Beiträge von bordy

    Zitat

    Ach ja bordy, Du möchtest es nicht verstehen, oder?

    Nochmal: Es gibt genau drei Art, wenn man zu HD kommen kann. Vererbung ( Hauptgrund), Lagerung im Mutterleib ( bei Säugetieren mit Ausnahemn vom Menschen äußerst selten) und Verletzung ( Auskugelung der Hüfte, Gelenkpfanne greift wegen Schädigung nicht mehr ganz um den Femurkopf wie üblich sondern ist mehr oder minder leicht durch Gewalteinwirkung geöffnet, Bänder, Sehnen und Muskeln geschädigt).

    Überbelastung, Übergewicht und falsche Ernährung erzeugt Arthrose, also Abnutzungserscheinungen.

    ED mit Stufenbildung, wenn nicht vererbt, erwirbst Du Dir mit Bruch und Komplikationen während der Heilung.

    Ed ohne Stufenbildung durch auskugeln.... beim Menschen übrigens eine beliebte Kinderkrankheit. Hochreissen am Arm führt bspw. zum Augenkugeln des Ellenbogens...


    Hast du seriöse Untersuchungen die zeigen, dass HD Hauptsächlich ererbt ist?

    Und weisst du eigentlich was bei der Auswertung eines Röntgenbildes auf HD/ED bewertet wird?

    Quebec

    Scheinbar möchtest du unbedingt nur auf Teile dessen eingehen, was ich so geschrieben habe.

    Ich habe nirgends gesagt, dass HD nicht teilweise auch erblich wäre. Auch eine Aussage von 30% impliziert ja eine gewisse Erblichkeit. Ich habe in jedem Posting darauf hingewiesen, dass z.B. eine fehlende Gelenkpfanne nunmal nicht durch Aufzucht ausgeglichen werden kann.


    Schuld jeweils dem anderen zuschieben bringt nichts klar - aber bringt es einem etwas für das Zusammenleben mit dem eigenen Hund wenn man das alles nur auf die Genetik schiebt?


    Im Gebrauchshundebereich sind ausser HD und ED zur Zeit auchnoch Rückenprobleme ein großes Thema.. und obwohl viele hierbei mittlerweile sehr penibel sind, scheinenen (die Frage ist natürlich, ob das wirklich so ist, oder ob es vorher nur nicht erkannt wurde) die Fälle eher noch häufiger zu werden. Da muss man sich dann schonmal Gedanken dazu machen, ob nicht irgendetwas in der Art der Beanspruchung schief läuft, dass vor allen Dingen Hunde, die einen bestimmten Lebensweg gehen, hier immer wieder Probleme haben.
    Genau so sehe ich das eben bei HD. Nochmals, ich behaupte nicht das HD 100% erworben wäre... aber ich bleibe dabei (wie das Dr. Telhelm ja auch sieht - denn nichts anderes impliziert seine Aussage die du zitierst ja!) , dass wie stark sie ausgeprägt ist und ob mein Hund Probleme bekommt, schon zu großen Teilen daran hängt, wie der Hund aufwächst und was danach mit ihm geschieht.


    Und wenn es so einfach wäre, dass man HD-A mit HD-C verpaart und dann HD-B bekommt, wäre das ja alles ganz einfach und man würde eben nur noch A Hüften verpaaren und es gäbe keine HD mehr.
    Denn nur mal so am Rande... klar ist es auch im SV zugelassen mit a3 (C) Hüften zu züchten - wie im übrigen in den meisten andern Zuchtverbänden auch - die Frage ist nur, wer macht das noch?
    Es ist eh wahnsinnig schwer seine Welpen heutzutage zu verkaufen, wenn ein Elternteil a3 hat, kann man sie auch gleich selbst behalten. Solcheine Verpaarung kommt also faktisch höchst selten vor... die meisten Verpaarungen sind heutzutage a1 und a1 und mir fällt auf Anhieb auch gerade eigentlich keine Belegmeldung ein, wo ich einen a3 Hund gesehen hätte.
    Trotzdem sind nicht alle Hunde HD-Frei, obwohl es ja theoretisch so sein müsste.
    In den letzten Jahren haben die schweren, wohl eindeutig erblichen Deformationen abgenommen. Es gibt weniger wirklich sehr schlechte Hüften.
    Trotzdem kommt man bei ganz vielen Rassen in dieser Hinsicht nicht weiter und ja, dass finde ich unlogisch. Denn würde man die reine Erblichkeitsschiene weiter fahren und sich Linien betrachten, in denen nur a1 Hüften verpaart wurden, dann dürften dort streng genommen nichtmal a2(B) Hüften vorkommen. Tun sie aber. Und spätestens bei a3(C) ist dann für die meisten Halter der Fall klar, das wurde sicher nur vererbt.

