immer irgendwie als das Autoboxen-Nonplusultra abgespeichert hatte) abgeschnitten...

    Das deckt sich ziemlich mit dem Artikel von Stiftung Warentest von 2018, gut zu wissen. :smile:

    Die haben augenscheinlich den Puffer des VarioCage nicht verstanden. Die Stangen schieben sich ineinander, das Metallblech soll die Energie aufnehmen und sich verformen.

    Echt, das Blech soll sich verformen? :???: Dass die Stangen zusammengeschoben werden, leuchtet natürlich ein, das soll ja so, aber mit dem Blech war - zumindest bei dem Stiftung-Warentest-Dingens - das große Blech an der Rückwand gemeint, das sich beim Crashtest verzog. Wenn ich das richtig in Erinnerung habe, wurde da sogar geschrieben, dass da scharfe Kanten mit Verletzungsgefahr für den Hund entstanden sind. Und das wär natürlich gar nicht gut. :/

    Kein Hund, den ich persönlich kenne ist unverträglich.

    :doh: Öhm, dein eigener Hund ist unverträglich.

    Edit: Und weil du schon wieder von "unverträglich" auf "böse" (was auch immer das im Hunde-Kontext heißen soll...) schließt – nein, unverträgliche Hunde sind nicht "böse"! Sie haben nur einfach mehr Bedürfnis nach Abstand, legen Wert darauf, dass sie nicht ständig Kontakt aufgezwungen bekommen, und wollen nicht jedem Menschen oder Hund 'Hallo' sagen.

    Kurz: sie sind einfach um Längen schlechter für ein Leben in einer turbulenten, vollen Großstadt geeignet, was auch erklärt, warum du hauptsächlich verträgliche Hunde kennst und siehst. :roll: Die Kausalkette ist wirklich nicht sooo schwer zu verstehen...

    Ich verstehe nicht, was falsch daran ist einen Hund haben zu wollen, der einem auch vom Aussehen her gefällt?

    Nix ist grundsätzlich falsch daran.

    Aber wenn man – wie du jetzt – die Wahl hat, entweder einen Hundetyp mit einem passenden Charakter anzuschaffen oder einen Hundetyp mit einer passenden Optik, und beides nicht unter einen Hut bekommt, dann sollte man sich für den passenden Charakter entscheiden und bei der Optik Abstriche machen. Alles andere ist oberflächlicher menschlicher Egoimus, der über die Bedürnisse des Tieres gestellt wird. So einfach isses.

    Und nur, um das noch mal ganz deutlich zu sagen: Ein Husky mag mit (gleichgroßen, bekannten) Hunden sozialverträglicher als ein Aktita sein, aber er hat Jagdtrieb, und das nicht zu knapp. Und dieser Jagdtrieb kann sich nicht nur auf "normale" Beutetiere (Eichhörnchen, Katzen, etc. – was halt so in der Stadt unterwegs ist) erstrecken, sondern auch auf kleinere Hunde. Wäre ich deine Nachbarin mit den Chis und würde sehen, dass da wieder so ein riesiger Hund einzieht, nachdem der Vorgänger meinen so übel zugerichtet hat, würde ich mir das mit dem "keine Anzeige erstatten" noch mal gut überlegen... :pfeif: Das nur so als Tipp zur möglichen Reaktion deiner Umwelt.

    Du hast im Moment einen großen, schweren, jagenden Hund mit Tendenz zum "Dickkopf", mit dem du nicht klarkommst – und willst dir wieder einen ähnlichen Typ Hund anschaffen? Warum zur Hölle?

    Der eigentliche Vorteil des Smart wird hier ganz außer Acht gelassen.

    Bei Dunkelheit kann man bei geöffnetem Heckfenster nach eventuellen Hindernissen tasten, weil es so kurz ist. :roll:

    Den kannte ich noch nicht. xD

    Bei meinem ehemaligen kleinen Polo hat ein Kumpel – während ich im Winter gerade dabei war, diese Anti-Frost-Isolierfolie auf der Windschutzscheibe zu verzurren – mal gesagt: "Warum packst du den nicht einfach komplett in einen Gefrierbeutel? Müsste doch größenmäßig passen..." :D