Nur ganz kurz, weil ich gerade auf dem Sprung bin... 
1. Mir einen Ruckdämpfer für die Leine und eventuell einen Bauchgurt (so einen zum Joggen mit Hund) kaufen. Hund ein Geschirr anziehen, Ruckdämpfer da einhängen, Leine dran, Leine an den Bauchgurt – damit du deine Schulterschmerzen erst mal loswirst. Wenn was wehtut kann kein vernünftiges Training stattfinden, das gilt für Hunde und für Menschen.
2. Die Kastration verschieben bzw. ganz absagen. Nach einer Kastration steigt bei vielen Hunden die Außenfokussiertheit und der Jagdtrieb erst mal deutlich an. Und glaub mir, mit einem Hund, der jetzt schon Schwierigkeiten mit dem Am-Besitzer-Orientieren draußen hat, willst du das echt nicht. Euer Hund ist jetzt ungefähr anderthalb Jahre alt? Da kommt noch so viel Entwicklung, jetzt durch eine OP in den Hormonhaushalt einzugreifen wäre fatal und würde ich nur machen, wenn ein medizinischer Notfall vorläge.
3. Mir mit dem Hund ein gemeinsames Hobby suchen. Gute Bindung fällt nicht vom Himmel
, sondern entsteht u.a. durch schöne gemeinsame Erlebnisse. Wenn dein Hund gerne schnüffelt, wie wär's mit Mantrailing z.B.? Das gibt Erfolgserlebnisse und schweißt zusammen.
Edit: Und auf der Basis (Spaß an Zusammenarbeit, Hund und Mensch schmerzfrei) ist dann auch die Leinenführigkeit bzw. das Training selbiger kein großes Problem mehr – schau mal hier im Forum über die Suche, da gibt's tolle Anleitungen. 