    Eine C Hüfte kann ich mir durch Bevorzugung eines ungünstigen Körperbaus (siehe Mops..) und ungünstige Aufzucht (wann habe ich meinen letzten schlanken Labrador Junghund gesehn..) aber durchaus selber basteln, auch aus einem Hund, der normalerweise keine schlechte Hüfte hat.

    Retriever haben z.B. auch immer stärkere Probleme mit Gelenksschäden, obwohl hier auch recht pingelig gezüchtet wird. Aber Zucht und Haltung gehören eben immer zusammen..


    Man kann sich jetzt natürlich auch die Zuchtordnungen um die Ohren hauen.. für mich ist es auch relativ egal, wie die Farbverteilung eines weißschwarzen Hundes ist und ob er ein schwarzer einen großen, kleinen oder garkeinen weißen Brustfleck hat, obwohl ihn das sicher weniger stört als eine C Hüfte.. trotzdem ist zumindest ein zu großer Brustfleck bei manchen Rassen zuchtausschließend - da kann man sich jetzt mal generell über die Selektion über Ausstellungen Gedanken machen :mute:

    Mittlerweile habe ich mit einigen Weimaranern, sowohl jagdlich geführt als auch "nur" Sport zusammengearbeitet und bin ehrlich gesagt eher geteilt.
    Man sagt den Weimaranern ja zusätzlich zu einer gewissen Schärfe (die die anderen von dir genannten Rassen ja auch haben...), auchnoch schwache Nerven nach. Kann ich teilweise auch bestätigen. Mittlerweile gibt es ja für die Hunde auch einen florierenden "Schwarzmarkt", weil viele Jäger aus verständlichen Gründen nicht an Privatleute verkaufen.. also gibts immer Kunden für Papierlose Hunde ohne Überprüfung.


    Nummer 1: Rüde aus ner Schwarzverpaarung.. Im VPG geführt, damit augenscheinlich auch zufrieden, im Großen und ganzen abrufbar. Recht sozial und klar im Kopf, wäre wahrscheinlich kein toller Jagdhund geworden, aber so als Familien und Sporthund in Ordnung. Allerdings war er nach 3 Jahren wohl der einzige überlebende.. sämtliche Wurfgeschwister und ich glaube auch der Vater sind bei irgendwelchen Jagdausflügen vors Auto gelaufen oder haben sich sonstwie schwer verletzt.

    Nummer 2: Nachfolger des ersten.. jagdliche Leistungszucht, allerdings "sportlich Ambitioniert". Im Sport nich so toll, wenig interesse an "klassischen Ausbildungsmethoden" (Ball, Futter..), privat wohl sehr sensibel und eher "Wehleidig". Im Jagdlichen Bereich wohl dagegen knallhart, kaum zu stoppen und auch durch massivste Zwangsmaßnahmen auf der Jagd wohl fast nicht zu kontrollieren.
    Also so viel zu "sensiblerer Erziehungsstil.."

    Nummer 3: Gleichalt wie Nummer 2, auf der Jagd wohl wenig talentiert, gut mit Beute und Futter zu motivieren.. aber teilweise unvermittelt ernsthaft agressiv. Beispielsweise Hund auf einem Fest mit dabei, ist ganz brav, man steht auf, geht los, Hund dreht sich auf einmal um und versucht jemandem ernsthaft (!) an den Hals zu gehen. Fuhr zu Anfangs beim Freund der Halterin auf der Rücksitzbank mit, ging dann nicht mehr, weil er , wenn der Fahrer einstieg, des öfteren Tendenzen hatte selbigen von hinten anzugreifen (ebenfalls mit Ziel Gesicht).

    Nummer 4 und 5:(Dissidenz) Mal zusammengefasst... zwei "blaue" Weimaraner Junghunde, für teuer Geld angeschafft weil se so schön sind. Habe ich nur bis ca 10 Monate erlebt..
    Sehr sensibel, teilweise schüchtern, Jagdtrieb gerade in Ausprägung. Natürlich günstig als Ersthunde gleich mal 2 Wurfgeschwister angeschafft, damit Sohn und Tochter jeweils einen Hund haben wenn sie alle 4 Wochen vom Studium auf Besuch zu Hause sind :mute:

    Nummer 6: Aus Österreich importiert, allerdings ebenfalls mit FCI Papieren. Nicht jagdlich geführt, nur Sport. Macht sich ganz gut, ist ein großer Trampel (und jetzt glaube ich 1,5 Jahre), Schärfe merkt man bisher nichts, übermäßig sensibel auch nicht. Jagdtrieb jedenfalls nicht extrem vorhanden, allerdings wurde das auch nicht gefördert.


    Ich denke Jagdhund auf der Jagd und Jagdhund privat sind schon zwei paar Stiefel. Ein Hund der zu Hause eher sensibel ist, kann im Jagdgebrauch trotzdem nicht nur mit Watte zu erziehen sein.

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    Das hatte ich noch vergessen.

    Die Dissertation (Doktorarbeit) einer Tierärztin als "Studie renomierter Wissenschaftler" hinzustellen, hinkt gewaltig. Diese Dame möchte vielleicht einmal eine renomierte Wissenschaftlerin werden.

    Gaby, Idefix und ihre schweren Jungs


    Wenn du dir z.B. ab Seite 20 mal die Quellen durchliest, wird dir auffallen, dass dort sehr viele Studien aufgeführt sind. Sind das alles auch nur Studenten die das rausgefunden haben? Nö, denke ich nicht.
    Dir wird auffallen, dass es sich dort nicht nur auf eine Schätzung bezieht, sondern auf ganz viele.

    Ich finde es ehrlich gesagt etwas seltsam, dass man es scheinbar nicht wahrhaben möchte, dass man selber auch etwas daran beteiligt ist, ob der eigene Hund gesund ist. Kann man dann nicht mehr an andere abschieben?


    Mal davon ab, habe ich nie behauptet das Gelenkerkrankungen nur erworben wären und man sich das alles nur selbst zu verantworten hat.
    Schmerzen durch Gelenkserkrankungen entstehen idR immer durch Athrosen - und diese eben aufgrund von Fehlstellungen.

    Im übrigen entstehen Fehlstellungen sehr wohl auch durch falsche (muss ja nicht mal übermäßige Belastung sein..) Belastung. Natürlich, ist die gesamte Gelenkpfanne nicht ausgebildet, hilft dir auch die beste Aufzucht nichts.
    Aber z.B. Hunde die extrem schnell wachsen, aufgrund irgendwelcher Premiumfutter, die haben oft eine schlechte Knochensubstanz, Fehlstellungen der Knochen, aufgrund dessen sich dann übermäßige Abnutzungen (Athrosen) zeigen.
    Das Bulldogge und Mops die Statistik anführen wundert mich ehrlich gesagt auch nicht.. diese Tiere sind zu großen Teilen viel zu schwer für ihre Knochenstärke und fallen nicht nur deswegen für mich unter Qualzucht.
    Natürlich bringen sie von sich aus die ANlagen für dieses Gewicht mit, allerdings habe ich bisher auch noch keinen Halter dieser Rassen gesehen, der gerade seinen Junghund wirklich schlank hält.
    Selbiges übrigens beim Labrador. Da darf man dann lesen, ja soein Labradur wär ja kein Windhund und braucht Speck unter der Haut... Das sich die Gelenke da freuen und immer mehr Halter HD beklagen, wundert mich nicht.

    Wie das bei Neufundländern abläuft, kann ich nicht beurteilen, sorry. Aber wenn "nur" noch mit HD-C gezüchtet werden darf, dann sollte man auch dazu sagen, dass HD-C im prinzip schon eine Erkrankung darfstellt. Man züchtet also auch weiterhin mit "kranken" Hunden. Wäre das alles so erblich, dann wäre es vollkommen unlogisch, das sich die Röntgenergebnisse wirklich verbessert haben.

    Im übrigen hat auch in anderen Rassen der Ausschluss von Hunden mit wirklich schweren Veränderungen (fehlende Gelenkpfanne etc.) eine Verbesserung in der Hinsicht gebracht, dass wirklich schlechte Röntgenergebnisse weniger wurden. ABer die "leichten" Ergebnisse bis HD-C haben sich im Endeffektnicht wirklich verändert und das führe ich schon darauf zurück, dass eben nicht alles so erblich ist wie man das aus irgendwelchen Gründen immer gerne hätte.

    Zitat

    wobei man da schon seehr aufpassen muss, dass das nicht falsch rüberkommt, von wegen "Trainer und Trainierende gegeneinander aufhetzen...". Da ist Fingerspitzengefühl gefragt ;)


    Wenn andere Arbeit nicht gewünscht ist, kann man einem natürlich aus allem nen Strick drehen |)

    Natürlich soll man andere auch nicht aufhetzen... allein schon weil jeder auch seinen eigenen Weg finden muss. Es bringt auch nichts alles andere ausser dem eigenen schlecht zu reden.

    Allerdings ist es im Normalfall doch so, dass zumindest die Leute, die wirklich auch weiter kommen wollen und nicht nur zum kaffeetrinken und tratschen da aufschlagen, auch daran interessiert sind was Erfolg bringt und funktioniert.
    Im Normalfall fangen die dann schon an zu gucken wenn da einer auf dem PLatz ist bei dem das alles viel besser klappt als bei einem selber.. und bei konstanter Leistung wird dann auch mal etwas nachgefragt wie man das denn so anstellt. Darauf kann man dann ja weiter aufbauen.

    Natürlich gibts auch Leute, die das in diesem Leben nicht mehr lernen und im Endeffekt braucht auch jeder seinen Weg. Aber denen its es im Normalfall dann auch egal.

    Also zuerst mal... um Gottes Willen schick die Bilder ein!!! Man wird NIE ordentliche Zuchtplanung machen können und im Endeffekt schneidet man sich mit diesem Betrug (denn genau das ist es im Endeffekt,..) ins eigene Fleisch!

    Ich weiß das viele Züchter gerne hätten, dass man nicht einschickt... aber mach es, dir selber zu Liebe!
    Zum einen ist es nunmal so, dass nicht jeder TA auch wirklich auswerten kann (auch wenn er eine Zulassung vom SV hat - das ist aber nur ein Seminar im Jahr..) und zum andern kostet dich eine schlechte Hüfte nichtmal etwas.
    Mal davon abgesehen das der TA eigentlich verpflichtet ist das Röntgenbild abzuschicken.. wenn ers nicht tut und man würde das beim SV kundig machen, würde er seine Röntgenzulassung von dort verlieren.
    So viel mal dazu.


    Je nachdem was dein Hund wirklich hat, würde ich ehrlich gesagt, nicht direkt mit Kanonen auf Spatzen schießen sondern es erstmal so versuchen, ihn wirklich schlank zu halten, physiotherapie, gezieltes Training etc.
    In meinem Verein ist ein Hund mit C/D Hüfte (weiß ich gerade nicht mehr genau), der hat wenn ich mich recht entsinne 20 mal SchH3, war schon auf Landesmeisterschaften und jetzt, mit 9 Jahren sieht man ihm zwar an, dass die Hüfte nicht mehr den Schub bringt, aber große Probleme hat er keine.
    Seine Wurfschwester hatte hingegen garkeine ausgebildete Hüftpfanne und man hat sie noch ein paar Jahre mitgezogen, aber im Endeffekt wäre es dem Hund gegenüber das fairste gewesen sie gleich beim röntgen nicht mehr aufwachen zu lassen.

    Im Endeffekt kann man nur mit gutem Beispiel vorangehen, offen zeigen was man tut, wie man es tut und warum.

    Es hilft herzlich wenig wenn man sich (sieht man ja hier im Forum oft genug..) hinstellt und allen erstmal erzählt, dass was sie da machen ja sowieso total doof und falsch ist. (unterstell ich jetzt nicht, aber machen ja manche so)

    Aber man unterhält sich ja auch mal ausserhalb des Platzes über gewisse Sachen und da kann man dann wunderbar mit einfließen lassen, das man gewisse Dinge halt eher anders macht ;)

    Ich verstehs mal wieder nicht, was dich jetzt daran hindert mit deinem Obedience Hund eine BH zu machen und WAS genau da jetzt irgendwas versauen soll?
    Leinenführigkeit, Freifolge, Kehrtwende und Abruf hast du meiner Erinnerung nach auch in einer Beginner. Was hindert dich daran, dies in der BH genauso zu zeigen wie in einer Beginner?
    Ablage gibts in der Obi1 genauso.. Was hindert dich daran, deinen Hund in der BH auch so abliegen zu lassen?
    Ist es kein Vorteil auch fürs Obedience, wenn der Hund länger abliegt als in einer Beginner? Dann brauch ich mir dann doch keine Sorgen mehr machen?
    Und wenn ich dann doch Angst hab, das ich mir meine tollen Kommandos kaputt mache, dann habe ich doch sicher Alltagskommandos, die ich nutzen kann?

    Na is doch suuuper das man am Ende wieder nen Schuldigen gefunden hat. Die VPGler sind Schuld - warum jetzt gerade weiß ich nicht, aber wird schon so sein... und wenn, haben se eh keine Lobby |)


    Und zur BH mal Klartext gesprochen.
    KEIN Hund muss für eine BH absolut korrekt am Bein kleben.
    KEIN Hund muss auf Sitz und Platz hin sofort zusammenklappen.
    KEIN Hund muss für eine BH seinen Hund permanent fixieren.
    KEIN Hund muss für eine BH 10 Minuten in Sphinx Stellung liegen.

    DAS sind doch persönliche Eitelkeiten. Für eine BH reicht es zusammengefasst aus,
    -wenn der Hund auf Kommando hin mit und ohne Leine links neben mir bleibt ,
    - sich aufs erste Sitz und Platz setzt, bzw. legt ,
    - kommt wenn ich ihn rufe ,
    - irgendwo ruhig liegen bleibt, während ich weggehe.

    So, das wars schon. Wo ist DA nun das Problem? Wenn der Hund das halbwegs macht, werde ich vielleicht nicht mit 60 Punkten bestehen, aber ich schaffe es sicher.
    Ein Hund der im Alltag sicher bei mir bleibt, sich setzt und legt, kommt wenn ich ihn rufe und auch mal woliegen bleibt, sollte das doch auch auf ner x-beliebigen Wiese (in dem Fall eben Hundeplatz) können? Oder haben se dann doch nicht so viel Grundgehorsam? :mute:

    Von daher gebe ich zu, ja ich finds affig wenn die Agi Leute immer wegen einer BH am rumheulen sind. Für einen Hund mit soliden Grundgehorsam sollte ich für eine BH zum bestehen eigentlich nicht groß trainieren müssen. Evtl noch das Vorsitzen und Einspringen, was aber auch nur eine Sache von wenigen Einheiten ist damits zum bestehen reicht.
    Selbiges auch bei der Obifraktion. Ich muss meine "wertvollen" ObiKommandos ja nichtmal nutzen, wenn ich so nette Sachen wie leg dich hab.
    Mal davon ab.. wenn ich ein gut aufgebautes Fuß habe, ist es doch egal ob ich dieses Schema laufe oder ein angesagtes. Die BH ist von mir aus auch keine Traumprüfung und den Verkehrsteil könnte man sich wenn es nach mir geht gerne schenken, aber es zerstört sich nicht mein weiteres Wirken in der UO wenn mein Hund eben das Schema mal läuft. Und ich bin echt pingelig in der UO und komme eigentlich aus dem Obedience.

    Von daher nein.. ich verstehe nicht, warum man die UO jetzt noch einfacher machen muss.

    Gruppenarbeit ist eigentlich nur sehr bedingt sinnvoll, wenn mein Ziel ist einen motiviert und präzise arbeitenden Hund zu haben. Das geht evtl noch wenn man es so ähnlich macht wie yane das betreibt. Also Übungen nacheinander erarbeiten, etc. Aber auch das hat Einschränkungen.

    Leider ist es doch so, dass viele private Trainer und auch Vereine Leute erstmal in die Gruppenarbeit abschieben, bis man sieht was sie können und DANN wird evtl mal einzeln daran gearbeitet. Bis dahin lernt der Hund dann meist entweder garnichts, oder nur Mist.
    Wobei ich sagen muss, interessanterweise haben solche Trainingsmethoden wie du sie beschreibst, vor allen Dingen die "wir machen das nur aus Jux" Leute drauf, die "Bösen" leistungsorientierten Sportler, machen sowas idR garnicht mehr - einfach schon weil man auf soeine Arbeit keine maximale Punktzahl mehr bekommt.

    Ein Hund, der es für seine Aufmerksamkeit "braucht" das man ihn umrennt ist ansich nicht aufmerksam. Da läuft etwas schon von grundauf falsch.
    Ausserdem hat eine wirklich korrekte Linkskehrtwendung erstmal wenig mit Aufmerksamkeit ansich zu tun, sondern ist vor allen Dingen erstmal eine technische Übung die der Hund von Grund auf lernen muss. Aufgrund seiner (im Idealfall) hohen Motivationslage in der Fußübung und dem Training führt er diese technische Übung dann auf bestimmte Körpersignale hin aus.

    Generell würde es mich sehr stutzig machen, wenn Leute einfach zu einem Seminar rennen und dann blind irgendetwas nachmachen ohne es wirklich verstanden zu haben.